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Sudden Death "Sudden Death Metal!"
SUDDEN DEATH – das heißt in erster Linie Energie, Brutalität und Geschwindigkeit. SUDDEN DEATH – das heißt außerdem auch Verbundenheit mit dem Untergrund und Scheißen auf Kommerz. Die sympathische Deathmetalgruppe aus deutschen Landen präsentierte vor anderthalb Jahren nach einigen Demos und Mini-CDs ihr Debüt „Unnatural Human Art“, welches von der Presse ausnahmslos gut bis sehr gut aufgenommen wurde. Vor Allem als superbe Liveband konnte man sich einen Namen machen und zeichnet sich in diesem Bereich durch eine rege Aktivität aus. Zehn Jahre Traditionsverbundenheit und brutale Instrumentenquälerei sollten Grund genug sein, mehr über SUDDEN DEATH in Erfahrung zu bringen...
Weitere Infos zu Sudden Death:
REVIEWS:
Sudden Death Unnatural Human Art
Sudden Death Rethroned
INTERVIEWS:
Sudden Death - Sudden Death Metal!

Stellt uns doch bitte die aktuelle Bandbesetzung vor und erzählt uns etwas über die einzelnen Bandmitglieder.
Markus (Bass): Also, da ist der Mathias an den Drums. Er hat die Kapelle im Oktober 1990 gegründet. Er ist ein lustiger Vertreter und prügelt sich bei uns den Arsch wund. Beruflich ist er Elektrotechniker und Schalke Fan. Damit hat er dann auch genug zu tun. Maik spielt seit 1993 Gitarre bei uns. Er arbeitet in einer Gießerei – ist also ein richtiger Metaller! Er betrieb lange Kampfsport, daher kann er auch so böse gucken. Jetzt macht er noch eine Menge Krafttraining und er ist bekennender Burger King und Destenies Child Fan. Markus singt seit 1995 bei SD! Er ist in erster Linie ein Riese – kann dies aber leider nicht beruflich ausüben. Er konstruiert und entwirft Fassaden und zockt nebenbei noch Bass bei DEPARTURE, einer Osnabrücker True Metal Formation. Er ist ein absoluter Voi Vod Freak und hört fast alle Facetten des Metals. Der gute Ingo an der anderen Gitarre ist erst seit August diesen Jahres dabei und musste gleich mit uns auf die Bühne. Vorher hat er bei einer Münsteraner Death Metal Band namens SALOME gezaubert. Beruflich ist er Landschaftsbauer und Gutausseher. So mit Traumkörper und so. Ich bin am Bass der Kapellenopa und seit 1998 dabei. Außerdem zocke und singe ich noch bei der Thrash Band BRETT PIT. Vorher habe ich noch in einigen anderen Kapellen gespielt – erwähnenswert wäre wohl im Metal Bereich nur DETERRENT, mit denen ich ca. 13 Jahre die Bühnen unsicher gemacht habe. Beruflich komme ich zwar auch aus dem Stahl-Genre (8 Jahre als Stahlbauschlosser geworked!), arbeite aber jetzt als Heilerziehungspfleger. Ich bin Vater von zwei Kindern und hobbymäßig Gemüse fressender, unalkoholiserter und natürlich breiter Fleischklops.
 
Ihr seid nun schon seid gut einer Dekade aktiv – gehört aber trotz einer guten Debüt-CD („Unnatural Human Art“), einigen gut verkauften Mini-CDs und vielen sehr erfolgreich verlaufenen Live-Aktivitäten immer noch irgendwie zum Underground und zählt nicht zu den „ganz Großen“ dieses Genres. Wie kommt das eurer Meinung nach?
Markus (Bass): Das wird wohl an unserer Einstellung und Bandphilosophie liegen. Wir wollen nicht, dass die Leute die unsere CDs kaufen wollen 33,95 DM hinlegen müssen. Das ist viel zu teuer für ein Massenprodukt und es gibt viel zu viele Zwischenverdiener in der Branche. Wir wollen unsere Outputs für einen fairen Preis anbieten – selbst wenn sie dafür nicht in jedem Laden erhältlich sind. Via Internet und Mailorder läuft es soweit recht gut für uns. Wir werden nicht reich und investieren die eingehende Kohle gleich wieder in die nächste CD oder in Sticker und Shirts.
 
