Inhalt: Death Note
Als der hochbegabte Student Light Yagami diese Worte in einem von ihm gefundenen schwarzen Notizbuch liest, ahnt er noch nicht, wie sehr dieser Gegenstand sein Leben verändern wird. Doch das „Death Note“ funktioniert und verleiht seinem neuen Besitzer die Fähigkeit, die Gesellschaft von Schwerverbrechern zu befreien. Die folgende Mordserie, die Light unter dem Pseudonym „Kira“ begeht, weckt die Aufmerksamkeit eines Meisterdetektivs, der sich zum Schutz vor Kiras/Lights Fähigkeiten nur „L“ nennt und sein Aussehen geheim hält. Zwischen den beiden Widersachern entbrennt ein außergewöhnliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Light immer mehr die Kontrolle über seine tödlichen Fähigkeiten verliert...
Death Note - The Last Name
Ein neues Todesbuch taucht auf, welches diesmal in die Hände der jungen TV-Moderatorin Misa Amane gelangt. Da Misa ein großer Fan des berühmt-berüchtigten Death-Note - Hexers Kira ist, eifert sie seinen Taten umgehend nach, wobei sie die Unterstützung des Todesgottes Rem erhält. Ihre Fähigkeiten sind sogar noch ausgefeilter als die von „Kira“, denn ihr reicht schon ein einfacher Blick auf ihre Opfer, um deren Namen zu erkennen und sie mit Hilfe des Buchs zu töten. Während dessen möchte der echte Kira, der Student Light Yagami, sein „Death Note“ am liebsten weitergeben und mit der ganzen Sache abschließen. Doch dann kreuzen sich die Schicksale von Light und Misa, was natürlich nicht ohne schwerwiegende Folgen bleibt...
Nach seinem epischen Kampf mit KIRA in DEATH NOTE wartet auf den jugendlichen Meisterdetektiv „L“ eine neue Aufgabe. Eine Gruppe Terroristen um die Umweltaktivistin Dr. Kujo plant einen globalen Anschlag mit einem Killervirus.
Die Schülerin Maki trägt diesen künstlich geschaffenen Virus schon in sich und wendet sich an „L“, damit er die drohende Katastrophe abwenden kann. Doch um die Welt zu retten bleibt dem Genie nicht viel Zeit, denn schließlich hat er nur noch 23 Tage zu leben...
Review:
Die ersten beiden Death Note Verfilmungen basieren auf einem japanischen Manga und sollten eigentlich als 1 Film gesehen werden, denn im 2. Film wird die Story nahtlos weitergeführt. Ehrlich gesagt können einen insbesondere die ersten beiden Filme sehr ordentlich unterhalten, wenn man über die teilweise realitätsfremde Inszenierung und insbesondere im 2. Teil zunehmende Logiklöcher hinwegschauen kann.
Beide Filme haben zwar einen hohen Bodycount jedoch wenig Blutgehalt zu bieten, was aber natürlich an der vorherrschenden Todesform, nämlich Herzinfarkt liegt.
Die Filme zeigen ein durchaus spannendes und immer wieder überraschendes Duell zweier Superhirne, welches die ein oder andere unerwartete Wendung nimmt und eigentlich nie Langeweile aufkommen lässt. Die Schauspieler, zum einen Tatsuya Fujiwara spielt den Gerechtigkeitsfanatiker Light, dessen Wandlung vom Henker zum Mörder durchaus überzeugend dargestellt wird. Sein Gegenpart „L“ wird gespielt von Ken'ichi Matsuyama, der auch nicht schlecht spielt, meines Erachtens aber ein wenig zum overacting neigt.
Mit Sicherheit werden sich einige an der mäßigen (CGI) Umsetzung der Shinigami (Todesgötter) Ryuk und Rem ärgern, die doch sehr künstlich und billig wirken. Wenn man darüber hinwegsehen kann, denn nicht jeder Film hat ein Mega Budget, wird man sich von den beiden Filmen doch recht gut unterhalten fühlen.
Der 3. Teil der Death Note Saga hat eigentlich mit seinen beiden Vorgängern so gut wie gar nichts zu tun. Die Death Notes und der Shinigami Ryuk sind am Anfang noch mal kurz zu sehen, danach handelt die Story eigentlich nur noch von dem Meisterdedektiv „L“ (Ken'ichi Matsuyama), der versucht die Welt vor einem neuen tödlichen Virus zu retten.
Der Plot an sich ist eigentlich kaum der Rede wert, und leider erfährt man zu wenig aus der Vergangenheit von „L“. Dennoch wird in den Zwei Stunden genug Unterhaltung geboten das einem nicht langweilig wird. Wer aber mit den Vorgängern schon nichts anfangen konnte, wird sich mit diesem Spin off erst recht nicht anfreunden können.
Fazit:
Nette Box, welche leider nicht die Extras enthält die auf dem Cover versprochen sind. Für Fans des asiatischen Films sind zumindest die ersten beiden Filme durchaus einen Blick wert.
Tracklist:
Lineup:
Death Note - 127 Min.
Death Note – The last name - 141 Min.
L change the world - 129 Min.
Dt. DD 5.1; Jap. DD 5.1
1,78:1/16:9
Deutsch
6.5 Punkte von StefanM (am 03.06.2012)
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