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Arija "Die Metal Legende Russlands"
ARIJA gehörten vor 20 Jahren mit zu den ersten Bands, die in der damaligen Sowjetunion Heavy Metal spielten. Sie überlebten alle staatlichen Umbrüche und wirtschaftlichen Krisen und gelten heute als die Verkörperung des russischen Metal, vergleichbar der Stellung, die Iron Maiden bei uns in den 80ern hatte. Iwan sprach über den Werdegang und Pläne der Legende mit dem Gittaristen und Gründungsmitglied Wladimir Holstinin.
Weitere Infos zu Arija:
REVIEWS:
Arija Bespetschnyi Angel
Arija Krestschenije Ognjom
Arija Chimera
INTERVIEWS:
Arija - Die Metal Legende Russlands

Wir beginnen damit, wie das Ganze angefangen hat, damals 1985 und wieso Du Heavy Metal spielst?
Die Frage ist für mich nun ganz einfach zu beantworten. Ich bin ja mit der Musik der Bands wie DEEP PURPLE, BLACK SABBATH, GRAND FUNK RAILROAD usw., die den Hard Rock der Siebziger spielten, aufgewachsen. Ich vermißte jedoch bei diesen Bands einiges an Härte, Energie und Schnelligkeit.
 
Im Jahre 1986 hatte es einen radikalen Besetzungswechsel gegeben, nachdem der Großteil der Besetzung ARIJA verließ und ihre eigene Band namens MASTER gründeten. Laut den offiziellen Angaben kam dieser Besetzungswechsel infolge eines Konfliktes zwischen diesen Musikern und ihrem damaligen Manager Weckstein zustande.
Es war eher ein Konflikt innerhalb der Band selbst. Wir brauchten einen zweiten Gitarristen für die Live-Auftritte, denn bei den Aufnahmen unseres Debüts spielte ich allein alle Gitarrenparts. Nachdem aber Bolschakow zu uns stieß, begannen innerhalb der Band Konflikte, weil Bolschakow ein angeborener Leader ist und er gleich nach seinem Einstieg in die Band die Führungszügel übernehmen wollte. Doch er strebte an, eine andere Musik zu spielen, die mehr dynamischer, härter und energischer als die Musik von ARIJA zuvor war, also Thrash-Metal.
 
Was MASTER nach einer Weile taten, zumindest ab dem Jahre 1989, als ihr richtiges Thrash-Album „S petljoj na scheje“ (Mit dem Hals in der Schlinge) herauskam.
Ja, richtig. Wir mit Kipelow wollten aber keinen Stilbruch begehen, weil die Art und Weise der Musik, die wir machten, uns sehr am Herzen lag und wir uns infolgedessen voneinander trennen mußten. Auch der Mitbegründer von ARIJA, Alik Granowski stieß zu unserem großen Bedauern zu MASTER. Der Konflikt war halt nur die Folge unserer Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vorstellungen über die künftige Stilrichtung der Band.
 
Wie stehen jetzt die Musiker beider Bands zueinander und unternehmt Ihr auch etwas zusammen, wie etwa gemeinsame Konzerte?
Wir hatten immer gute und freundschaftliche Beziehungen zueinander, hängen sehr oft zusammen rum und helfen uns gegenseitig, auch z.B. bei Aufnahmen einiger Soloscheiben. Außerdem ist Alik ein Mensch, mit dem ich das erste Album zusammen komponierte und somit die Band gründete und mit dem ich bis jetzt sehr eng befreundet bin. Es gab damals wirklich keine persönliche Auseinandersetzung, wie gesagt, sondern eine in musikalischer Hinsicht. Es zeigt sich ja an der Musik von MASTER, die sie anfingen zu spielen. Wenn ihre Musik in die gleiche Richtung wie unsere gegangen wäre, könnte man dann behaupten oder vermuten, da wäre etwas persönliches drin, aber die Ursache steckte eindeutig in den Meinungsverschiedenheiten auf der musikalischen Ebene.
 
