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Lost Lyrics "Punks Mit Metal Vergangenheit: 25.08.2005 Live In Fulda"
Man sieht sich ja immer mindestens zweimal im Leben, so auch in diesem Fall. Liegt meine erste Begegnung mit den LOST LYRICS auf der THE BATES-Tour schon elf Jahre zurück, sitzt mir heute Abend im urigen Aufenthaltsraum hinter der Bühne eine nahezu runderneuerte Truppe gegenüber: Sänger und Gitarrist Holger ist der letzte vom damaligen Line-Up , Kati (Bass) und Steffen (Drums) sind erst in den vergangenen zwei Jahren zur Band gestoßen. Während vorne im Saal noch die Vorgruppe ULTRAKURZWELLEN ihr Programm 'runterbrettert, starten wir Vier mit unserem Gespräch...
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Lost Lyrics - Punks Mit Metal Vergangenheit: 25.08.2005 Live In Fulda

Erzählt doch bitte unseren Lesern erstmal was über eure Bandgeschichte.

Holger: Okay, die Bandgeschichte der LOST LYRICS beginnt 1990/1991, wir haben als Trio angefangen, jetzt sind wir auch wieder ein Trio, zwischendurch waren wir 'mal kurz ein Quartett. Wir haben unser erstes Demotape 1991 gemacht, damit haben wir ein Label aus Hannover gefunden, die haben daraus eine Vinyl-EP ("Days Of Joy" -Armin) gemacht. So folgten dann noch ein paar CD's. Im Laufe der Jahre haben sich fünf Bassisten und eine Bassistin an unserer Band beteiligt, Steffen ist unser zweiter Drummer. Ich bin von Anfang an dabei und mache auch die meisten Songs. Mittlerweile sind wir gerade dabei, unsere siebte CD aufzunehmen und abzumischen. Insgesamt bringen wir es in unserer Geschichte so auf ca. 250 Konzerte, in erster Linie in Deutschland, aber auch in Dänemark, Schweiz, Luxemburg, dabei haben wir auch mit bekannteren Bands gespielt. Das ist so unsere History bisher, 'mal sehen, wie es dann mit der neuen CD weitergeht.



Holger hat ja schon gerade die neue CD angesprochen, was können die Fans denn da erwarten?

Steffen: Ja, im Sommer 2005 waren wir im Studio und haben die siebte LOST LYRICS CD eingespielt, es sind fünfzehn Songs geworden plus einen Bonustrack. Sie geht sehr gut nach vorne, musikalisch ist sie ganz klar im LOST LYRICS-Stil gehalten, die Songs sind aber meiner Meinung nach etwas härter geworden. Ich bin ja auch erst seit zwei Jahren dabei, kenne die Band halt noch von früher und weiß wie die Band früher musiziert hat. Wir waren in Kassel im Tonstudio, nächste Woche ist Endmix und im Herbst soll das Teil dann auf Hulk Records erscheinen, bei denen wir glaube ich auch schon seit zehn Jahren unter Vertrag stehen. Textlich wird sich nicht ausgeruht, da geht's auch zur Sache, unsere Texte sind sehr kritisch. Ich freue mich sehr auf die Veröffentlichung und hoffe nicht, daß die Platte ein Flop wird, weil sehr viele Abgeh-Nummern drauf sind, ja, es wird aus meiner Sicht eine sehr gute, toughe Punkrockplatte werden.

Holger, du schreibst ja die meisten Songs, wovon handeln denn eure Texte?

