Uaral (Chile) "Sounds Of Pain" CD
|
|
|
|
So bewertet Metalglory
|
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
|
|
|
|
|
|
|
Ein sehr atmosphärisch-emotional geprägtes Album kam mir dieser Tage angesichts meiner dem Winter nachtrauernden Gesamtstimmung gerade recht – die Rede ist von den Chilenen UARAL, welche auf ihrem neuen Album „Sounds Of Pain ...“ so etwas wie einen finalen Weltschmerz-Abgang zelebrieren.
Die hierbei auf einer guten Stunde entstehende Stimmung – getragen von düster-melancholischen Klangbildern, Flöten, akustischer Gitarre, Piano, Naturgeräuschen und und und ... – ist dermaßen dicht, daß man das Tränentüchlein schluchzend auswringt und sich diesem Schmerz-Epos ein weiteres Mal hingibt.
Vergleichbar sind diese auf CD fixierten Ergüsse nur mit den frühen Black Metal-freien Werken der genialen ULVER oder mit gewissen Sitzungen eines Herrn MORTIIS ( = Zwerg Nase; er möge mir diese Platitüde verzeihen ...).
Schwebender filigraner Gesang paart sich mit Schalmeien-, Flöten-, Klavier- und Gitarrenklängen, welche wundervolle träumerische Melodien zelebrieren und im Hintergrund treiben noch allerlei Elfen und Trolle ihr Unwesen. Die Trolle sind nämlich nicht nur von Island und Norwegen gepachtet – auch auf der 250 km langen Chile vorgelagerten Insel Chiloe (ich habe diese mystische Insel anläßlich meiner Chile-Reise auch besucht, leider viel zu kurz) soll sich allerlei okkultes Gelichter und lichtscheues Gesindel herumtreiben ...
UARAL können aber auch anders: ‚Eternal Beauty Of The Beast’ beispielsweise ist ein waschechter Doom-Track, welcher sich nicht hinter vergleichbaren Werken einschlägiger Kapellen verstecken muß. Die Grunts sind hierbei (und auf dem ganzen Album) so verlangsamt und weit unten, daß man sie tiefer kaum noch legen kann – so profund am unteren Rand habe ich strenggenommen noch nie jemanden röcheln hören.
Bisweilen jammert und schreit jemand sich die geplagte Seele aus dem Leib und auch cleaner Gesang ist im Wechsel mit den Grunts häufig zu hören.
Insgesamt gesehen ist dieser Mix aus exzessivem Doom Metal und unbescholtener Instrumentalmusik derart betörend nd unwiderstehlich, daß ich nach mittlerweile drei Durchläufen einfach nur noch restlos begeistert bin und gleichzeitig stolz nach MAR DE GRISES einen weiteren absoluten Hochkaräter aus Chile vorstellen zu dürfen.
Auch von der Aufmachung her erstklassig: ein wunderschönes Digipak, welches in der Erstauflage auf 500 Stück limitiert ist.
Fazit: Wundervolle stimmungsvolle Musik für die Seele – alleine das minutenlange Regen-Intro (es plätschert auf dem gesamten Album immer wieder mal zwischendurch) ist derart hypnotisch, daß man kaum anders kann als abzuschalten und sich dieser schönen CD hinzugeben – 9 Punkte.
Tracklist:
1. Lost
2. Surrended To The Decadence
3. Eternal Beauty Of The Trees
4. Sounds Of Pain ...
a. CHAPTER I. Animos
b. CHAPTER II. Inspiracion
c. CHAPTER III. Amargura
d. CHAPTER IV. Cuarto de pura melancholia, casa de impura pena
5. Niche
6. Depresion
7. La vaga esperanza de ser …
8. Uaral
Bonus Track::
9. Surrendered To The Decadence (Demo Version)
9.0 Punkte von WARMASTER (am 23.05.2005)
|
|
Deine Meinung ist gefragt: |
 |
|
Druckversion des Artikels: |
 |
|
Artikel an Kumpel versenden: |
 |
|
|
musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
|
|
|
|
X Aktuelle Top6
1. SVARTSOT "Ravnenes Saga"
2. NECRODEATH "Draculea"
3. ONSLAUGHT "Killing Peace"
4. EXODUS "The Atrocity Exhibition: Exhibit A"
5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
|
X Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"
|
|
|
|
|
|
|
[ Seit dem 23.05.05 wurde der Artikel 8291 mal gelesen ]
|