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Unrest "Wir Leben Den Metal"
In Bremen wird nicht nur besonders attraktiver Fußball gespielt. Aus der Hansestadt kommt auch immer wieder besonders guter Metal. Seit nunmehr 19 Jahren ist – Pausen hin oder her - auch der Name Unrest unweigerlich mit der dortigen Szene verbunden. Guido Hettwer, der Schlagzeuger der Bremer Wölfe nahm sich die Zeit für ein paar Fragen...
Weitere Infos zu Unrest:
REVIEWS:
Unrest Back To The Roots
INTERVIEWS:
Unrest - Wir Leben Den Metal

Erst einmal Gratulation zum gelungenen Comeback. Wie zufrieden seid ihr mit den Reaktionen auf „Back To The Roots“?
Vielen Dank! Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden. Wir haben fast durchweg positive und sehr faire Reaktionen seitens der Fans und der Presse eingefahren. Schließlich sind wir ja eine Band, die aufgrund ihrer Kompromisslosigkeit polarisiert. Das heißt, man liebt uns eben, oder man hasst uns. Wir wissen das und können damit gut umgehen.

Warum habt Ihr das Album so genannt? Von Eueren Wurzel habt Ihr Euch musikalisch ja nie entfernt. Oder steckt mehr dahinter?
Wir haben uns wirklich nicht von unseren Wurzeln entfernt, wohl aber die Metal Szene an sich. Was heute alles unter der Rubrik Metal läuft, machte aus unserer Sicht solch einen Titel mehr als notwendig. BACK TO THE ROOTS ist eine Ansage, die deutlich machen soll, wohin die Reise mit Unrest geht.

Warum wurde Unrest „aufs Eis gelegt“?
Der Grund dafür waren hauptsächlich persönliche Differenzen, auf die ich nicht im Einzelnen eingehen möchte. Wenn man jahrelang aufeinander hockt, kann es schon mal vorkommen, dass man sich gegenseitig auf’n Sack geht.

Vollkommen klar. Wie habt Ihr dann wieder zusammengefunden?
Claus Wiechert (Gitarre) und Sönke Lau (Gesang) kamen eines Tages mit der Idee zu mir, die Band wieder aufleben zu lassen, und ich brauchte da nicht lange drüber nachzudenken.
In der Zeit ohne UNREST hatte uns allen etwas sehr Wichtiges gefehlt. Wir haben dann mit André Neuhaus (Bass) und Marco Liedtke (Gitarre) zwei sehr gute Leute aus unserem Freundeskreis in die Band integriert.

Wie einfach oder wie schwer ist es, nach einigen Jahren Pause wieder den Anschluss an die Szene zu finden?
Wir haben jetzt feststellen können, dass unsere Fans immer noch da sind und haben auf vielen Konzerten in den letzen zwei Jahren eine ganze Menge Leute von uns überzeugen können, die uns bis dahin noch nicht kannten. Ich habe nicht das Gefühl, dass uns die Pause geschadet hat.

Wie beurteilt Ihr nach dem Comeback Euren Stellenwert in der lokalen, regionalen und überregionalen Szene?
Ich denke, dass sich unser Stellenwert im Vergleich zu früher nicht groß verändert hat. Wir gehören nicht zu den ganz großen Bands, haben es aber mit Kontinuität soweit gebracht, uns eine solide Fanbase aufzubauen. In erster Line machen wir UNREST, weil es uns Spaß macht, egal wie groß unser Stellenwert in der Szene ist.

Wie hat sich Euere Fangemeinde durch die Pause verändert?
Ende der 90er hatten wir das Gefühl, dass die meisten Leute vor der Bühne im gleichen Alter waren wie wir selbst. Heute kommen mehr und mehr junge Fans in die Konzerte. Wir freuen uns sehr über diesen Trend, da uns das Hoffnung macht, dass der True Metal so schnell nicht aussterben wird.

Wann sind die neuen Songs entstanden?
Songs entstehen eigentlich dauernd bei uns. Claus kann die Gitarre nicht aus der Hand legen und liefert sehr oft gleich die Gesangslinien mit, und so ist es für uns relativ einfach, immer aus den Vollen zu schöpfen. Ich finde, das hört man dem Album auch an.

