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Mental Vortex "Von Der Demo Bühne In Den Heide Park"
Beim diesjährigen Rock Hard Festival lernte ich Mental Vortex Bassmann Holger Niehaus kennen. Nach dem üblichen Philosophieren über gemeinsame musikalische Vorlieben und Abneigungen stellte sich bald heraus, dass die Bremer Formation bald im Rahmen der United Metal Forces als Live Gast in Hannovers Labor auftreten sollte. Diese Gelegenheit nutzte ich vor dem Gig zu einem sehr unterhaltsamen Interview mit der Band.
Weitere Infos zu Mental Vortex:
REVIEWS:
Mental Vortex Montauk
INTERVIEWS:
Mental Vortex - Von Der Demo Bühne In Den Heide Park

Hallo Mental Vortex. Ich würde sagen, ihr stellt euch erst einmal vor.
(Dirk)Holger, Du hast den größten Mund. Fang an.
(Holger)Ich bin Holger Niehaus und spiele Bass. Eigentlich bin ich als zweiter Gitarrist eingestiegen, aber nachdem der damalige Bassmann die Band verlassen hatte, habe ich um zwei Saiten reduziert.
(Dirk)Ich bin Dirk Oetjen, Schlagzeuger. Ich bin seit 2003 dabei. Das war ein großes Casting mit Choreografie und allem.
(Mark) Ich bin Mark Brückner, Sänger und der momentan einzige Gitarrist von Mental Vortex.
Ein paar Worte zur Bandgeschichte, bitte.
(Mark)Das fing alles so Ende 2002 an. Mein Bruder am Bass und ich haben die Band gegründet. Schlagzeuger gibt es leider nicht wie Sand am Meer, auch nicht in Bremen. Wir haben dann den Dirk gefunden, der aus Soltau kommt und somit zu den Proben immer recht weit fahren muss. Vorher haben mein Bruder und ich schon drei Songs zusammen geschrieben. Sänger sind dummer Weise auch sehr rar, und so habe ich mich entschieden, diesen Job selbst zu machen.
War es schwierig für Dich, Gesang und Gitarre zu kombinieren?
(Mark)Am Anfang war es eine Katastrophe. Der Mund wollte immer das machen, was die Gitarre tut und umgekehrt. Da fuchst man sich aber rein. Übungssache eben.
(Dirk)Er hat ja auch keine Wahl gehabt. Er musste es machen. Entweder wäre er rausgeflogen oder hätte von uns eins drauf gekriegt.
Ist Holger anfangs auch schon dabei gewesen?
(Holger)Nein. Ich bin erst wesentlich später dazu gekommen. Ich habe Mark durch eine andere Band kennen gelernt, in der er damals auch gespielt hat. Die haben sich aufgelöst. Dann wollte ich eigentlich Bass spielen. Der Posten war aber schon vergeben und so habe ich zur Gitarre gegriffen, was ich vorher auch schon mal irgendwo gemacht hatte.
(Mark)Zunächst waren es aber nur Dirk, mein Bruder und ich. Mein Bruder hat die Band irgendwann freiwillig aus persönlichen Gründen verlassen und wollte sich auf andere Sachen konzentrieren. Danach ist Holger an den Bass gewechselt.
Habt ihr nun eure Traumbesetzung gefunden oder sucht ihr nach einem zweiten Gitarristen?
(Mark)So wie es läuft ist es super. Menschlich und musikalisch passt es. Die menschliche Komponente darf man da keineswegs vernachlässigen. Die Chemie stimmt. Dennoch würden wir gern einen zweiten Gitarristen haben. Ich möchte gern von den Soli her entlastet werden. Komponieren, singen, Lead und Rhythmusgitarre spielen ist auf die Dauer doch etwas viel.
Und habt ihr diesbezüglich konkreten Aktivismus am Start?
(Dirk)Schon. Wir haben jetzt noch einige Auftritte, auf die wir uns erst einmal konzentrieren. Die werden wir mit der Dreierbesetzung absolvieren. Danach gehen wir auf die Suche.
