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Abyss Lord "Bye, Bye Bockwürstchen! Jetzt Wird Der Prügel Geschmeckt!"
Anlässlich der Veröffentlichung ihres ersten vollständigen Longplayers „Fragments of Insanity“ stand mir Gitarrist Christopher "Gurke" Meyer von Hannovers Underground-Kult-Deathern ABYSS LORD Rede und Antwort. Neben einer Menge Infos zum neuen Album und der Entwicklung der Band kamen auch Themen wie Einflüsse, Metalcore, Power-Metal sowie Image und Optik der Band zur Sprache. "Gurke" entpuppte sich dabei als auskunftsfreudiger und schlagfertiger Zeitgenosse. Viel Spaß beim Lesen!
Weitere Infos zu Abyss Lord:
REVIEWS:
Abyss Lord Fragments Of Insanity
Abyss Lord Rising From The Depths
INTERVIEWS:
Abyss Lord - Bye, Bye Bockwürstchen! Jetzt Wird Der Prügel Geschmeckt!

Los geht`s: Euer bislang einziger Output (selbstprod. 4-Track-Demo) „Rising from the Depth“ liegt nun bereits 3 Jahre zurück. Nach vielen Ankündigungen und Verzögerungen erblickt nun endlich euer erster vollständiger Longplayer namens „Fragments of Insanity“ das Licht der Welt. Warum habt Ihr so lange gebraucht?

Das liegt wohl zum einen daran, das wir nicht die schnellsten in Sachen Songwriting sind, aber auf jeden Fall auch an den Änderungen im Line-Up, der Weiterführung des Stilfindungs-prozesses und der allgemeinen Lethargie. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass das besagte Langeisen seit Produktion bereits ein ganzes Jahr auf dem Buckel hat. Außerdem haben wir nicht den Anspruch, den ohnehin überfluteten Markt mit noch mehr überflüssigen Scheiben vollzumüllen, als wirs eh schon tun.

Naja, dafür, dass Ihr nicht die Schnellsten beim Songwriting seid, habt Ihr mit insg. 12 Songs aber eine beachtliche Anzahl an musikalischen Wutausbrüchen auf das Album gepackt. Stammen die Songs alle aus einer überschaubaren Songwriting-Phase oder sind auch ältere Stücke mit dabei?

Wir hatten die Möglichkeit, bei den Jungs von den Goldfish-Studios ziemlich preisgünstig zu produzieren, so dass wir einfach alle Songs die wir hatten – auch die, die zu Zeiten des ersten Demos schon existierten, aber noch nicht die Aufnahmereife erreicht hatten – aufgenommen und auf die Scheibe gepackt haben, ohne Rücksicht auf Verluste.

Erzähl mal was zu den einzelnen Songs. Welches sind die alten Stücke und auf welche Songs seid Ihr besonders stolz?

Den Opener „Human Downfall“ wurde zuerst, wegen dem rotzig-rhythmischen Anfangsriffs, nur der Thrasher genannt, ist aber insgesamt doch zu einer Nummer gereift, die unseren derzeitigen Stil sehr gut repräsentiert und deshalb die Rückenummer Eins trägt. „Sacrifice of the Soul“ ist der aktuellste Song auf dem Album, der sich mit seinen vielen groovigen Passagen auch live sehr gut macht. „Bone eating Parasite“ und „Exorcism“ hätten theoretisch auch schon auf dem ersten Demo landen können, sindse aber nicht. Keine Ahnung wieso, das war vor meiner Zeit. Noch zu erwähnen sind mit „Spiral of Blood“ und „The Crowning“ die komplexeren, melodischeren Nummern, die eine stilistische Weiterentwicklung darstellen… im Gegensatz zu Songs wie „Taste The Deafening“ oder „Pierced Audiences Ears“ die etwas kompakter, aber dafür umso fetziger daherkommen. Der Rausschmeißer „Regiment of Worms“ ist auch bei unseren Live-Shows meistens der letzte Song, da er mit seinem langsameren Groove und dem ausschweifenden Ende prädestiniert dafür ist.

Wer ist bei Euch für das Songwriting (Musik/Texte) zuständig? Gibt es da eine klare Aufteilung?