Holger: Also textlich geht's bei uns eigentlich um alles, wir machen lustige Texte, sind aber deswegen keine Funpunk-Band, wir machen politische Statement, sehen uns aber deswegen auch nicht als Politpunk-Band, wir machen genauso Liebeslieder, sind aber deswegen noch lange keine Schnulzen-Band (lacht). Man kann sagen, wir decken alles ab, was uns interessant erscheint, das ergibt dann am Ende hoffentlich ein rundes Bild, mit ein bißchen Ironie und Augenzwinkern dabei. Es soll halt einerseits nicht so ernst sein, aber andererseits auch alles beinhalten, was uns wichtig erscheint. Wir wollen durch die Vielfalt halt auch vermeiden, daß wir in eine der o.g. Schubladen gesteckt werden. Alle unsere Texte sind auf Deutsch, weil wir denken, daß man die Muttersprache am besten beherrscht und damit auch die Leute im eigenen Land am besten erreichen kann. Eine Karriere in den Staaten schwebt uns derzeit nicht vor (Gelächter).



Welche Bands sind denn so eure Vorbilder gewesen, ich meine ihr liegt ja altersmäßig ein bißchen auseinander?

Holger: Zur frühen Phase kann ich was sagen, dann sagt Kati 'mal was zu ihren Bands. Okay, als wir 1990/1991 angefangen haben, da war BAD RELIGION gerade groß am 'rauskommen und GREEN DAY gab's auch schon, es gab die DESCENDENTS. Wir haben mit englischen Texten angefangen, weil das so unsere Bands damals waren, die uns beeinflußt haben, dazu kamen noch Rockbands und Sixties-Bands. Anfangs haben wir nur gecovert, weil wir deren Musik gerne gehört haben. Die deutschen Texte kamen erst so fünf Jahre später, danach haben wir so unseren eigenen Stil gefunden. Was jetzt direkt meine Lieblingsbands angeht, also ich finde die o.g. Bands immer noch gut. Ich persönlich höre alles von AC/DC, über Heavy Metal bis hin zu Liedermachern.

Kati: Ich habe erst ziemlich spät angefangen, Gitarre zu spielen und bin darüber zum Bass spielen gekommen. Richtige Vorbilder habe ich eigentlich nicht, vielleicht BUT ALIVE, ich höre schon immer Punkrock, beim Bass spielen sind vielleicht ein bißchen Melodic-Punk-Anleihen dabei.

Steffen: Ich bin schon recht früh mit dieser Musik infiziert worden, die ersten Anläufe waren so mit zehn Jahren, mittlerweile bin ich 27 Jahre, DIE TOTEN HOSEN und DIE ÄRZTE waren damals so meine Einstiegsdroge, die höre ich auch heute noch, die begleiten mich schon mein Leben lang und haben mich in allen meinen musikalischen Entwicklungen geprägt. Meine persönliche Entwicklung hat dann auch meinen Musikgeschmack erweitert, von Swing, über Rockabilly bis zu Hardcore. Aber größtenteils halt Punkrock im klassischen Sinne, ich mag auch diesen Punkrock aus den Anfangstagen in London.



Also die SEX PISTOLS und Konsorten?

Steffen: Nee, die mag ich nicht so, da gibt's wesentlich bessere. Die waren ja gecastet, das ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, daß die zusammengestellt wurden und daß man ein Konzept entwickelt hat, wie die Band innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Skandale provozieren kann, damit sie in die Medien kommt. Aus der Zeit muß ich natürlich noch aus den USA die RAMONES nennen, die werden ewig sein, das ist zeitlose, klassische, super Musik. Bei Bands aus England denke ich noch an THE ADVERTS, der Sänger reist mit seinen 49 Jahren, seiner Gitarre und seinen Songs noch immer durch die Welt und ruft zu Veränderungen auf. Ich verbiete mir generell nichts und höre genauso 'mal supergerne JOHNNY CASH, wo halt auch diese Rebell-Attitüde vorhanden ist, da lege ich Wert drauf. Punkrock soll Spaß machen, es dürfen auch 'mal DIE KASSIERER sein (Gelächter).

Um jetzt 'mal die Kurve zum METALGLORY zu bekommen: verfolgt ihr eigentlich auch so die Entwicklung in der Metalszene?

