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Enter Chaos "Schneller Bekanntheitsgrad In Polen! = Auch Außerhalb Der Grenzen?"
Eine Band, die sich in einer sehr kurzen Zeit einen gewissen Namen erkämpft hat und das nicht nur in der polnischen Death Metal Szene. Von daher blieb mir, nach dem Durchhören des letzten Outputs „Aura sense“ (siehe Reviews), nichts anderes übrig, als sich mal mit Marta (voc.) per E-Mail über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu unterhalten. Los geht es!
Weitere Infos zu Enter Chaos:
REVIEWS:
Enter Chaos Aura Sense
INTERVIEWS:
Enter Chaos - Schneller Bekanntheitsgrad In Polen! = Auch Außerhalb Der Grenzen?

Hallo Enter Chaos, hallo Marta. Wie geht´s und wie läuft´s?
Hallo, der Frühlling kommt und in zwei Wochen spielen wir ein paar Gigs, die ersten in diesem Jahr. Also könnte es garnicht besser laufen. Bin guter Hoffnung, dass es weiterhin so gut laufen wird. Ausserdem bin ich und L.Rambo (dr.) gerade fleissig an der Beantwortung von Interviews beteiligt.
 
Stell uns doch mal Enter Chaos etwas näher vor. Da ja an eurem Server etwas nicht stimmen kann, schließlich lässt sich die Seite nicht aufrufen. Also, wer und was ist Enter Chaos?
Ich nehme an, dass du unsere alte Website anzusteuern versuchst. Wir haben vor kurzem die Internetseite geändert und haben somit eine neue Adresse: www.ec.themetal.net. Unser alter Webmaster ist umgezogen und von daher enthält diese leider auch noch nicht die alltäglichen Neuigkeiten...., aber kommen wir zum Kern der Frage. Enter Chaos: das ist DEATH METAL, der sehr progressiv und melodisch ist. An sich ist es die Musik, die wir selbst auch gerne hören. Wir sind ein Haufen guter Freunde, die es mögen zu spielen. Wir kennen uns schon sein fast 10 Jahren und haben früher in verschiedenen anderen Bands gespielt. Es kam auch schon vor, dass wir damals miteinander gespielt hatten. Aber schaut auf jeden Fall auch mal auf unsere neue Seite www.ec.themetal.net !
 
Wie entstand Enter Chaos den eigentlich, da ihr ja zuvor in vielen anderen Bands gespielt habt? Wie sieht es mit Liveaktivitäten aus?
Bandgründung war Anfang 2002, kurz nachdem ich bei Immemorial ausgestiegen war. Ich habe einfach die Freunde und Bekannte gefragt, ob sie nicht Bock hätten etwas auf die Beine zu stellen. So einfach und unspektakulär fing es an. Sehr schnell haben wir es geschafft einen Deal zu ergattern und schon im Mai 2002 unser Debüt „Dreamworker“ veröffentlicht. Diese Scheibe hat wirklich gute Reviews bekommen, was uns auch ein paar Gigs ermöglichte. Unter anderem spielten wir bei Metalmania 2003 mit Bands wie Vader, Opeth, Samael, Anathema usw. Zudem waren wir auch noch der Support für die polnische Tour von Cannibal Corpse und Sinister. Diese ganzen Gigs waren echt super Erfahrungen, aber ich mag es auch besonders gern in kleineren Clubs zu spielen. Zum Ende des Jahres 2003 haben wir unser zweites Werk „Aura Sense“ aufgenommen, welches wir nun promoten und hoffen, dass wir bald auch eine Tour machen können.
 
Wie würdest du selbst euren Stil beschreiben?
Schwer zu sagen. Wir versuchen sehr abwechslungsreich zu klingen, im Grunde stecken wir alles mögliche in unsere Musik hinein was uns immer irgendwie inspiriert. Versuchen wir es mal so zu beschreiben: 60 % stehen für den typischen schwedischen Death Metal und 40 % sind verschiedene persönliche Inspirationen von uns allen. Etwas progressiv ist das Ganze auch, zu dem Ganzen kommt eine Prise von Annihilatir und Carcass hinzu. Tja, wir hören wirklich verschiedene Stilrichtungen und ich denke, dass sich dies bei uns auch heraushören lässt.
 
Kommen wir zur erwähnten neuen Platte „Aura Sense”. Wie und wo entstand die Scheibe und wer ist eigentlich für das Songwriting und die Texte verantwortlicht?
„Aura Sense” wurde im neuen Studio, was die Metalrichtung angeht, „Studio X” aufgenommen. Zuvor wurden dort nur Hip-Hop-Scheiben und Filmsynchronisationen produziert. Jetzt arbeitet dort auch Szymon Czech, der einer unserer Kumpels ist. Er war auch derjenige, der uns etwas überedet hat, es mal mit einem Metalalbum in diesem Studio zu versuchen. Wir hatten eine Menge Zeit im Vergleich zum Debüt und konnten so in den 3 Wochen viele Sachen ausprobieren. Zumal entstehen die meisten Songs auch erst im Studio. Für die Musik sind die Gitarristen verantwortlich und Texte, tja, das ist schon mein Part!
 
