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Subway To Sally "Kurs Nord Nord Ost: 04.10.2005 Live In Fulda"
Wie nahezu jedes Jahr machen Subway To Sally im Rahmen ihrer Tournee Station im Fuldaer Kreuzsaal. Auch in diesem Jahr wird diese schöne Tradition beibehalten. Mit ihrer neuen CD "Nord Nord Ost" sind die sympathischen Potsdamer aus dem Stand heraus auf Platz Fünf der Verkaufscharts gestürmt. Etliche der bisherigen Shows fanden vor vollem Haus statt, auch heute ist mit großem Andrang zu rechnen. Während im Saal noch hektische Vorbereitungen laufen, ist der neue Drummer Simon Michael so freundlich, meine Fragen zu beantworten...
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LIVE-BERICHTE:
Subway To Sally vom 30.12.2002
Subway To Sally vom 15.04.2014

Ihr habt im Sommer auf etlichen Festivals gespielt und seid jetzt schon wieder einige Wochen auf der "Nord Nord Ost"-Tour unterwegs. Seid ihr mit dem Verlauf und dem Feedback der Fans zufrieden?

Wir waren im Sommer jedes Wochenende auf Festivals unterwegs, es gab glaube ich kein Wochenende, an dem wir auf keinem Festival waren. Teilweise war es richtig heftig mit Auftritten auf drei verschiedenen Events, also Freitag, Samstag und Sonntag. Das waren teilweise sehr große Festivals. Die größten, auf denen wir gespielt haben waren Rock am Ring und Rock im Park, da waren wir jeweils auf der Hauptbühne, ebenso auf dem Mera Luna, also Veranstaltungen, die jenseits der 15.000 Zuschauer liegen. Das Reizvolle ist, daß du auf einem Festival die Leute erobern mußt, denn die kommen nicht alle nur wegen dir. Das ist auf eher metallastigen Festivals wie dem Wacken Open Air, dem Summer Breeze oder gothiclastigen Sachen wie dem W.G.T natürlich einfacher, als bei einem ziemlich durchmischten Publikum wie beim Highfield Festival oder Rock im Park. Das hat uns doch überrascht, daß wir als Metalband bei dem großen Publikum, vor dem wir gespielt haben, so gut angekommen sind. Unsere Tournee läuft sehr gut, wir haben bisher viele Läden ausverkauft, die wir vorher noch nicht ausverkauft hatten. Wir hatten vorgestern in Berlin auch eine sehr gute Zuschauerzahl, wo Metal momentan eigentlich nicht so angesagt ist, bisher läuft alles sehr gut.



Wie sind denn eure Pläne für nach der Tournee: erstmal die Bälle flachhalten und die leeren Akkus aufladen oder weiter in unvermindertem Tempo Gas geben?

Man muß ja von irgendetwas leben, es ist ja nicht so, daß die Band sich alle zwei Jahre trifft, eine CD aufnimmt, auf Tour geht und dann ist wieder zwei Jahre Pause, so kann man sich das nicht vorstellen. Das wird gar nicht so super entspannt werden für uns, weil wir im Frühjahr schon wieder die Akustik-Tour am Start haben, durch kleinere Läden mit ganz minimalistischem Set. Wir hatten ja auf der letzten Platte viel Elektronik und auf der neuen haben wir viel Bombast mit Orchester, deshalb freuen wir uns, daß wir auf der Akustik-Tour wieder 'mal ein bißchen back to the roots gehen können, auf alle Einspielungen und synthetischen Klänge verzichten und 'mal wieder richtig die Hosen 'runterlassen können. Das wird im April sein, wir sind am ersten Januar mit der "Nord Nord Ost"-Tour fertig und dann ist auch ganz schnell April. Wir wollen uns jetzt auch natürlich etwas einfallen lassen, haben auch schon ein paar Einfälle gehabt, die müssen demnächst umgesetzt, d.h. geprobt, umarrangiert werden, da muß man sich natürlich auch um das Instrumentarium Gedanken machen, das man da mitnimmt. Es soll halt etwas Besonderes werden und das wird Zeit in Anspruch nehmen. Wenn die Akustik-Tour vorbei ist, gehen im Mai die Festivals wieder los und um Weihnachten 'rum wird wieder unsere traditionelle Weihnachts-Tour stattfinden.

