VENDETTA gehören seit Jahrzehnten zu den beständigsten deutschen Thrash-Metal-Bands, die, auch mit einigen Jahren Pause, immer wieder für ein starkes Album gesorgt haben. Die Scheiben “Go And Live … Stay And Die” (1987) und “Brain Damage” (1988) mischten die Szene in den 80er Jahren auf, einer Zeit, in der mit Overkill, Destruction und Testament viele namhafte Vorbilder in der Szene unterwegs waren.
VENDETTA leisteten damals den deutschen Beitrag des Genres und wurden dafür mit einem positiven Presse-Echo und einer wachsenden Fangemeinde belohnt. Ein paar Jahre war es ruhig geworden um die Band, 2007 dann mit "Hate" ein würdiges Comeback.
Nun steht "Feed the Extermination" an, das vom Sound her noch eine Schippe zulegen kann. Produziert wurde die CD nämlich von keinem geringeren als Dan Swanö (u.A. Edge of Sanity, Nightingale) in den Unisound Studios, Schweden. Brachiale Riffs und ein wütender, druckvoller Gesang eröffnet das Album mit dem Titeltrack "Feed the Extermination". Echt gelungen auch "Storage of Anger" und das groovende "De-Orga-Nizer", die eine würdige Hommage an den Thrash Metal der späten 80er Jahre bieten. Mit "Abuse" erreicht das neue Album dann seinen Höhepunkt. Melodisch, düster und balladesk erinnern VENDETTA hier fast schon an Metallica`s Stil auf "Death Magnetic". Ebenso der wuchtige Schluss-Track "Till `m Dead", bei dem VENDETTA nochmal zeigen, was eine erstklassige Rhythmus-Frakton so alles ausmacht. Insgesamt bietet "Feed the Extermination" für Thrash-Fans richtig gute Songs, die manchmal lediglich etwas an Abwechslung vermissen lassen, was dem guten Gesamteindruck aber keinen Abbruch tut.
Fazit: Thrash-Metal aus Deutschland muss sich auch heute nicht hinter den Größen der Szene aus den USA verstecken, das beweisen VENDETTA auf ihrem vierten Album "Feed the Extermination."
Tracklist:
Lineup:
1. Feed the Extermination
2. Tremendous Brutality
3. Cancer
4. Ovulation bitch
5. Storage of anger
6. Dog in the manger
7. De-organ-izer
8. Abuse
9. Trust in god
10. Till I'm dead
7.0 Punkte von Shylock (am 31.12.2011)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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