Was könntest Du jetzt zu jedem Eurer Alben sagen. Es kommt sehr oft vor, daß die Meinungen der Musiker über ihre eigenen früheren Alben mit dem gewissen Zeitabstand den Veränderungen unterworfen sind. Vielleicht machst Du ein paar Aussagen zu jeder Eurer Platten. Fangen wir mit dem Debütwerk an:
„Manija welitschija“(Größenwahn): „Manija welitschija“ wurde von uns zu einer sehr schwierigen Zeit eingespielt, 1985. Es war die Zeit, in der von „Perestroika“ noch keine Rede sein konnte. Auf die Idee, dieses Album aufzunehmen, kamen wir mit Alik Granowski, nachdem wir mit ihm zuvor in einer Band namens ALPHA zusammen gespielt hatten, deren Musik einen kommerziellen Rock darstellte. Da wir mit Alik als extreme Menschen im Vergleich zu anderen ALPHA-Mitglieder galten, hatten wir ein Verlangen, einige unserer Ideen in Form einer Aufnahme zu verwirklichen, die erstmal nur rein für uns selbst gedacht war. Die Aufnahmen waren deswegen nur für uns selbst vorgesehen, weil auf der professionellen Basis nur dann die Arbeit möglich war, wenn einer als Musiker staatlich anerkannt wurde und die Lieder der sowjetischen, staatlich anerkannten Komponisten spielte. Viele Bands, wie „Woskressenje“, „Maschina Wremeni“ usw., die sogar nur noch zum normalen Rock-Sektor gehörten, wurden strafrechtlich verfolgt, einige Musiker kamen ins Gefängnis, weil sie solche Musik spielten. Als wir aber mit den Aufnahmen fertig waren, lernten wir unseren ersten Manager, Viktor Weckstein kennen. Als er sich zum ersten Mal das Ganze anhörte, war er davon sehr begeistert und bot uns an, ein Konzertprogramm auf die Beine zu stellen. Er hatte wahrscheinlich damals unheimlich viel Angst, dies zu tun, entschloß sich aber trotzdem dazu. Wir begannen dieses Projekt, pflegten jedoch keine besondere Hoffnung, daß es funktioniert. Es funktionierte aber! Wir erfüllten unsere Aufgabe und Weckstein seine. Ihm gelang es, das Ministerium der Kunst (es gab damals so einen Amt, das die offizielle Arbeit als Künstler genehmigte) zu überzeugen, uns zuzulassen und eine Genehmigung für unsere offizielle Tätigkeit als Musiker zu bekommen. Das Debüt ist aus diesen genannten Gründe als ein Seelenschwung zu betrachten. Es wurde in keinster Weise zum Geldverdienen aufgenommen oder um Ruhm zu erringen, sondern um unsere Persönlichkeiten zu entfalten, um zu zeigen, was wir sind. Es war keine Selbsbehauptung, sondern eher einen Ausdruck von uns selbst. Was danach geschah, war für uns selbst eine große Überraschung. Wir rechneten keinesfalls damit, daß unsere Musik plötzlich so groß gefragt sein würde und wir eine ganze Armee von Fans haben werden. Du hast wahrscheinlich sehr wenig zu Eurem nächsten Album zu sagen, weil Du praktisch gar nicht am Songwriting teilnahmst. „S kem ty?“ (An wessen Seite bist du?): Ja, das stimmt. Ich spielte nur noch meine Gitarrenparts, die für die Aufnahme des Albums, das von Bolschakow und Granowski fast im Alleingang erschaffen wurde, notwendig waren. Danach habt Ihr meiner Ansicht nach Euer bestes Album herausgebracht. „Geroj Asfalta“ (Der Held des Asphaltes): Nachdem wir einen Besetzungswechsel vollgezogen hatten, stiegen mein alter Bekannter und Freund Witali Dubinin (Bass), den ich zu dem Zeitpunkt seit mittlerweile 10 Jahre kannte und mit dem ich auch zuvor zusammen gespielt hatte, Sergej Mawrin (Gittare) und Maxim Udalow (Drums) ein und wir nahmen dabei wahrscheinlich unser bestes Album „Geroj Asfalta“ auf. Die Aufnahmen dauerten ein Monat und gemixt wurde das Album innerhalb nur einer Nacht. Am nächsten Morgen nach dem Mix mußten wir schon das Equipment zurückgeben. Die Scheibe trug ursprünglich einen anderen Titel und zwar „Na slushbe sily sla“ (Im Dienst der bösen Mächte), doch die einzige damals staatliche Plattenfirma „Melodija“ benannte das Album eigenmächtig um, weil der ursprüngliche Titel sie abschreckte. Das Album erschien zuerst als Kassette und „Melodija“ brachte erst nach einem Jahr diese Vinyl-Version heraus. Unbeachtet der Tatsache, daß dieses Album schon ein Jahr lang überall erhältlich war (als Kassette - Verf.) und wir ein ganzes Jahr auf Konzerten die Stücke vom Album spielten, wurden mehr als eine Million Exemplare als Platte verkauft. Jetzt kommen wir zur Euren nächsten Alben: „Igra s Ognjom“ (Das Spiel mit dem Feuer): Die Songs zu der Platte schrieben wir mit Witali im Alleingang, weil das Album unter sehr schwierigen Bedingungen aufgenommen wurde. Es war eine Situation, als ich und Dubinin für die Trennung von Weckstein plädierten. Innerhalb der Band brachen wieder Konflikte aus, weil die anderen Bandmitglieder dagegen waren und sich uns erst fast am Ende der Aufnahmen anschlossen. Deswegen mag die Platte einem wahrscheinlich zu monoton erscheinen, aber das Album wirkt irgendwie als eine Einheit. Man kann aus dem Grund diese Platte eher als ein Solo-Projekt von Dubinin und Holstinin, als ein ARIJA-Album betrachten. In das Album flossen keine Ideen der anderen Mitglieder ein, was natürlich eine Scheibe sehr interessant macht. Nichts desto trotz gefällt mir die Scheibe sehr gut. „Krow sa Krow“ (Blut um Blut): Während der Aufnahmen zu dieser Platte herrschte eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre, weil es keine Konflikte, keine Auseinadersetzungen oder so was ähnliches in der Art gab. Deswegen kam eins der besten Alben dabei heraus, neben „Geroj Asfalta“. Irgendwie klingt diese Platte ziemlich reif und gilt somit als Abschluß des ersten Kapitels der Bandgeschichte. Aus diesem Grund ist es unsere Lieblingsplatte, obwohl die Fans offensichtlich mehr Gefallen an „Geroj Asfalta“ finden. „Notsch korotsche dnja“ (Die Nacht ist kürzer als der Tag): Dann hatten wir eine sehr lange Unterbrechung, die vier Jahre dauerte. Das ist dadurch bedingt, weil seit 1991 unser Land von verschiedenen Krisen in der Wirtschaft, der Politik und auch der Musik erschüttert wurde. In der Musik zeigte sich die Krise vor allem am stark gesunkenen Interesse am Heavy Metal, weil die neue Generation sich den Trends, wie Techno oder sonst was zuwand. Diese Krise in der Musik erwies sich in anderen Ländern für den Heavy Metal nicht so schädlich, wie in Rußland, weil die schwierige Wirtschaftssituation die ganze Sache enorm verschärfte. Wenn einer am frühren Morgen kein Geld für die Wurst hat, wird er mit Sicherheit keine Platte kaufen oder zu einem Konzert gehen. Für die Metalbands waren es schwere Zeiten. In dieser Phase hatten wir gerade 300 bis 400 Fans bei Konzerten, obwohl die Preise für Tickets lächerlich waren. Zu touren war fast unmöglich und der Absatz unserer CDs war jämmerlich, dabei ist es natürlich zu berücksichtigen, daß die Preise dafür ziemlich hoch waren. Das war eindeutig eine sehr schwere Zeit für uns. Tatsache war noch, daß wir in den ersten fünf Jahren der Bandgeschichte nur soviel Geld bekamen, um unser Existenzminimum zu sichern, obwohl unsere Alben sich gut verkauften und unsere Konzerte gut besucht waren. So was war ja üblich zur Sowjetzeiten. Diese Tatsache trug dazu bei, daß wir dann in dieser schwierigen Phase keine Rücklagen hatten. Wir brauchten ca. 3 Jahre um diese Scheibe aufzunehmen und nicht entgültig von der Bildfläche zu verschwinden. Wir nahmen diese Platte in einer Zeit auf, in der kein Label mit uns zusammenarbeiten wollte. Man konnte nur Sprüche hören: „Keiner braucht euren Heavy Metal mehr“. Aber diese Vorhersagen entpuppten sich glücklicher Weise als fehlerhaft. Nachdem das Album erschienen war, erlebten wir eine Wiedergeburt. Von 1995 bis 2000 wächst die Anzahl der Besuchern bei unseren Konzerten ständig. Bei einigen der letzten Konzerten im Moskauer Sportpalast erreichte die Anzahl der Fans zwischen 6000 und 8000. Noch vor kurzem konnte man sich nicht vorstellen, daß so viele Leute zu einem Metalkonzert gehen.
 
