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Mono Inc. "Goth´dark´industrial Made In Germany!"
Katha und Martin waren so freundlich mir ein paar Fragen via E-Mail zu beantworten. Es lag nun mal nichts näher, nachdem ich mir die neue Scheibe (siehe Review zu „Temple of the Torn“) der Hamburger Goth-Indi-Waver von MONO Inc. (http://www.mono-inc.com) angehört habe, als sich an diese beiden zu wenden. Viel Vergnügen.
Weitere Infos zu Mono Inc.:
REVIEWS:
Mono Inc. Temple Of The Torn
Mono Inc. Teach Me To Love
Mono Inc. Pain, Love & Poetry
Mono Inc. Voices Of Doom
Mono Inc. Comedown
INTERVIEWS:
Mono Inc. - Goth´dark´industrial Made In Germany!
Mono Inc. - Im Positiven Stress
Mono Inc. - Zusammenhalt, Spaß, Viel Rock …und Eine Zicke:-)
Mono Inc. - On The Road Again!
Mono Inc. - Viva Hades - Den Gedankenspielen Freien Raum!
Mono Inc. - Ein Weihnachtliches „nach-hause-kommen“
Mono Inc. - Mono Inc.: „ein Spiegel Der Zweideutigkeiten“

Hi Mono Inc. Wie geht es euch seit der VÖ der neuen Scheibe „Temple of the Torn“?
Katha: Also mir geht es super… Das Ganze fing ja schon mit der Release- Party an, die total viel Spaß gemacht hat und somit ein guter Start war. Na ja, und dann die ganzen tollen Kritiken. Was will man denn mehr?
Martin: Ich fühl mich eigentlich wie vor der VÖ…Außer vielleicht, dass ich ein bisschen rastlos bin und schon am neuen Album arbeite. Schließlich war TEMPLE am VÖ-Tag schon Geschichte. Das ist ja mit jedem Album so.

Seitdem ich es verfolgen konnte, muss ich feststellen, dass ihr bei den Kritikern durchaus gut weggekommen seid, also über die Platte nur positives verfasst wurde. Seid ihr mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden und könnt ihr die meisten Reviews auch so unterschreiben bzw. nachvollziehen?
Martin: Natürlich ist es ganz nett, dass TEMPLE in den Medien so gut ankommt, aber noch viel wichtiger war für uns zu sehen, wie gut das Album auch live funktioniert. Zur Qualität der Reviews möchte ich hier nicht so viel sagen, denn erstens kann man über Geschmack nicht streiten und zweitens geht das von lesenswert bis, naja, BRAVO-Niveau.

Wie wichtig ist für euch eine Meinung eines Fans, dann wiederum der Presse? Vor allem im Zeitalter des Internats ist das ja so eine Sache. Jeder kann irgendwo, irgendwie veröffentlichen. Wie seht ihr das und wie kann es einer jungen Band schaden bzw. helfen?
Martin: Die Meinung der Presse ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal – ich mache Musik in erster Linie für mich selbst – und in zweiter Linie für unsere Fans. Wenn ich mich um die Kommentare der Presse kümmern würde, müsste ich mich längst erschossen haben. Was da schon alles geschrieben wurde. Zum Beispiel: ein Magazin glaubt, dass ich Texaner bin, das nächste hält mich für dänisch – und das dritte schreibt, ich hätte einen unverkennbar deutschen Akzent. Noch Fragen? Ich nicht. Und Meinungen der Fans: da merkt man spätestens Live, was gefällt und was eher nicht. Bislang scheint es ja zu gefallen. Wenn die ersten Tomaten auf die Bühne fliegen müssen wir noch mal reden.
Katha: Myspace und YouTube finde ich super… Ich surf da gern rum und finde neue coole Bands. Außerdem könnte es für junge Künstler doch keine bessere Möglichkeit geben, ihre Musik unter die Leute zu bringen.

Ok, kommen wir mal direkt zu euch. Wie ist die Band entstanden, wer gehört seit wann dazu und wie kommt ihr zusammen im Studio klar?
Martin: Carl und ich haben MONO INC. 1998 gegründet. 2003 kam Manuel Antoni als Bassist und Soundexperte hinzu, und Katha komplettiert das aktuelle Line-Up seit Anfang 2007. Mit der Band im Studio zu sein ist für mich einfach wunderbar, denn wir sind eigentlich immer einer Meinung. Und falls das mal nicht so ist, hat ja automatisch der Sänger Recht. Kann also kaum besser sein.

Was war der Auslöser, bzw. was war notwendig um die Arbeit am Schlagzeug neu zu besetzen, ähm in eurem Fall umzusetzen? Gute Arbeit übrigens!?
Katha: Also, was nun alles genau vorher abging, hab ich ja nicht wirklich mitbekommen. So weit ich weiß, gab es Stress mit dem alten Sänger, wegen der Songs fürs neue Album. Also singt Martin jetzt. Das ist für mich natürlich perfekt gelaufen. Jetzt hab ich den Job, den ich immer machen wollte. Ich kannte Mono Inc ja schon vom WGT. In Aarhus bei Depeche Mode hab ich dann irgendwann Martin kennen gelernt und hab damals nur als Scherz gesagt „Wenn du dir beim Solo mal, die Arme brichst, ruf mich an!“ Na ja, okay, der Witz war blöde, aber Martin hat trotzdem angerufen….
Martin: … und bislang haben wir das nicht bereut. Es ist schon erstaunlich, wie ein so zartes Persönchen wie Katha so einen Druck entwickeln kann. Das knallt doch sehr geil.

