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Scorpions "Immer Noch Ein Teil Unserer Familie!"
Nach ihrem grandiosen Auftritt in Wacken melden sich die Scorpions nun auch konserventechnisch mit einem verflucht starken neuen Album zurück. „Humanity – Hour 1“ klingt modern und dennoch rockig, entwickelt in den härteren Songs einen fetten Groove und zeigt sich andererseits faszinierend melancholisch. Unter den magischen Händen von Desmond Child haben die Hannoveraner ein facettenreiches Arbeitszeugnis abgeliefert, das ihrer langen Historie ein weiteres schillerndes Kapitel hinzufügt. Grund genug, auch bei schönem Wetter den Weg ins cmm Büro zu nehmen, wo sich natürlich auch schon Metalglory Chefredakteur Børge rumtreibt. Frontmann Klaus Meine ist es, der mir Rede und Antwort zu den Hintergründen des neuen Skorpionstiches stehen soll. Der Herr ist bester Laune und freut sich nach meinem Eingangsspruch, dass ich vom Metalglory Magazin bin, offensichtlich über das Interesse der härteren Front („Hah, jetzt kommen endlich die richtigen Rocker.“). Klar erkannt, Herr Meine. Legen wir also los!
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Ihr habt ein neues Album draußen. Was können die Fans davon erwarten?
Die Fans bekommen ein echtes Rockalbum, das sehr stark nach vorn marschiert. Ein reiferes Album als seine Vorgänger, mit tief gehenden Texten über ein aktuelles Thema: „Humanity“. Wenn man es sich anhört, wird man erfahren, dass die Scorpions den Weg, den wir mit „Unbreakable“ eingeschlagen haben, weiterführen. Wir haben versucht, in unserer Karriere das nächste Level zu erreichen.
Was Euch in meinen Augen voll gelungen ist. Die Rocksongs klingen fett, die ruhigeren Stücke entwickeln manchmal eine gewisse Melancholie, die Euch sehr gut zu Gesicht steht.
Das stimmt. So ein Touch Melancholie ist ja auch nicht schlecht. Es gibt ein paar Songs, deren Arrangements und Struktur so gewählt sind, dass sie in den Versen in der Stimmlage sehr stark runter gehen, was für mich als Sänger, der sich eher in den hohen Bereichen wohl fühlt, anfangs sehr ungewohnt war. Unser Produzent Desmond Child mochte das unheimlich. Dann geht es aber im Chorus oft richtig brettmäßig nach ganz oben. Die Songs haben alle ein weites Spektrum, was die Vocals betrifft.
Wie ist das für Dich als Sänger, wenn der Produzent Dich für Stimmlagen motiviert, die bisher nicht so dein Hauptspielfeld waren? Gehst Du dann erst mal zwei Stunden vor die Tür und übst?
Nein. Aber ist war schon ein wenig Überzeugungsarbeit vom Produzenten notwendig. Bei der Aufnahme eines solchen Albums ist man sowieso in einem ständigen Dialog. Wenn man mit einem starken Produzenten wie Desmond Child zusammenarbeitet, ist es von Vorteil, wenn man in so einem Prozess selbst eine starke Persönlichkeit entwickelt und seine eigenen Standpunkte ganz deutlich vertritt. Am Ende lasse ich natürlich nur das wirklich durchgehen, was ich selbst einhundertprozentig vertreten kann. In Sachen Performance und Betonung kann ein guter Produzent sehr viel aus Dir herausholen. Desmond hat zudem sehr auf eine deutliche Aussprache geachtet. Damit meine ich jetzt nicht eine korrekte amerikanische Aussprache, sondern eher das vollständige Aussprechen der Worte mit der Betonung an den wichtigen Stellen und ohne Silben zu verschlucken, so dass sich eine gewisse Lockerheit, die der Rockmusik ja eigen ist, auch in der Stimme durchsetzt. Es ist natürlich schwer, jemanden, der über 60 Millionen Platten verkauft hat, davon nicht wenige in den USA und gerade mit einem gewissen Akzent, dazu zu bringen, genau an dieser Stelle etwas zu ändern. In dem Sinne habe ich aber eine Menge gelernt, und wenn man sich dann öffnet, ist es eine sehr spannende Geschichte. Am Ende hat es mir sehr viel Spaß gemacht, all diese Nuancen zu erarbeiten und mich auch überzeugen zu lassen, dass meine Stimme in diesem lower range sehr ausdrucksstark klingt. Schließlich hörst du es dann ja auch selbst. Und du musst dafür auch nicht rausgehen und üben. Du machst es einfach.