Wir sind jetzt bei Eurer letzten Studioveröffentlichung angelangt, beim Album „Generator sla“ (Generator des Bösen):
Wir nahmen dieses Album in unserem eigenen Studio auf, das wir selbst aufgebaut und in dem wir übrigens den Vorgänger dieser Platte auch aufgenommen hatten, nur etwas funktioniert ja sehr selten einwandfrei beim ersten Mal. Nun, diese Scheibe wurde wesentlich besser vom Sound her, als ihre Vorgängerplatte. Vom Songwriting ist sie nun nicht mehr so straight, wie alle anderen zuvor. Das kommt sicherlich dadurch, daß wir als Musiker nun mal reifer geworden sind. Außerdem stieg bei uns ein neuer Gitarrist, Sergej Terentjew ein. Das Album wurde sehr abwechslungsreich, weil einige Stücke darauf sind, die stilistisch nur sehr schwierig unter einen Hut zu bringen sind. Zum Beispiel „Sakat“ (Sonnenuntergang), geschrieben von Kipelow, hat vieles vom Kunstliedgenre und das Stück „Samknutyj krug“ (Geschlossener Kreis: wörtlich übersetzt, Teufelskreis - Verf.) ist sehr stark im Hard Rock der Siebziger verwurzelt, ebenso auch „Pytka tischinoj“ (Die Folterung mit der Stille), da hört man ganz schön Einflüsse solcher Bands, wie GRAND FUNK RAILROAD und JETHRO TULL. Wir entschieden uns, daß wir für unserer Kreativität keine Grenzen setzen sollten. Als Ergebnis ist „Generator...“ eine sehr abwechslungsreicher Scheibe geworden.
 
