Utopia (Italien) "Ice And Knives" CD
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Auch wenn sich der amtierende Weltmeister Italien fußballerisch noch recht schwer tut, so sind die Italiener zumindest in Sachen Progressive Rock fast schon Weltspitze. Kaum ein anders Land bringt so viele neue Acts in diesem Genre heraus, wie unsere Nachbarn im Süden. So auch hier: UTOPIA kommen aus Rom und präsentieren eine wirklich gut produzierte Mischung aus Metal, Rock, Fusion und Progressive.
So durchgängig die gute Produktion auch ist, so wirr sind teilweise die Songs geraten. Schon der Titeltrack „Ice And Knives“ ist eigenartig abgehoben und verworren im Aufbau. Überhaupt schient mir die Idee, Elemente aus Fusion und Jazz mit Metal zu paaren doch recht weit hergeholt. Wem gefällt so etwas? Progressive-Fans sind noch lange keine Fusion-Liebhaber und umso schwer verdaulicher sind Songs wie „The Flood“, die sich völlig im wilden Orgel-Solo verlieren. Bei „War“ regiert dann wieder die Melodie und Sänger Riccardo Fenaroli sticht auch ganz gut hervor. Das „Bad“-Cover muss man mögen, schlecht ist es meiner Meinung nach nicht, die Gitarre beim Riff stimmt schon mal auf den Punkt und der metallische Look verhilft Jacksons Klassiker zu ungewöhnlichen und neuen Klängen.
So richtig auseinander halten kann man die Songs auf Dauer aber schlecht, wenn es sich nicht gerade um Power-Balladen handelt, (wie die durchaus gelungene Ballade „Blue“), ist das progressive und kreative Chaos recht groß – wer sie hierauf einlassen möchte und die Ordnung im Spielaufbau suchen will, findet sicher ein solides Prog-Album. Traditionalisten und Gelegenheits-Progger sollten vorher aber mal reinhören, ob sie mit den Fusion-Elementen etwas anfangen können.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Ice And Knives
2. Criminal Underworld
3. Escape
4. Blue
5. Walk Alone
6. City lights
7. Bad
8. Here And now
9. The Flood
10. Your next wish
11. War
12. It`s not our place
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4.5 Punkte von Shylock (am 18.06.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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