Wir sind nicht von der Band oder irgendeiner Industrie abhängig die uns sagen kann : Heute seid ihr topp und wir unterstützen euch aber euer nächstes Album will keiner mehr hören! Da backen wir lieber kleinere Brötchen – dass sind dann wenigstens unsere eigenen.
Wir bestimmen wann und wie oft wir auftreten wollen. Und in einer Zeit wo Bands wie NAPAL DEATH vor ca. 200 Leuten spielen, bekommen wir auch pro Show so ca. 100 bis 200 People pro Abend! Die Eintrittspreise sind nicht übertrieben hoch – so haben alle etwas davon! Das ist doch ok., oder? Da hat doch irgendwer mal gesagt : FUCK THE COMMERCE!
 
Euer Debüt „Unnatural Human Art“ ist von der Presse wohlwollend aufgenommen worden. Wie viele Exemplare habt ihr absetzen können, wie sind die Reaktionen von Seiten der Fans, und wie denkt ihr selber anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung über das Album?
Wir haben so ca. 1000 Einheiten auf der ganzen Welt verkaufen können. Wahrscheinlich erscheint die Scheibe noch in Japan incl. der „Focus“ als Bonus Trax. Die Mappe ist echt über den großen Teich bis nach Canada und USA gewandert. Wir bekommen Post aus Malaysia, Chile, Russland und aus allen möglichen Ecken des Erdballs. Das fühlt sich gut an! Jetzt mit dem Abstand den wir zu der Scheibe haben, könnte man immer noch etwas verbessern: Am Sound, an der Spieltechnick und Sauberkeit! Aber eine CD ist immer eine Momentaufnahme und das was man auf UHA hört, ist genau das gewesen, was die Trax zu dem Zeitpunkt für uns waren.
 
Wie sieht das mit dem Vertrieb aus? Wo kann man eure CDs käuflich erwerben?
Die CD ist hauptsächlich über Mailorder zu erhalten. Einen Vertriebsdeal lehnen wir derzeit noch ab aus den vorher schon genannten Gründen. Unter anderem ist UHA erhältlich bei : Euch (ergo METALGLORY ;-)) – d. Verf.) , Shredded rec., Lärmbelästigung, Metal Merchant, Eclipse rec. (Japan) sowie bei etlichen deutschen und ausländischen Mailordern. Und natürlich auch am günstigsten bei uns auf der Homepage oder auf den Konzerten!
 
Bleiben wir mal bei eurem aktuellen Album. Das Instrumental „In My World“ hat es mir ziemlich angetan, und um ehrlich zu sein, wünsche ich mir teilweise in eurer Musik (die ansonsten wirklich gut ist) noch etwas mehr Abwechslung und Melodie, sei es auch nur als Kontrastpunkt oder „Ausruhpause“ ;-) , also praktisch auch einige Lieder wie „In My World“, nur halt mit Texten, oder anders ausgedrückt, einige „normale“ Songs mit langsameren und melodischeren Elementen, wie sie in besagtem Song verwendet werden. Kann man vielleicht etwas in der Art, oder zumindest ein ähnlich geartetes Instrumental auf einer eurer nächsten Veröffentlichungen erwarten?
Markus (Bass) : Ich weiss was du meinst. IN MY WORLD war ein Experiment für uns und derweil sieht es nicht so aus, als ob wir es wiederholen würden. Aber wer weiß? Wir haben den Song auch noch nie live gespielt. Aber das ist nicht der einzige, der es noch nicht auf die Bühne geschafft hat. In den neueren Trax sind aber durchaus auch kurze „Verschnaufpausen“ vorhanden. Ich hoffe, die werden dir vorerst ausreichen.
 
Von welchen Bands seht ihr euch maßgeblich, bewusst oder unbewusst, beeinflusst?
Markus (Bass) : Ich denke, dass SD ursprünglich von Bands wie CANNIBAL CORPSE, MORBID ANGEL, CARCASS, ENTOMBED und NAPALM DEATH beeinflusst wurde und auch noch wird. Wir als einzelne Musiker haben alle erdenklichen Einflüsse: Der Mathias ist totaler IRON MAIDEN Fan; der Markus halt großartiger VOI VOD Anbeter; Ingo zieht sich alten Death Metal ala AUTOPSY und eine Menge Stoner Rock rein; Maik hörte eine menge Zeugs von NASUM bis hin zu den SUGARBABES; ich höre ebenfalls alles Querbeet, was mich sicherlich auch beeinflusst : von Miles Davis über LIVING COLOUR und PRIMUS, bis hin zu D.R.I., DISCHARGE, S.O.D. und TESTAMENT und Konsorten. Ich bin maßgeblich von der 80`er Bay Area geprägt worden.
 
