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Graupel "Vorfreude Ist Die Schönste Freude!"
Welch unverhoffte Freude! Bereits Anfang nächsten Jahres soll uns endlich das langerwartete und heißersehnte Graupel-Debüt gehörig den Marsch blasen! Wer hätte das gedacht, nachdem es um die Aachener Black Metaller so verdächtig ruhig geworden war? Wie schon in den News nachzulesen wird das gute Stück über Cold Dimensions veröffentlicht und um die unsägliche Warterei auf jenes Werk etwas zu überbrücken, habe ich an dieser Stelle mal wieder ein altes Interview ausgegraben, welches ich Mitte 2002 mit Zingultus führte und welches demnach - da ich es nicht verändert habe - an manchen Stellen etwas überholt wirken mag! Doch nun viel Spaß!
Weitere Infos zu Graupel:
REVIEWS:
Graupel Auf Alten Wegen
Graupel Am Pranger
INTERVIEWS:
Graupel - Vorfreude Ist Die Schönste Freude!
Graupel - ... Das Black Metal-abc...

Graupel, Szenefremden bisher nur aus der Wettervorhersage bekannt, stehen für rauen, ursprünglichen und dennoch innovativen Black Metal mit stark nordischem Einfluss, welcher die erste Veröffentlichung der Band, „Als der Nebel...“ zu einem sehr interessanten Beitrag des deutschen Undergrounds macht und sie zwischen all den anderen Bands ein wenig hervorhebt. Das war auch der Grund warum ich näheres über diese westdeutsche Truppe erfahren wollte, die ein ehemaliges Nagelfar-Mitglied in ihren Reihen hat.

Zingultus, sei gegrüßt, lass uns gleich beginnen!
Aus wem besteht Graupel, seit wann seid ihr aktiv und was gibt es über die bisherige Bandgeschichte zu erzählen, denn ich denke ich bin nicht der einzige, der nicht so genau darüber Bescheid weiß.

Grüß Dich, Björn!
Nun gut, meine geliebte Standardfrage zu Beginn des Interviews! Hier die Standardantwort:
GRAUPEL formierte sich als fixes Projekt im Jahre 1995 als Trio. Neben mir gehörten die für NAGELFAR tätigen Sveinn und Alexander zur Besatzung. Jedoch kamen wir nie zum Proben, da wir mit unseren anderen Bands zu stark eingebunden und völlig ausgelastet waren. Im Jahre 1996 entschied ich mich jedoch, dem Projekt etwas mehr Aufmerksamkeit zu geben. So musste ich mir neue Mitstreiter suchen, welche ein ähnliches Interesse an der Band hatten. Dies erwies sich als sehr schwierig, so dass ich letztendlich erst 1997 zunächst mit Gnarl (Gitarre), Ratatyske (Schlagwerk) und einem Bassist namens Radegast, welcher jedoch recht schnell wieder die Segel Streichen musste, da ich ihn menschlich nicht akzeptieren konnte und er sich letztendlich die Haare kürzte (hahaha), ein geeignetes Line-up zusammen hatte. Für Radegast wurde später Ersatz in Form von Greuel gefunden. Mit dieser Besatzung sind wir auch noch heute tätig.

War „Als der Nebel...“ die erste Graupel-Veröffentlichung oder gab es schon Releases in der Vergangenheit?

Nachdem klar war, dass Meilenwald und Sveinn nicht mehr weiter bei GRAUPEL aktiv sein werden, dauerte es wie gesagt eine lange Zeit, bis ich geeigneten Ersatz für sie fand. Danach kamen die üblichen Probleme: Verlust des Proberaums, keine Zeit zum Proben wegen diverser Arbeitszeiten usw. usw. Somit haben wir uns mit dem „Als der Nebel...“-Demo das erste Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Ursprünglich waren die Grundzüge 1998 bereits fertig, aber irgendwie hat alles ein wenig gedauert. Wir arbeiten halt nur an dem Material, wenn wir Lust haben, da wir ja musikalisch keine Verpflichtungen nachgehen müssen und nicht gedrungen proben. Vielleicht liegt es daran...

