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Virusphere "Der Metal-underground Lebt - Auch In Hannover!!!"
Ja, es ist recht ungewöhnlich eine Band zu befragen, die noch nicht mal eine Demo-CD aufgenommen hat. Doch der Zufall will es eben so. Zudem gibt es ja schon reichlich zu erzählen und es ist kann nun mal nie früh genug werden, um einige Infos zu veröffentlichen. Kristoff, Sänger der Hannoverschen Undergroundband “VIRUSPHERE” war so nett und hat schon mal einige Neuigkeiten per E-Mail, zu der bald erscheinenden Demo-CD, verraten.
Weitere Infos zu VIRUSPHERE:
REVIEWS:
VIRUSPHERE Demo 2007
INTERVIEWS:
VIRUSPHERE - Der Metal-underground Lebt - Auch In Hannover!!!

Hi Kristoff! Wie der Zufall es so will, so muss ich nun auch mal einiges mehr über die Band erfahren, die vor kurzem im SOMA (Hannover) zu sehen war. Erzähl doch mal, wie kam der Gig für euch so an und was habt ihr aus dem Gig mitgenommen?
Also da es unser erster Gig mit unseren neuen und überarbeiteten Songs war, waren wir positiv überrascht wie gut es angekommen ist. Trotz einiger kleiner Pannen ist es wirklich sehr gut gelaufen, wir hatten Spaß und die Leute sind gut abgegangen. Daraus gelernt haben wir aber auch, dass man den Mischer wirklich solange nötigen sollte bis der Sound stimmt. Der war leider nicht wirklich optimal.

Dann leg mal los, ich denke nicht sehr viele werden euch derzeit kennen, ausserhalb Hannovers. Auch websitetechnisch (http://www.myspace.com/virusphere) kann man derzeit nicht viel in Erfahrung bringen, also leg los, was die Biografie von euch angeht?
Die Anfänge der Band waren ca. 2004. Damals hatten Joel (Git), Felix (Drums) und Hagen (Bass) mit noch ein paar anderen Leuten eine Schülerband, die damals diverse Coversongs spielte. Die drei Jungs haben sich dann kurze Zeit später entschieden eigene Songs machen zu wollen. Als Proberaum diente zunächst der Keller unter einer Kirche. Zu dem Zeitpunkt wo für die drei klar war, dass sie modernen Metal machen wollten, bin ich dann über eine Anzeige dazugestoßen und wir haben angefangen fleißig an Songs zu basteln, was sich am Anfang als ziemlich schwierig herausstellte da der Musikgeschmack doch teilweise sehr auseinanderdriftet. Aber gerade das macht uns mittlerweile aus. Sommer 2006 spielten wir dann schon die ersten Gigs aber durch die danach folgende Zwangspause in der wir uns einen neuen Proberaum suchen mussten, waren wir uns auch einig, dass es noch besser geht. 2007 kam dann unser zweiter Gitarrist Maurice dazu und künftig wurden die Songs natürlich für zwei Gitarren ausgelegt. Veröffentlichungen gibt es derzeit leider noch keine. Wir arbeiten gerade an unserer ersten Demo, die es dann auch bald auf unserer MySpace-Seite zu hören geben wird.

Der Bandname war doch bis vor kurzem No Use To Identify, wie kommt es zur Änderung in Virusphere?
„No Use To Identify“ beinhaltet das, was die Band ausmacht. Wir wollen nicht den gängigen Metalklischees entsprechen und es ist auch eine Anspielung auf den Mangel von Identifikation mit Werten, Moral und Ethik der in unserer Gesellschaft Einzug hat. Allerdings war der Bandname doch irgendwie ungeeignet weil er nicht eingängig ist und hmm.. scheiße klingt! Daher Virusphere, irgendwie passt der neue Name zur Musik und er sagt etwas ganz ähnliches aus.

Wie würdest Du denn euren Sound selbst beschreiben und welches Genre sollte es ansprechen?
Wie ich eben schon anmerkte mischen sich bei uns recht viele Stilarten. Thrashmetal, Deathmetal und Hardcore aber auch Neo-Einflüsse sowie melodische und progressive Elemente finden sich in unseren Songs wieder. Wir werden allerdings nicht hingehen und das nächste Modewort zwecks eigener Kategorie aus dem Hut zaubern. Gibt ja mittlerweile einen regelrechten Kategorisierungsboom, schrecklich! Alles in allem ist es sehr aggressive Musik.