Donnerwetter, da ist ja nichts mit Pause bei dem vollen Terminkalender.

Ja, da haben wir gut zu tun. Überraschenderweise ist es so, dadurch daß die Arbeitszeiten nicht mehr so komprimiert sind, arbeitest du drei Wochen am Stück oder bist drei Wochen auf Tour und anschließend bist du wieder 'mal drei Wochen zu Hause. Das ist so ein Wechselbad der Gefühle. Ich denke, wenn man es hochrechnet, arbeiten wir von der Zeit her genausoviel wie ein Ingenieur bei Siemens, aber es ist halt ein ganz anderer Arbeitsrhyhmus, eine ganz andere Arbeitszeit und vor allem eine ganz andere Atmosphäre auf Tour. Ich meine, schau, wenn andere jeden Tag acht Stunden in die Maloche gehen, bin ich hier auf Tournee, und man darf es auch nicht so laut sagen, aber ich habe bis 15.00 Uhr geschlafen und trinke jetzt um 18.00 Uhr mein erstes Bier, gleich gibt's Essen und dann spielen wir auch schon. Klar, du bist weg von zu Hause, das ist nicht so schön. Du lebst in Backstage-Räumen, das ist hier natürlich traumhaft (wir sitzen in einer unbewohnten, aber teilmöblierten Wohnung im ersten Stock über dem Saal -Armin), aber zurück zum Thema, als Musiker bist du froh, wenn du von deiner Musik leben kannst. Wir spielen 80 Shows im Jahr und da muß man schon froh sein, wenn die Leute immer wiederkommen, dankbar sind und einfach ihren Spaß haben. Es wäre schlimm, wenn wir nur 30 Shows im Jahr spielen würden, da würde uns nicht nur eine gewisse Arbeitsroutine fehlen, sondern auch eine gewisse Einnahmequelle.

Ich denke, gerade als Rock- oder Metalband ist es wichtig, für die Fans auch live präsent zu sein, zumal diese Musik ja auch eher selten im Radio läuft.

Das versuchen wir sowieso, ich kann diesen ganzen Starstatus eh' nicht nachvollziehen. Mir hat neulich jemand gesagt "Hey, du bist ja total nett für einen Rockstar", aber so sehen wir uns nicht, wir gehen sowohl vor als auch nach dem Konzert unter die Leute, unterhalten uns mit ihnen und schauen, daß wir ein paar nette neue Leute kennenlernen. Das ist auch das Schöne am Auf-Tournee-gehen, daß man mit so vielen Menschen zusammentrifft, da kennen wir überhaupt keinen Starstatus. Manche mögen das denken, daß wir einen auf dicke Hose machen, weil sie uns vor 30.000 Leuten bei Rock im Park gesehen haben, aber das ist nicht unser Ding.

Das ist meiner Meinung nach genau die Charakterfrage, die darüber entscheidet, ob es eine Band schafft, die Fans langfristig an sich zu binden, um so dauerhaft Erfolg zu haben, also ein gegenseitiges Geben und Nehmen, da gibt es ja genügend Beispiele.

Das hängt natürlich auch viel von den Fans ab, wir haben sehr nette Fans, vor allem Fans, die uns nicht auf Schritt und Tritt verfolgen. Ich glaube, daß das wesentlich schlimmer ist, wenn man ein richtiger Popstar ist. Man wird natürlich schon nach Autogrammen gefragt, man kann sich mit den Leuten unterhalten. Es ist nicht so, daß man zu Hause Angst haben müßte, daß man auf einmal Fans vor der Türe stehen hat. Das hat es bei mir zwar auch schon gegeben, aber es ist nicht so, daß irgendwelche Paparazzi im Vorgarten lauern. Daß wir das alles so locker durchziehen können, haben wir ganz klar unseren Fans zu verdanken, weil die uns so nehmen, wie wir sind und das Ganze auch nicht überbewerten.



