Danger (Schweden) "Keep out" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Danger aus Schweden spielen 80er Jahre Metal mit Hard Rock Elementen. Aufhorchen lässt im Opener die erstklassige Arbeit im Gitarrensolo. Auch die Schreie des durchschnittlich guten Sängers Kristian Wallin kommen gut rüber. Gemeinsam mit einem satten Tritt aufs Gaspedal sorgt „Enemy“ in seinen nicht einmal drei Minuten für jede Menge Spaß. Ein Blick auf das Bandfoto sorgt für ein weiteres Grinsen: schwarze Klamotten werden mit Spandex Hosen und Assecoires im Tiger und Leopardenlook angereichert. Interessante Mischung. Hier hat offensichtlich jemand eine gehörige Portion gute Laune getankt. Bands, die mit dem nötigen Augenzwinkern und einer offensichtlichen Leidenschaft für Rock’n’Roll an den Start gehen, haben bei mir grundsätzlich gute Karten. So geht es auch Danger. Vor allen Dingen die Helloween Anleihen bei „Out in the cold“ und „Somewhere beyond“ gefallen mir sehr gut. Klingt irgendwie nach einem Mischmasch aus Hansenkürbiskopfmucke, Rage und Accept. Leider wird im Songwriting die nötige Klasse nicht erreicht. Etwas interessanter könnte man bei der Gitarrenarbeit abseits der Soli zu Werke gehen. Da werden mir allzu oft die Akkorde stehen gelassen. Dafür gefällt mir die Soloarbeit, wie bereits erwähnt, sehr gut. „The butchershop diaries“ klingt derbe nach der Teutonen Metal Schule alter 80er Jahre Metal Bands. Macht Spaß und empfiehlt die Band vielleicht sogar für das Headbangers Open Air? „The curse“ wurde von den Jungens am meisten durchdacht. Das Intro kommt Zeppelin mäßig rüber, aber dann tanzt die Eiserne Jungfrau. Sorry, Jungs, dieser Song kostet euch locker einen Punkt. Es ist ja ganz nett, wenn man sich von großartigen Bands beeinflussen lässt. Aber derart dreist bei der größten Metal Band aller Zeiten zu klauen geht doch etwas zu weit. Spaß macht dafür das schmissige und ausnahmsweise mal beinahe eigenständige „Another day in life“. Klasse Song, gibt voll auf die Fresse und lässt sich prima mitsingen. Mit „Remembrance“ und „Eridanus“ gibt es zwei nicht weiter wichtige Instrumentals. Den Rausschmeißer macht das eher bedächtige „The fallen one“.
Insgesamt legen Danger ein kurzweiliges Demo vor, das besonders beim Autofahren sehr viel Spaß machen kann. Ich gebe zu, dass ein truemetallisches Herz wie meines relativ einfach zu erfreuen ist. Dieser Band aus Schweden ist das mit dem ein oder anderen Song gelungen.
6.0 Punkte von Christian (am 14.07.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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