Das läuft normalerweise so, dass Grütter oder ich mit irgendwelchen Riffs bzw. Songideen ankommen und dann gemeinschaftlich im Proberaum ein Song daraus gebastelt wird. Da diese Art des Songwritings jedoch einige Nachteile mit sich bringt, bin ich dazu übergegangen, die Songs vorher mit dem PC aufzunehmen, das ist zwar extrem zeitaufwändig, funktioniert aber ansonsten hervorragend. Wenn der Song dann instrumental steht, wird entweder von Matze oder Jens ein Text dafür verfasst oder es wird ein Text aus dem reichhaltigen Fundus der beiden ausgewählt, falls ein passender vorhanden ist.

Ok, dann werde ich Dich mal mit Fragen zu den Texten verschonen. Wie würdet ihr selbst euren Stil beschreiben, was sind eure Einflüsse und wo wollt ihr hin?

Die Musik, die wir eigentlich am liebsten machen würden, werden wir mangels Technik und Geisteskrankheit wohl niemals hinbekommen. Grundsätzlich sind wir aber alle dem technischen Death-Metal wohlgesonnen, obwohl die Schnittmenge der einzelnen Geschmäcker und Vorstellungen in manchen Bereichen nicht wirklich groß ist da alle Bandmitglieder unterschiedlicher musikalischer Herkunft sind und sich auch entsprechend unterschiedlich entwickeln. Aber im Endeffekt schaffen wirs doch immer, Songs zu schreiben, mit denen wir alle etwas anfangen können.

Na, jetz aber mal Butter bei die Fische: Nenn mal nen paar Bands, die Dich persönlich beeinflussen/beeinflusst haben!

Das sind bei bestimmten Bands eigentlich immer nur einzelne Aspekte, an denen ich mich orientiere. Zum Beispiel der simple aber brachiale Groove solcher Bands wie Obituary und Kataklysm ist auf jeden Fall eine Inspiration. Im Gegensatz dazu gehört auch absolutes Gefrickel a lá Necrophagist und Psycroptic genauso zu den Einflüssen wie Napalm Death, Slayer und Death, eben die Bands an denen man nicht vorbeikommt, wenn man extreme Sounds spielen möchte. Für die melodischen Parts steht aber auch die eine oder andere Power-Metalkombo Pate, die ich hier aber nicht nennen darf, weil ich meine Mitgliedschaft in der Band nicht gefährden möchte ;-)

Na, jetzt hast Du mich aber neugierig gemacht. Was denn für Power-Metal-Bands? Etwa Hammerfall und Primal Fear?

Ich wusste irgendwie, dass mir das nicht erspart bleibt ;-)
Also solche Proleten-Bands wie Primal Fear und Hammerfall sinds nun wirklich nicht. Ich habe da eher die anspruchsvolleren Acts, wie Blind Guardian, Edguy, die älteren Sachen von Rage oder Morgana Lefay gemeint.

Da heutzutage viele Death-Metal-Bands mit Hardcore-Elementen kokettieren und auch umgekehrt, natürlich auch an Dich die unvermeidliche Frage: Was hältst du von Metalcore?

Talent wird sich immer durchsetzen, in welchem Gewand es daherkommt, ist im Endeffekt egal, soll heißen, dass es auch beim Metalcore durchaus fähige Protagonisten gibt, jedoch sind es solch temporäre Erscheinungen meist nicht wert sich damit ernsthaft zu beschäftigen, da sie meist so schnell wieder in der Versenkung verschwinden, wie sie auf der Bildfläche aufgetaucht sind.


Na, wie gut, dass es so beständige Metalbands wie z.B. Six feet under, In Flames, Children of Bodom, Slayer, Metallica oder Overkill (um nur ein paar zu nennen) gibt, die einen mit jedem neuen Album wieder aufs Neue begeistern können (…)

Ich möchte wetten, dass du mir mindestens genauso viele Kapellen nennen kannst, die reinen Metal spielen, aber dabei weder altbacken noch wie Plagiate klingen, sondern höchst innovativ sind. Mit Into Eternity und Disillusion seien hier nur mal zwei genannt. Die Problematik mit den Bands, die nicht wissen wann sie aufhören sollen ist mir durchaus bewusst. Aber solange es Leute gibt, die sich den ganzen Mist kaufen, wird das wohl kein Ende nehmen. Aber um zur Frage zurückzukommen möchte ich mal behaupten, dass die stilistische Weiterentwicklung zwischen den letzten beiden Overkill-Scheiben wahrscheinlich auch nicht geringer ist, als bei jeder x-beliebigen Metalcore-Combo.