„Als der Nebel...“ wurde unter dem Banner des Wod Van herausgebracht.
Aus einem älteren Nagelfar-Interview weiß ich, dass dies eine ehemals heidnische Vereinigung war, welche alsbald den Zweck erfüllte, die heimische (Black Metal) Undergroundszene zusammenzubringen. Was gibt es über den Wod Van zu sagen und wer hat ihn ins Leben gerufen? Außer euch veröffentlichen ja auch noch weitere Bands Material unter dem Banner des Wod Van (auch Nagelfar wenn mich nicht alles täuscht oder?). Sind diese Veröffentlichungen für alle zugänglich oder erscheinen sie meist nur strengstens limitiert?

Auch der WOD VAN wurde fast zeitgleich mit GRAUPEL von Meilenwald, Sveinn und mir 1995 gegründet. Der Kreis der Involvierten wurde immer größer, so dass wir ihn 1997 sogar wieder dezimierten und Diversen die Mitgliedschaft absprachen! Du hast Recht, denn am Anfang stand die Idee, ihn als Gemeinschaft zur Erhaltung der heidnischen Grundwerte in Anlehnung an den germanischen Männerbund zu sehen, doch schnell verlief dies im Sand, so das wir mehr oder weniger es auf die Gemeinschaft der damaligen Aachener Black Metal Szene reduzierten, um uns gegenseitig zu fördern. Inzwischen ist die Gemeinschaft recht eingeschworen und es gibt nur in besonderen Fällen neue Mitstreiter, doch der Stamm ist geblieben. Es gibt viele Bands/Projekte diverser Metal-Bereiche, welche über den Wod Van veröffentlichen. Doch nicht alle sind der überregionalen Masse zugänglich. Es gibt starke Limitierungen, welche teilweise nur den Mitgliedern vorbehalten sind, oder nicht bekannt sind, da Bands/Projekte einfach keinen Wert auf Öffentlichkeitsarbeit oder große Publikationen legen. Das kann jeder für sich entscheiden.
Perlen des WOD VANs sind definitiv HEEMAT, SIGNUM PUGNAE und STURMTRUPPEN!

Eure aktuelle CD ist schon etwas älter, sie wurde im Winter 2000 aufgenommen. Wie zufrieden seid ihr heute mit den Aufnahmen? Wie waren die bisherigen Reaktionen seitens der Fans, seitens der Magazine und seitens der Plattenfirmen?

Natürlich findet man hier und da mal ein paar Stellen, welche man verbessert hätte aufnehmen können, doch sind wir weiterhin mit der Aufnahme des Demos zufrieden, da sie sehr räudig und roh ist und somit in das Gesamtkonzept GRAUPELs passt.
Die Reaktionen waren größtenteils sehr überschwänglich. Übertrieben finde ich jedoch, uns direkt an den Olymp des Undergrounds zu loben, wie es in einigen Magazinen der Fall war. Dazu kann ich immer wieder nur sagen, dass man sich in meinen Augen nicht mal so, d.h. ohne jegliche Kontinuität an die Spitze des Undergrounds spielen kann. Wenn wir 1-2 weitere Demos veröffentlichen, welche den selben Reaktionsstatus haben wie "Als der Nebel...", dann werden wir uns dem erspielten Status sicher nicht entziehen. Doch im Augenblick wäre ein solches Urteil verfrüht.

Meiner Meinung nach ist der Sound, insbesondere der Gitarrensound sehr geglückt! Wie habt ihr es geschafft, die Gitarren so intensiv erklingen zu lassen?

Die Gitarre ist das einzige Instrument, welches bei dieser 4-Spur Aufnahme doppelt eingespielt und abgemischt wurde. Dafür mussten wir zwar eine Spur mit dem Schlagwerk und dem Bass doppelt belegen, doch änderte dies nichts am Gesamtsound. Hinzu wurde das ganze dann über einen Kompressor abgemischt, welches den Klang dann doch noch ein wenig intensivierte. Gnarl zeigte sich für die Abmischung hauptverantwortlich und ich zolle mein Respekt dafür, dass gerade er als Gitarrist nicht den Anspruch hegte, jedes einzelne Riff detailliert heraus hören zu müssen.

Auf wie viel Stück ist die CD „Als der Nebel...“ limitiert?
Mein Booklet ziert zwar die Nummer 59 aber ich würde doch gerne wissen, von wie viel.

