Sapiency (Deutschland) "Fate's End" CD
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Melodischer Death Metal in Verbindung mit Hardcorelastigen Grooves ist an sich nichts Neues. Für experimentierfreudige Bands bietet das Subgenre Deathcore seit Jahren eine Grundlage, um selbst Poplastige Arrangements unter einen Hut zu bekommen. Oft sind die cleanen Gesangspassagen dabei ein Graus, kommen die dünnen Gesangsstimmchen einfach nicht gegen den monströsen Groove an oder wirken gegenüber einem klinischen Soundgerüst inklusive brutalem Geblaste einfach deplatziert. Beim Debut Album der Frankfurter Band Sapiency ist dies nicht der Fall, obwohl der cleane Gesang von Lars Bittner gleichberechtigt zu den Growls von Sebastian Shreds über die Songs verteilt ist. Aber der Mann tendiert weniger dazu in seifige Schwülsteleien zu verfallen, sondern schafft es seinen Part angenehm aggressiv und trotzdem klare Melodielinien zu halten. Sehr angenehm und desöfteren an Bands wie Darkane oder Hacride erinnernd, knallt sich die Band durch die 10 Songs ihres Debutalbums Fate's End.
Moderne Rhythmik trifft auf griffige Melodien mit passendem Synthie Einschlag, mal melancholisch, mal aufgewühlend und aggressiv. So sind die Songs nicht zu überladen arrangiert und setzen weniger auf ein spieltechnisches Exempel, sondern auf Hörbarkeit. Während vor allem das eröffnende Dreierpack "Trapped", "Good Time To Lie" und "Fate's End" mit einer Mischung aus Death und Thrash mitzureißen weiß, kann "Wake Up" schon fast als moderne Ballade durchgehen. Lediglich im letzten Drittel der Scheibe geht dann der sehr gute Eindruck etwas verloren. "Eternal Grey" und "Isolated" können mit den vorherigen Songs nicht mehr ganz mithalten, das abschließende "Believe" wirkt aber wieder versöhnlich und schließt ein insgesamt empfehlenswertes Modern Metal Album ab.
Line Up:
Sebastian Shreds - Vocals
Lars Bittner - Vocals
Holger Wenck - Guitar
René Ritzmann - Guitar
Sebastian Fix - Bass
Jan Heusel - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Trapped
2. Good Time To Lie
3. Fate's End
4. Mercy
5. Parachute
6. Wake Up
7. Leaving Me
8. Eternal Grey
9. Isolated
10. Believe
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8.0 Punkte von Horst_Sergio (am 04.11.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Drummer von Abyss Lord (Death Metal - RIP) / Day Of The Tentacle (Death Metal / Grindcore - RIP), aktuell: Crusher (Old School Speed Metal) hört gern: Metal von zart bis hart: Hardrock, Heavy, True, Speed, Power, Progressive, Thrash, Death, Grind
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