Holger: Ja, dein Magazin ist ja ein Metal Magazin, da fühlen wir uns jetzt natürlich genötigt, bzw. geehrt, daß wir auch 'mal was zu Heavy Metal sagen dürfen (lacht). Also Heavy Metal war die erste richtig härtere Musik, die ich gehört habe, das war noch lange vor Punk, die können ja auch alle viel besser spielen als die Punkrock-Bands, sind die besseren Musiker und die besseren Menschen (Gelächter). Unser erster Drummer hat von dem IRON MAIDEN-Drummer ein Super-Drumming-Video gehabt und wollte ihm nacheifern, so war das halt. Wir haben damals sehr gerne ACCEPT gehört, JUDAS PRIEST und IRON MAIDEN. Ich war 'mal auf einem Konzert von ANTHRAX, OVERKILL und AGENT STEEL, das war klasse. Was ich immer noch supergut finde und was in punkto Härte für mich nicht zu schlagen ist, sind SLAYER (Yeah, die ewigen Gods of Thrash Metal!!! -Armin), also da können auch MOTÖRHEAD kommen, SLAYER sind mit "Reign In Blood" unerreicht.

Klar, das war schon ein magischer Moment, als diese LP erschienen ist. SLAYER haben damit Maßstäbe gesetzt, an denen sich alle Bands aus diesem Genre messen lassen müssen.

Holger: Wenn ich Metal höre, dann mag ich nicht so diese hohen Stimmen, wie z.B. bei HELLOWEEN, also lieber guten Metal als schlechten Punk! Möchte noch jemand was zu Metal sagen? Kati? Kati ist die einzige hier mit langen Haaren, die muß was zu Metal sagen (Gelächter).



Noch weitere Kommentare?

Steffen: Dann sag' ich erstmal was, also ich habe auf jeden Fall auch meine Metal-Vergangenheit, damit habe ich auch angefangen, die Haare sind mir damals gewachsen, einfach so und auf einmal mußte man Metal hören. Ich stand halt sehr auf Power Metal, so HELLOWEEN-Sachen, danach GAMMA RAY. In den Neunzigern STRATOVARIUS, natürlich noch EDGUY hier aus Fulda, die habe ich auch 'mal kennengelernt. Meine absolute Lieblingsband war SKID ROW, die fand ich damals sehr gut.

Holger: Von denen ist doch "We're Not Gonna Take It", oder?

Steffen: Nee, das waren TWISTED SISTER.

Kati: Das hätte ich auch gewußt,haha (Gelächter).

Steffen: Ich habe mich halt quer durch die Metal-Schiene gehört und bin dann bei AC/DC hängengeblieben, das ist sicher nicht der klassische Metal, aber doch etwas sehr eigenes.

Boshafte Scherzkekse behaupten ja, AC/DC würden seit fünfzehn Jahren immer wieder die gleiche CD aufnehmen.

Steffen: Klar, aber heute lege ich immer wieder gerne diese alten Scheiben auf. Was so in der Metal-Szene momentan aktuell ist, verfolge ich nicht mehr so, aber der Höhepunkt in meiner Metalkarriere war so vor vier Jahren, da war ich backstage bei MOTÖRHEAD auf dem Full Force Festival und habe Lemmy an der Warze gezupft (Gelächter). Da hab' ich mir dann gesagt "Hey, mehr kannst du nicht erreichen" (lacht). Heavy Metal ist nach wie vor 'ne okaye Musik, aber nicht mehr so ganz mein Ding. Trotzdem haben alle LP's und CD's ihre Berechtigung in meiner Sammlung. ALICE COOPER finde ich ganz gut, MEGADETH habe ich früher oft gehört, ich habe halt alles mitgenommen, BON JOVI hab' ich sogar auch 'mal live gesehen.

Holger: Ha, du kannst doch 'nem SLAYER Fan nichts von BON JOVI erzählen.

Null Problemo, die "Runaway", die "Slippery When Wet" und einige neuere Sachen von denen höre ich mir auch ganz gerne an.