Ursprünglich hatten wir nicht gedacht, die CD zu limitieren, da wir nicht damit gerechnet haben, dass eine solche Nachfrage besteht. Im Nachhinein entschieden wir uns, sie auf 111 Stück zu limitieren, da es sonst Überhand genommen hätte. Diese Stückzahl war allerdings dann auch nach 3 Monaten weg.

Was könnt ihr mir über die Texte oder die lyrische Grundeinstellung sagen? Teilweise vermute ich heidnische Gedanken dahinter, (siehe Intro „Graupel“) aber teilweise sind die Songtitel recht schwer einzuordnen. Was steckt hinter Songtiteln wie „Zwergennacht“ oder „Ringgeister“? Wurdet ihr in textlicher Hinsicht von Tolkien oder Fantasy im Allgemeinen beeinflusst? Wer verfasst die Texte?

Die Texte schreibe hauptanteilig ich, da es mir sehr schwer fällt, Texte von anderen in ein Lied einzubinden. Zudem hat man beim Schreiben eines Textes schon eine gewisse Vorstellung von dem, wie er vorgetragen werden sollte (sei es von der Emotion oder von der Rhythmik). Dies ist natürlich dann schwer zu vermitteln. So muss man sich bei mir schon gefallen lassen, dass ich den Text nach meinem Ermessen verändere, so dass ich ihn auch vortragen kann. Hinzu kommt, dass ich mir nur ungern Worte in den Mund legen lasse. Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich etwas von mir gebe, was auch meinem Geist entsprang. Da wir bei GRAUPEL jedoch keine Kredite auf einzelne Arbeitsstücke geben, sondern es als Gesamtwerk der Band Preis geben, braucht auch niemand zu befürchten, dass er zuwenig Anerkennung für seine Arbeit erlangt. Das fertige Werk ist das Werk der Band GRAUPEL, sonst nichts. Was den Inhalt der Texte betrifft, so kann ich nur sagen, dass es kein einheitliches, lyrisches Konzept bei uns gibt. Jedes Stück steht für sich und beinhaltet eine jeweils eigene fiktive Geschichte. Hierbei haben wir ganz diverse Inspirationsquellen. So verfolgen wir auch weiterhin das Konzept, nur Einzelschicksale oder bestimmte Ereignisse darzustellen, welche vor phantastischer und naturphänomenaler Kulisse bildlich beschrieben werden und nicht von irgendwelchen realen Gegebenheiten handeln. Zwar sind wir uns dessen bewusst, dass für viele die Texte ein wichtiges Kriterium mit sich tragen. Doch war es beabsichtigt, diesmal die Musik im absoluten Vordergrund zu stellen, da sie es ist, welche man hören sollte. Dementsprechend haben diese Texte auch nicht meinen persönlichen Qualitätsstandart, den ich z.B. bei NAGELFAR beanspruchte, um sie künstlerisch so wertvoll zu machen, um sie abzudrucken. Um jedoch einen allgemeinen Eindruck zu verschaffen, kann ich sagen, dass sie allesamt eins gemeinsam haben: Aggressionen jeglicher Art. Jedoch spiegelt sich dies im audiogellen Bild GRAUPELs, bei Musik und Gesang zu genügend wieder, was zusätzlich die Publikation der Texte überflüssig machte.

Was gibt es über die anderen Mitglieder zu sagen?
Wer ist bei Graupel für was zuständig?

Es gibt keine eindeutige Arbeitverteilung bei GRAUPEL, außer, dass jeder sein Instrument hat, welches er spielt. In der Vergangenheit habe ich den größten Teil der Öffentlichkeitsarbeit, Layout der CD usw. übernommen, doch beanspruche ich darin kein Monopol. Mir macht die Sache einfach Spaß und der Rest ist da nicht so stark dran interessiert, also mache ich es. Doch muss ich sagen, dass die Öffentlichkeitsinteresse an mich eher gegeben ist, da man irgendwie als Sänger und Gründungsmitglied doch fast automatisch in die Rolle des Sprachrohrs einer Band gesteckt wird. Doch auch meine ehemalige Zugehörigkeit bei Nagelfar wird bei diesem Interesse sicherlich leider eine Rolle gespielt haben.

Wer von euch ist noch in weiteren Projekten involviert?

