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Enslaved "Nordmänner Aus Ewigem Regen..."
Enslaved stehen wie keine zweite norwegische Band für anspruchsvolle, visionäre, jedoch jederzeit der Tradition verpflichtete Musik, die von Album zu Album Begeisterungsstürme auslösen. Nach dem bahnbrechenden Erfolg des letzten Werkes "Isa" steht nun mit "Ruun" das nächste Glanzstück nordischen Post-Viking Metals in den Startlöchern, welches abermals große Kunst darstellt. Lest im Folgenden, was Grutle zum neuen Album zu sagen hat.
Weitere Infos zu Enslaved:
REVIEWS:
Enslaved Ruun
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Enslaved - Nordmänner Aus Ewigem Regen...


Mit eurem letzten Album “Isa” konntet ihr unendliche Anerkennung und stapelweise Traumreviews einfahren. Wie fühlt es sich an, wenn die eigene Arbeit so sehr geschätzt wird?

Natürlich großartig! In dem Maße anerkannt zu werden ist natürlich endlos inspirierend und wenn Leute dem widersprechen lügen sie einfach. „Isa“ war für uns in vielfacher Hinsicht ein großer Schritt nach vorne: Musikalisch, was den Sound anging, und zudem wegen dem Wechsel des Labels. Endlich können wir mit einem professionellen und sehr enthusiastischen Label zusammenarbeiten.

Grutle, stell dir bitte vor, jemand hätte euch während er Aufnahmen zu „Frost“ (1994) erzählt, dass ihr eines Tages diese Erfolge verbuchen würdet. Wie hättest du reagiert?

Nun ja, ich hätte wohl gesagt, dass es sehr utopisch wäre, und das war es de facto ja auch. Damals wurden wir alle als Extremisten angesehen hier in Norwegen, weil alles wegen den Brandanschlägen und Morden aus dem Ruder lief. Urplötzlich drehten die Leute hier durch und verzogen sich auf die andere Seite des Landes wenn wir uns ihnen näherten. Es war alles schon sehr seltsam…

Einmal mehr evoziert „Ruun“ die tiefe, faszinierende und einmalige Atmosphäre eures letzten Werkes. Erzähl’ mir doch mal ein wenig über das Komponieren des Albums.

Wie gewöhnlich startet Ivar mit den ersten Riffs und fügt diesen programmierte Drumspuren hinzu. Nachdem wir damit begonnen haben, an den Arrangements zu feilen (Ivar und Arve übernehmen die Gitarren, ich und Herb kümmern uns unter anderem um den Gesang). Der große Unterschied war diesmal, dass wir uns mit den Vorbereitungen zu den Aufnahmen mehr Zeit genommen haben, als für die eigentlichen Aufnahmen, was normalerweise genau andersrum ist. Insgesamt saßen wir in etwa 4 Monate an den Arrangements und benötigten nur 5 oder 6 Wochen für die Aufnahmen, das Mixen und solche Dinge.

Zwischen “Isa” und “Ruun” liegt eine recht kurze Zeitspanne – seid ihr derzeit etwa besonders kreativ?

Hehe, das sind wir doch immer! Aber ernsthaft, es liegen immerhin eineinhalb Jahre zwischen den beiden Alben und das ist schon recht viel Zeit im Enslaved-Land. Wie du vielleicht weißt, touren wir nicht besonders viel, haben demnach also viel mehr Zeit, Musik zu machen. Könnte aber sein, dass sich das dieses Jahr ändert…oder auch nicht.

Was ist die Essenz hinter “Ruun”?

Es dreht sich darum, wie eine Gesellschaft (oder, wenn du magst, Teile deines Verstandes) auf eine Katastrophe reagiert. Es geht darum, wie verschiedene Individuen unter unterschiedlichen Einflüssen mit der Katastrophe umgehen können. Jede Person (oder jede Kraft) steht unter dem Einfluss eines bestimmten Gottes der nordischen Mythologie, und die Geschichte außen herum ist eine Art Krieg zwischen diesen Personen oder Kräften. Unter Umständen stürzt alles in Chaos und die Balance geht verloren. Auf dem Albumcover haben wir eine Bindingrune (Sigil), die aus sieben unterschiedlichen Runen im Hintergrund besteht, die wiederum die unterschiedlichen Götter repräsentieren. Dann natürlich ist es am Hörer, das Rätsel zu lösen, welche Götter und welche Runen in Verbindung zueinander stehen, eine Art „easter egg“ für die Die-Hard-Fans. Der Name „Ruun“ meint dabei eigentlich nur „Rune“ und steht somit für die gesamte Geschichte dahinter.


