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 Neverland In Ashes (Deutschland) "8:16" CD

Neverland In Ashes - 8:16 - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Eigenproduktion  (1814 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2.4.2010   (1360 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:33
Musikstil: Death Metal   (1540 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death Metal/Metalcore mit viel Potential
Homepage: http://www.myspace.com/neverlandinashes
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Weitere Infos zu Neverland In Ashes:
REVIEWS:
Neverland In Ashes 8:16
Neverland In Ashes 8-16
Neverland In Ashes Earth June Ep
Mehr über Neverland In Ashes in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Bereits im April letzen Jahres haben die Kölner Neverland In Ashes ihr in Eigenregie entstandenes Debüt Album „8:16“(ein Bibelvers) unter die Leute gebracht. Die Band beschreibt ihren Stil selbst als – Melodic Death meets Metalcore meets Synthesizer meets Ofenkäse - . Diese Stilbezeichnung ist ziemlich passend für diese Art des hier präsentierten Sounds. Selbst den Ofenkäse kann ich nachvollziehen, macht er doch einfach den Spaßfaktor deutlich, welcher hier mit eingebaut ist. Die Synthesizer sind schon mal gleich im Intro sehr prägnant und geben diesem einen elektronischen Anstrich. Im Opener „Porcelain“ geht’s dann aber gleich zur Sache und man merkt sofort dass melodischer Schweden Death die Marschrichtung vorgibt. Dies zieht sich auch durchs ganze Album und man löst das Versprechen vom Intro „This one is dedicated to all the Moshers in the pit“ wirklich ein. Metalcore kann man hauptsächlich in den Vocals finden. Die Synthies sind mir manchmal allerdings etwas zu aufdringlich(„Never Know“ und „How To Save A Lie“), was aber nicht allzu oft vorkommt. Am besten können die Kölner punkten wenn die Synthesizer nur Begleitwerk sind und man fett, aggressiv und mit groovigen Rhythmen durch die Boxen gedonnert kommt. Der „Ofenkäse“ kommt dann im Momenten, wie (Lautsprecherdurchsage im Kaufhaus)„der kleine Christian möchte aus dem Bälle-Paradies abgeholt werden, der kleine Christian bitte“ im fetten „Summerblood“, oder wenn das abschließende, gelungene „N.I.A.“ ausgeklungen ist zu tragen(einen Augenblick Geduld mitbringen und nicht ausschalten ;) ). Das Ende sollt ihr aber selbst entdecken, das will ich hier nicht verraten, ich find´s irgendwie cool. (vergesst mir nicht zu atmen Leute ;) )
Nevenland In Ashes liefern mit 8:16 ein richtig gutes Melo. Death Metal Album ab. Instrumental und Gesanglich genauso auf hohem Niveau wie die fette Produktion, machen die Jungs einen super Job, bei dem so manch Label unterstützter Act neidisch drein schauen dürfte. Einziges Manko, die Musik ist etwas zu wenig Eigenständig, man bemüht sich zwar dem Ganzen eine eigene Note zu verpassen, was aber nur selten gelingt(wenn mal von den Shynthies absieht). Pluspunkte gibt es hauptsächlich für die gute Harmonie der Instrumente und den Vocals mit und untereinander.

Fazit: Ein starkes Debüt der Kölner, welches großes Potential erkennen lässt. Wenn man die Shynties etwas zurücknimmt, sich mehr auf den wirklich gut gespielten Death Metal /Metalcore konzentriert und auch noch etwas an der Eigenständigkeit feilt, sollte beim nächsten Mal noch mehr drin sein. Die professionelle Aufmachung im schicken, hochwertigem 6-seitigem Digi(mit abgerundeten Ecken) mit allen Texten sollte hier auch nicht unerwähnt bleiben. Auch so eine Sache an der sich mach Label ´ne Scheibe abschneiden kann. 7/10 Punkte

Das schicke Teil gibt´s übrigens für schlappe 7 Euronen(fuck off illegal suckers) inkl. Versand unter neverlandinshes.de/shop

Anspieltipp: Porcelain, Playground Wars, Summerblood, N.I.A.

Die Band im Netz: http://www.myspace.com/neverlandinashes

Diskografie:

8:16 – 2010

 
Tracklist: Lineup:
01. Intro
02. Porcelain
03. Playground Wars
04. Never Know
05. The Smoke, The Whore And The Village
06. Checklist
07. OK Butterfly
08. Orphan Owls
09. Summerblood
10. How To Save A Lie
11. N.I.A.

 
Vocals: Christian Sticher
Guitar: Julian Jung
Bass: Yannick de Decker
Guitar: Milan Steinbach
Drums: Florian Mathes

 
7.0 Punkte von gelal (am 25.03.2011)
 
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