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Esqarial "Technical Death Metal Madness"
Nur ein paar wenige Autostunden von Görlitz, Dresden, Bautzen oder Berlin entfernt liegt die polnische Stadt Legnica (Liegnitz). Sie liegt eingebettet in eine relativ triste Industrielandschaft, die primär geprägt ist von Kupferhütten, rauchenden Schloten, Fabrikhallen und vielen "Schlafstädten", in denen die hauptsächlich in den Hütten beschäftigten Arbeiter wohnen. Das etwa sechzig Kilometer von Wroclaw (Breslau) entfernte Legnica ist seit ungefähr Ende des achtzehnten Jahrhunderts ein bedeutendes Industriezentrum. Nach dem zweiten Weltkrieg kam die Kupferindustrie hinzu. Trotzdem verfügt Legnica aber über eine schöne Altstadt und zahlreiche historische Bauten und Kirchen. Am Rynek (Marktplatz, abgeleitet vom deutschen Wort "Ring) stehen schöne alte Bürgerhäuser - die nicht so recht zu den hässlichen, alten Nachkriegsblocks passen wollen. Auf dem Schlosshügel ist noch der Hauch alter Zeiten zu spüren, und in der imponierenden Johanneskirche (Kosciol Swietego Jana Chrzciciela) liegen die Liegnitzer und Brieger Piasten (berühmtes polnisches Adelsgeschlecht) begraben. Aus dieser schlesischen Stadt stammt eine der unzähligen, aufstrebenden und sehr talentierten polnischen Deathmetalbands (bis auf meinen Interviewpartner "Lud", welcher aus der in der Nähe gelegenen Stadt Polowice stammt) die seit einiger Zeit nach und nach den bislang primär von skandinavischen, amerikanischen und deutschen Gruppen dominierten Deathmetalmarkt gehörig aufmischen und sich inzwischen nicht nur einen großen Anteil des Kuchens gesichert haben, sondern aus der Deathmetalbewegung mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind. ESQARIAL heißt die Formation, die hier genauer vorgestellt werden soll, und deren neues Album "Discoveries" in nicht allzu ferner Zukunft europaweit erhältlich sein sollte. Die Band lärmt seit nunmehr zehn Jahren, und kann auf ein "Refuse" betiteltes Demo aus dem Jahre 1992, das Demo/Album "A Conspiracy Of Silence" aus dem Jahre 1994 und das 1999 erschienene Album "Amorphous" (Erhältlich u.a. bei METALGLORY - der Verf.) verweisen. Schon bald wird man das bereits weiter oben erwähnte Album "Discoveries" dieser Diskographie hinzufügen können.
Weitere Infos zu Esqarial:
REVIEWS:
Esqarial Discoveries
Esqarial Amorphous
INTERVIEWS:
Esqarial - Technical Death Metal Madness

Da seit dem Erscheinen von "Amorphous" schon einige Jährchen ins Land gezogen sind, wollte ich von Lud wissen, ob es in der Bandbesetzung eventuell einige Änderungen gegeben hat.
"Es gibt lediglich eine kleine personelle Änderung", erzählt dieser, "und zwar hat uns unser bisheriger Vokalist Sui verlassen, und jetzt zeichnet sich Pajak (Nachname des Gitaristen und gleichzeitig die polnische Entsprechung für "Spinne" - Anm. des Verf.) außer für die Gitarre, auch noch für die Gesangspartien verantwortlich. Vit spielt Gitarre, Bart beackert das Schlagzeug, und ich malträtiere den Bass."
 
Woher stammen denn die Bandmitglieder?
"Ich wohne in einem kleinen Städtchen namens Polowice, und die anderen stammen aus Legnica (Liegnitz, Niederschlesien)."
 
Obgleich man ESQARIALS Album "Amorphous" in Deutschland bei verschiedenen Versandhandlungen beziehen kann, sind sie hier trotzdem kaum bekannt, da so gut wie keine Informationen über die Band hier herdringen...Also biete ich Lud die Möglichkeit ESQARIAL den geneigten METALGLORY-Lesern etwas genauer vorzustellen. Mich interessiert auch insbesondere, ob die Band außer "Amorphous" noch weitere Veröffentlichungen vorweisen kann, da man davon in den internationalen Medien nichts mitgekriegt hat.
"Die Band besteht schon seit rund zehn Jahren. Das erste Demo haben wir im Jahre 1992 aufgenommen, das erste Album "A Conspiracy Of Silence" 1995. 1996 wurde es dann durch Baron Records (Pl) herausgebracht. Nach einigen personellen Änderungen in der Bandbesetzung haben wir dann `97 das "Amorphous" betitelte Album eingespielt, welches dann 1998 via Pagan Records das Licht der Welt erblickte. Unsere neuste Produktion, zu welcher wir die Aufnahmen Mitte 2000 In Angriff nahmen, trägt den Titel "Discoveries".
 