Steffen: Mir hat halt immer dieser energiegeladene Power Metal gut gefallen, weil das immer sehr sehr schöne Melodien waren. Ich war auch ein paarmal auf Konzerten von EDGUY, die haben immer 'ne tolle Show geliefert. Letztes Jahr haben wir auf einigen Konzerten "I'm A Rebel" von ACCEPT als Intro gespielt. So Anfang der 90er fand ich METALLICA noch ganz gut, auch wenn die Haare jetzt kurz sind, habe ich auf jeden Fall meine Metal-Vergangenheit.



Holger, du bist ja schon von Anfang an dabei, was hat sich denn deiner Meinung nach in der deutschen Punk-Szene von damals bis heute verändert oder verbessert?

Holger: Ja, ich kann eigentlich dazu nur sagen, daß eine ganze Menge Bands, die mit uns angefangen haben, weil du ja gerade unsere Anfänge angesprochen hast, gar nicht mehr aktiv sind. Es gibt auch nicht viel, was nachkommt, ich habe so den Eindruck, daß, was jetzt Bands angeht, der Mittelbau weggebrochen ist. Die ganz großen Bands, die die Hallen ausverkaufen, gibt es fast alle noch, die BATES halt nicht mehr. Auf der anderen Seite hast du dann sehr viele kleine Proberaum-Bands, die fast nur in ihrem Heimatort spielen. Es gibt halt leider nicht mehr viele Mittelklasse-Bands so wie wir, die ihre CD bei irgendeinem Label machen, dann auch 'rumtouren und überall in Deutschland spielen, das gibt's immer weniger, da gab's 'mal viel mehr. Fanzines gab's auch viel mehr, vor allem so kopierte im DIN A 5 Format, da hat überall eine Konzentration stattgefunden, so im Grunde das ökonomische Prinzip der Konzentration was bei Supermärkten stattgefunden hat, das hat scheinbar auch im Fanzine-Bereich gewirkt. Die Leute kaufen ihr Ox!, ihr Plastic Bomb oder noch das Wahrschauer. Vor zehn Jahren waren halt viel mehr Fanzines am Start. Das sind so meine Anmerkungen dazu, es ist halt nicht mehr so diese Vielfalt vorhanden.

Steffen: Ja, also Mitte der 90er, war alles, was Deutsch-Punk war, für mich echt und alles was aus Übersee kam, war für mich so Skateboard-Musik irgendwie. Bei Bands wie NO FX oder PENNYWISE kam's mir so vor, daß die nicht viel zu sagen haben, die singen halt so übers Skateboard fahren oder Barbecue machen. Aber mittlerweile hat sich das bei mir sehr geändert, weil das ja gerade die Bands sind, die noch irgendwie Bestand haben. Es gibt halt Bands, die mucken seit 25 Jahren 'rum und haben damit ganze Generationen beeinflußt. Damit kann man alt werden, weil sich auch die textlichen Aussagen ändern. Ich war noch nie irgendwie erpicht auf Parolen, weil mir das immer zu platt war, mir sind gute Texte sehr wichtig. Ich glaube auch, daß selbst die kleinsten Keller-Bands heute auch auf sowas achten. Früher war das anders, da hast du einfach angefangen und Musik mit teilweise stumpfen Texten gemacht, ohne groß darüber nachzudenken, weil's halt 'ne gute Zeit war. Wenn du es dann aber ernsthaft betreiben willst, mußt du da schon auf ein bißchen Qualität achten, das ist aber auch heute so, da gibt's genügend Beispiele. Der Musikgeschmack der Leute in der heutigen Punk-Szene ist meiner Ansicht nach ziemlich breit gefächert, das geht von Ami-Punk wie NO FX oder BAD RELIGION bis hin zu klassischem Gedresche. Bei Punk ist das ja so, man will was verändern, man will die Leute aufrütteln und das kann man ja nur durch die Texte erreichen.

Okay, danke für das Gespräch.


geführt am 27.08.2005   von Armin
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