Okay, dann haken wir diesen Komplex ab und wenden uns eurer neuen CD zu, mit der ihr aus dem Stand auf Platz Fünf der Charts gekommen seid. Was kannst du denn denjenigen, die das noch nicht so mitbekommen haben, über "Nord Nord Ost" erzählen?

Ja, hinter "Nord Nord Ost" liegt ein ziemlich langwieriger, intensiver Schaffensprozeß, wir haben uns für diverse neue Einflüsse geöffnet, z.B. haben wir zum ersten Mal mit einem kompletten Orchester zusammengearbeitet, was wirklich wahnsinnig gut zu der Musik paßt und meiner Ansicht nach das richtige Gewand für dieses Album ist. Unsere Texte sind anders als auf "Engelskrieger", sie sind metaphorischer, bildhafter. "Engelskrieger" war die Platte, auf der nach 10-15 Jahren Bandgeschichte 'mal etwas gesagt werden mußte, wo man einfach das Bedürfnis hatte, nicht mehr nur über den Ritter auf der grünen Wiese und über Blümchen zu singen, sondern auch 'mal zu politischen Themen seine Stellungnahme abzugeben. Das ist halt auf "Engelskrieger" passiert, es muß aber nicht heißen, daß wir jetzt grundsätzlich nur noch über solche Themen singen. Dementsprechend sind die Texte auf der neuen Platte auch viel märchenhafter, in gewisser Weise auch lautmalerischer geworden. Die Musik und die Texte passen sehr gut zusammen, gerade wenn es um diese Themen wie Feuer und Eis geht, diese Themen liegen der CD eigentlich zugrunde. Gut, es sind sicher Lieder dabei, die jetzt nicht so vom Text her dazu passen, wie z.B. "Sieben", das eher ein Märchen ist und auch so erzählt wird. Im Großen und Ganzen hat das alles sehr gut funktioniert, die Musik, die Band und das Orchester mit den textlichen Inhalten zu verbinden und da auch die Kälte von Eis, bzw. die Hitze von Feuer spürbar zu machen, so rein akustisch. Für meinen Geschmack ist die CD ein bißchen massenkompatibler als "Engelskrieger". Da sind Vergleiche in Richtung RAMMSTEIN laut geworden, ich meine, kaum integriert man in seine Musik neue Elemente, ein paar Synthesizer und elektronische Elemente, schon wird man in die RAMMSTEIN-Ecke geschoben, bloß weil die Leute der Meinung sind, daß die das zuerst gemacht haben, was natürlich so auch nicht ganz richtig ist. Wir hatten schon auf "Hochzeit" und "Herzblut" solche Dance-Ansätze, Dance-Rhythmen und Synthesizer-Spuren dabei, daher war das bei "Engelskrieger" eigentlich eine logische Fortführung. Daß die Platte so speziell geworden ist, liegt hauptsächlich an den Texten, du kannst nicht über Kindesmißbrauch singen und dazu ein ganz tolles, flottes Flötenarrangement machen, das paßt dann nicht zusammen, das muß richtig auf die Zwölf gehen.

Welche Musik hörst du denn so privat?

Gut, allein von Berufs wegen hörst du dir natürlich das an, was die anderen so machen, gerade die CD's von befreundeten Bands. Wir haben ja zu den meisten Mittelalter-Bands ein freundschaftliches Verhältnis, du siehst sie auf einem Konzert oder spielst auf einem Festival mit ihnen zusammen. Bei uns ist ansonsten der Musikgeschmack relativ gemischt. Ingo, unser Gitarrist ist stark von der Musik der 80er beeinflußt, das sit die Zeit, in der die am intensivsten Musik gehört haben. Ich selber höre auch gerne Gothic-Metal, THERION finde ich sehr geil, LACUNA COIL ist eine meiner Lieblings-Bands. Aber ich mag auch ganz andere Musik, ich habe mir neulich eine Platte von einem Berliner Chanson-Sänger gekauft, die echt klasse ist, Boris Steinberg heißt der Mann. Dann noch viel klassische Musik, generell alles außer Einheitsbrei.



Du spielst auf die ganzen gehypten Kiddie-Gruppen an, die durchs Radio geistern?