Ich habe gehört, daß Ihr ein neues Album aufnehmt.
Wir schließen gerade die Aufnahmen ab, in einem Monat sind wir mit ihnen fertig und die Veröffentlichung ist erst für das nächste Jahr geplant. Wir haben aber eine neue Single herausgebracht, die „Poterjannyj raj“ heißt. Sie enthält eine orchestrale Version dieses Songs, den wir mit einem symphonischen Orchester aufgenommen haben, und ein Video, ebenfalls zu dem Song.
 
In welche Richtung wird sich dieses Album in etwa bewegen? Werden sich da auch sehr viele Einflüsse aus anderen Musikrichtungen heraushören?
Ich glaube, es wird eine logische Fortsetzung von „Generator...“ sein. Zumindest sind dieselben Musiker dabei. Einziger Unterschied war bei der Arbeit am neuen Album: wir haben Alexander Jelin als Texter wieder.
 
Euer Sampler „Zwei Tausend und eine Nacht“ ist auf „Classic Company“ herausgebracht worden. Bedeutet es, daß Ihr bei Eurem langjährigen Label „MOROZ Records“ gekündigt habt, oder?
An dieser CD hatte „MOROZ...“ kein Interesse. „Classic Company“ boten uns an, die CD zu veröffentlichen und wir gingen darauf ein. Auf welchem Label unser neues Album erscheint, ist noch nicht bekannt, weil wir noch ohne einen offiziellen Vertrag dastehen und auf das beste Angebot warten.
 
Viele behaupten, daß IRON MAIDEN Euer Haupteinfluß in der Musik ist. Es ist ja richtig und auf früheren Alben, besonders an der Gitarrenarbeit erkennbar. Was aber nicht heißen soll, daß ARIJA eine billige Kopie dieser Band ist. Welche Bands der Achtziger hatten Eure Musik noch beeinflußt, mal abgesehen von IRON MAIDEN?
Ja klar, gab es mehrere Bands, die uns beeinflußten, z.B. JUDAS PRIEST. Wir waren total begeistert von ihrer Musik und es ist nicht klar, welche dieser Bands uns am meisten beeinflußte. Überhaupt mochten wir immer alle Bands, die zur NWoBHM gehörten. OZZY OSBOURNE ist auch einer unserer Vorbilder.
 
Noch zu Sowjetzeiten hattet Ihr eine ganze Handvoll von Problemen mit Behörden, der Miliz und überhaupt mit dem ganzem Parteisystem. Jetzt nach der Demokratisierung Rußlands scheint es, daß die Politiker sich gegenüber der Metalszene gleichgültig verhalten, jedoch nahm die Rolle der orthodoxen Kirche gewaltig zu, sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik. Da einige Eure Songs einen Beigeschmack des Okkultismus, wie z.B. der Song „Antichrist“ aufweisen, hattet Ihr deswegen nicht etwa Probleme mit dieser Institution? Z.B. steht eine Legende des polnischen Heavy Metal, KAT, wegen der Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche auf der Messers Schneide, was ihre künftige Existenz angeht.
Nun, es ist wirklich so, daß es den Politikern egal ist, was sich in der Szene abspielt. Die Kirche mischt sich auch nicht in die Musik ein. Wir haben aber innerhalb der Band selbst Probleme, weil unser Sänger, Waleri Kipelow, plötzlich sehr gläubig wurde. Sergej Terentjew, unser zweiter Gittarist, erwies sich auch als ein sehr religiöser Mensch. Deswegen entstehen des öfteren Konfliktsituationen innerhalb der Band. Infolgedessen spielen wir den Song „Antichrist“ nicht mehr bei unseren Live-Auftritten. Wenn wir in unserer Musik solche Themen, wie den Kampf zwischen Gut und Böse, behandeln, entstehen diese Reibungen zwischen uns, weil die Jungs sich weigern, solche Stücke zu spielen. Sie argumentieren, dies wäre gegen ihre innere Überzeugungen. Ich kann einerseits ihre Position durchaus verstehen, doch wir müssen als Musiker kreativ sein. In gewisser Hinsicht sind wir doch Schauspieler. Ein Schauspieler, der in einem Theaterstück einen Alkoholiker spielt, braucht sich doch nicht jeden Tag zu besaufen. Na, ja. Die Jungs sind aber stur. Wir versuchen irgendwie Kompromisse in solchen Situationen zu schließen und kommen dann doch schließlich auf einen gemeinsamen Nenner, mal schauen, wie es weiter läuft.
 