Jetzt hast Du Desmond Child schon erwähnt. Wie seid Ihr an den geraten?
Wir kennen uns aus den Achtzigern. Er war damals auch in Moskau bei den Peace Festivals mit Bon Jovi, Ozzy und so weiter dabei. Aus der Zeit kennen wir Desmond. Wir haben nie zusammen gearbeitet, aber seinen Weg natürlich verfolgt. Er hat viele großartige Songs geschrieben für Bands wie Bon Jovi, Aerosmith, Kiss, Alice Cooper – „Poison“ ist zum Beispiel von ihm. Er hat viele geile Sachen gemacht und war immer jemand, dessen Arbeit wir sehr bewundert und respektiert haben. Da war auch vieles außerhalb des Rockbereiches dabei, was eine unglaubliche Bandbreite aufzeigt. Wir hatten uns mit einigen Produzenten zusammengesetzt und gecheckt, wo mit dieser Platte die Reise hin geht: ob in die Vergangenheit oder die Zukunft. Wir haben uns dafür entschieden, ein Album zu machen, was sich im Hier und Heute bewegt, was Up to Date ist, die Scorpions Trademarks zwar präsentiert, aber ansonsten modern klingt ohne zu sehr in unserer eigenen Vergangenheit rumzurühren. Sonst sagen die Leute am Ende: „Na ja, es klingt ein wenig wie Blackout, ist aber nur nicht so gut.“ Deswegen fiel die Entscheidung auf Desmond. Wir haben letzten Sommer in L.A. gespielt und Rudolf und ich haben uns mit Desmond zum Lunch getroffen. Desmond war gerade mitten in der Produktion für das neue Meat Loaf Album. Er meinte: „Scorpions sind auf jeden Fall ein interessantes Thema für mich. Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nur noch Ikonen produziere.“ Da haben Rudolf und ich uns angesehen und uns gefragt: „Sind wir schon Ikonen? Ok, we’d better be icons now!“. Wenn Desmond das so sieht und uns produzieren will, müssen wir uns eben anstrengen, diesen Anspruch zu erfüllen. Er hat uns dann mit all den Leuten bekannt gemacht, mit denen er arbeitet, hat gesagt: „Das ist mein Team. Wenn ihr mit mir arbeiten wollt: ich kann erst ab Oktober. Dann bin ich frei, dann möchte ich das machen, und das hier sind die Leute, mit denen wir arbeiten werden.“ Das ganze Konzept hat uns sehr gut gefallen.
Hat er sich auch am Songwriting beteiligt?
Absolut. Aber nicht nur Desmond, sondern auch James Michael, Marie Fredriksson, Eric Brazilian – einigen der besten Rock Writers überhaupt. Mit dem ein oder anderen wie zum Beispiel Eric hatten wir ja bereits zusammen gearbeitet. Diesmal war es aber nicht die übliche Mein-Song-Dein-Song Geschichte, sondern einfach ein unglaublich kreativer Pool von Leuten, die miteinander gearbeitet haben. Als Desmond uns dieses Konzept vorgestellt hat, haben wir es gemeinsam auf den Weg bebracht und entwickelt. Es entstanden einerseits Songs, die die dunkle Seite unserer Welt darstellen, andere wie „The future never dies“ sind eher hoffnungsvoll und tragen die Hoffnung auf eine friedlichere Welt in sich, die von uns gemeinsam erschaffen wird.
Von diesem Teamwork profitiert das Album eindeutig, denn es ist sehr abwechslungsreich geworden. Auch der moderne Sound ist Euch gelungen. Als ich den Namen Desmond Child gelesen hatte, kamen mir doch arge Bedenken, Ihr würdet altbackenen Schnulz abliefern. Die waren absolut unbegründet.