Kommen wir mal zu Euren Inhalten. Was sagt uns der Bandname?
(Dirk)Den gab es vorher halt noch nicht.
(Mark)Es gibt ein Album von Coroner, das so heißt. Das wusste ich zum Zeitpunkt unserer Namensgebung jedoch nicht. „Mental Vortex“ heißt so viel wie „Geistesstrudel“. Es gibt da in der Psychologie so ein paar Abhandlungen, die uns wohl inspiriert haben.
(Dirk)Man kennt ja dieses Gefühl, sich „gesaugt“ zu fühlen. Das soll es ein wenig umschreiben.
allgemeine Lachanfälle
Äh, ich fühle mich sehr gern gesaugt...
(Dirk)Ich meine natürlich „mental gesaugt“. Turbulenzen im Geiste eben. Psychokrams.
(Mark)Und mit Coroner hat die Band nicht so viel zu tun. Das war reiner Zufall.
Ihr habt ein Demo am Start.
(Holger)Das heißt „Demo Creation“ und bringt drei Lieder in etwa fünfzehn Minuten. Das haben wir hauptsächlich aufgenommen, um uns für Auftritte zu bewerben. Verkaufen tun wir es nicht. Die Leute haben heutzutage kaum noch Geld für richtige CDs, da kommen Demos erst recht zu kurz. Die Songs gibt es kostenlos auf unserer Internet Seite.
(Mark)Die Stücke sind aus den frühen Tagen der Band. Fast die ersten drei Stücke, die geschrieben wurden. Mittlerweile hat natürlich schon ein starker Entwicklungsprozess eingesetzt, so dass die Songs nicht mehr so ganz repräsentativ sind.
Was würdet Ihr sagen, wo Eure Stärken liegen?
(Dirk)Eindeutig beim Schlagzeuger. (Gelächter)
(Holger)Ich denke mal, unsere Stärken liegen im Zusammenspiel. Es ist nicht so, dass sich bei uns ein Instrument oder der Gesang besonders heraus kristallisiert. Insgesamt klingt es aber einfach geil.
(Mark)Beim Songwriting achten wir sehr auf einen Wiedererkennungswert. Und ein Refrain muss ein Refrain sein. Es muss jetzt nicht verfrickelt klingen oder so. Das Spielen muss Spaß machen und man muss die Songs wiedererkennen können. Die Zuhörer sollen sich die Strophen gut einprägen können. Im Chorus und in den Soli wollen wir prägnante Melodien aufbauen, so dass alles gut ins Ohr geht. Schlagzeugspiel und Saitenfraktion werden dabei sehr gut miteinander abgestimmt. Wir haben da so ein paar nette Bass Drum Figuren entwickelt, und Dirk kommt immer mit neuen Ideen. Dann basteln Holger und ich drum herum. Ein paar Überraschungen bauen wir gerne ein.
Und Eure Schwächen?
(Mark)Kein Background Gesang und momentan keine zweite Gitarre. Wir würden gern zweistimmige Sachen einbauen. Die hatten wir früher, und das bereichert die Songs ungemein. Zur Zeit können wir das nicht. Mit dem Bass kann man das ein wenig auffangen, aber das ist nicht das gleiche. Wenn das Solo kommt, tut sich eben ein Loch auf.
Beim Bandnamen haben wir schon Andeutungen gehört, worum es in Euren Texten so geht. Führt das doch noch mal ein wenig aus.
(Mark)Wir machen keine Manowar oder Gore und Splatter Texte. Meist persönliche Sachen. Viel fällt mir ein, wenn ich die Nachrichten sehe und so weiter. Manchmal geht es auch um Religion oder Sozialkritik. Dies und das eben.
(Holger)Was wir nicht haben, sind diese Fantasy Texte. Sondern es ist alles aus der Realität gezogen.
(Dirk)Ein Liebeslied haben wir auch noch nicht gemacht. So persönlich sind wir noch nicht geworden.
(Mark)Vieles handelt auch von zwischenmenschlichen Dingen. Oft auch im negativen Sinn.