Nun, wir wollen ein neues Thema anschneiden. Das Thema betrifft die Präsentation des russischen Heavy Metal in der Welt. Es sind ja bekannt, daß die sowjetische Zeiten dazu sehr viel beigetragen haben, daß die russischen Bands hier einen sehr niedrigen Bekanntheitsgrad haben. Was für Ursachen gibt es, die Deiner Meinung nach dazu führten, eine so schwierige Situation für die russische Metalszene zu schaffen?
Es ist wahrscheinlich auch das fehlende einheitliche Netz des Show-Business in Rußland, das als Ursache dafür gilt. Die ersten fünf Jahren unseres Daseins waren wir praktisch uns selbst überlassen. Wir hatten keinen professionellen Produzenten, keinen Manager im eigentlichen Sinne. Die sowjetischen Behörden erlaubten uns einerseits, unsere Tätigkeit zu betreiben und anderseits hinderten sie uns auch daran. Deswegen machten wir auch sehr viele Fehler. Es war peinlich für uns, 1985 ein Album mit solcher Soundqualität zu veröffentlichen (Nun, der Sound ist gar nicht so schlecht auf dem Debüt - Verf...), aber wenn ich erzähle was für eine Equipment uns damals zur Verfügung stand, wird es dann offensichtlich. Aus diesen Gründen war es für uns unheimlich schwierig, mit den führenden westlichen Formationen Stand zu halten. Außerdem fehlte uns absolut jegliche Promotion, weil es fast unmöglich war, daß eine Metalband bis 1991 irgendwie im Fernsehen erscheint. Um von uns überhaupt in irgendeiner Weise einen optischen Eindruck zu bekommen, konnte man eins machen, zu unseren Konzerten kommen und das wiederum war nur noch in großen Städten möglich. Doch in Rußland sind wir trotz aller dieser Strapazen groß geworden. Wieso es im Westen bisher nicht geklappt hat, liegt wahrscheinlich noch an der sprachlichen Schranke. In Rußland ist es schon zu einer Regel geworden, daß eine russische Band auch unbedingt auf Russisch singen muß. Wenn eine Band hier versucht, eine Platte auf Englisch zu veröffentlichen, wird die hier keiner hören. Diese Schranke konnte bisher keiner brechen. Wer es jemals versuchte, scheiterte daran ganz einfach.
 
Die Meinungen der Autoren (Stefan Riermaier und Roland Silberhorn) des Buches „Heavy Metal aus Osteuropa“ sind in Bezug auf muttersprachige Bands aus Osteuropa sehr positiv ausgefallen. Russisch und andere osteuropäische Sprachen passen, wie ich finde hervorragend zum Heavy Metal.
Wirklich? Klingt also Russisch nicht so extrem bösartig für das deutsche Gehör?
 
Auf keinen Fall, zumindest kann man das nicht auf alle beziehen. Ich glaube, daß einige einfach keine Chance hatten, mit dem osteuropäischen Heavy Metal in Berührung zu kommen. Ich denke, wer ein Ignorant und voll von Vorurteilen ist, wird auch keine englischsprachige osteuropäische Band akzeptieren. Die offenen Fans dagegen werden es meiner Meinung nach nie als ein Hindernis betrachten, daß eine Band in ihrer Muttersprache singt, wenn alles in musikalischer Hinsicht stimmt. Ich bin auch mit einer anderen Meinung der Autoren des Buches einverstanden, die besagt, daß Osteuropabands eine gute Lösung fanden, daß sie in ihrer Muttersprache singen und die Ohren der Fans nicht mit einem schrecklichen Englisch-Akzent quälen.
Ach so! Ich kann dazu auch etwas sagen. Ich fand immer einige deutsche Bands sehr gut, die zwar nicht unbedingt Metal spielten aber auf Deutsch sangen. Es war nie für mich ein Argument, eine Band aus diesem Grund nicht zu hören. Früher hatte ich auch einige ungarische Bands in der Sammlung, wie z.B. OMEGA.
 
Ihr wart vor Jahren auf einer Mini-Tour durch Deutschland. Wie waren Deine Eindrücke?
Der erste Auftritt fand in Berlin auf dem Festival namens „Die Tage der Mauer“ statt. Wir traten damals vor einem ziemlich großen Publikum auf. Andere Tourneen fanden dagegen in Clubs statt, wie auch zuletzt 1994, als wir in insgesamt 10 Städten auftraten. Der Empfang seitens der Fans erwies sich immer als sehr gut. Dabei stellten wir fest, daß die Songs, die wir auf Englisch sangen, nicht ganz so beliebt waren. Das Titelstück des Albums „Igra s ognjom“ konnten wir wegen seiner Länge nicht ins Englische übersetzen und spielten diesen Song auf Russisch, was alle total geil fanden und zum Ende der Tour merkten wir tatsächlich, daß wir nicht unbedingt auf Englisch singen müssen, weil unsere Songs mit russischen Texten bei den Fans ohnehin gut ankamen.
 
Hoffentlich, schaut Ihr noch einmal hier vorbei, dann aber mit einer großen westlichen Band.
Zur Zeit steht es noch in Sternen und es ist schwierig so was zu planen.
 