Nun stellt ja "Amorphous" nicht nur ein Spitzenalbum in diesem Musikgenre dar, sondern zeichnet sich auch durch ein hohes Maß an Originalität aus. Man kann wohl ruhig behaupten, dass ESQARIAL schon ihren eigenen Stil kreiert haben, den ich mal irgendwo zwischen Deathmetal der Marke CANNIBAL CORPSE oder auch MORBID ANGEL, harmonischem Hardrock der Lee Roth`schen Prägung und psychedelischen Einflüssen ansiedeln würde. Natürlich merkt man auch, dass für die Gitarristen, Allem voran dem Leadgitarristen, der "Gitarrengott" Tony McAlpine (der übrigens darüber hinaus auch noch auf dem Piano ein Virtuose ist) kein Unbekannter ist...was man dann auch im Booklet, vorausgesetzt man gehört zu dem Kreis von Leuten der sich auch damit eingehend befasst, sehen kann. Ich würde gerne von Lud in Erfahrung bringen, wie er denn jetzt, einige wenige Jahre nach seiner Veröffentlichung, das Album "Amorphous" bewertet, und was man vom nächsten Album erwarten kann.
"Das neue Album ist bereits aufgenommen. Es trägt den Titel "Discoveries", und ist musikalisch gesehen die konsequente Fortführung des auf "Amorphous" herausgearbeiteten Stils dar, obwohl es natürlich auch einige Änderungen gibt. Die einzelnen Stücke unterscheiden sich in wesentlich größerem Maße voneinander, denn jedes ist praktisch ganz anders. Die Musik ist reifer, und dadurch, denke ich, nicht so "wild" wie auf "Amorphous". Die Songs sind im Allgemeinen länger, manche etwas durchwachsener. Es gibt mehr Soloparts und akustische Elemente. Die Soli selbst sind "klassischer" und mehr Heavyrock-mäßiger gehalten.
 
Wir haben schon Einiges über das neue Album gehört. Wann kann man denn nun mit "Discoveries" rechnen?
"In Polen wurde die Premiere für den Oktober angekündigt (Empire Records). Im November kommt es dann über CRASH Music/Pavement in den USA und in Kanada raus, und in Japan und Asien dann über Avalon/Marquee Inc.. In Deutschland und der EU wird es durch Plastic Head vertrieben.
 
Kommen wir doch auf die Texte zu sprechen. Es lohnt sich wirklich sich mit ihnen zu befassen, da sie philosophisch, kritisch, mystisch und irgendwie intelligent sind. Obwohl manche auf den ersten Blick eindeutig und konkret zu sein scheinen, geben sie einem trotzdem zu denken und die Intention des Verfassers ist nicht ganz klar. Wer denn der Verfasser dieser Texte ist, will ich von Lud gerne wissen. Der Autor der ESQARIAL-Texte hat nämlich auch einen ganz guten englischen Wortschatz - aber schade, dass sich da so einige Fehler eingeschlichen haben, da die Texte nämlich echt gut sind.
"Der Verfasser der Texte ist Sui. Leider hat er uns ja, wie schon gesagt, verlassen. Sicher sind in den Texten Fehler enthalten. Das resultiert daraus, dass es ja nicht unsere Muttersprache ist, und wir nicht täglich mit ihr in Berührung kommen. Das ist so ganz natürlich. Deshalb ist ja zum Beispiel dein Polnisch nicht völlig perfekt, da du ja nicht in Polen lebst (und auch nicht da geboren bin, kein Pole bin, und die Sprache erst seit knapp sechs Jahren kenne...und trotzdem so einige Polen übertrumpfe ;-) Anm. d. Verf.)
 
