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Xiv Dark Centuries "Die Leute Der Hölzernen Burg"
Im Herbst kann man sich auf das neue Album der Thüringer um XIV Dark Centuries freuen! Grund genug einmal bei Tobalt und der Band nachzufragen was es denn schon über "Skithingi" , Vergangenes und Zukünftiges zu sagen gibt...
Weitere Infos zu XIV Dark Centuries:
REVIEWS:
XIV Dark Centuries Jul
XIV Dark Centuries ...den Ahnen Zum Grusse
XIV Dark Centuries Dunkle Jahrhunderte
XIV Dark Centuries Skithingi
INTERVIEWS:
XIV Dark Centuries - Die Leute Der Hölzernen Burg
XIV Dark Centuries - "der Weg Ist Das Ziel"

Starten wir gleich mit dem Wichtigsten: Im Herbst diesen Jahres soll es nun endlich soweit sein: Euer neues Album betitelt mit "Skithingi" soll erscheinen! Wie weit seit ihr mit den Aufnahmen? Vielleicht wollt ihr schon mal ein wenig "vorab-Werbung" machen?!
Die Aufnahmen sind nun abgeschlossen und der Mix ist in vollem Gange. Die Scheibe wird uns, von dem was man jetzt schon sagen kann, einen guten Schritt voran bringen. Ich meine natürlich jetzt nur die Aufnahmetechnik und –erfahrung. Was die Musik angeht muß das jeder, der es hört selbst entscheiden.

Wird es sich um ein Konzeptalbum handeln und was bedeutet der Titel?
Es wird ein Konzeptalbum werden. Der Titel ist althochdeutsch. Einfach übersetzt bedeutet er „Die Leute der hölzernen Burg“. Ich glaube nur nicht, daß man diesen Eigennamen wirklich übersetzen kann. Es handelt sich um die angeblich größte Wall- und Trutzburg zur Zeit unseres Thüringer Königreiches, was jedoch durchaus als Legende gesehen werden kann, da die Geschichtsschreibung und die Archäologie viele Fragen offen lässt. Aber dazu vielleicht später mehr.

Ihr selbst sagt über die kommende CD: " Musikalisch werden die Lieder den Stil der MCD ["Jul"] konsequent weiter führen...". Das freut mich persönlich sehr, denn ich liebe die "Jul" und finde, dass ihr mit dieser MCD einen großartigen Fortschritt gemacht habt! Wie würdet ihr selbst diesen Vorgang beschreiben oder begründen?
Nun wir haben ja seid der „Ahnen“ sehr viele Lieder gemacht. Jul ist sozusagen ein Zwischenstop gewesen. Man kann also sagen das die Lieder der „Jul“ und einige Lieder der „Skithingi“ aus dem gleichem Kompositionszeitraum stammen. Ansonsten werden wir nach wie vor an unserer althergebrachten Arbeitsweise festhalten.

In den vergangenen Monaten ward ihr ja bereits auf zahlreichen Festivals zu sehen und vor allem zu hören gewesen. Wäre es nicht mal wieder schön still und leise einfach nur als Zuhörer dabei zu sein? Also lieber vor oder auf der Bühne?
Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage: „Auf der Bühne“. Es ist nicht so, daß wir jedes Wochenende ein Konzert spielen. Klar sind Erlebnisse wie Ragnarök oder Ultima Ratio großes Kino für uns, da wir auch nicht bei jedem Konzert vor so vielen Leuten stehen. Ich denke aber trotzdem, daß einige von uns nach wie vor Konzerte auch vor der Bühne sehr genießen können und natürlich auch Konzerte besuchen.

Pagan Metal boomt, oder? Wie beobachtet ihr die Szene wie sie sich dieser Tage darstellt, gesehen/ kritisiert und wohl auch oft schlichtweg falsch verstanden wird.
Die Szene wird gerade von neuen Bands ziemlich überschwemmt. Ist wohl nicht anders als vor 10 Jahren im Black-Metal. Falsch verstanden werden wir natürlich auch oft. Aber mal ehrlich, die Leute die meckern wollen, meckern, ob nun über Thors Hammer, Anti Kreuz oder anderes. Es gab sie immer und wird sie auch immer geben.