Ja, das ist ja jetzt ein eigenes Kapitel, ob man Musik boykottieren sollte, weil sie einfach schlecht ist und im Radio totgespielt wird, oder ob man das boykottieren sollte, weil die Musikindustrie ihren Käufern offenlegt, wie sie jahrelang verarscht wurden, um damit Geld zu machen. Das bleibt halt jedem selbst überlassen. Ich bin mir sicher, daß z.B. NO ANGELS super gemachte und super produzierte Musik ist, die Produzenten verstehen da schon was davon. Ich würde auch nicht anzweifeln, daß diese Damen singen können. Von den ganzen Nachfolge-Bands 'mal abgesehen, denn die konnten wirklich nicht singen. Man muß Musik nicht gleich verteufeln, nur weil sie aus einer Ecke kommt, die man selber nicht nachvollziehen kann. Ich habe das mit Überraschung verfolgt und war total perplex, daß da den Leuten gezeigt wird "Hey, die Bands, die wir hier in die Charts bringen, die ihr jahrelang gehört habt, das waren keine Bands, sondern zusammengecastete Girl- oder Boygroups, die von anderen gemacht wurden und die wir euch als Band verkaufen". Auch diese Kiddie-Kapelle da in den Charts, TOKIO HOTEL oder so. Ich meine, bei den JACKSON FIVE war das ja auch nicht anders, da hat ja auch der Papa die Kinder hinter die Instrumente geprügelt. Dieses System funktioniert immer noch, das überrascht mich, aber ich muß es nicht unbedingt haben. Es gibt auch im Rock-und Popsektor genügend Bands, bei denen einem vorgegaukelt wird, daß seit Jahren ein richtiges Bandgefüge besteht, dabei sind die auch total von Produzenten und Songschreibern abhängig.

Woher habt ihr eigentlich dieses Faible fürs Mittelalter, lest ihr auch darüber?

Ich muß 'mal sagen, daß diese Mittelalter- bzw. Gothic-Szene jetzt gar nicht so viel mit Mittelalter zu tun hat, die Szene hat sich so entwickelt, ist wunderschön und facettenreich, darin befinden sich ganz liebe Menschen, es ist eine sehr friedliche Szene. Gut, bei SUBWAY TO SALLY sind Drehleiern und Flöten dabei, es ist eine Geige dabei, die nun kein mittelalterliches Instrument ist. Bei Kollegen von anderen Bands ist 'mal ein Dudelsack dabei. Mit richtig historischen Instrumenten hat es eher wenig zu tun, es ist mehr die Mixtur aus moderner Musik und einigen mittelalterlichen Einflüssen. Wir interessieren uns alle fürs Mittelalter und haben uns damit auch lange beschäftigt, weil diese Szene ihre Wurzeln darin sieht. Das ist das Gleiche mit der Musik von den Kollegen, du wirst meistens zwangsläufig damit konfrontiert, weil auf einigen Festivals ein Mittelalter-Markt dabei ist. Das Interesse, ältere Instrumente einzubinden, kam aus dem Folkrock heraus, SUBWAY TO SALLY hat als Folkrock-Band angefangen, klassisch mit Geige und Akustik-Gitarre, dann kam irgendwann die Drehleier dazu, weil einfach der Sound gut ist. Eric hat die ganzen Gebläse, also Dudelsack, Schalmeien, usw. hereingebracht. Das ist ein schöner Klang, paßt gut ins Gesamtbild der Band und ist eine Sache, die sich über Jahre entwickelt hat. Du sitzt ja nicht mit anderen am Tisch und beschließt "So, wir erfinden jetzt den Mittelalter-Metal", das ist ein Prozeß, der über Jahre geht.

Ich will nochmal näher auf diese Szene eingehen. Ihr und einige Kollegen seid ja ziemlich erfolgreich mit euren CD's. Da müßte es doch auch den ein oder anderen Newcomer geben, der es euch gleichtun will?