Wie schwer (oder leicht) ist es gefallen, aus den Ideen typische Unrest-Songs zu machen?
Das war kein Problem! Wir leben diese Art Musik. Es ist unser Stil und von daher werden es unter dem Strich immer typische Unrest-Nummern sein.

Ihr habt bis zur Pause mit Unrest mit einer Reihe namhafter Bands getourt. Wie wichtig und wie realistisch ist dies jetzt im Anschluss an das letzte Album?
Ich denke, es wird immer schwieriger die Chance zu bekommen, mit größeren Bands auf Tour zu gehen. Es gibt ja mittlerweile eine unüberschaubare Zahl von guten Bands. Uns ist das eigentlich auch nicht so wichtig, da wir auch gerne kleinere Gigs und Festivals spielen. Wenn sich noch mal eine solche Möglichkeit ergibt, werden wir sie aber bestimmt nutzen.

Woran lag es rückblickend, dass Unrest nie den Sprung ganz nach vorne geschafft haben?
Da gibt es wohl viele Gründe: schlechte Labels, falsche Entscheidungen und zu guter letzt wohl auch viele Fehler seitens der Band. Mittlerweile, denke ich aber, ist das alles nicht mehr so wichtig. Außerdem haben wir viel erreicht; wir waren mit WASP, DIO, SINNER, ICED EARTH, NEVERMORE auf Tour und haben Konzerte oder Festivals mit bekannten Bands gespielt und sind mächtig herumgekommen. Das ist doch schon mal was, oder? ;-) Wenn da noch mehr kommt, OK - wenn nicht, auch OK.

Mit Massacre Records seid Ihr gleich bei einem namhaften Label untergekommen. Was war Euch bei der Labelsuche wichtig?
Wir sind in der Vergangenheit schon des Öfteren an komische Leute und Labels geraten und haben aus diesen Fehlern gelernt. Wir hatten schon sehr viel Positives über Massacre gehört und freuen uns sehr, dass der Deal dann auch zustande kam.

Wie seht Ihr, die selbst ein Comeback gestartet haben, die Comebacks von anderen Bands. Hat sich Eure Meinung durch Euer Comeback verändert?
Ich hatte noch nie ein Problem damit, wenn sich Bands wieder zusammengefunden haben. Manchmal tut es einer Band ganz gut, eine Pause einzulegen, um dann mit erhöhter Spielfreude und Power noch einmal durchzustarten.

Warum habt ihr „Watch Out“, Euer drittes Album, als Bonus zum neuen Album gelegt?
Wir hatten immer wieder Anfragen von Fans, ob wir das Album noch einmal rausbringen könnten, da es eines unserer besten Alben war und es mittlerweile sehr schwer zu bekommen ist. Wir haben uns dann zusammen mit unserem Management und dem Label überlegt, die Scheibe als Bonus zum neuen Album in limitierter Auflage zu bringen, damit auch unsere neuen Fans gleich die volle UNREST-Breitseite bekommen.

Wie wollt Ihr kommendes Jahr Euer 20jähriges Bestehen feiern?
Wir denken im Moment noch darüber nach, aber wir planen schon für 2008 ein neues Album, und auch der eine oder andere Jubiläums-Gig darf dann natürlich nicht fehlen.

Wird Werder Meister?
Aber klar doch! :-) Auch wenn Werder jetzt mal zwei Spiele verloren hat. Die anderen Mannschaften werden sicherlich auch noch einige Punkte verlieren.

Welcher Veröffentlichungen von Bremer Bands sollte man kennen?
Ich muss leider sagen, dass ich gar nicht viele Scheiben von Bremer Bands kenne. Man sollte sich aber ruhig einmal mit ETERNAL REIGN beschäftigen, die machen gute Mucke.

Danke fürs Interview und die letzten Worte sind natürlich für UNREST
Erst einmal möchte ich mich natürlich bei unseren Fans bedanken, die uns in all den Jahren und gerade jetzt, nach der langen Pause, die Treue gehalten haben. Allen, die uns bisher noch nicht kennen, möchte ich unsere Website empfehlen, auf der ihr euch 7 komplette und kostenlose Songs reinziehen könnt! Wir freuen uns, mit euch auf den nächsten Gigs ordentlich abzurocken. www.unrest-metal.de
Danke und rockige Grüße
Guido Hettwer (drums)
UNREST
geführt am 15.02.2007   von Nameless
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