Es war gerade Desmond als Hit Produzent, der sehr früh versucht hat, die Band auf ein neues Level zu heben. Er hat gesagt: „Ihr seid zwar eine deutsche Band mit einem deutschen Pass, aber für mich kommt ihr aus der großen, internationalen Rockfamilie, und so werde ich dieses Projekt auch angehen.“ Es wäre albern gewesen, Songs wie „Bad boys running wild“ a la „Girls chasing boys, boys chasing girls, hey baby, let’s rock“ zu schreiben. Sein Ansatz war, ein globales Thema zu wählen und über die Texte eine tiefe Message rüber zu bringen. Wenn man nach all den Jahren heute noch ein Album machen will, braucht man eine gewisse Motivation. Bei einem Backkatalog wie unserem könnten wir noch sehr lange da draußen spielen und on the road viel Spaß haben. Live zu spielen ist schließlich unser Leben. Dazu müssten wir keine Platte machen. O.k., wir haben einen Vertrag bei der Sony BMG zu erfüllen. Aber dazu brauchen wir auch das Gefühl, dass wir immer noch in diesem Kreis drin sind, der uns eine künstlerische Auseinandersetzung abverlangt. Wenn man also etwas neues macht, dann will man es mit den richtigen Leuten machen. Und man will hoffentlich seinem Gesamtwerk etwas hinzufügen, das einen weiteren Meilenstein darstellt. Sonst braucht man es nicht zu tun. Wir möchten keine Platte machen, über die die Leute dann schreiben, dass wir uns das hätten sparen sollen und dass die Zeit für uns gekommen ist, endlich abzutreten. Also versuchst Du alles so auf den Weg zu bringen, dass es etwas wird und dass man auch noch in zehn Jahren sagen kann, dass es ein starkes Album war. Und wer weiß – es könnte ja auch das letzte sein. Ich sag jetzt auf keinen Fall, dass es das letzte ist. Doch wenn du so lange Platten machst wie wir, und wenn du dann noch die Entwicklung der Musikindustrie heutzutage betrachtest, dann weißt Du nie, was in drei Jahren sein wird. Zwischen „Unbreakable“ und jetzt liegen diese drei Jahre. Die Leute fragen uns, was wir so lange gemacht haben und können gar nicht begreifen, dass wir derweil in der ganzen Welt gespielt haben und dass in so einem Zyklus drei Jahre für ein neues Album keineswegs eine lange Zeit sind. Für die Zukunft mag man kaum Prognosen aufstellen. Deswegen versuchen wir, etwas Großartiges abzuliefern, und ich hoffe, es ist uns mit der Platte gelungen. Für uns ist es ein gutes Gefühl. Wir haben ein neues Album, wir gehen jetzt on the road mit neuem Material, das sich auch live geil anfühlt. Live sind wir ebenfalls immer noch sehr stark. Wir haben es doch gerade in Wacken wieder unter Beweis gestellt, dass dieser Titel „ballad band“ auf die Scorpions nun wirklich gar nicht zutrifft. Natürlich haben wir auch wieder eine grandiose Ballade auf dem neuen Album. Aber die Scorpions sind eine Rock Band. In der weiten Welt da draußen werden wir auch als eine solche gesehen. Nur hier zu Hause ist es oftmals so, dass die Leute denken, die Scorpions wären nur eine „ballad band“. Ich hoffe, der Wacken Auftritt hat dazu beigetragen, dass die Leute keine Angst haben, nicht bedient zu werden, wenn sie zu uns in eine Show kommen.
Ich komme ja nun von einem Metal Magazin, und ich denke, gerade mit Euren Auftritten in Balingen und Wacken habt Ihr bei den Metal Fans eine Menge Freunde zurück gewonnen. Was bedeutet Euch die schwermetallische Szene heute?
Da kommen wir her. Sicherlich nicht so im Extremen wie Iron Maiden oder Judas Priest. Wir waren ja immer mehr eine Hard Rock Band als eine typische Metal Band. Aber wir haben natürlich auch in dem Bereich einen Teil unserer Historie.
In den frühen Tagen waren die Grenzen ja auch viel fließender als heute.