"Silent Lamentation" scheint ein sehr persönlicher, intimer Text zu sein. Ob er vielleicht auf einer wahren Begebenheit basiert?
"Er ist rein fiktiv und behandelt das Thema Kindesmissbrauch. Es ist eine Fortführung des Titelsongs vom ersten Album "A Conspiracy Of Silence". Ich weiß, dass gerade dieses Thema für ihn (für Sui - Anm. d. Verf.) sehr wichtig war, so dass er also auch später noch in einigen seiner Texte dieses Problem thematisiert hat.
 
Wenn man sich über die Texte und ihre Bedeutung unterhält, kommt man unweigerlich auch auf die Philosophie zu sprechen. Welche Einstellung haben die Musiker von ESQARIAL ganz allgemein zur Religion sowie zu solch abstrakten Dingen wie "das Christentum" oder "der Satanismus"...? Ob solche Kategorien für die Bandmitglieder eine Rolle spielen? Ich jedenfalls habe nach dem genauen Lesen der Texte den Eindruck, das die Band ein im Wesentlichen humanistisches, vielleicht von LaVey gprägtes Weltbild hat.
"Ich weiß nicht, was für ein Einstellung bezüglich der Religion meine Bandkollegen haben, weil wir uns über solche Themen einfach nicht unterhalten. Das sind so Dinge, die mich nicht interessieren. Ich finde, dass in der Metalmusik in der letzten Zeit viel zu viel über Philosophie und Religion gesprochen wird, und das finde ich in sofern besonders merkwürdig, als dass ja in der Musik selbst immer weniger Interessantes passiert...Ich halte jede Art von religiösem Fanatismus für Dummheit und Unwissenheit. Ich will so wenig wie möglich mit so etwas in Berührung kommen. Ich brauche zum Leben und zum Gitarrespielen keine Philosophie oder auch Weltansicht (na ja, aber wohl zumindest zum Leben schon... Anm. d. Verf.), sondern lediglich Vorstellungskraft und Ehrlichkeit in der Musik. Mit den Texten verhält es sich so, dass wenn sie schon bestehen, sie halt auch irgendeinen Inhalt haben müssen. Es geht uns nicht darum etwas Bestimmtes zu übermitteln. Für uns ist vielmehr die Musik selbst das Wichtigste, sie ist es, worauf wir uns primär konzentrieren, und die Texte stellen nur eine notwendige Ergänzung dar. Deshalb betrachten wir sie mit einem gewissen Augenzwinkern und würden uns wünschen, dass die Leute die mit unserer Musik in Berührung kommen dies genauso tun."
 
Ich will wissen, welche Bands ESQARIAL favorisieren, und welche mehr oder weniger unmittelbar Einfluss auf ihr Schaffen nehmen.
"Jeder hat so seine Favoriten" , erzählt Lud, "obwohl es auch einige Formationen gibt, die wir alle mögen. Als da wären: JUDAS PRIEST, SAXON, IRON MAIDEN und ACCEPT, auf die die deutschen Fans wirklich stolz sein können. Vortreffliche Ideen, Klang und Soli, und generell ist das technische Vermögen der Musiker für jede Band ein gutes Vorbild. Wir hören viele Gitarrenvirtuosen: Satriani, Vai, Malmsteen...außerdem auch rein klassische Musik, Rock, Jazz, und viele heute schon vergessene Bands wie Coroner, Nuclear Assault, Voivod (Zumindest letztere sind aber doch wohl nicht vergessen!? - Anm. d. Verf.). Natürlich hören wir auch Deathmetal - ANGEL CORPSE, MORBID ANGEL, DEATH...Wir versuchen uns aber gerade jeglicher unmittelbarer Einflüsse von Seiten anderer Bands zu erwehren und so gut wie nur irgend möglich unseren eigenen Stil weiterzuentwickeln, der möglichst nicht an das Schaffen irgendeiner anderen Band erinnern sollte. Das Herausarbeiten eines eigenen Stiles war für uns eine äußerst wichtige Sache, und dank dessen werden wir in Rezensionen sehr gut bewertet (zu Recht, muss ich sagen...siehe auch das Review bei METALGLORY - Anm. d. Verf.).
 