(Dirk)Zu dem Metal, den wir spielen, würden harmonische Texte auch nicht passen.
Wie sieht der Arbeitsalltag bei Euch aus? Es hört sich so an, als würden die Songs im Proberaum entstehen.
(Dirk)Ich bin halt so ein wenig an die Entfernung zu Bremen gebunden und kann deswegen nur einmal in der Woche proben. Dann schau ich mir an, was von den Jungs an Vorlagen kommt und bastele was dazu.
(Mark)Am Anfang habe ich teilweise die fertigen Ideen geliefert. Mittlerweile ist jeder am Songwriting beteiligt. Man arbeitet zu Hause ein paar Dinge aus und kommt damit in den Proberaum.
Wie würde Ihr Eure Musik beschreiben?
(Dirk)Wir sind da in so einer Art Zwickmühle. Für die Kiddies sind wir zu weich, für die Opis zu hart. So ist unsere Erfahrung. In Bremen sind wir schon oft mit Death Metal Bands aufgetreten. Im Underground gibt es derzeit leider wenig Innovation. Die Death Metal Bands klingen alle gleich. Man kann sich einfach nicht merken, welche Band da gerade spielt.
(Holger)Aber das Publikum, das zu Bands im Demo Stadium geht, will das Geknüppel haben.
Wahrscheinlich haben die Heavy Metal Fans für Demo Bands kein Geld mehr, weil in dem Bereich die großen Konzerte so teuer sind.
(Holger)Deswegen gibt es unsere Songs ja auch umsonst.
Ihr spielt heute live bei uns. Wie wichtig sind Euch Live Auftritte?
(Dirk)Wichtiger als eine CD zu machen. Ich bin gern auf der Bühne. Ich bin zwar immer so ein wenig nervös, aber es war von Anfang an mein Ziel, live zu spielen. Als ich in die Band eingestiegen bin, war das auch mit der Hoffnung verbunden, dass man mit Mental Vortex regelmäßig live spielen kann.
(Mark)Wenn wir spielen können, spielen wir. Wir waren auch in Köln und so, einfach nur fürs Fahrgeld. Sofern es einigermaßen tragbar ist, nehmen wir gern ein paar Strapazen auf, um live zu spielen. Wir arbeiten halt alle, da muss man frei kriegen und so weiter.
(Holger)Das schönste am Live Spielen ist das Feedback des Publikums.
Und wie ist das so bei Euch?
(Dirk)Wenn Du vor Death Metal Publikums stehst, kommt schon mal der ein oder andere „Schwul!“ Ruf rüber. Vor einer AC/DC Cover Band neulich waren die Resonanzen dafür klasse. Ganz verschieden also.
(Mark)Den meisten gefällt es. Das hoffe ich zumindest.
(Holger)Wenn man nach dem Gig so durch das Publikum geht, kommen ja meist nur die Leute auf einen zu, denen es auch gefallen hat.
Was versprecht Ihr Euch dann von heute Abend?
(Dirk)Bei einer Motörhead Cover Band kommt ja sicher viel traditionelles Publikum. Wird also hoffentlich gut.
(Mark)Es ist halt immer so ein bisschen schade, wenn man auf der Bühne steht und davor nichts los ist. Die Leute stehen dann im Thekenbereich, nicken mit dem Kopf, finden uns vielleicht sogar ganz gut, kommen aber nicht vor die Bühne. Vielleicht ist ja heut ganz gut was los. Das wäre klasse.
Ein paar Gigs habt ihr noch in der Warteschlange. Was steht da so an?
(Dirk)Ich hab erst einmal ein Heimspiel in Soltau.
(Holger)Im Heidepark!
(Dirk)Nee, so weit sind wir noch nicht. Wir spielen erst einmal in der Alten Reithalle auf einem Song Contest. Da geht es um das Thema „Gewalt“. Wir sind da eine von sechzehn Bands, die sich beworben haben. Die einzige Metal Band übrigens. Man muss einen selbstkomponierten Song zum Thema „Gewalt“ bringen.
