Srodek (Schweden) "Förfall" CD
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Was machen Black Metaller, denen mit 3 Bands immer noch langweilig ist? Richtig, sie gründen ein Ein-Mann-Projekt. Ein Beispiel dafür ist der Schwede mit dem einfallsreichen Synonym "Nekrofucker", welcher 2007 Srodek ins Leben rief. Von jener "Band" liegt mir nun Album Numero 2 vor und dieses ist einfach nur langweilig.
Mit dieser plumpen Feststellung könnte ich eigentlich mein Review beenden, denn damit ist schon alles gesagt. Die Songs plätschern konstant vor sich hin, bieten nur wenig rhythmische oder tempomäßige Variation und klingen in ihren besten Momenten maximal wie eine zweitklassige Burzum-Kopie, ohne jedoch die hypnotisierende Magie der burzumesken Monotonie zu erreichen. Doch nicht nur musikalisch bleibt man durchschnittlich, denn auch der ewig gleiche Brüllgesang ohne jeglichen Wiedererkennungswert geht einem mit der Zeit auf die Nerven. Einziger Lichtblick sind vereinzelt auftauchente Cleangitarren und die ungewöhnliche, geradezu fröhliche Melodie in "Vågtjärns Svarta Vatten". Einen Innovationspreis gewinnt man damit trotzdem nicht, zumal der Hörer bis dahin schon längst eingeschlafen sein dürfte.
Mag sein, dass mein Urteil etwas hart ausfällt (Verisse wie dieser sind sonst gar nicht meine Art), aber irgendwann hat man es einfach satt, solch lieblose Veröffentlichungen zu besprechen. Musiker wie Nekrofucker besitzen durchaus instrumentales Talent, aber sie machen einfach nichts aus ihrem Potenzial. "Förfall" ist einfach nur vertonte Langeweile, wer mir nicht glaubt, kann ja gerne jeweils 10 Sekunden aus "Bleak" und dem Titeltrack hören und anschließend "Finde den Unterschied!" spielen. Das wird verdammt schwierig!
Fazit: Handwerklich solide, aber musikalisch belanglos und überflüssig!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Echoes from the Past
2. Bleak
3. Förfall
4. Rotboskogens Djup
5. Vågtjärns Svarta Vatten
6. Ödestad
7. Outro
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3.0 Punkte von Metalrocky (am 04.04.2011)
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musikalischer Background des Verfassers Vor allem deutschsprachiger Black Metal! Ansonsten bin ich offen für alles.
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