Es gibt bei SUDDEN DEATH etwas „Exotisches“, was euch von den meisten deutschen Formationen unterscheidet. Und zwar ist das euer Kontakt zu Polen. Ihr habt schon mit den polnischen Deathmetalbands DEAD INFECTION und SHADOWS LAND gespielt, habt in Polen Konzerte gegeben, und werdet Ende dieses Jahres erneut in Polen spielen. Ferner habe ich gehört, die Polen SHADOWS LAND sollen dieses Jahr evtl. wieder nach Deutschland kommen, um auf einem Konzert auf dem auch ihr spielt aufzutreten. Wie kommt es dazu?
Markus (Bass) : Erst einmal möchte ich betonen, dass wir innerhalb Europas sehr gute Kontakte mit anderen Underground Bands pflegen. Das geht von der Schweiz, über die Niederlande, Frankreich und Belgien bis eben hin nach Polen. Ich kam irgendwann mal in Kontakt mit Piotr, dem Bassisten von SHADOWS LAND und er hat uns für zwei Gigs nach Polen eingeladen. Daraus hat sich eine anhaltende Freundschaft entwickelt. Die Jungs haben auf unserer 1 Jahres Party gezockt und wir werden sie auch im nächsten Jahr erneut einladen und auch mit ihnen zusammen in der Schweiz auftreten. In diesem Jahr wird es hier in der BRD wohl nichts mehr, wir spielen noch ein paar Gigs in Polen. Aber Wir hatten aber vor den Gigs mit SHADOWS LAND schon einmal in Warta (Zentralpolen) gespielt.
 
Wie ist denn euer Eindruck von DEAD INFECTION und SHADOWS LAND? Kennt ihr auch andere Bands aus Polen?
Mathias (Schlagzeug): Der Auftritt mit Dead Infection ist sehr lange her. Ich glaube der war 1996. Mein Eindruck damals war halt, daß die Jungs gar nicht wie Metaller aussahen aber geprügelt haben das mir fast die Ohren abgefallen sind. SHADOWS LAND sind sehr sympathische Jungs die Ihre Show immer sehr engagiert und professionell abziehen. Ich spiele sehr gerne mit denen zusammen. Sonst kenne ich noch MESS AGE von denen ich ein Demotape besitze, PERVERSE und natürlich Vader. Markus (Bass) : SHADOWS LAND sind technisch sehr versierte Musiker. Wie auch die meisten Mucker in Polen. Live lassen sie es auch richtig krachen, die sollten nur nicht vor den Gigs so viel rauchen. Wir haben schon mit DESUS ( einer Death-Cover Band) und ein paar anderen Kaplellen gespielt. Persönlich gefallen mir PERVERSE sehr gut. Ebenso kennen wir natürlich die größeren Bands aus Polen.
 
Erzählt doch mal etwas von euren Impressionen aus Polska...
Mathias: Was mir besonders gut gefallen hat war, wie die Menschen uns empfangen haben, nämlich sehr gastfreundschaftlich, und wie wahnsinnig die Metalfans so bei den Auftritten abgehen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dort zu spielen. Außerdem sind mir die sehr hübschen Mädchen dort aufgefallen. Markus (Bass): Die Leute dort haben nicht sehr viel Geld und die Jugendlichen kaum Perspektiven. Egal welchen Beruf sie erlernen – in den meisten Fällen werden sie arbeitslos. Und daraus resultiert dann oft Alkoholismus. Was die Menschen dort wirklich auszeichnet ist ihre Gastfreundschaft. Überall wo wir hingekommen sind, wurden wir freundlich begrüßt und auch bewirtet. Auf unserem ersten Trip nach Polen mussten wir sogar nach dem Konzert mit dem Schuldirektor und dem Bürgermeister der Stadt Varta essen. Das ist zwar nicht die Regel – aber so geschehen! Wenn die Leute dort auf ein Konzert oder in die Disco gehen, dann gehen sie nicht um doof zu glotzen, sondern um zu feiern und zu tanzen. Ungelogen : Geh in eine Disco in der nur 4 Personen sind, die Musik beginnt und drei beginnen zu tanzen! Das wirkt sich genauso auf die Konzerte aus! Da geht es gut ab!
 
