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Turisas "Finnlands Tapfere Krieger Auf Dem Weg Zu Ruhm Und Ehre"
Zu den Waffen! Turisas haben in die Schlacht gerufen und nur ein tauber Narr würde diesem leidenschaftlichen und voller Inbrunst herausgeschrienen Marschbefehl in Form des Debütwerkes Battle Metal widerstehen. Epische, vor Kraft und Heroismus überquellende Hymnen erschallen in ungeahnter Monumentalität aus dem Land der tausend Seen, erklingen einerseits forsch-kampfeslustig, andererseits typisch finnisch-verträumt und wohlig vertraut, ohne jedoch in allseits bekannte Stereotypen zu verfallen. Doch worauf wartet ihr noch? Rauft euch zusammen, schärft die Äxte, trinkt einen letzten Schluck des edlen Honigweins und stürzt euch in die Schlacht… der Feind ist bereits in Sicht!
Weitere Infos zu Turisas:
REVIEWS:
Turisas Battle Metal - Dritte Meinung
Turisas Battle Metal - Zweite Meinung
Turisas Battle Metal
Turisas The Varangian Way
Turisas Stand Up And Fight
INTERVIEWS:
Turisas - Finnlands Tapfere Krieger Auf Dem Weg Zu Ruhm Und Ehre

Bevor es allerdings zu den lyrischen und musikalischen Schlachten des wilden Haufens Turisas kommt, sei einleitend ein ernster Ton angeschlagen, da Gitarrist Georg kürzlich vor einer Kneipe niedergestochen wurde. „Anfangs sah es nach einer ganz normalen Prügelei zwischen zwei Leuten aus,“ berichtet Frontman und „Warlord“ Nygård. „Doch plötzlich stieß eine dritte Person dazu und stach sechs Mal auf Georg ein. Dieser bekam von seinen Verletzungen auf Grund seines hohen Adrenalinspiegels allerdings nichts mit, erst als die Polizei eintraf, bemerkten wir die Stichwunden in seinem Rücken. Allerdings hat Georg unglaublich Glück gehabt, da nichts wirklich Ernstes passiert ist.“ So hing der Gig der finnischen Horde beim kurze Zeit nach dieser Messerstecherei stattfindenden Tuska-Festival zwar in der Schwebe, letzten Angaben zufolge können Turisas dieses erste Konzert nach über zwei Jahren dennoch spielen, was für die Truppe Anlass genug ist, sich ein passendes Live-Konzept zu überlegen. „Wir werden so gut wie nichts vom Band kommen lassen und auch die Folk-Instrumente live darbieten. Zudem haben wir uns etwas Besonderes aus dem Bereich der Videoprojektion ausgedacht, was aber eine Überraschung bleiben soll.“ Kann man nur hoffen, dass es die fünf Recken alsbald nach Deutschland verschlägt, um ihr geniales Debüt Battle Metal gebührend abzufeiern, welches ein faszinierendes und detailreiches Pagan Metal-Werk geworden ist und vor allem von seinen stetig wechselnden Stimmungen lebt, die einerseits mittels Bläsern und knackig-harten Uptempo-Metal-Klängen die Kampfeslust steigern, mit beseelten und ruhigen Folkmelodien sowie dunklen Chören andererseits eine heimelige Lagerfeuer-Atmosphäre heraufbeschwören. Nygård bestätigt: „Bei mir entwickelt sich Musik aus Atmosphäre heraus! Beim Songwriting gehe ich an neue Stücke eher wie an ein Theaterstück oder einen Filmsoundtrack heran. Es gibt bestimmte Parts, in denen etwas Bestimmtes vor sich geht und ich will mittels der Musik ein dazu passendes Gefühl erzeugen. Mir geht es darum, dass man nur durch das Hören des Albums einen Einblick in die Geschichte erhält. Daher gibt es eben bedächtige und hervorbrechende Parts, die immer den jeweiligen Inhalt reflektieren – das besinnliche Lagerleben vor einer Schlacht und das hymnische Aufmarschieren mit anschließendem Kampfgetümmel. Das ist richtig harte Arbeit!“ Die sich aber gelohnt hat, da Battle Metal nie langweilig wird und den Hörer immer neue Details entdecken lässt, was Turisas stark von stilverwandten finnischen Truppen wie Finntroll oder Moonsorrow abhebt. „Schön, dass du das erkennst,“ schallt es erfreut aus der Leitung. „Bisher wurden wir in jedem Interview gefragt, warum wir so sehr von Finntroll und Moonsorrow beeinflusst wurden. In meinen Augen wurden wir das aber gar nicht, da wir finnischen Pagan Metal-Bands alle mehr oder weniger unterschiedliche Stile aufweisen: Moonsorrow verkörpern lange und epische Songs, bei Finntroll steht eher der Humppa!-Effekt im Vordergrund. Bei uns ist es eben dieser Wechsel der Emotionen und der hohe Anteil an opulentem Bombast.“ Das kann ich bedenkenlos absegnen, da Turisas wirklich mit jeder Menge neuartiger und fesselnder Ideen aufwarten können, wozu auch das lyrische Konzept zählt. Jenes behandelt nämlich bei Weitem nicht nur die stereotypen heidnischen Textinhalte, widmet sich vielmehr auch einem besonders bedeutsamen Ereignis der finnischen Geschichte, dem 30-jährigen Krieg. Nygård dazu: „Das zehnminütige Opus Rex Regis Rebelis behandelt wie schon angesprochenen den 30-jährigen Krieg aus finnischer Sicht. Finnland gehörte damals zu Schweden, was Schweden zur bis heute größten Machtakkumulation verhalf. Dieser religiös motivierte Krieg wurde hauptsächlich in Deutschland und Mitteleuropa ausgetragen, auch wenn sich viele andere Länder daran beteiligten. Im Grunde genommen handelte es sich beim 30-jährigen Krieg auch eher um viele kleinere, zeitgleich ausgetragene Kriege, welche zu einem großen Krieg „zusammengefasst“ wurden. Mir geht es bei diesem Song allerdings weniger darum, Skandinaviens damalige Macht zu glorifizieren, vielmehr will ich aufs schärfste anprangern, dass dieser Krieg im Namen der Religion geführt wurde, obwohl es in Wirklichkeit und Machtpolitik und schnöden Mammon ging. Diese beiden Begriffe locken den Bauern allerdings nicht vom Acker zum Schlachtfeld, also rechtfertigte man den Krieg mit religiösen Hintergründen, was auch den Letzten dazu brachte, zur Waffe zu greifen. Das jedoch ist in meinen Augen das allerletzte, weshalb dieser Song als ultimative Kampfansage an korrupte Weltreligionen angesehen werden soll.“ So verabschiedet sich der Warlord, nimmt einen letzten tiefen Schluck Met aus seinem Horn, schnallt sich sein Schwert um und kehrt zu seinen Kampeshymnen gröhlenden Kameraden zurück, um endlich in die heißersehnte Schlacht zu reiten.

Homepage: www.turisas.cjb.net ; alle Bilder von ebendieser Homepage



geführt am 23.08.2004   von Björn Springorum
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

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