EXCITER, Urgesteine der Speed Metal Bewegung sindeinfach nicht Tot zu kriegen. Warum auch? Seit 1978 macht der Kanadische Vierer nun schon die Musiklandschaft unsicher und wird dabei kein bisschen leiser. Auch nicht auf ihrem mittlerweile zehntem Studioalbum „Death Machine“.
EXCITER klingen einfach unverwechselbar nach EXCITER. Wohl auch weil das sägende Gitarrenspiel von Gründer und einzig verbliebenen der Urbesetzung John Ricci derart markant und prägend für den Sound der Kanadier ist. So ist es nicht verwunderlich das der Speed Metal, den die Jungs hier auf Silberling gebannt haben mit Drei Attributen sehr treffend umschrieben werden kann: Räudig & Old School & eingängig.
Da das Line-Up im Vergleich zum Vorgänger „Thrash, Speed, Burn“ unverändert an den Start geht, kann man von „Death Machine“ sicher auch keine großartigen Veränderungen erwarten. Das ist einfach Fakt, denn die Mannen um Gitarrero John Ricci sind nicht für Experimente bekannt. Hier nimmt man lieber das ungeschliffene Rohe um dem Hörer die verschmalzten Gehörgänge mal amtlich frei zu blasen.
Kenny Winter krächzt und keift wie schon auf dem Vorgänger, John Ricci zockt sich im Hochgeschwindigkeitsrausch die Finger blutig und die Rhythmussektion haut ein ordentliches Mett aus Kesseln und Viersaiter. Allerdings ist die Produktion etwas matschig, sodass man hier Akzente nicht hörbar ausmachen kann....
Leider ist das Album mit gut 40 Minuten Spielzeit zwar augenscheinlich gut bestückt, aber um wirklich in der Gänze zu überzeugen, fehlt etwas. Abwechslung. Gut, das Doomige ’Power and Domination’ ist in der Albummitte platziert ein netter Stop over bevor der Speed Train wieder Fahrt aufnimmt, aber das war es auch schon mit der Abwechslung, denn sonst regiert nur schnörkellose Rohheit und Geschwindigkeit die es in dieser Form - vielleicht sogar mit einem Tick stärkeren Songwriting - auf dem auch Vorgänger zu hören gab.
EXCITER zeigen zwar den Jungen Wilden mit Album Nummer 10 immer noch den speedigen Mittelfinger! – Aber sicher nicht mehr so innovativ wie in Anfangstagen. Trotzdem bleiben sie auch Anno 2010 (noch) die Könige des Speed Metals.
Fazit: Unterm Strich ich „Death Machine“ ein solides und typisches EXCITER Werk, das alle Trademarks der Band beinhaltet. Aber leider auch nicht die erhofften Neuerungen offenbart die es vom letztlich auch etwas stärkeren Vorgänger abheben. Aber "EXCITED" Metal Maniacs werden "Death Machine" sicher lieben...
Line-Up:
Kenny "Metal Mouth" Winter - Vocals
John Ricci - Guitar
Rob "Clammy" Cohen - Bass
Rik Charron - Drums
Discography:
Heavy Metal Maniac - Full-length, 1983
Violence & Force - Full-length, 1984
Long Live the Loud - Full-length, 1985
Feel the Knife - EP, 1985
Unveiling the Wicked - Full-length, 1986
Exciter (O.T.T.) - Full-length, 1988
Kill After Kill - Full-length, 1992
Better Live Than Dead - Live album, 1993
The Dark Command - Full-length, 1997
Blood of Tyrants - Full-length, 2000
New Testament - Best of/Compilation, 2004
Thrash, Speed, Burn - Full-length, 2008
Death Machine - Full-length, 2010
Tracklist:
Lineup:
01. Death Machine
02. Demented Prisoners
03. Dungeon Disciples
04. Hellfire
05. Power and Domination
06. Pray For Pain
07. Razor In Your Back
08. Skull Breaker
09. Slaughtered In Vain
6.5 Punkte von Blizzard (am 28.10.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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