Warcry (Deutschland) "Revenge in Blood" CD
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Heilig’s Blechle! – was WARCRY auf ihrem Zweitwerk "Revenge In Blood" abliefern ist ein ganz tiefer Kniefall vor den True und Thrash Metal Heroen der goldenen Achtziger. Auf ihrem zweiten Album „Revenge in Blood“ zeigen die fünf Schwaben all denen den gestreckten Mittelfinger, die glauben der wahre Metal sei längst verschieden.
Ein spitzer Schrei der durch Mark und Bein dringt, dann bricht es los das infernalische Klangfeuerwerk. 'Pure Force Of Steel' knattert derart Old School aus den von Hochglanzproduktionen der letzten Jahre verwöhnten Boxen. Wimps und Poser werden fluchtartig den Raum verlassen oder die Open Taste des CD Players tippen. Zu spät, der Traditions-Metal Dämon hat sich unwiderruflich eingenistet und lässt eine die Matte schwingen, Luftgitarre spielen und in freudiger Erwartung die Dose Pils aufreißen. Herrlich! – „Metal Metal und noch mal Metal voll auf die Zwölf“ heißt die Marschrichtung! "Revenge In Blood" ist ein räudiger Klumpen Traditionsstahl der von den Protagonisten voller Inbrunst und Spielfreude vorgetragen wird. Zwar völlig innovationsfrei, aber mit einer derartigen Authentizität gesegnet das man sich durch irgendein Raum Zeit Kontinuum gespült in den Achtzigern wähnt, schwingen WARCRY die Old School Metal Axt.
Herrlich auch die Sing along Stücke 'Bloody Black Axe' und das leicht folkig angehauchte ’A Tavern Ride’.
Mit dem gelungenen Omen Cover 'Death Rider' huldigt man amtlich dem US Metal, bevor man sich in der Black Thrash Nische verdingt und mit den Thrash Granate 'The End' und der hörbaren Hellhammer Huldigung 'Infernal Triumph' die Axt gewaltig schwarz anpinselt...
WARCRY haben sich mit „Revenge in Blood“ im Gegensatz zum Vorgänger noch mal mächtig gesteigert und präsentieren hier elf Huldigungen an die Achtziger die sich allesamt sehr eingängig präsentieren. In Verbindung mit den erwähnten Mitgröhlparts bleibt diesmal einiges mehr im Ohr als in der Vergangenheit. Allerdings sollten WARCRY auf ihrem nächsten Album noch ein paar mehr eigene Ideen in die Songs einbringen, sonst ist die Gefahr recht hoch der Abnutzung anheim zu fallen.
Anspieltipps: In Battle For Vengeance, Blood Black Axe, Knights Of The Dark Blade, Infernal Triumph
Fazit: Geile Reminiszenz an die Achtziger. Traditionalisten sollten WARCRY spätestens jetzt definitiv anchecken.
Homepage http://www.warcry-band.de/main.html
Myspace http://www.myspace.com/warcrymetalband
Line-Up:
Martin “The Almighty” Knötzele - Vocals
Andreas “The Axeman” Kladziwa - Guitar
Jens “The Gravewarrior” Plappert - Guitar
Daniel “Roaring Thunder” Fitz - Bass
Tiemo “The Crusher” Durm - Drums
Discography:
In Battle For Vengeance - Full-length, 2008
Revenge In Blood - Full-length, 2010
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Pure Force of Steel
2. In Battle For Vengeance
3. Awakening The Cemetary
4. Bloody Black Axe
5. A Tavern Ride
6. Knights Of The Dark Blade
7. Deathrider
8. The End - Dawn Of A New Age
9. Infernal Triumph
10. The Revenge (True Heavy Metal Trilogy Part III)
11. Banshee
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7.0 Punkte von Blizzard (am 16.01.2011)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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