(Mark)Was bei uns glaube ich für alle Songs gilt. Bei uns geht es ja irgendwie immer um psychische Gewalt.
(Dirk)Das ist gut, da mussten wir nicht extra einen Song komponieren. Die Form der Gewalt ist freigestellt. Auf jeden Fall spielt der Gewinner zu einer Musical Eröffnung im Heide Park.
Also heute noch auf der Demo Bühne, morgen schon im Heide Park.
(Dirk)Genau. Da ist so eine Freilichtbühne, wo auch schon größere Acts gespielt haben.
(Mark)Söhne Mannheims.
(Dirk)Auch noch Pur, Nena und wie sie alle heißen.
(Mark)Der eine von Söhne Mannheims soll auch in der Jury sitzen.
(Holger)Wir arbeiten noch daran, den Support für Stygma IV in Bremen zu bekommen. Die Booking Agentur der Band hat schon bestätigt, dass es musikalisch passen würde. Jetzt warten wir auf die Zusage. Das ganze soll im Meisenfrei stattfinden.
Mittlerweile wurden Mental Vortex übrigens als Support bestätigt, der Gig von Stygma IV dann aber leider gecancelt. Pech also für die Underdogs.
Sonstige Pläne?
(Dirk)Geld!
(Mark)CD aufnehmen.
(Dirk)Frauen!
(Holger)Sowieso. Neues Demo, vielleicht als EP, die wir dann auch ein bisschen größer vertreiben wollen. Am besten dieses Jahr noch.
(Mark)Das sind aber immer so Sachen, bei denen überschlagen wir uns auch nicht. Wenn es zeitlich passt, wird es gemacht. Es ist aber nicht so, dass wir so etwas wie einen festen Siebenjahresplan haben, wann bei uns was passiert.
Kommen wir doch noch ein wenig zu Euren Interessen. Welche CDs habt ihr in letzter Zeit so erworben, die Euch gefallen haben?
(Dirk)Viel In Flames und Fear Factory. Children of Bodom.
(Holger)Mein absolutes Highlight jüngst war die neue Communic. Ein absoluter Hammer, auch live auf dem Rock Hard Festival.
(Mark)Die neue Morgana LeFay ist sehr geil. Dann habe ich mir Symphony X geholt. Ich bin eben mehr so der Prog und Power Metal Fan.
Macht ja nix, bin ich auch. Wie schaut es bei Konzerten aus?
(Holger)Das Rock Hard Festival war geil. Beeindruckende Kulisse. Amon Amarth stürmen die Bühne, im Hintergrund fährt auf dem Kanal ein Kohlekutter lang. Das ist mit Geld fast nicht zu bezahlen. In Bremen spielen leider kaum noch Metal Bands. Ich musste schon zu Saxon gehen, um so etwas überhaupt mal wieder in Bremen zu erleben. Wobei ich das jetzt weder positiv noch negativ bewerten möchte.
(Mark)Bei mir war es Star One in Hamburg.
(Dirk)Ich habe mir als letztes In Flames in der Hamburger Markthalle angeschaut. Das ist aber schon ein oder zwei Jahre her.
Mit welcher Band würdet ihr selbst gern mal auftreten?
(Holger)Stygma IV! (Gelächter) Ansonsten Nevermore.
Fällt Euch irgendwas ein, wozu Ihr schon immer etwas sagen wolltet, was Euch aber noch nie jemand gefragt hat?
(Holger)Sollen wir die Antwort oder die Frage bringen?
(Dirk)42!
Ihr sollt natürlich die Frage benennen, die Ihr dann gestellt bekommt. Dann dürft ihr antworten.
(Holger)Geht es der Musikindustrie wirklich so, wie immer gesagt wird?
Geht es der Musikindustrie wirklich so, wie immer gesagt wird?
(Mark)Ja!
(Holger)Nein! Und wenn, dann ist sie selbst schuld.
Alles klar! Letzte Worte?
(alle)Stay heavy. Wir sehen uns in der Hölle.


geführt am 27.06.2005   von Christian
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