Loveland (Deutschland) "Order To Love" CD
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Hand hoch! Wer kennt die Fuzztones? OK, dann kennt ihr ja sicherlich auch die Sängerin Lana Loveland. Die hat sich nämlich ihren Traum erfüllt und endlich ihr, nennen wir es einmal Soloalbum eingespielt. In Berlin aufgewachsen, führte der Weg sie über die USA nun zurück nach Deutschland.
Kaum eine andere Band spielt einen so echten an die Sixties angelehnten Sound wie Loveland. Die Doors lassen hier genauso grüßen, wie die psychedelischen Jahre von Jefferson Airplane. Authentischer geht’s kaum mehr. Dennoch will man sich nicht zu sehr in den sechziger Jahren verstecken, sondern man nennt das ganze heute dann „Garage-Rock“. Was auch immer darunter zu verstehen sein mag, die Reminiszenzen an die Doors, bedingt durch den massiven Orgel-Einsatz, sind nicht von der Hand zu weisen. Hat die Musik der Siebziger ja schon seit etlichen Jahren wieder Einzug in die heutige Musiklandschaft gefunden, so würde es wohl niemanden verwundern, wenn nicht auch die Sechziger wieder eine kleine Hochphase erleben würden. Gönnen wir es einmal Loveland, zumindest Anführer in dieser Sparte sein zu dürfen. Anfangs mag das alles für heutige Hörgewohnheiten antiquiert klingen, hat man sich aber einmal mit der Musik der Doors auseinandergesetzt, so wird man recht leicht auch den Zugang zu der Musik von Loveland finden. Als kleinen Appetizer auf eventuelle Live-Gigs der Band, findet man noch drei Live Bonus Tracks am Ende des Albums. Erst hier kann man die ganze Tragweite des Sounds so richtig entdecken.
Fazit: Großartig, aber nicht für jedermanns Ohren bestimmt und geeignet.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Black Glove
2. Missing Illusions
3. Theater Of Dreams
4. Nervous People
5. Paranoia
6. Missing Link
7. Waiting
8. Silence Everywhere
9. Bandit
10. Constant Furs
11. Theater Of Dreams (Live)
12. Paranoia (Live)
13. Waiting (Live)
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7.0 Punkte von Christoph (am 13.06.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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