Baroness sind bekannt für ihre epischen und sehr progressiven/psychadelischen Rock Alben, welche auch mal gerne in andere Ufer abdriften. Nun sind sie wieder am Start und diesmal mit einem Doppelalbum, welches den Namen „Yellow & Green“ trägt. Voller Spannung habe ich das Album angemacht und reingehört.
Das Album „Yellow“ wird erst mit einem Intro eingeleitet, welches schlichtweg und einfach „Yellow Theme“ genannt wurde. Darauf folgt der eigentliche Opener „Take My Bones Away“. Was für ein Song! Er bleibt einem quasi sofort im Kopf stecken und hat ein Megahitpotenzial. Das darauffolgende „March To The Sea“ ist melodiöser, aber mindestens genauso gut wie „Take My Bones Away“. Dies ist erneut ein Song mit Hit-und Hymnen Potenzial! Was hier schön zu hören sind, sind die Vocals von Baizleys, welcher spätestens hier voll überzeugt. Schöner Song. Der letzte Song von „Yellow“, den ich hier besprechen möchte, ist der Titel „Eula“. „Eula“ ist ein Song, der mich fasziniert. Er hält mich beim Zuhören einfach gegangen und lässt mich alles ausblenden, was um mich herum passiert. Ich kann nicht genau erklären, warum, wieso, weshalb, aber es ist einfach so. Dieser Song ist, meiner Meinung nach, einfach magisch. Er hält den Zuhörer gefangen, wärmt ihn und umarmt ihn. Was für ein wundervoller Abschluss auf „Yellow“.
Als nächstes ist „Green“ dran. Es eröffnet, genauso wie „Yellow“ mit einem Intro namens „Green Theme“. Das darauffolgende „Board Up The House“ ist wieder so ein Hit, welche es hier in Massen gibt. Man muss dazu sagen, dass „Board Up The House“ auch einer der härteren Songs des Albums ist, welches hauptsächlich mehr ruhigere und atmosphärische Geschichten hat, wie z.b. „Foolsong“. „Green“ finde ich allgemein auch im direkten Vergleich zu etwas ruhiger und entspannender als „Yellow“, was jedoch nicht gleich bedeutet, dass es unbedingt schlecht ist. Im Gegenteil, ich finde es genauso großartig. Der Song „The Line Between“ ist nochmal eine schöne Abschlussnummer vor dem Outro „If Forget Thee, Lowcountry“. Hier geht es nochmal ein weniger härter und schneller zu um sozusagen den letzten Paukenschlag zu setzen.
Fazit:
Dieses Album ist einfach ein Traum und ein wunderbares Stück Musik. Der Grund weshalb dann „nur“ 9,5 Punkte? Auf „Green“ befinden sich nicht so viele Hits wie auf „Yellow“.
Anspieltipps:
Alles
Tracklist:
Lineup:
Disc 1:
1 Yellow Theme
2 Take My Bones Away
3 March to the Sea
4 Little Things
5 Twinkler
6 Cocainium
7 Back Where I Belong
8 Sea Lungs
9 Eula
Disc 2:
1 Green Theme
2 Board Up the House
3 Mtns. (The Crown & Anchor)
4 Foolsong
5 Collapse
6 Psalms Alive
7 Stretchmarker
8 The Line Between
9 If I Forget Thee, Lowcountry
9.5 Punkte von BlackSchaf (am 12.08.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash/Mittlealter/Power/Heavy/Death/Pagan/Viking/Black
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