Vielleicht redet Ihr darüber mal mit Victor Smolski?
Ja, wir waren ja auf der Tour mit RAGE in Rußland. Ich glaube, Victor sieht auch einen sehr großen Absatzmarkt in Rußland und überhaupt in GUS-Ländern und wird versuchen die Bekanntheit von RAGE dort zu erhöhen, außerdem ist es ja auch sein Herkunftsland. Nach dem Konzert in Moskau waren alle Platten von RAGE ausverkauft. Zuvor standen so viele davon rum und nach dem Konzert hatte sich herausgestellt, daß sie für alle einfach nicht reichten. Kannst Du Dir das vorstellen?!!
 
Hattet Ihr also vielleicht konkrete Angebote von Victor erhalten, hier in Deutschland mal zusammen zu touren?
Victor versprach, daß er sich das Ganze durch den Kopf gehen läßt, was ein gemeinsames Projekt und eine Tournee angeht. Bis jetzt hat er sich aber noch nicht gemeldet.
 
Vor ein Paar Tagen habe ich von Eurem Jubiläumsauftritt in Moskau gehört. Da sollten die ehemaligen Bandmitglieder daran teilnehmen. Was kannst Du über diese grandiöse Show erzählen, über Deine Eindrücke, die der anderen Mitglieder und der Fans?
Ja, es war eine riesiger Geburtstagsfeier. Die ehemaligen Mitglieder kamen der Reihe nach und spielten ihre Stücke, die von ihnen damals eingespielt wurden. Es war für uns sehr erlebnisreich, in unsere eigene Geschichte abzutauchen und mit Männern zusammen zu spielen, mit denen wir ehemals genauso auf einer Bühne zusammenstanden. Wie es sich dabei herausstellte, haben sie sich spielerisch noch als durchaus fit erwiesen und alles ist wunderbar gelaufen. Sehr viele Fans kamen zu dieser Show, es waren mehr als 8000, obwohl die Ticketpreise für unsere Verhältnisse etwas hoch angesetzt wurden. Für uns war es ja auch eine sehr angenehme Überraschung, weil es bedeutet, daß unsere Musik noch gefragt ist und ein riesiges Feed-Back entfesselt. Wir freuen uns auch darüber, daß sehr viele junge Leute dabei waren, die jetzt selbst gerade 15 Jahre alt sind und gerade zu dem Zeitpunkt geboren wurden, als wir das Ganze anfingen.
 
In der Mitte der Achtziger gab es einen gewaltigen Heavy-Metal-Boom. Er hat einen starken Wirbel im Land entfesselt. Die Presse konnte mit diesem Ereignis nicht umgehen. Es kamen solche Bands, wie MAGNIT, TSCHORNY KOFFE, AWGUST usw. an die Oberfläche. Darunter war natürlich auch ARIJA. Nur wenige sind bis heute geblieben, aber auch unter diesen Veteranen hat ARIJA eine führende Rolle. Was denkst Du, wieso ist ARIJA trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten, des Erscheinens neuer populären Stilrichtungen, der Änderungen des Musikgeschmacks der breiten Masse, so erfolgreich in Rußland, wie nie zuvor?
Ja, das ist eine sehr gute Frage. Für mich ist es schwierig, dabei einen Grund für diesen Erfolg zu erkennen. Wahrscheinlich ist es für Außenstehende leichter zu beurteilen. Wir machten immer eine Musik, die aus unseren Herzen kam. Wir versuchten nie, in eine Kommerzrichtung abzudriften. Es gab auch eine Phase am Anfang der Neunziger, in der wir nur vor 300 Leuten auftraten und kein Label bereit war, mit uns einen Vertrag über Veröffentlichungen unserer Alben, weder alter noch neuer, zu unterschreiben. Nur „MOROZ Records“ gingen darauf ein. Es gab ja eine Periode, in der unsere Musik fast keiner brauchte. Wieso wir zum zweiten Mal so beliebt geworden sind, bleibt für uns selbst ein Geheimnis. Wir spielen immer noch die gleiche Musik, die wir immer spielten. Wir bleiben einfach ehrlich und treu gegenüber uns selbst und somit gegenüber unseren Fans. Einige Musiker singen mal auf Englisch, mal wieder auf Russisch, spielen zu einer Zeit eine harte Musik, zu einer anderen Zeit wieder eine softe Mucke, mit einem Wort versuchen sie sich irgendwie der Mode anzupassen. Meiner Meinung nach begehen diese Leute einen großen Fehler. Ich glaube, muß man sich einfach in eine eingeschlagene Richtung bewegen und fest überzeugt von der Sache, die man tut, sein. Dann hat man eine Chance auf einen Erfolg.
 