Wie sieht es mit künftigen Live-Aktivitäten aus? Zuletzt konnte man Euch ja beim Obsidian Requiem-Festival live begutachten…

Im letzten Jahr (2004) waren wir ne Menge unterwegs und haben uns dann darauf konzentriert, das Album fertig zu stellen, dieses Jahr war bisher gigmäßig nicht ganz so viel los, aber dafür waren die Gigs allesamt sehr lohnend. Wir haben es zum Beispiel bis nach Passau geschafft und dort auf Einladung unseres Freundes Reinhold - dem alten Lakritzepimmel – gespielt. Außerdem durften wir zwei Gigs mit God Dethroned sowie beim Bands Battle in Stavenhagen zocken. Unser bisher geilster Gig war aber der mit Vader im Labor letztes Jahr, obwohl das einige Leute (u.a. Teile der MG-Belegschaft) anders sehen, aber man kann es ja bekanntermaßen nicht allen recht machen. Wir sind natürlich permanent auf der Suche nach Gigs, Angebote sind jederzeit willkommen......

Viele sehen Eure visuelle Erscheinung ja als eine Art Schlag ins Gesicht, was sagst Du dazu? ;-)

Schönen Dank. Wir haben da aus der Not eine Tugend gemacht und werden versuchen, Tankard den Titel der hässlichsten Band Deutschlands abzujagen. Und falls sich nicht aus der Metalglory-Redaktion eine Band rekrutiert, stehen unsere Chancen glaube ich ganz gut.
höhö...

Ich durfte euch nun schon öfter live erleben und muss sagen, dass es immer wieder Spaß macht, auch aufgrund der lustigen Ansagen von Growl-Ungetüm Matze oder den netten Gimmicks Eures Bassisten Emilio (Stahlhelm,Gasmaske etc.). Du selbst hältst Dich allerdings immer eher bedeckt, was auffällige Performances oder Stageacting angeht. Da stell ich doch mal die Grönemeyer-Frage: „Was soll das?“

Gut, dass du dieses Thema ansprichst. Du spielst wahrscheinlich auf den einen oder anderen fragwürdigen Gig im Labor an. Wir selber fanden das alles nicht so witzig und versuchen mittlerweile auf andere Art unterhaltsam zu sein. Die spielerischen Leistungen waren damals größtenteils ziemlich desaströs, obwohl das offensichtlich niemanden interessiert hat. Lass es mich mal so formulieren, wenn du als Death-Metal-Band von der Bühne kommst, bist du nicht gerade scharf auf Komplimente wie „Das war ja echt geil, JBO können gegen euch einpacken“. Wir haben uns damals wirklich das Image einer Fun-Band eingehandelt und es hat danach auch mächtig gekriselt in der Band. Ich denke, dass wir das mittlerweile ganz gut im Griff haben und sich die Ausreißer in Grenzen halten. “Nette Gimmicks“, wie du das nennst, sind ja ok, wenn’s im Rahmen bleibt, aber die Leute sollen sich lieber an die Musik erinnern, als an den Bassisten mit Würstchen am Helm.

Was mein zurückhaltendes Stageacting angeht, hat das einerseits den Grund, dass ich nicht gerade das größte Bewegungswunder bin und mich lieber aufs Spielen konzentriere und andererseits reicht es meiner Meinung, wenn drei Leute wie wildgeworden auf der Bühne rotieren.

Dann kann man also nicht nur in stilistischer Hinsicht bei Abyss Lord inzwischen von einer gereiften Band sprechen?

Ja, so ungefähr. Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Die letzten Worte gehören Dir…

Jo, Kinners, vielen Dank, dass wir uns hier mal verewigen durften und vielleicht sieht man sich ja mal bei einem der folgenden Termine:

Cryptopsy, Dew-Scented, Grave, Vesania, Hurtlocker
02.02.05. MUSIKZENTRUM-HANNOVER

Dark Funeral, Naglfar, Eisregen
01.03.06 MUSIKZENTRUM-HANNOVER

Cannibal Corpse, Deeds of Flesh
26.04.06 MUSIKZENTRUM-HANNOVER

oder bei den sonstigen einschlägigen Veranstaltungen....


SCHMECK DEN PRÜGEL ! ! !









geführt am 13.12.2005   von Schneider
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musikalischer Background des Verfassers
80`s Metal, Old School Thrash, Brutal & Technical Death, Metalcore, Hardcore, Mathcore, Hardrock, Melodic Rock/AOR, Prog-Metal
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5. Entombed "Clandestine"
6. Metallica "Master of Puppets"

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