Für lange Zeit dominierten epische Schlachten, nordische Götter und heidnischer Glauben eure Texte, was sich aber mehr und mehr in Richtung metaphysischer Zusammenhänge entwickelte. Wie entsteht denn eigentlich ein Enslaved-Liedtext?

Ging es denn immer nur um Schlachten? Nun, okay, ein paar sicherlich…aber natürlich hast du Recht, unser Textschreiben hat sich sehr entwickelt. Wir wurden wohl ein wenig kryptischer und metaphorischer, der Bezug zur Mythologie war jedoch immer gegeben, weshalb so gut wie jeder Songtext unserer Karriere darin verwurzelt war und ist. Heutzutage muss man sich eben näher mit ihnen befassen, um die Parallelen offen zu legen. Zustande kommen Lyrics eigentlich in jeder Lebenssituation, und ich meine JEDE! Du kannst dir nicht vorstellen, in welch verrückten Situationen ich Ideen für neue Lyrics bekomme! Es kann ein Spaziergang in die Berge sein, aber auch…nun, lassen wir das, hehe…

Trotz aller Veränderungen scheinen Enslaved der Natur noch immer sehr nah zu sein. Inwiefern ist sie ein Einfluss, eine Inspiration für euch?

Als gebürtige Westküstler (Enslaved stamen aus Bergen – d. Verf.) ist es unmöglich, nicht in irgendeiner Weise von der Natur beeinflusst zu werden. Wir sind von erhabener und majestätischer Natur umgeben, jedoch eingewickelt in das grässlichs
te Wetter überhaupt! Es regnet beinahe die ganze zeit und ist dazu noch windig. (Wobei angemerkt werden muss, dass der Verfasser erst vor einigen Wochen eine herrliche Sonnenscheinwoche in Bergen erwischte! – d. Verf.) Daher übt die Natur definitiv einen großen Einfluss auf uns aus.

Trotz diverser neuer Einflüsse in eurer Musik erkennt man Enslaved noch immer nach wenigen Sekunden an den frostigen Gitarren und deinen grimmigen Vocals. Was ist essentiell an Enslaved?

Nun, wir sind, waren und warden immer eine extreme Metal-Band sein. Das ist das, was wir sind, egal, wie viel wir und weiterentwickeln oder wie viel Einflüsse wir anderswo aufgabeln. Andererseits haben wir uns nie Grenzen gesetzt, was wir unserer Musik hinzufügen können, und ich denke dieses Element ist essentiell!

Es hat den Anschein, als würde “Ruun” noch mehr proggige Einflüsse verzeichnen. Resultiert dies aus persönlichem Geschmack?

Wir lauschten schon immer progressiven Klängen von Bands wie Genesis, Pink Floyd, King Crimson, Vrävarna, Rush oder Focus, um nur einige wenige zu nennen. Eigentlich begannen wir bereits auf „Eld“, diese Elemente zu integrieren, jedoch könnten sie in der nicht allzu brillanten Produktion untergegangen sein. Es gibt viele Schätze in der Welt des progressiven Rocks und ja, wir hören uns dieses Zeugs oft an, was demzufolge wieder inspirierend für uns ist.

Vor einigen Jahren fragte ich dich, grutle, ob man euren Stil nicht irgendwie als “Prog Viking metal” umschreiben könnte, wovon du jedoch nicht sonderlich begeistert warst. Denke doch heute nochmals darüber nach?

Nein, es hört sich immer noch dämlich an! Frag’ in 10 Jahren noch mal, haha!

Viel eurer Energie und Faszination zieht ihr heutzutage selbst aus den ruhigen, einschmeichelnden Parts. Würdest du zustimmen, dass ihr nicht mehr so viele hyperschnelle Parts benötigt, um „heavy“ zu sein?

Wir grooven, nicht wahr? Nein, ernsthaft, schnell spielen ist cool, zumindest für eine Weile. Eine Stunde lang konstant Blastbeats zu spielen ist jedoch einfach nichts mehr für uns. Uns geht es heutzutage mehr um verschiedenste Geschwindigkeitskombinationen und stimmungsvolles Zeug. Uns ist eine Balance sehr wichtig, weißt du?

Was für ein Gefühl dominiert, wenn du euren ersten Alben wie „Vikingligr Veldi“ oder „Frost“ lauschst?

Ich höre mir die alten Scheiben eigentlich nicht mehr an. Nun, okay, dann und wann werden einige der Stücke in Pubs gespielt, jedoch höre ich mir Enslaved-Alben generell nicht an. Ich meine, ich bin Teil dieser band und spiele diese Songs doch live, das reicht doch, hehe. Und natürlich macht es mir immer noch viel Spaß, auch unsere 13, 14 Jahre alte Songs zu spielen!

geführt am 10.04.2006   von Björn Springorum
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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