Diabolic (USA) "Infinity Through Purification" CD
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Es dauert eine ganze Weile, bis das neueste Machwerk der Grunzteufel aus den tiefsten Sümpfen Floridas richtig zündet, aber dann walzt „Infinity Through Purification“ alles und jeden nieder, kehrt nochmals zurück und plättet, was sich eventuell noch bewegt. Zeit zum Luftholen bleibt bei diesem Meisterwerk brachialer Tonkunst kaum, zu schnell kommen die Nackenschläge. Stellenweise ultrabrutal getragen, meist aber vernichtend schnell, rollt die diabolische Todesmaschine auf ihrem Zerstörungsfeldzug und nichts kann sie aufhalten ... hier ist der Name der bandeigenen Webseite Programm und Auftrag in einem.
Auf Anhieb fällt mir keine andere Band ein, welche den hohen Ansprüchen an Wucht und Songwriting einerseits und dem vom aggressiven Grunzgesang des wieder in die Band zurückgekehrten Sängers und Bassisten Ed Webb geprägten Stil DIABOLICs andererseits einigermaßen gerecht wird. Stellt euch eine Mischung aus KRISIUN, HATE ETERNAL und frühe MORBID ANGEL mit einer Prise CANNIBAL CORPSE vor; das trifft es zwar nicht ganz, vermittelt aber einen ganz guten Eindruck.
Zusammen mit den Growls schaffen die präzise gespielten Leadgitarren, schöne akzentuiert eingebettete melodische (!) Soli (Anspieltip: ‚Procession Of The Soulgrinders’) und vor allem die auf den Punkt gespielten Überschall-Drums so etwas wie einen von alles zerfetzender Brutalität geprägten ureigenen Stil, welcher in dieser Form seinesgleichen sucht.
Leider läßt bei dem stets bis zum Anschlag durchgetretenen Gaspedal die Abwechslung ein wenig zu wünschen übrig und man kann die Scheibe daher nicht auf einmal durchhören und schon gar nicht mehrere Male hintereinander. Das wäre einfach zu heftig – schließlich wollen die blutenden Ohren zwischendurch auch mal versorgt sein ...
Fans ultrabrutalen Hochgeschwindigkeits-Death-Metals werden dieses äußerst bösartige Album zur Kultscheibe erheben, soviel steht jetzt schon fest.
Produziert wurde im Sonic Ranch Studio zusammen mit Neil Kernon (Cannibal Corpse, Testament, Nevermore u.a.) und das Ergebnis ist ein sehr fetter Sound, der keinerlei Wünsche offen läßt.
Live kommt die Truppe sicher sehr gut ... muß ich mir mal vormerken.
8,5 Punkte.
Tracklist:
1. From The Astral Plane ... Entwined With Infinity (3:47)
2. Spiritual Transition (4:48)
3. Satanic Barbarism (4:15)
4. Internal Mental Cannibalism (5:41)
5. Procession Of The Soulgrinders (6:09)
6. Exsanguinated Life (3:30)
7. Descending Through Portals Of Misery (6:53)
8. Enter The Maelstrom (4:28)
Line-Up:
Ed Webb – Vocals / Bass
Brian Malone – Guitars
Eric Hersemann – Guitars
Gael Barthelemy – Drums
Discography:
City Of The Dead – MCD 1997 (Fadeless Records)
Supreme Evil – CD 1999 (The Plague Records)
Subterraneal Magnitude – CD 2001 (Hammerheart Records)
Vengeance Ascending – CD 2001 (Season Of Mist Records)
Infinity Through Purification – CD 2003 (Century Media Records)
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. From the astral plane...entwined with infinity
2. Spiritual transition
3. Satanic barbarism
4. Internal mental cannibalism
5. Procession of the soulgrinders
6. Exsanguinated life
7. Descending through portals of misery
8. Enter the maelstrom
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Vocals, Bass: Ed Webb Guitar: Brian Malone Guitar: Eric Hersemann Drums: Gael Barthelemy
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8.5 Punkte von WARMASTER (am 02.12.2003)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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