Wir spielen hier und da in diversen WOD VAN-Projekten mit, welche zu denen gehören, welche nicht großartig publiziert werden, da es hier nicht um die Veröffentlichung geht, sondern um das gemeinsame erschaffen von Musik, die einem gefällt. Besonders gelungen ist die Arbeit von Ratatyske und Gnarl bei ihrem Projekt namens „Verdunkeln“. Sehr atmosphärisch das Ganze! Hoffe auf einen schleunigen Release der Beiden!!!
Ich denke, daß es sich bei der Musik GRAUPELs um räudigen, ursprünglichen Black Metal handelt, welchem aber eine besondere Note anhaftet, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Wie würdet ihr euere Musik beschreiben?
Da gibt es nur eine Kurze und knappe Antwort drauf: Black Metal im Stil der frühen 90er. Wir beteiligen uns nicht an diese ganze Schubladendenken. Wir sollten eine Szene sein, mit einem Ziel. Das dies nicht dem ist, ist uns selber klar. Doch warum sollten wir den gleichen Fehler machen, den wir anderen ankreiden? Dieser ganze Pagan-, Norse-, Viking- usw. Quatsch ist doch total bescheuert. Soll mir erst mal einer eine genaue, einheitliche Definition des Black Metals liefern, dann schauen wir weiter...

Graupel ist ein recht ungewöhnlicher Name für eine Band, was für eine Bedeutung hat er für euch und wie kamt ihr darauf, ihn zu verwenden?

Wir wollten unsere Muttersprache für unsere Texte verwenden, so dass ein deutscher Name für die Band nahe lag. Ich entschied mich für den Namen GRAUPEL, da er zum einen, einen sehr aggressiven Klang hat und er zeitgleich Kälte ausstrahlt. Zudem ist GRAUPEL für mich immer wieder eine freudige Wettergegebenheit, da er so unscheinbar ist, jedoch eine sehr intensive Wirkung hat. Ein Graupelschauer kann so viel Schaden anrichten und die Menschheit aus dem Gleichgewicht bringen. Dies verdeutlicht auch die immer wieder offenbarte Abhängigkeit des Menschen von der Natur.

Wie sieht es mit eurer Einstellung zu Black Metal aus? Was bedeutet er für euch und wie kamt ihr dazu, diese Musik zu hören bzw. dann auch zu spielen?

Gedanklich bewegen wir uns im Staub alter Zeiten, jedoch liegen sie nicht Jahrhunderte zurück, sondern gerade mal knapp mehr als ein Jahrzehnt. Die Werte GRAUPELs sind und bleiben in der Ideologie der Wurzeln beim Ursprung der Band verankert und das waren nun mal die frühen Neunziger. Tatsächlich liegt für viele diese Ideologie ad acta im Staub und wird streckenweise mit Füßen getreten. Die „Black Metal Szene“, welche heutzutage medial vorgestellt wird, ist ein Nichts im Schwall des Schubladendenkens eines Otto-Normal-Metallers. Doch die Grenzen sind offen und heutzutage wird sehr viel Müll als Black Metal ausschrieben, der es in meinen Augen einfach keiner ist. Das ist das Problem, dass wir haben, da es keine klare Definition des Black Metals gibt. Zudem setzen genau die Leute die Maßstäbe, welche den Black Metal zunächst verteufelt haben. Ich kann weder keyboardgetränkter und überproduzierter Massenware, noch dieser ganzen Pseudo-Nazi Welle absolut etwas blackmetallisches abgewinnen. Es gibt nur noch wenige Bands, die sich in meinen Augen Black Metal nennen können. Schwer ist es, sie aus der Masse heraus zu filtern. Doch letztendlich sind sie es wert, da sie genau ihre Grenzen setzen und wissen, was sie wollen und was ihnen am Arsch vorbei gehen kann. Ich hoffe, dass sie alle die Kraft haben, um ihren Weg konsequent weiter zu gehen und sie sich durch ihren starken Willen gegenüber der Masse durchsetzen werden. Gerade der deutsche Untergrund hat noch ein sehr großes Potential...