Wie oder durch was wirst du inspiriert, was deine Texte anbelangt? Wie würdest du die jemandem z.B. erklären?
Bei Enter Chaos haben wir eine Vereinbarung, dass die Gitarristen die Songs schreiben und alles andere halt verteilt ist. Das sieht so aus, dass die Gittaristen sich die Riffs einfallen lassen und hinterher werden die Drum- und Bassparts draufgepackt. Danach übernehme ich den Part meist ganz allein für die Vocals. Auch dank dessen ist wohl die Musik abwechslungreich. Die Gitarreros haben absolut freie Hand, also schreiben sie die Riffs, die sie auch persönlich inspirieren. Zu meinen eigenen Texten kann ich nur sagen, dass ich sie auf keinen Fall analysieren möchte, das überlasse ich gern anderen ;-). In meinen Texten gibt es keinerlei Moralpredigten oder so ähnlich, ich interessiere mich sehr für Psychologie -menschliche Psyche, Benehmen etc.- und von daher kann man viel davon in den Texten finden. Häufig werde ich durch das Leben und interessante Ereignisse inspiriert.
 
Eueren Stil habe ich auch als „schwedischen Melodic Death” bezeichnet. Magst du es sich mit anderen Bands messen zu lassen bzw. immer mit verglichen zu werden?
Fakt ist, dass es wirklich sehr viel schwedischen Death in Enter Chaos gibt, aber ich mage es nicht so sehr immer wieder nur in diesen einen Topf von z.B. Arch Enemy, At the Gates oder In Flames geworfen zu werden. Wir bewegen uns zwar in diesem Stil, aber sind trotzdem Enter Chaos und somit etwas anders. Wir kreiieren viele andere Einflüsse in diesen Stil der Musik. Wir haben ja auch nicht das Budget zur Verfügung, was Bands wie In Flames haben;-). Nichts desto trotz mag ich es lieber, wenn wir als Progressiv Melodic Death Metal bezeichnet werden, anstatt nur Swedish D.M.
 
Wie bereits schon am Anfang erwähnt, enstand Enter Chaos aus vielen Bands (u.a. Immemorial, Demise). Diese Bands hatten und haben weiterhin einen guten Stellenwert und manche sogar nicht nur in Polen. War Enter Chaos ein reines Projekt oder ist es sogar immer noch als solches zu betrachten?
Im Moment ist Enter Chaos eine ganz normale Band und sollte auch als solche betrachtet werden. Wir sind voll dabei, spielen Gigs als Enter Chaos und sind als ernstzunehmende Band bei der Sache. Man kann sogar sagen, dass für die Hälfte der Mannschaft Enter Chaos höchste Priorität besitzt. Auch wenn einige von uns bei anderen Projekten mitwirken, so sind dies nur Nebensachen; Enter Chaos ist die Hauptband für uns alle.
 
Wie sieht es mit weiteren Zukunftsplänen aus? Schließlich seid ihr in Polen bekannt und bei uns kommt es so langsam aber sicher vor, dass eure CDs in den Läden stehen. Was können wir als Nächstes erwarten?
Bald spielen wir ein paar einzelne Gigs, aber zunächst auch erstmal in Polen. Es wäre echt cool auch mal eine kleinere Tour zu machen, aber zurzeit hat unserer Label daran kein Interesse gezeigt. Eine Tour in Deutschland wäre bestimmt sehr geil, zumal einige von Enter Chaos schon bei euch mit ihren früheren Bands gespielt haben, und nur Gutes berichteten. Also, wenn irgendein Promoter Interesse hat, wir warten auf eine Einladung und kommen sehr gerne ;-)!
 
Ok, ich denke, dass wir etwas von Enter Chaos nun erfahren haben. Kommen wir nun zum Abschluß. Deine letzen Platten, die du dir zugelegt hast? Und welche Scheibe sind deine persönlichen All-Time-Faves?
Mein letzen Scheibe wären: Hypocrisy „The Arrival”, In Flames „STYE”, Dismember „Where Irocrosses Grow” und dann habe ich noch von Henu Sorvali die neue Finntrol erhalten. Und meine All-Time-Faves? Wenn ich für mich spreche, dann sind es Death "The Sound of Perseverance", Ulver "Silencing The Singing", Nevermore „Enemies Of Reality“, At The Gates „Slaughter Of The Soul“, alles von Arcturus und der Soundtrack zum Spiel “No One Lives Forever”. (Anm. Schon cooler Geschmack!)
 
Last word are up for you……
Vielen Dank, dass wir uns bei euch vorstellen durften! Wir grüßen alle Leser und laden ein sich mit unserem Album „Aura Sense” zu beschäftigen – wer es hört, wird wissen, dass es sich gelohnt hat ;-). Ich hoffe, dass wir auch mal bei euch spielen können, also bis dann.
 
Eine lustige und knallharte Dame, die Marta! Vielen Dank und vielleicht sieht man sich ja mal bei einem Gig, wäre cool!
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geführt am 27.04.2004   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
...sehr viel
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