Obscenity (Deutschland) "Cold Blooded Murder" CD
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Wahnsinn!!!!
Was soll man noch über diese Oldenburger schreiben? Sie sind schließlich bekannt für ihre Eigenschaft als OLD-School-Deather ! "FULL AHEAD" bis die Schwarte kracht. Man weiß ja wie sie Nackenschmerzen und Ärger mit dem Nachbarn erzwingen können. Deshalb verzichte ich vollkommen auf Vergleiche mit anderen Bands, Artworkbeschreibung usw. Jedoch möchte ich damit nicht den Anschein erwecken, dass „Vergleiche“ nicht möglich sind. Natürlich sind sie es, aber jedes Mal die gleichen Reviews zu lesen macht ja auch keinen Spaß. Ausserdem ist es total sinnlos und unfair bei den "Deutschen Death-Metal-Pionieren" schlechthin sich jedes Mal zu wiederholen!
Obscenity sind Old School Todesstahl-Hammer Metal und werden es immer bleiben, egal wieviele (Hit-Metal-)Wellen noch auf dem Metalmarkt erscheinen.
Man merkt doch immer wieder in Reviews, dass die Kritiker total scharf drauf sind, endlich etwas "Anderes" zu schreiben oder zu lesen. Ich muss aber („zum Glück“) all diejenigen vollkommen enttäuschen, die nur drauf warten, dass Obscenity endlich was anderes (ein anderer Stil, eine andere Richtung, Experimente, eine andere Ausdrucksweise etc.) in ihre Songs einbauen. Und genau hier liegen die Qualitäten von Obscenity.
Sollte mit dieser Platte nicht endlich der absolute "Megadurchbruch" gelingen, dann weiß ich nicht mehr was sie noch machen sollen, denn besseren Beweis für Perfektion und Technik kann man nicht abliefern.
Doch es ist auch noch mehr als das!!!
Produziert wurden die Ausnahmesongs mit Jörg Uken im Soundlodge Studio http://www.soundlodge.de, in dem auch schon der Vorgänger "Intense" eingespielt wurde. Somit erübrigt sich jegliche Erklärung zum fetten Sound und zur Produktion.
Dieses Todesstahlgewitter fegt einfach alles weg, was sich ihm in den Weg stellt. Mit diesem Silberling könnt ihr jeden an die Wand knallen und Songs wie "The Arrival", "My dark one", "Sleepwalker" oder auch der Titelsong sollten auf jedem Platteteller des DJ s am Metalabend vorhanden sein.
Ganz besonders die Brutalität und die energiegeladenen Drums, befördern das Quartett mal wieder an die Spitze der Death Metal Welt. Der Ausnahmezustand kann ausgerufen werden.
Seit Tagen hat "Cold Blooded Murder" nur den Laser meines CD-Players gespürt. Ich bin froh mal wieder eine dieser CDs zu hören, bei denen es nicht schadet einen "Repeat all" Knopf am HiFi-Gerät zu drücken!
Den halben Punktabzug gibt es für das zwar kurze, aber unbrauchbare Intro.
Auch wenn die Intros gut überlegt sind, sollte man sie in diesem Fall lieber als Outros benutzen, um etwas Pause beim Bangen zu bekommen, bevor die o.g. Repeat all Taste wieder ihre Funktion übernimmt. Denn dieses geniale Meisterwerk hätte „ruhig" und anstandslos mit „The Arrival" (-volles Brecheisen in die Fresse-) beginnen können!!!
Alles in einem Satz ist dies mit Sicherheit die Death Metal Scheibe des Monats April. Da kann kommen was will!!
9.5 Punkte von Arturek (am 10.04.2002)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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