Star One (Niederlande) "Live on earth" CD
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Arjen Anthony Lucassen hat mit seinen Projekten Ayreon und Star One so etwas wie eine musikalische Europäische Union begründet. Ok, ein wenig Unterstützung erhält er auch von oversea. Aber die Mehrzahl der tragenden Säulen seiner liebevoll komponierten Rockopern stammen aus Britannien, Skandinavien und seiner Heimat, den Niederlanden. Ich persönlich stehe nicht so ganz auf die spacigen Sounds der Keyboards und die futuristischen Weltraumgeschichten der Konzeptalben. Metal gehört meiner Meinung nach in verrauchte Kneipen oder auf das Schlachtfeld. Doch das ist Geschmackssache. Und die durchdachten Kompositionen und die unzweifelhaften Fähigkeiten aller Akteure sind längst durch hervorragende Kritiken in allen relevanten Magazinen und nicht zuletzt durch ansehnliche Verkaufszahlen und hohe Plazierungen in Polls und Voted Charts abgesegnet.
So will ich auch in diesem Artikel gar nicht näher die Musik an sich kritisieren, die ist bei einer Live Scheibe sowieso nicht neu. Wenden wir uns also lieber zunächst den Fakten zu. „Live on earth“ liegt als Doppel-CD vor. Die Special Edition wird gar mit Bonus DVD im DVD Digioack veröffentlicht. Dieses Package wird 150 Minuten Live Footage und eine Behind The Scenes Reportage bieten.
Mir liegt lediglich das sehr interessante Audio Material vor. Dieses dokumentiert die in der zweiten Hälfte des zurückliegenden Jahres durchgeführte „Intergalactic Space Crusaders Visit Planet Earth – Star One feat. Ayreon“ (blablabla) Tour. Aufgenommen wurde das abschließende Konzert am 05. Oktober im holländischen Rijssen. Wo immer das auch sein mag. Sympatisch ist das Album auf jeden Fall, handelt es sich doch nicht um einen Best Of Live Zusammenschnitt der gesamten Tour. Durch das Mitschneiden eines einzelnen Gigs wird die durch das Ensemble provozierte Rock Musical Athmosphäre prima eingefangen. Jeder Käufer kann sich hier von den einzigartigen Fähigkeiten der von Arjen versammelten Musiker überzeugen. Neben dem Mainman sind die bekanntesten unter Ihnen Sir Russel Allen (Symphony X), Floor Jansen (After Forever), Damian Wilson (Ex-Threshold) und Robert Soeterboek (Ayreon).
Musikalische Höhepunkte sind das von Floor Jansen vorgetragene „Valley of the queens“ und das schwer vor sich hin wummernde „Castle Hall“. Besonders bei ersterem war ich als großer Verehrer von Anneke van Giersbergen überrascht, wie sehr Annekes Konkurrentin aus dem eigenen Lande es schafft, dieser wunderschönen Ballade ihre eigene Note aufzudrücken. Weitere Highlights ergeben sich jedesmal automatisch, wenn Ausnahmesänger Russel Allen zum Mikro greift. Dieser Mann zählt zu den Top Five Shouter der aktuellen Rock und Metal Szene und lässt das Fehlen von Brucie Dickinson vergessen.
Absolut runde Sache. Bleibt mir nur noch die Angabe der Tracklist, bei der mir eigentlich nur „Tower of hope“ fehlt:
Lift off
Set your controls
High moon
Dreamtime
Eyes of time
Songs of the ocean
Dawn of a million souls
The Dream Sequencer
Into the black hole
Actual fantasy
Valley of the queens
Isis and Osiris
Amazing flight in space
Intergalactic space crusaders
Castle hall
The eye of Ra
Starchild
The two gates
9.0 Punkte von Christian (am 31.03.2003)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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