Kommen wir mal von den konkreteren Dingen zu mehr theoretischen Sachen. Die Anfänge des Death Metal...Welche Band oder welches Album leitete deiner Meinung nach diesen Musikstil ein? Wann und von wem wurde wohl diese Bezeichnung zuerst verwendet...?
Mathias: Da ich erst sehr spät angefangen bin Metal zu hören kann ich da gar nichts zu sagen. Als das bei mir losging war gerade Hochkonjunktur im Deathmetalbereich. Da gab es schon Bands wie Morgoth und Death hatten gerade die „Human“ heraus gebracht. Ich bin also sozusagen ein Spätzünder. Die ersten Deathmetalbands kenne ich wahrscheinlich gar nicht. Markus (Bass) : Die erste Verwendung fand DEATH METAL 1985 auf dem POSESSED (deren Gitarist Larry La Londe aus dem damaligen Ur-Line-Up bekanntermassen seit 1989 bei PRIMUS spielt) Album „Seven Churches“ als Titel des letzten Songs auf der B-Seite. Die Jungens und die Kollegen von HELLHAMMER / CELTIC FROST (obwohl diese beide auch einen grandiosen Black Metal Einschlag hatten) sind meiner bescheidenen Meinung nach die Uhrväter des DM.
 
Wie seht ihr die momentane Situation des Todesmetalls? – Und wie und wo seht ihr SUDDEN DEATH in diesem Geflecht?
Markus (Bass) : Es gibt eine Menge gute und brutale Bands da draußen. Kapellen wie CRYPTOPSY, NILE, KRISIUN oder DYING FETUS bringen frischen Wind in die Szene. Ebenso halten sich die Klassiker wie CANNIBAL CORPSE, NAPALM DEATH oder ENTOMBED sehr gut mit ihren neuen Outputs. Es gibt einen ähnlichen Boom wie Anfang der 90er. Und davon profitieren natürlich auch wir! Wir stehen allerdings wirklich im Underground, denke ich. Und das gefällt uns gut – denn das ist die Basis aus der die ganze Szene entstanden ist und von der sie heute immer noch lebt und ihre Impulse bekommt.
 
SUDDEN DEATH haben eine gut gemachte Homepage, dieses eben geführte Interview wird in unserem METALGLORY-Magazin, welches sich nun mal primär auf das Weltnetz stützt erscheinen, und immer mehr neue Metalsongs kann man sich aus dem Netz holen. Was hältst du persönlich vom Internet, insbesondere aber von seiner Rolle im und für den Heavy Metal? Gefahr oder Segen – oder vielleicht beides zugleich? Wo wären SUDDEN DEATH jetzt ohne die Möglichkeiten der Internetnutzung?
Markus (Bass) : Gerade für Bands wie uns ist es ein Segen sich so der breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können! Jeder Mensch auf der Welt (derzeit sollte er besser die deutsche Sprache beherrschen – aber das wird sich bald ändern!) der einen Internetzugang hat, kann die neusten Klamotten über uns erfahren oder sogar persönlich mit uns in Kontakt treten. Man kann MP3 files runterladen und sich entscheiden, ob man eine CD ordern will, oder eben nicht. Unser Gigs sind ständig im Netz und werden regelmäßig aktualisiert. Diese Plattform kann von jeder Gruppierung oder Person genutzt werden – klar ist das gut für den Metal. Genauso ist es aber auch gefährlich, denn Inhalte unterliegen erstmals, bis sie ausfindig gemacht werden keinerlei Zensur. Und bei Snuff Shots, Rechter Propaganda, Kindes(miss)handel usw. ist meine Toleranz zu Ende. Man muss auch vorsichtig sein, wo man im net seine Spuren hinterläßt, da darauf jeder zurückgreifen kann. Ebenso gefährlich ist diese Verbreitung dieser Kettenmails. Es kann sehr schnell geschehen, dass verfälschte Tatsachen oder Lügen an tausende von Menschen Versand werden – und eine Richtigstellung ist in diesem falle extrem problematisch!
 