Zum Black Metal bin über den Metal allgemein gekommen. Mitte/Ende der Achtziger waren nun auch schon Bands wie BATHORY, VENOM und Konsorten ein jedem ein Begriff. Doch verlor der Metal im Allgemeinen mehr und mehr von seiner Mystik und Faszination. Durch die weitläufige Kommerzialisierung von extremen Metal und der damit verbundenen Konkurrenz ertranken viele der alten Werte des Metals in der Masse. Metal wurde gesellschaftsfähig, stellte also keine Provokation an sich mehr dar. Die Einheit der Anhänger ging verloren.
Doch all dies fand ich mit der „neuen“ Black Metal Welle verstärkt wieder, was mich neben der weiter vorhandenen Faszination von der Musik vertieft anzog. Damals herrschte noch eine starke Gegenwelle, einschlägige Magazine und Mailorder riefen zum Boykott des ungeliebten Sohnes auf. Dies bestärkte mich damals zusätzlich, der allgemeinen Metal Szene den Rücken zu kehren und mich auf das besinnen konnte, was wieder alle meine Bedürfnisse stillte. Doch wie das ganze sein mittleres Ende nahm, ist wohl Allen bekannt. Doch mit dieser „Meuterei“ im eigenen Staat wurden auch viele Leute wieder wach und sinnten sich zurück, so dass man sich, gepaart mit einer kritischen Selektive, wieder als Metaller fühlen kann, ohne einer Kategorisierung zu folgen.
Was die Definition des Black Metals betrifft, so hat sich ein jeder schon den Mund darüber fusselig diskutiert, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Letztendlich sollte eh jeder für sich entscheiden, was er für Black Metal hält oder nicht. Wer dies nicht kann, hat sich auch einfach zu wenig damit auseinander gesetzt und sollte dann auch kein Urteil fällen.

Welche Bands haben euch beeinflusst und was hört ihr privat?

Ich denke, dass uns hauptanteilig nur 2 Bands beeinflusst haben: BATHORY und DARKTHRONE. Natürlich sind noch vereinzelte Einflüsse von anderen Bands da, denn Du wirst automatisch von den Bands beeinflusst, die Du hörst.
Somit möchte ich auch nicht ausschließen, dass mich Bands aus anderen Musikbereichen beeinflussen, welche ich auch mal privat höre. (z.B. Synthie-Pop der 80er).
Doch macht der Metal schon einen Anteil von 85% meiner privaten Musikvorliebe aus.

Im Booklet eurer aktuellen CD befindet sich ein großes Eisernes Kreuz mit dem Zusatz „Donnerberger Metal Terror“. Was hat es damit auf sich?

Der Raum, in welchem wir proben und aufnehmen liegt auf dem „Donnerberg“ der Stadt Stolberg, in welcher wir mit der Band im Kreise Aachens beheimatet sind. So umfasst der „Donnerberger Metal Terror“ all das, wofür die Band GRAUPEL steht. Das Eiserne Kreuz ist lediglich hinzugefügt worden, um unsere deutsche Herkunft zu unterstreichen. Es hat jedoch im Bezug auf die Band keine politische Symbolik für uns.

Welche fünf Bands aus der deutschen Black Metal Szene sind eurer Meinung nach die empfehlenswertesten?

LUNAR AURORA, GRAVEN, HEEMAT, NORDLYS (R.I.P.), KATHARSIS

Gibt es denn schon was neues von GRAUPEL zu berichten?

Derzeit arbeiten wir fleißig an neuem Material. Ich denke, dass wir es im Herbst/Winter 2002 der Öffentlichkeit zugänglich machen können. In welchem Rahmen, da sind wir uns allerdings nicht sicher, da wir derzeit noch diverse Veröffentlichungsangebote überschlafen. Doch bin ich mir sicher, dass wir uns nirgendwo vertraglich fest binden werden. Doch eine limitierte Vinyl-Veröffentlichung würde uns gut gefallen. Die Zeit bis dahin wird, wie bereits angesprochen, durch die Veröffentlichung der Tape-Version und durch eine Split-Single via SOMBRE RECORDS, überbrückt. Die Single wird neben dem vom Demo bekannten Stück „Seelenkampf“ das exklusive Lied „Weiß wie Schnee“ beinhalten.

Was ist euer Ziel, das ihr mit GRAUPEL anstrebt?

Die traditionelle Reinkultur und Ideologie des Black Metals zu erhalten!

Vielen Dank für das Interview, die letzten Worte seien euch überlassen!

Ich danke für Dein Interesse an die Band. Letzte Worte verkneife ich mir an dieser Stelle, da diese für mich im Bezug auf GRAUPEL noch nicht gesprochen sind.
PROST!!!



geführt am 28.11.2004   von Björn Springorum
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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