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Eigenproduktion King Leoric (Deutschland) "Thunderforce" CD

King Leoric - Thunderforce CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Eigenproduktion  (1814 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:23
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1612 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: True Metal
Homepage: http://www.king-leoric.de
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu King Leoric:
REVIEWS:
King Leoric Thunderforce
King Leoric Piece Of Past
INTERVIEWS:
King Leoric - Episch Und True!
Mehr über King Leoric in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Hinten hat der Fuchs die Eier. Das gilt wohl auch für das ausklingende Jahr 2005, das mir kurz vor Weihnachten mit dem neuen King Leoric Demo „Thunderforce“ eines der besten Underground Produkte der zurückliegenden zwölf Monate unter den Baum legt. Der Nachfolger des mächtig rockenden „Piece of past“ ließ lange auf sich warten. Die zwischen beiden Alben liegende Zeit war für einige der Musiker nicht ganz einfach. Das schlägt sich zumindest schon mal im sehr gelungenen, düsteren Artwork der CD nieder, das ein wenig an Evergrey erinnert. Die Musik von King Leoric ist immer noch Metal in seiner reinsten Form. Verstärkter Keyboard Einsatz wird mit einer deutlich gesteigerten Performance in den Lead Gitraren ausgeglichen. Jenseits der dominierenden Klampfenparts stehen mir zu oft die offenen Akkorde in der Gegend rum. Die Produktion hat gutes Demoniveau. In der Rhythmussektion ist eine Steigerung drin. Drums und Bass könnten den prägnanten Riffs eine solidere Basis verschaffen. Hier habe ich aber wirklich nur ein unbedeutsames Haar in einer wohlschmeckenden, sehr fleischhaltigen Metal Suppe gefunden. Saubere Arbeit der Sechsaiter im Lead Bereich, ein markanter, ausdrucksstarker und enorm Metal kompatibler Sänger sowie ein erstklassiges, kurzweiliges Songwriting mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen, prägen King Leoric 2005.

Hören wir aber mal genauer in die elf Stücke rein: Gewaltig geht es mit „Guardians of the king“ los: ein fieser True Metal Brocken zwischen klassichen US Bands neuerer Generation (nein, das ist kein Widerspruch) und etablierter teutonischer Kunst mit einem treibenden Riff, aggressiven Vocals und einem Hammer Refrain. Mit dem folgenden „Cry in the night“, das live bestimmt prächtig funktioniert, verneigt sich die Band gleichzeitig vor Iron Maiden und ganz alten Running Wild. Der Titelsong ist eine erstklassige Metal Hymne, eigentlich irgendwo zwischen Manowar und Messiah’s Kiss angesetzt, wäre da nicht Sänger Jens, der eine unglaubliche Darbietung zeigt und sich mal eben so auf den freien Stuhl zwischen David Wayne und Udo Dirkschneider setzt. „Stranded in time“ ist ein seltsamer, aber nicht uninteressanter Hybrid zwischen einer fröhlichen deutschen Metal Nummer und klassischem US Metal – dennoch eine der schwächeren Nummern des Albums. „Winternights“ überzeugt auch nicht gänzlich. Das vielschichtige Stück mit epochalem Refrain wird von dem einfallslosen Drumming im Solo Part etwas nach unten gezogen. Dafür werten die Maiden Leads im Schlussteil den Song wieder deutlich auf. Bei dem starken „King of Eternity“ lassen Grave Digger grüßen. Das epische „Brothers“ ist für mehrere Charaktere ausgelegt, die von diversen Sängern ausgefüllt werden. Neben Hauptakteur Jens ist unbedingt Jioti Parcharidis (ehemals Human Fortress, nun neuer Victory Frontmann) zu erwähnen. Dieser Song ist ein einmaliges Meisterwerk, und nach dem fünften Durchlauf bin ich mir gar nicht mehr sicher: Sind das Jens und Jioti, die da singen, oder Ronnie und Bruce? Weitere Gastsänger sind übrigens Riccardo Rizzo, Sven Husistein und in den Chören Carsten Frank (Galloglass) und Kai Mühlenbruch (Galloglass, Desolation). Beim einzigen Ausfall „Stormclouds“ kann ich endlich mal Luft schnappen. Dieser Song rauscht ziemlich belanglos durch die Boxen und gibt dem Hörer Zeit, zum Kühlschrank zu gehen und ein neues Bier zu holen. Das braucht man beim erneut von Iron Maiden inspirierten „Age of inquisition“ ganz dringend: Auf so einen Song muss man einfach anstoßen. Bei „Breaking the mirror“ zeigen King Leoric, dass sie auch ein paar Accept Alben im Schrank haben, deren Einflüsse sie allerdings mit skandinavischen Edelmetallen legieren. Die alles überragende Hymne „Warrior’s tune“ bringt uns noch einmal zurück in eine Schlacht, die King Leoric in dieser Form ganz eindeutig gewinnen. Einfach ein geiles True Metal Album. Bleibt zum Schluss nur noch eine einzige Frage offen: Wer zur Hölle ist eigentlich King Leoric?


 
9.0 Punkte von Christian (am 26.12.2005)
 
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

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