Eben. Heute ist die Metal Szene eine verschworene Gemeinde. Das sieht man ja auch in Wacken immer wieder. Alle Leute haben Spaß und feiern ihre Musik. Für mich hat es sich sehr gut angefühlt, auch noch Teil dieser Familie zu sein. Die Metal Fans sind sehr konservativ und lassen innerhalb bestimmter Grenzen sehr wenig zu. Viele haben wegen „Wind of change“ und den anderen Balladen irgendwann geglaubt, wir hätten der Metal Szene den Rücken zugedreht. Deswegen haben wir fünfzig Songs auf unsere Homepage gestellt, aus denen die Fans auswählen durften, welche wir in Wacken spielen würden. Ich habe „Wind of change“ in die Liste mit aufgenommen, und das ist prompt auf Platz fünfzig gelandet (grinst). Wir haben es nicht gespielt, sondern den Fans das gegeben, was sie wollten. Danach waren wir sehr stolz, dass wir diese Bühne vor diesem Publikum drei Stunden lang gerockt haben. Wir sind nicht „whimpy“ und auch keine „ballad band“. Da tut man uns unrecht, und wir werden auch nirgendwo anders in der Welt so empfunden.
Ich denke, Ihr habt inzwischen das Gegenteil genügend unter Beweis gestellt.
Das hoffe ich. Und mit dem neuen Album werden wir einen weiteren Schritt dazu beitragen. Es muss ja nicht jeder die neue Platte lieben, aber ich hoffe, dass auch die Metal Fans sagen: „Respekt, die alten Herren haben da noch mal richtig Gas gegeben.“
Das bringt uns noch mal zurück zu „Humanity – hour 1“. Im Infoblatt ist von einem Konzeptalbum die Rede. Ist es ein echtes Konzeptalbum, das kapitelweise eine Geschichte erzählt, oder zieht sich eher ein inhaltlicher roter Faden durch die Stücke?
Es ist mehr ein roter Faden. Die Songs selbst kann jeder für sich interpretieren, sie stehen jedoch alle unter dem Begriff „Humanity“. Manchmal beschreiben sie die dunkle Seite, manchmal die hoffnungsvolle, wie in „Love will keep us alive“. Jeder sollte die Texte für sich selbst erkunden. Es wird ein super Booklet dazu geben und ein erstklassiges Artwork von Liam Carl, ein amerikanischer Künstler, der wirklich einen super Job gemacht hat. Ich denke, das wird auch ganz besonders unseren Fans aus der Metal Szene gefallen. Es gibt eine sehr starke Verbindung zwischen der Musik und den Texten, die sich erst richtig offenbart, wenn man durch das Booklet liest.
Du hast schon von Euren Wurzeln gesprochen. Neulich gab es im Fernsehen in den dritten Programmen eine mehrteilige Reportage über Krautrock, in der wir auch ein paar Interviewfetzen von Euch aufgeschnappt haben. Ihr kommt zeitlich gesehen aus dieser Ära, doch eigentlich seid Ihr nie eine Krautrock Band gewesen.
(lacht)Wir sind schon so lange dabei, wir waren alles schon einmal.
Einige dieser Bands sieht man seltsamer Weise heute wieder in kleinen Klubs auftreten. Würdet Ihr so ein Konzert besuchen, wenn es Eure Zeit erlaubt?
Als Michael Schenker vor einem Jahr hier im Musikzentrum (kleiner Rockschuppen in Hannover – Red.) gespielt hat, sind wir alle hingegangen, haben Michael in diesem wirklich kleinen Club gesehen – und das war sooo geil. Einfach grandios.
Aber wärt Ihr auch hingegangen, wenn Amon Düül gespielt hätten?
Dann sogar ganz besonders. Mit denen haben wir Anfang der Siebziger in dem legendären „Blow up“ in München auf der Leopoldstraße gespielt. Damals haben wir mit all diesen Bands gejammt: Kraan, Kin Ping Meh, Guru Guru und wie sie alle hießen. Heute ist diese Szene von damals so ein bisschen Kult. Es ist immer wieder schön, Musikern aus dieser Zeit zu begegnen. Eine Band, die sich jetzt wieder zusammengetan hat, ist Epitaph. Die haben ja auch zum Teil hier in Hannover gelebt, obwohl die keine Band von hier waren. Ein paar Jungs kamen aus Dortmund, glaube ich, und eine Engländer war dabei. Das war in der Zeit eine megaprofessionelle Band, die auch schon lange vor uns nach Amerika gegangen ist. Leider sind sie dort gescheitert und mehr oder weniger daran zerbrochen, glaube ich. Das war eine amtliche Band, und ich glaube, sie haben sich jetzt wieder zusammengetan. Also, wenn Epitaph in Hannover im Capitol spielen würden: Ich wäre da.