Ich finde, man kann die Musik ESQARIALS nicht nur Deathmetallern, sondern eigentlich fast allen Heavys empfehlen.
"Ich denke das stimmt, denn wir spielen nicht die herkömmliche, klassische Art des Todesmetalls. In unserer Musik findet man viele Spielarten und technische Lösungen sowie harmonische Soli, die im klassischen Deathmetal so keine Verwendung finden. Wir schöpfen auch musiktechnische Lösungen aus anderen Musikrichtungen aus, auch außerhalb des Metalbereiches, wodurch unsere Musik schwer zu schubladisieren ist."
 
Wie lautet die Meinung Luds zu dem gegenwärtigen Stand des Deathmetals? Welche Kapellen mag er, welche hält er für wahren Deathmetal und welche polnischen Bands kann man den deutschen Heavys empfehlen - jetzt mal von solch bekannten Stars wie zum Beispiel VADER abgesehen...
Ich weiß nicht, welcher Deathmetal wahr ist, und welcher nicht. Es fällt mir auch schwer seine augenblickliche Lage zu bewerten, da uns eher wenige CDs erreichen. Von den polnischen Gruppen würde ich vor Allem zwei unbedingt wärmstens empfehlen: TRAUMA, da es eine Gruppe ist, die über einen eigenen, unnachahmlichen Stil verfügt (Guter Deathmetal aus Nordpolen, bei METALGLORY zwei CDs und eine Rezension in der Reviewsektion - Anm. d. Verf.), sowie LOST SOUL, die sehr guten, ungewöhnliche schnellen Todesblei auf einem wahnsinnig hohen technischen Niveau spielen (u.a. erhältlich bei Perverted Taste - Anm. d. Verf.). Wir schätzen Bands, die selber einen eigenen Stil kreiert haben, nicht nach einem bestimmten, vorgegebenen Schema spielen und sich entwickeln.
 
Im Todesmetall waren zu Anfang noch Aggressivität und der erste Teil des Begriffes, nämlich "Tod", sehr wichtig. Heute jedoch fangen immer mehr Todesbleier an sich nicht mehr schwarz anzuziehen und singen über völlig "gewöhnliche" Dinge, womit sie sich vom (ursprünglichen) Deathmetal wegbewegen. Was hält den der ESQARIAL-Bassist davon?
Die Musikart kann nicht auf der Stelle treten, denn wenn sie sich nicht weiterentwickelt, macht sie durch das Kopieren von Ideen einen Schritt zurück. Deshalb stellt ihre Weiterentwicklung die einzige für sie mögliche Alternative dar - oder eben ihr langsamer Tod... (Na ja. Zwischen Weiterentwicklung oder dem Anreichern mit neuen Ideen und dem Verfremden des Stils bzw. fast völligen Änderung der Geisteshaltung wie auch der Kleidung liegen ja aber Welten... Anm. d. Verf.) Da es schwer ist originell zu sein, wenn man nur einfach, schnell und brutal spielt, suchen manche Bands eben nach kühneren Lösungen, ohne dabei auf die ursprüngliche Spielweise große Rücksicht zu nehmen. Als bestes Beispiel dafür dürften hier wohl DEATH dienen, die die Vorreiter waren, wenn es darum geht den Deathmetal kühn weiterzuentwickeln.
 
Ich weiß ja nicht, ob ESQARIAL in ihrer Heimat ab und an auch mal touren, aber zumindest im Ausland, auf jeden Fall aber in Deutschland, scheinen sie ja nicht gerade oft zu spielen...
"Leider ist unsere Situation hier aus vielen Gründen sehr schwer. Im letzten Jahr haben wir kaum Konzerte gegeben, da wir uns auf das neue Album konzentriert haben. Wir haben noch nie außerhalb der Landesgrenzen gespielt. Im Oktober werden wir neun von unserem Herausgeber organisierte Konzerte geben, sowie einige Einzelgigs."
 
Um ESQARIAL ist es sehr still in der deutschen Presse. Das zeugt nicht von guter Promotion.
Darauf sollte eher unser früherer Herausgeber Pagan Records antworten. Die Band selbst ist nicht in der Lage eine Promotionskampagne zu finanzieren die auch die offiziellen Magazine außerhalb unseres Landes umfassen würde.
 
Ich danke für das Interview und wünsche ESQARIAL viel Erfolg! Ich hoffe die Band bald mal auf einem Konzert irgendwo in Deutschland treffen zu können...
Ich danke dir ebenfalls und wünsche euch alles Gute. Außerdem grüße ich alle!
 
geführt am 15.08.2001   von
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