Wo treffen sich Musiker aus Griechenland und Mexico am besten, um zu ´ner Band zusammenzufinden? Klar, in Hamburg. Daraus wurden im Jahr 2007 CHERRIES ON A BLACKLIST, die nun unter dem kurzerhand selbst gegründetem Label Grey Ham Records ihr Debut „Lakafigo“ veröffentlicht haben.
Und das klingt wie- hm, eine bunte Mischung zwischen Limp Bizkit und Jamiroquai mit Rage against the Machine, oder eher Red Hot Chilli Peppers mit System of A Down? Ein wenig erinnern sie mich auch an die Mixtur der Norweger Kollegen von Dunderbeist. Nun ja, hier wird sicher jede und jeder ganz eigene Lieblingsassoziationen haben.
„Lakafigo“ geht jedenfalls gut nach vorne los, mal rockig, mal basslastig („Refuse“), groovend, mal etwas Funk, der Metalanteil eher gering- mehr krachig Alternative. Die Wurzeln der Bandmitglieder klingen nur vereinzelt durch, wie am Anfang von „Talking To Jesus“ oder bei den beiden letzten Stücken. So weit so gelungen mit vielen guten Details. Vieles rauscht trotz der enormen, manchmal fast aufgesetzt wirkenden Energie und Laune dann doch vorbei ohne wirklich aufzufallen. Herausstechend ist da wieder der nachdenkliche „Siren Song“, cool auch „Goat in The Yard“ oder „Astoria Nights“, und auf die Texte mit Witz und Tiefgang lohnt es sich auch einen Blick zu werfen.
Ein vielfältiges Album das sich hören lässt, und bei mir einen guten, aber trotzdem noch nicht besonders tiefen Eindruck hinterlässt. Die eigene Note, die in den vielen spannenden Intros oder auch ruhigeren Momenten durchklingt, ist vielversprechend- die Jungs haben definitiv was drauf.
Für ein Debut ist „Lakafigo“ ein starkes Teil, und wer mit den obigen oder ähnlichen Bands etwas anfangen kann wird auch mit CHERRIES ON A BLACKLIST Spaß haben.
Anspieltips: „Somewhere In Between“, „Siren Song“, „Goat In The Yard“
Tracklist:
Lineup:
2. Somewhere In Between
3. Refuse
4. Chemicals
5. Lucky Nr. 2
6. Siren Song
7. MYAA ETA MIEEP
8. Goat In The Yard
9. Vision
10. Astoria Nights
11. Talking To Jesus
12. Monkey
13.Tendré Que Esperar
14. India, Me, Ennio, Peru
6.5 Punkte von IlonA (am 11.06.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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