Die Szene ist ja nicht so groß, es gibt da ein paar Bands, auf die man häufig trifft, weil wir eben nicht so viele sind. Einen sehr guten Ruf haben sich SALTATIO MORTIS erspielt, SCHANDMAUL, das sind gute Freunde von uns, im weitesten Sinne noch FIDDLER'S GREEN, die eher so die Folk-Ecke bedienen und natürlich auch IN EXTREMO, die gerade jetzt wieder auf Tour sind. Es ist schön, wenn man weiß, daß man selber diese Welle mit losgetreten hat, das sind alles nette Menschen, mit denen wir uns gut verstehen. Dann gibt es noch FAUN, mit denen wir auf dem WGT gespielt haben. Die Szene ist klein und überschaubar, das ist das Tolle daran.



Wenn du so einen Wunsch freihättest, mit welcher anderen Band wärst du gerne auf Tour unterwegs?

Das ist eine sehr persönliche Frage. Es ist die Frage, ob sich das wirtschaftlich lohnt, wenn man mit einer bekannteren Band auf Tour geht, was wir höchstwahrscheinlich machen werden, weil unsere CD jetzt europaweit herausgekommen ist und durch die neue Plattenfirma europaweit promotet wird. Da wird es auf uns zukommen, daß wir eine Support-Tour im Ausland spielen und da muß man sich schon überlegen, was zusammenpaßt und zu welcher größeren Band die Leute gehen, die SUBWAY TO SALLY mögen könnten. Mir fällt da schon eine Band ein, die in Deutschland und International sehr groß ist, aber wohl nicht mit uns auf Tour gehen möchte, Berliner Kollegen, die RAMMSTEIN heißen. ich könnte mir sehr gut eine Tour mit denen vorstellen, weil die beiden Musikrichtungen doch gut zusammenpassen würden und auch die Leute, die zu RAMMSTEIN gehen, denke ich aufgeschlossen für außergewöhnliche Musik sind. Vielleicht sind aber auch die Leute, die da hingehen, sich zu ähnlich. Es wäre Quatsch, wenn man uns und IN EXTREMO gemeinsam auf Tournee schicken würde, weil sowohl zu uns, als auch zu IN EXTREMO die gleichen Leute hingehen. Das muß sich einfach gegenseitig bereichern und befruchten. Da gibt es schon einige Wunschbands aus dem Ausland, aber das wäre jetzt noch zu früh, um darüber zu reden. Das mit RAMMSTEIN ist mein persönlicher Wunsch, es ist sicherlich nicht der Wunsch des Managements und die haben das letzte Wort, aber ich würde sehr gerne mit so einer Band auf Tour gehen, vielleicht nicht gerade in Deutschland, eher im Ausland, USA zum Beispiel.

Okay Simon, danke erstmal. Ich habe momentan keine weiteren Fragen mehr. Wenn du willst, kannst du noch etwas an die Fans und die 'loswerden.

Ja, ich hoffe, daß wir möglichst viele von den Lesern und den Fans noch auf der Tour sehen werden. Wir sind mit diesem Tourabschnitt fast durch, wir sind Ende Oktober nochmal unterwegs und dann erst im Dezember auf der Weihnachtstour. Ich kann nur jedem Rock- und Metalfan empfehlen, der ein gutes und ehrliches Konzert sehen will, sich SUBWAY TO SALLY anzugucken. Wir sind die Band nach RAMMSTEIN, die in Deutschland die meisten Pyros schießt, die sich noch ins Zeug legt auf der Bühne und die wahnsinnig Spaß daran hat, jeden Abend auf der Bühne zu stehen. Es ist halt etwas anderes, eine Band live zu sehen, als nur auf Platte zu hören. Wir sind eine der wenigen Bands, die sich noch auf der Bühne zu Hause fühlt und nicht in den Top Ten-Regalen der Plattenfirma.



Dem ist nichts hinzuzufügen. Knapp zweieinhalb Stunden nach diesem Gespräch legen die Potsdamer vor ausverkauftem Haus einen superstarken Auftritt hin, werden von der ersten bis zur letzten Minute frenetisch gefeiert und müssen dreimal für Zugaben zurück auf die Bühne. Konzertbericht plus Interview mit der Vorgruppe COPPELIUS folgen in den nächsten Tagen.


Danke und viele Grüße an:

Kathy (Nuclear Blast Records)
Frank (Tourmanager)

geführt am 05.10.2005   von Armin
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