Also, muß man sich einfach auf jeden Fall treu bleiben.
Ja, genau. Zu der Zeit, in der wir kein Angebot für eine Tour kriegen konnten und unsere Platten sich fast gar nicht verkauften, machten wir trotz allem unsere Sache konsequent weiter. Das Album „Notsch korotsche Dnja“ erschien praktisch auf unsere eigenen Kosten und in unserem eigenen Studio. Ich würde nicht behaupten, es wäre das beste Studio. Wir mußten es einfach selbst aufbauen, denn keiner war bereit, unsere Kosten für die Studio-Arbeit zu übernehmen. Also, die Situation bei der Aufnahmen dieses Albums ähnelten denen, welche wir zu den Aufnahmen unseres Debüts hatten. Als die Scheibe letztendlich 1995 draußen war, verbesserten sich die Zeiten für uns erheblich. Zum Zeitpunkt der „Generator...“-Aufnahmen hatten wir schon genügend Angebote von verschiedenen Labels. Wenn wir angefangen hätten, so eine Musik, wie z.B. PRODIGY zu spielen, bin ich mir sicher, wären wir nicht so erfolgreich wie jetzt, zumindest nicht auf Dauer.
 
Die Bands solcher Art sorgten für einen Wirbel in den Medien in der Mitte der Neunziger, als der Heavy Metal fast totgesagt wurde. Aber zum Glück hat er sich von diesem Schock erholt, wird aber von den Medien regelrecht boykotiert, mit Ausnahme der Fachpresse. Die Sendungen, wie „Headbangers Ball“ bei MTV und METALLA bei VIVA sind komplett vor ein paar Jahren von dem Bildschirm verschwunden.
Wir haben zur Zeit auch sehr große Schwierigkeiten ins Fernsehen und ins Radio reinzukommen. Weiß Du, auf welche Weise sie uns jetzt ignorieren? Sie sagen, wir wären ein „Unstandard“. Sie haben sich so einen Begriff ausgedacht. Wir versuchten uns an verschiedene Sendungen zu wenden, doch wir können da sogar für Geld nicht präsent sein. Wir sind einfach „Unstandard“. Früher konnten wir nicht ins Fernsehen, weil unsere Musik aus ideologischen Gründen für die sowjetische Bevölkerung als schädlich eingestuft wurde, und heute heißt es, wir sind ein „Unstandard“, d.h. unsere Musik würde keinen ansprechen. Wir wissen dagegen, daß es nicht stimmt, denn, wenn 8000 Menschen zu unseren Konzerten kommen und ein Radiosender sich wagt, unsere Songs laufen zu lassen und deswegen nach Umfragen den ersten Platz der Hörersympathien erreicht, ist das dann ein „Unstandard“?
 
Wie schätzt Du die Situation allgemein in Rußland ein, wie es dem Heavy Metal zur Zeit geht? Ich meine damit nicht die Medien, sondern das Interesse seitens der Menschen oder das Erscheinen vielversprechender Newcomer, wie z.B. ARCHONTES, meiner Meinung nach eine sehr große Hoffnung des russischen Heavy Metal.
Es ist im großen und ganzen sehr schwierig, aus den Gründen über die wir zuvor gesprochen haben, einen großen Bekanntheitsgrad zu erreichen, wenn man sich so einer Musik verschrieben hat. Es ist sehr schwierig einen geeigneten Sponsor zu finden, der das Geld in solche Musik reinsteckt, und fast unmöglich ins Fernsehen und Radio reinzukommen. Dementsprechend sind nur noch wenige Plattenfirmen bereit, die Alben von Metalbands zu veröffentlichen. Kannst Du Dir vorstellen, daß sogar MASTER, nach den Aufnahmen ihres neuen Albums („Labyrint“ - Verf.) kein einigermaßen geeignetes Angebot einer Plattenfirma finden können. Als Ergebnis sind die Musiker gezwungen, die Rechte an ihren Alben fast kostenlos an Plattenfirmen abzutreten. Dementsprechend haben die Musiker nur ungenügend Geld fürs Studio, gar kein Geld für den Fernsehauftritt, auch wenn sich jemand findet, der bereit ist, etwas von der Band aufzuzeichnen. Viele Metalbands können nur mit Auftritten in kleinen Clubs und Bekanntheit in den sehr engen Fankreisen rechnen. Es ist praktisch unmöglich, daß sie auf einer großen Bühne auftreten werden. Alles ist mit dem MTV-Zeug überfüttert, das den Leuten einfach vorgegeben wird. Es sind ja all diese Musiker, die immer Play-back spielen. Die sammeln sehr große Massen an Besuchern auf ihren Konzerten. Die Leute gewöhnen sich an solche „Kultur“. Wie passiert das? Weil einer die CDs eines solchen Pseudo-Musiker kauft und sich einfach von ihm betrügen läßt. Der Mensch gibt sich damit zufrieden.
 
Obwohl ich es nicht so ganz verallgemeinern würde. Wie Du auch selbst erzählt hast, kommen 8000 zu Euren Konzerten.
Ja, ich glaube, daß solche Menschen ihr Geld nie dafür ausgeben werden, daß sie betrogen werden und nicht zu solchen Konzerten gehen, auf denen einer Play-back spielt. Ich glaube, daß diese Leute als denkende Menschen aufwachsen.
 