Ihr seid ja nun auch beim Ragnarök gewesen und habt vielleicht auch den ein oder anderen Bericht darüber im Anschluss gesehen. Ist das nicht ein Dilemma? Einerseits die Wahrung der Distanz dazu in jedwede politische Schublade gedrängt zu werden und andererseits die Leidenschaft für Zeiten, Gedanken und Gefühle die manch einem aufgrund einer impertinenten Engstirnigkeit auf ewig verschlossen bleiben werden?
Ist es nicht maßlos enttäuschend selbst Opfer skurriler Verdrehungen zu sein?
Natürlich ist das eine Enttäuschung. Aber die Medien suchen doch immer nach Dingen, die der Gesellschaft angeblich extrem gegen den Strich gehen. Dann wird noch richtig viel Unwahrheit mit dazu gebracht und die eine oder andere nicht gern gesehene Gestalt mit eingebracht und schon ist der Skandal perfekt. Es ist leider zu schlimm, um belächelt zu werden. Soll aber kein Grund sein den Kopf in den Sand zu stecken.

Wie kann/soll man mit derartigen Berichterstattungen aber auch vorhandenen Vorurteilen umgehen?
Man könnte damit umgehen, wenn die Leute, die diese Berichterstattung machen, auch hinterher bereit wären sich mit Kritik auseinanderzusetzen. Doch dort wird jeder auf taube Ohren stoßen. Wir haben das auch schon am eigenen Leib verspüren dürfen, als unser MDR einen Bericht eines Festivals im Jahre 2005 machen wollte und uns zum Aufhänger haben wollte. Es hieß Bandportrait und geworden ist es eine Verunglimpfung der Szene. Von unserem 25minütigen Interview ist eine 10 Sekundeneinblendung übrig geblieben. Am Besten man stellt sich nicht für solche Dinge zur Verfügung.

Nun ein Sprung zur Musik an sich: Wo seht ihr eure Einflüsse, für welche Musik (Bands) könnt ihr euch besonders begeistern und warum?
Unsere Einflüsse liegen wohl zur Hauptsache in unserer Heimat, ihrer Natur und Geschichte. Bei der Beschäftigung mit diesen Dingen kommt die Inspiration von ganz allein. Wichtig ist speziell für mich, als Komponist, die Verbindung zu meinen und unseren Wurzeln, um daraus den Quell der Inspiration zu ziehen. So war das zumindest beim Schreiben der Lieder für dieses Album. Das hat sich nun so über Jahre entwickelt und wird sicher auch weiterhin Bestandteil der Arbeit an neuem Material sein.

Ihr beschäftigt euch ja, ähnlich wie viele andere Thüringer Bands mit eben jener Landesgeschichte. Was fasziniert euch so an eurer Heimat? Sind diese einmaligen Wälder doch wahrlich eine nicht enden wollende Quelle der Inspirationen...
Für uns ist das mit Sicherheit der Fall. Ich denke jedoch das viele Menschen die in ähnlicher Form denken und fühlen wie wir, ihre Heimat lieben und sich mit ihr intensiv beschäftigen. Das kann für jeden eine Form der Inspirationsfindung sein. Ich glaube aber nicht, daß dies nun besonders für Thüringer gilt, auch wenn natürlich jeder in seiner Heimat das ultimativ Besondere sieht.

Gibt es ein Thema was euch dieser Tage besonders am Herzen liegt und/oder beschäftigt?
Uns als Band beschäftigt momentan die Fertigstellung unseres Albums. Ansonsten gibt es schon einige brisante Themen, die uns auch regional oder überregional beschäftigen. Würde aber wohl etwas ausschweifen.

Wie werden nun die kommenden Monate für euch aussehen?
Wir werden nun die Scheibe fertig mischen und uns für die Meisterei noch was überlegen. Wenn sie fertig ist, machen wir uns über einige Konzertsachen Gedanken und planen natürlich eine schöne Releaseparty für „Skithingi“.

Anschließend nun noch drei "X-oder-Y-Fragen" mit der Bitte um eine Begründung des gewählten Punktes:
Geschichte oder Zukunft?
Geschichte: Nur wer sein Dasein begreift und sich seiner Wurzeln bewusst ist, kann sich seines eigenen Erbes in der Zukunft erfreuen.

Malerei oder Plastik?
Malerei: Sie lässt mehr Raum für Phantasie.

Theorie oder Praxis?
Das ein bedingt das andere. Aber meistens wohl eher Praxis.

...und nun bleibt noch Platz für eure letzten Worte:
Wir grüßen all jene, die dem alten Weg folgen.

Wodens Heil
Tobalt Rotbart






geführt am 23.07.2006   von Steffi
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musikalischer Background des Verfassers
(Fast) alles aus dem breit gefächerten Bereich des Pagan/Viking Metal. Gerne deftigen Schwarzmetall; nen bissl Death und Doom. Hauptsache ist es knallt und überzeugt mich!
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