Haben die Mitglieder der Band auch andere Projekte nebenher am laufen bzw. vorher etwas schon veröffentlicht?
Ich selbst hatte bis vor Kurzem noch eine Band, die stark in die Richtung der alten Paradise Lost Alben geht. Leider hat sich das Ganze aufgelöst. Hagen spielt nebenbei Gitarre in einer Rammstein-Coverband und Felix spielt in einer Windband? Ich glaube das nennt man so. Bigband im Stile eines Orchesters würde ich jetzt sagen.

Welche Inspirationen gab es diesmal für das Demo, die ersten Songs, sowohl für die textliche als auch instrumentale Seite?
Das Songwriting übernehmen größtenteils ich und Joel wobei jeder in der Band den Freiraum hat sich einzubringen. Meist stimmen wir demokratisch über Ideen und Arrangements ab. Als Inspirationsquellen an sich möchte ich sagen, dass wir alle unsere persönlichen emotionalen Beweggründe als Treibstoff nutzen. Niemand von uns macht Musik weil er gerne wie xyz klingen möchte oder dergleichen. Natürlich gibt es Vorbilder aber auch die kann man nicht auf ein paar Genres abgrenzen. Rein vom Ablauf schreiben Joel und ich meist die Songs in Heimarbeit. Bei den Proben ergeben sich dann sowieso Änderungen und das Schlagzeug erarbeiten wir auch bei den Proben. Die Texte schreibe ich bisher ausschließlich alleine. Die Inspirationsquellen hierfür? Nun, durchlesen! Der Rest ist Interpretationssache. ;)

Wie stehst Du zu dem Hype der Metalcore Welle, die seit einigen Jahren nicht mehr aufhört?
Grundsätzlich kann man Metalcore als Genre nicht kritisieren, da es einige wirklich gute Bands gibt, die für den modernen Metal wirklich prägend gewesen sind (Killswitch Engage,…) und irgendwie sind wir ja auch in diese Sparte einzuordnen. Das Problem ist, wie bei jedem Hype, dass irgendwann viele Bands damit begonnen haben, sich gegenseitig zu kopieren und seit einiger Zeit gibt es einfach kaum interessantes mehr. Seltsam ist auch, dass auf einmal ein Großteil der Metalcorebands behaupten mehr Metal zu sein als jede andere und alle Hardcoreeinflüsse leugnen. Na ja....

Was sind die Vorbilder/Idole und auch Inspirationen um derart aggressive Musik zu kreieren?
Wie ich schon sagte, gibt es verschiedene Arten der Inspiration. Für uns ist die Musik ein Ventil. Hass, Trauer, Verzweiflung aber manchmal auch positive Dinge finden sich in unseren Songs. Musikalische Einflüsse sind bei jedem von uns unterschiedlich. Ich selbst höre so ziemlich alles solange der Musiker dahinter kreativ ist und gute Musik macht eben. Ich kann mir durchaus zwei Stunden lang Pop anhören aber dann muss es z.B. Tori Amos sein, weil ich die eben mag. Felix hört genauso querbeet. Bei Maurice ist es mehr Metal und Rock aus den 80ern und bei Hagen und Joel dann schon eher die Deathmetal-Schiene. Am liebsten dann noch so progressiv und vertrackt wie z.B. Necrophagist.

Wer ist bei euch für die Texte verantwortlich und was kannst du uns über die Massage der Songs sonst erzählen?
Ich schreibe die Texte bisher allein. Oftmals sind es Geschichten aus meinem Leben oder meinem Umfeld oder ich spreche in meinen Texten direkt Menschen aus meiner Vergangenheit an. Jedenfalls handeln sie alle von persönlichen oder zwischenmenschlichen Aspekten. Politik ist etwas von dem wir der Meinung sind, dass es in unserer Musik zumindest nichts zu suchen hat.

Deine derzeitigen Faves, 5 Alben und 5 Alltime-Faves?
Joel war es wichtig, dass ich an dieser Stelle Necrophagist erwähne. Eins seiner alltime-faves.
Meine Alltime Faves sind: Machine Head, Fear Factory, Third Eye Blind, Tool und Edge Of Sanity.
Derzeitige Faves: Between The Buried And Me – Silent Circus, Meshuggah – Chaosphere, Killswitch Engage - Alive Or Just Breathing, Frontside – And Forgive Us Our Sins, Tool - Lateralus
Edge of Sanity und Frontside! YEEES!

Ich wünsche Dir/euch viel Erfolg, hoffe auf mehr Livegigs und hoffentlich bald eine neue Website und vor allen Dingen eine CD!
Danke Dir, das hoffe ich auch!!
geführt am 25.07.2007   von Arturek
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