Wet Animal (USA) "Wet Animal" CD
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Erinnert sich noch irgend jemand an die Götter des Stoner Rocks und Doom Metals? Trouble nannte sich der verwegene Haufen um Gitarrist und Songwriter Rick Wartell. Die Band förderte einige hervorragende (und für viele heute immer noch vergötterte) Werke zu Tage bevor sie dann letzten Endes, wie so viele andere auch, an den Geschehnissen im Musikbusiness zerbrach. Wet Animal wurde im Jahre des Zusammenbruchs von Trouble 1995 gegründet und setzte sich aus den ehemaligen Mitgliedern Rick Wartell und Ron Holzner zusammen. In Sänger und Gitarrist Shane Pasqualla fand man denn auch schnell einen geeigneten Fronter. Aber dieses Zusammenspiel wärte nur für kurze Zeit, denn Rick und Shane wollten mehr Zeit für ihre Familien haben, worauf hin Wet Animal erst einmal auf Eis gelegt wurde. Nun, fast 10 Jahre später, haben sie sich doch noch einmal besonnen und haben mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum eine Scheibe auf dem Markt, die alte Strukturen aus Trouble-Zeiten mit moderneren und traditionellen Sounds vermengt. Deutlich wird das auch gleich beim Opener „Soul alone“, ist er doch fast schon eine Huldigung der guten alten 80er Hardrocksounds. Wer jetzt aber glaubt, dass das Album so weiter geht, hat sich schwer getäuscht. Denn mit „Lost in my head“ blitzen das erste Mal doomartige Sounds aus den Boxen. Zwischen Balladen („Left behind“) und heftigen Black Sabbath-artigen Riffs („Landminds“) pendelt sich der Sound von Wet Animal (was für ein bescheuerter Name) ein. Viel 70s Sounds finden sich und man stellt fest, dass sich der Opener fast schon auf das Album verirrt haben muss, kann er doch keineswegs mit den anderen mithalten. Immer wieder klingen einem Trouble im Ohr und man möchte schon fast wieder zu einer alten Scheibe greifen, wären da nicht immer wieder solche grandiosen Nummern wie „Don’t put me down“, die das zu verhindern wissen.
Klar wurde auch hier das Rad nicht neu erfunden, aber es macht einfach Spaß und das ist das Einzige was zählen sollte.
Fazit: Für Freunde von Trouble und Black Sabbath lohnt sich der Griff ins Regal auf jeden Fall.
Tracks:
1. Soul alone
2. Lost in my head
3. Outside a hole
4. Left behind
5. Landminds
6. Don’t put me down
7. Fade away
8. Nomads land
9. Wreathe of the rose
10. Relentless
7.5 Punkte von Christoph (am 31.10.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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