Du bist nun seit der Mitte der Siebziger auf er Bühne und bei ARIJA seit 15 Jahren. Welche Bedeutung hat für Dich diese Band und welchen Platz nimmt ARIJA in Deinem Leben ein?
Ich betrachte ARIJA wie mein eigenes Kind. Diese Schöpfung haben wir mit Alik Granowski ins Leben gerufen. Diese Band ist wahrscheinlich der größte Bestandteil meiner Persönlichkeit und meines Lebens. Ich verhalte mich äußerst subjektiv gegenüber dieser Band und liebe sie sehr, trotz aller Schwierigkeiten, die mit ihr verbunden sind. Deswegen hatte ich eine sehr lange Zeit kein starkes Verlangen, ein Solo-Projekt zu machen, weil ich mich in der Band vollkommen ausleben konnte.
 
Und das trotz der Tatsachen, daß Du und die anderen Bandmitglieder älter geworden seid, eigene Familien und Kinder habt?
Ja. Ich beschäftige mich äußerst intensiv mit der Musik in letzter Zeit, habe sehr viele Songs geschrieben, welche nicht auf dem kommenden Album sein werden. Vielleicht mache ich davon irgendwann eine Solo-Scheibe. Es ist zumindest mein Traum. Also, wie Du siehst, ich beabsichtige keinesfalls, in die Rente zu gehen.
 
Das ist gut so. In Bezug auf Deine Absicht, ein Solo-Album zu veröffentlichen möchte ich hinzufügen, daß Du schon so was in die Richtung mit Witali Dubinin zusammen getan hast.
Nein, es war ein Witz. Wir haben so laut gelacht, als wir das Ganze fertig hatten. Wir hatten vor, eine Parodie von ARIJA zu machen und haben es AwaRIA (Unfall: übersetzt - Verf.) genannt.
 
Laß Dir bitte zum Schluß etwas zu folgenden Bands einfallen:
IRON MAIDEN: Sie gelten für mich als das Paradebeispiel dafür, wie es eine Band schaft, in Ihrer Musik das Beste aus dem Hard Rock der Siebziger zu vereinen. Mir gefielen außerdem ihre düsteren, okkulten Texte, die genauso wie für meine Faves wie DEEP PURPLE oder BLACK SABBATH typisch waren. Aber IRON MAIDEN faszinierten mich mit ihren Texten, was bei mir sogar ein Neidgefühl hervorrief, weil sie meine Faves in der Hinsicht einfach überboten. JUDAS PRIEST: Diese Band schien mir damals in den Achtzigern, die dynamischste und energiereichste Band im Heavy Metal-Sektor zu sein. Besonders die Platte „Defenders of the Faith“ sorgte bei mir für eine starke Faszination. Die Band hat auch zwei tolle Gittaristen, wie ehemals IRON MAIDEN. Wir handelten bei der Gründung unserer Band nach dem Prinzip dieser beiden Bands. Alle Gittaristen sollten eine gleiche Position in der Band einnehmen und keiner sollte zweirangig sein. METALLICA: Vielleicht verärgere ich einige, die dieses Interview lesen werden, aber diese Band gefällt mir nicht. Sie haben einige wenige Songs, die ich mag. Ich kann keines ihrer Alben vom ersten Song bis zum letzten durchhören. Mir haben RAGE dagegen viel besser gefallen und auf ihren Alben, die ich zumindest hatte, stellte ich einige Gemeinsamkeiten mit METALLICA in Punkto Härte und Power fest, aber RAGE klingen viel melodischer und interessanter, finde ich. Als wir erfuhren, daß wir mit RAGE auftreten werden, hat es mich sehr gefreut. Wieso hast Du denn über RAGE nichts gefragt? Ich habe ja hier eine ganze Liste der Bands und RAGE sind auch darunter, aber Du hast ja die Frage bereits beantwortet. KAT: Wie heißt die Band?
 
KAT. Die Legende des polnischen Heavy Metal.
Ich kenne sie leider nicht. In Rußland gibt es leider keinerlei Informationen über polnische Bands, keine Alben dieser Bands dringen durch, keine Konzerte dieser Bands finden statt und sie sind hier völlig unbekannt. (VADER sind aber sehr wohl in Rußland bekannt und traten in Moskau schon ein Paar mal auf. Mit anderen Bands stimmt es ja schon, daß sie leider praktisch in Rußland unbekannt sind. -der Verf.) Wir sind nun zum Ende unseres Interviews angelangt, wofür ich mich bei Dir, Wladimir, herzlich bedanken will. Ich danke Dir auch, daß Du uns hilfst und wenn nicht solche Enthusiasten da wären, wie Du oder Deine Kollegen, würde bei Euch in Deutschland genau so eine Situation in Bezug auf unseren Bekanntheitsgrad herrschen, wie bei uns bezüglich der polnischen Bands.
 
geführt am 15.11.2000   von Iwan
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