Ein Kollege von mir hat Euch 1977 oder 78 irgendwo in der schwäbischen Provinz in einer kleinen Sporthalle spielen gesehen. Erinnert man sich heutzutage noch an solche Auftritte, oder verschwimmen diese Momente im Meer der Stadiongigs?
Verschwimmen würde ich nicht sagen. An manche Sachen erinnert man sich sehr gut. Gerade in der schwäbischen Provinz waren wir damals sehr angesagt und haben viele Fans gehabt. Diese Ecke um Ludwigsburg, Göppingen und so war schon immer ein totales Rockland. Da unten ging immer schon die Post ab, und daran habe ich sehr gute Erinnerungen. Natürlich nicht an jeden einzelnen Gig, aber an dieses Feeling in dieser Ecke, wo auch Rottweil und Karlsruhe und so weiter liegen. Da haben wir sehr gerne gespielt. In Baden Baden gab es auch Clubs. „Bei Egon“ am Bahnhof und so. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir unseren alten klapprigen Bus die Kasseler Berge hochschieben mussten, weil mal wieder der Sprit alle oder ein Schlauch gerissen war.
Gibt es eine Band, mit der Ihr noch nie gespielt habt, mit der Du aber gern mal auf einer Bühne stehen würdest?
Mit den Smashing Pumpkins sollten wir mal spielen. Billy Corgan ist als Gastsänger auf unserem neuen Album in „The cross“ zu hören. Die Pumpkins haben teilweise mit uns im gleichen Studio in L.A. an ihrem neuen Album gearbeitet. Mit denen würde ich gern mal ein gemeinsames Konzert machen. Und auch gern mit Evanescence.
Jo. Coole Band, auch wenn mir das letzte Album nicht so zusagt wie das Debüt.
Nein? Ok, aber „The Killers“ würden mir noch einfallen.
Tja, das sagt mir jetzt nichts (peinlich), also lass uns lieber über bevorstehende Live Aktivitäten sprechen. Eine große Tour steht an.
Das ist fast schon erschreckend, denn es geht in wenigen Tagen los und bis dahin ist noch so viel zu tun. Interviews, Vorbereitungen und so weiter. Wir starten im Mai in Spanien und planen erst einmal bis Ende des Jahres. Aber in 2008 geht es weiter. Wir sind erst mal in Europa. Wir hoffen, dass das Album auch in Deutschland gut läuft und dass wir dann Ende des Jahres auch ein paar Shows hier spielen.
Wird auch Hannover dabei sein?
Keine Ahnung. In Hannover waren wir erst letzten Sommer.
Ja, bei diesem Konzert zum hiesigen Startschuss der WM.
Genau. Wir würden schon gern ein paar Shows in Deutschland spielen. Dann geht es nach Südamerika, Kanada und so weiter.
Über ein Konzert im Norden Deutschlands würden wir uns schon sehr freuen, damit wir nicht wieder wie bei Maiden bis in den Ruhrpott gondeln müssen, um eine große Band zu sehen.
Irgendwas im Norden werden wir schon finden, schauen wir also mal. Auch immer gern wieder in Hannover, gar keine Frage.
Klasse. Dann war es das auch schon. Ein letztes Wort an unsere Leser vielleicht?
Gern. Also: Metal Fans! Wir sind unterwegs. Bis tief in den Herbst hinein sind wir auf Achse, so dass wir uns so richtig warm gespielt haben sollten, wenn wir nach Deutschland zurückkehren. Wir würden uns freuen, dass wir uns dann, wo immer es uns auch hin verschlägt, treffen und gemeinsam das fortsetzen, was wir in Wacken begonnen haben.
Gut gesagt. Vielen Dank!


geführt am 04.05.2007   von Christian
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