Kommen wir noch mal auf euer musikalisches Schaffen zu sprechen. Wann wird denn das nächste Album eingespielt? Habt ihr schon einige neue Songs geschrieben oder gar aufgenommen?
Markus (Bass) : Also, wir haben schon ein paar neue Trax auf Lager, die wir auch zum Teil schon live vorgestellt haben. Allerdings reicht es noch nicht für eine Full Legth CD und die soll es aber werden! Zusätzlich mussten wir bis vor Kurzem noch den Ingo bei uns einarbeiten, was das Songwriting erstmal komplett gestoppt hat. Wir hoffen allerdings trotzdem, dass wir spätestens im Frühjahr 2002 erneut ins Studio gehen können, um den Nachfolger für UHA einzuprügel. Evtl. erscheinen sollte das Teil dann im Sommer nächsten Jahres!
 
Wie sehen eure Zukunftspläne aus? Wann wird man euch wieder live bewundern können?
Markus (Bass) : Wir spielen an sich ständig live! Wir sind dieses Jahr noch auf einigen Dates in Deutschland zu sehen und gehen auch noch ende November für 3 Shows nach Polen. Genaueres gibt es auf unserer Homepage! Dann ist im nächsten Jahr wieder die Schweiz fällig – auch da ist einiges in Planung und sogar ein Date schon gebucht!
 
Auf „Unnatural Human Art“ gibt es eine Sache (die allerdings rein gar nichts mit der Musik selbst zu tun hat), die mir ein wenig negativ ins Auge gefallen ist. Ihr habt nämlich die Texte nicht abgedruckt, sondern sowohl Texte als auch Credits, was ja dann doch ein wenig ungewöhnlich ist, in einem Multimedia-Track untergebracht. In diesem gibt es aber sowieso kein Video oder ein paar bewegte Bilder, und die zwei älteren (übrigens sehr exzellenten) Songs die da noch untergebracht sind, hätte man auch normal mit auf die CD packen können (was etwas praktischer wäre) – da wäre schließlich noch etwas Platz gewesen...
Markus (Bass) : Das mit dem Multi Media Track war eine Idee von unserem damaligen Gitaristen. Wir fanden es ganz gut, da wir diese neuere Medium PC mit einbeziehen wollten. Das mit den Texten finde ich im Nachhinein auch nicht mehr so gut und würde ich auch nicht wiederholen. Die gehören einfach ins Booklet. Die zwei Songs finde ich passend plaziert, da sie so nicht ihre Exklusivität für den Besitzer der originalen CDs verlieren. Die „FOCUS“ und die „INFERNAL“ sind nämlich fast gänzlich ausverkauft! Für ein Video war kein Geld da und das mit den bewegten Bildern wäre der einzige Grund, erneut einen MMTrack auf die nächste CD zu packen.
 
Last Words...
Markus (Bass) : Wir bedanken uns bei euch für die Unterstützung und auch bei den geneigten Lesern dieser Zeilen für ihr Interesse. Ein ganz besonderer Dank geht raus, an die Maniacs in der Schweiz und in Polen! Ihr wißt wirklich, wie man feiert und dass entschädigt jedes mal wieder für die verdammt lange Anreise!!! Support the Underground! Check out our Homepage : WWW.SUDDENDEATHMETAL.COM ! Jetzt noch ein persönliches Anliegen : Meiner Meinung nach macht es keinerlei Sinn, ein Land zu bombardieren, welches bereits seit 22 Jahren im Krieg lebt. Das ist keine Ursachenbekämpfung! Solange im mittleren Osten kein Frieden unter den Völkern herrscht und sich Grossmächte wie die USA mal auf diese, mal auf jene Seite schlagen, wird es Terrorismus auf der Welt in dieser schrecklichen Form geben. Bin Laden wird die Angriffe wahrscheinlich überleben (siehe Saddam Hussein), aber das Volk dort nicht! Peace!
 
Ich danke euch sehr, dass ihr euch für METALGLORY die Zeit für das Interview genommen hast und wünsche SUDDEN DEATH noch viel Erfolg.

 
geführt am 24.10.2001   von
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