Wer hat das Album produziert und wo? Wie sieht es mit der Labelunterstützung aus?
Martin: Das Album produziert haben wir eigentlich alle zusammen. Das Entscheidende ist ja, dass alle das selbe Ziel verfolgen, ob es nun um Sound oder auch um Song geht.
Recorded wurde die Band in Hamburg im legendären Hafenklang Studio. Das Orchester dagegen in Kopenhagen, weil es einfach günstiger war, als die Herren hier runter zu bringen. Über das Label kann ich mich absolut nicht beklagen, denn bislang haben wir immer noch alles bekommen, was wir wollten… Sogar schon die Planungen für den Nachfolger vom aktuellen Album. Was will man mehr?

Wie entstehen bei euch die Tracks, wer ist für was verantwortlich und von wem, von was werdet ihr beeinflusst, ob für Texte oder Musik allgemein?
Katha: Für das Meiste ist Martin verantwortlich. Das war schon immer so und das ist auch gut so, weil er es einfach drauf. Ich finde seine Songideen immer toll und ich kann mich auch sehr gut damit identifizieren.
Martin: Es läuft so: ich machen von einem neuen Song ein Demo und spiele das dann der Band vor. Aus so einem Pool von Songs suchen wir dann gemeinsam die Tracks für die CD aus. Und im Studio hat dann ja jeder seine Aufgabenbereiche.

Marilyn Manson, Depeche Mode und Sisters of Mercy werden meist in einem Atemzug genannt, wenn es um euren Stil geht. Als junge Band, gehe ich davon aus, dass es euch nichts ausmacht mit denen eben „verglichen“ zu werden. Wie steht allgemein dazu, schließlich begibt man sich auch in die Gefahrenzone nur als „Kopie“ betrachtet zu werden?
Martin: Mir ist das eigentlich egal, denn ich mache diese Vergleiche nicht. Einige Songs haben sicherlich Ähnlichkeiten mit anderen Bands, aber wie soll das auch anders sein? Rockmusik wurde nun mal schon vor langer Zeit erfunden, und es gibt nur 12 Töne, die wir benutzen können. Da bleiben Parallelen nicht aus. Wenn man lang genug sucht findet man wohl zu jedem Song auf der Welt einen, der ähnlich ist. Wir proklamieren für uns ja auch nicht das Rad neu erfunden zu haben, nur war unser Rad bislang trotzdem noch nicht da.
Das ist eben unsere Art der Mixtur all dieser dark-, wave-, gothic-, ebm-, rock- und metal- Ingredients.

Was haltet ihr vom neuen Marilyn Manson Album „Eat me, drink me“, irgendwie rockig das ganze geworden? Verfolgt ihr überhaupt die Platten, der Idole, die euch beeinflussen bzw. beeinflusst haben?
Katha: Ich steh ja sowieso auf Manson…. In die neuen Sachen hab ich bisher nur kurz reingehört und fand es soweit sehr geil, aber im Moment finde ich „Golden Age of Grotesque“ noch besser. Allerdings brauch ich eh immer ein bisschen Zeit, um mich in neue Songs und neue Alben reinzuhören… Das kann sich also in zwei Wochen schon wieder geändert haben und dann kenn ich entweder das ganze Album auswendig oder ich bleibe weiter bei den alten Sachen.

Und wie sieht es mit dem Werdegang von Depeche Mode aus? Von der ersten Phase über „Songs of faith...“ bis hin zu „Playing an angel“? Seid ihr eher die Fans der ersten Stunde oder doch für die neueren Songs offen?
Martin: Ich hatte da nicht die große Wahl, sondern habe Depeche mit der Muttermilch bekommen. Mein älterer Bruder hat nichts anderes gehört, als ich klein war. Und ich finde die Band heute nach wie vor klasse, auch wenn man natürlich die ganz frühen Sachen von „Speak and Spell“ heute nicht mehr ernst nehmen kann. Das geht aber den Jungs selbst ja auch so.

Habt ihr noch irgendwelche eigenen Projekte nebenher?
Martin: Mono inc. ist mittlerweile mein Leben. Ich stehe mit der Band auf und gehe auch damit zu Bett. Ich bin sehr dankbar, dass ich nichts anderes mehr machen muss. Wenn man das mit der Musik erreicht hat, hat man schon einen großen Schritt getan.

Wie ich erfahren konnte, wart ihr vor kurzen auf Tour. Leider hat es nicht so wirklich jeden Winkel erreicht, dass ihr hier und dort spielt. Wird es bald wieder einige Shows geben?
Martin: Für den Herbst wird gerade eine Tour gebucht, wo wir auch in Deutschland noch einige Termine spielen werden. Die bisher feststehenden Termine checkt man am besten auf www.mono-inc.com .

Sonst noch etwas neues geplant, was steht als nächstes an?
Katha: Das regelt ja alles das Management. So weit ich weiß, werden wir im Herbst eine weitere Single veröffentlichen.
Martin: …mit sehr interessanten Bonus-Tracks! U.a. auch live und unplugged! Und im Winter werden wir dann mit den Recordings zum Nachfolger von TEMPLE OF THE TORN anfangen. Das wird so geil. Ich kann es kaum erwarten!
das hört sich ja spannend an. Freue mich auch schon mal drauf....bis dann
geführt am 05.07.2007   von Arturek
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musikalischer Background des Verfassers
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