Unchain (Kein Land angegeben) "Unchain" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Unchain: |
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Dass aus der Schweiz nicht nur Käse und Schokolade kommt, wissen wir nicht erst seit Krokus und Gotthard. Unermüdlich schafft es dieses kleine Land immer wieder hervorragende Bands am Start zu haben. Zwar haben sich viele dieser Bands dem typischen AC/DC lastigen Riffrock verschrieben, aber die Klasse der Bands geht zweifelsohne über den Plagiatsvorwurf weit hinaus. Auch mit Unchain, die sich seit drei Jahren unter dem Namen Mines in der Schweiz den Arsch abgespielt haben, begibt sich wieder eine Schweizer Combo auf den sicheren Weg. Ihr bluesgetränkter Boogierock hat sie 2004 zum Gewinn des Rockcontests in Wangen a/A geführt und bescherte ihnen, nun unter dem Namen Unchain, einen Deal bei AOR / Metal Heaven.
Dass die Band über genügend Liveerfahrung verfügt, merkt man den Songs und dem Zusammenspiel an. Energiegeladen und doch immer mal wieder auch gut für eine ruhige Bluesnummer wie „Yesterday“. Der Gesang von Tom Fischer kann im Grossen und Ganzen überzeugen, lässt jedoch auch manchmal ein wenig Kraft vermissen. Die Songs sind ausnahmslos Mitgehnummern, bei denen man gerne mitwippt oder mitbangt. Hardrockiges im Shakra-Stil wie „Steal my Baby“ oder „Can stay in Hell“ wechseln sich ab mit Bluesern wie dem bereits erwähnten „Yesterday“, welches mich ein wenig an „Ride on“ von AC/DC erinnert. Alles in allem hat man aber nach einer gewissen Zeit das Gefühl, die Songs alle schon mal gehört zu haben. Ein bisschen mehr Eigenständigkeit hätte gut getan. Die absolut amtliche Produktion von Achim Köhler (u.a. Primal Fear) kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass es den Songs ein wenig an Potential mangelt. Nichtsdestotrotz befindet sich die Band auf dem richtigen Weg, wenn sie es denn schafft, Songs zu schreiben ohne einfach nur abzukupfern. Live macht das Ganze sicherlich auch richtig Spass. Beim nächsten Album ist dann mit Sicherheit mehr drin.
Was allerdings 6 Minuten Stille nach Song 9 sollen bevor es dann mit einer kleinen Akustikbluesnummer dem Schluss entgegen geht, ist mir schleierhaft. Warum wird immer wieder versucht, die Hörerschaft zu verarschen und vorzugaukeln, dass sich da noch ein ganz besonderer Hiddenbonustrack auf dem Album befindet. So kommt man dann auch auf eine „vernünftige“ Spielzeit. Zieht man nämlich die 6 Minuten ab, bleiben mal gerade noch 44 Minuten übrig. Ein bisschen mager!!!
Fazit: Debut einer Band, die mit nötiger Reife durchaus zu mehr im Stande sein wird. Reinhören lohnt sich aber auf jeden Fall für alle Freunde von Shakra und Krokus.
Tracks:
1. Can stay in hell
2. Secret garden
3. Get it live
4. Sabrina
5. Yesterday
6. Steal my baby
7. Gotta leave your mama
8. Dark city
9. Save me
6.5 Punkte von Christoph (am 29.03.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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