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Type O Negative "Nicht Ganz Bored To Death, Eher Laughing To Death!"
Hamburg, Docks! Type O Negative spielen eins ihrer bis dato nicht so erfolgreich verlaufenden Konzerte. Doch bevor es in den Docks etwas voller und für die Fans nicht zufriedenstellend wurde, hatte ich und Yvonne das Vergnügen mit Kenny (K) und Johnny (J) zu treffen und etwas zu plaudern. Diese Gespräch wurde um so witziger, aufschlussreicher und gemütlicher als eben die Liveshow. Auch wenn zunächst geplant war sich mit Peter zu treffen, so war ich hinterher doch eher froh, dass es diese beiden Herren waren. Doch leider zogen es die Herren K und J vor nicht sehr viel auf die Fragen einzugehen, sondern sich regelrecht über alles Mögliche zu unterhalten. Dass der Spaß dabei die Hauptrolle spielte, muss ich bei den Jungs nicht erwähnen. Aus diesem Grund wurde die vorgegebene Interviewzeit immer knapper und das zu notierende kürzer und kürzer. Aber lest selbst, was die Jungs from Brooklyn so zu erzählen hatten.
Weitere Infos zu Type O Negative:
REVIEWS:
Type O Negative Dead Again
Type O Negative Dead Again - Red Version
INTERVIEWS:
Type O Negative - Nicht Ganz Bored To Death, Eher Laughing To Death!
LIVE-BERICHTE:
Type O Negative vom 06.06.2007
Type O Negative vom 13.07.2007

Beginnen wir mal mit euren Auftritten beim Rock am Ring/Rock im Park. Wie habt ihr die Shows erlebt und wie verlief es für euch?
K: It was great, Rock am Ring. Die Show ging an die die 90 Minuten und das war durchaus ein tolles Erlebnis. Papa Roach haben ihren Gig absagen müssen, daher konnten wir etwas mehr Zeit für die Show gewinnen. Was bei unseren eher längeren Songs ja durchaus ein Gewinn darstellt. Und Rock im Park war eher ein Desaster. Wir hatten etliche technische Probleme und irgendwie klappte nicht so viel bei Josh und Peter, zudem hatten wir eine Zeitlang keine Drums, also waren es gerade mal fünf Songs und das war es. War vielleicht etwas lustig für alle, aber so schön war es nun auch wieder nicht.

Und was denkt ihr über die Art solcher Festivals, bei denen etliche Bands spielen, die eben nicht bloß mit dem Metal zu tun haben?
K: Uns ist es eigentlich völlig egal. Wir halten es immer für eine gute Idee auf jedem Festival zu spielen, auch wenn es dabei eher ungewöhnlich erscheint, was dort für Leute rum rennen und welchen Geschmack sie bevorzugen. Zudem ist es immer wieder schön bei den größeren Events alte Kollegen zu treffen, wie u.a. Machine Head oder eben auch neue kennen zu lernen, wie neuerdings die Jungs von Killswitch Engange. J: Wir haben auch mal beim sog. King Pop Festival gespielt, bei dem u.a. eine Band wie die Jail Hawks oder so ähnlich, gespielt haben und wir haben die Show eröffnet, war durchaus eine coole Erfahrung und ziemlich krass. Des Weiteren spielten dort auch Slayer vor Neil Young. Sehr lustig. K: Und da war da noch die Show bei der wir das Festival als letzte Band beendet haben, zuvor spielten INXS, noch damals mit Michael Hutchance und davor war Megadeth. Ich meine, dass es in Schweden gewesen ist. Aber normalerweise sind gerade die Europäer die offen für solch gemischten Festivals sind. In den USA ist diese Art von „Vermischung“ eher Zufall und durchaus eher unmöglich.

Nicht so bunt, aber dafür eher hart wird es bei diesjährigem Wacken Festival, bei dem letztes Jahr schon Peter mit Carnivore zu Gast war. Nun kommt ihr als Type O zum Dörfchen kurz hier hinter Hamburg.
K und J: Yes, we just saw it on a poster (laughing).

Ok, und wie wird es bei der jetzigen Tour aussehen, was eure Spielzeit, Spielfreude und eben die Songauswahl angeht? Ich hoffe doch, dass es irgendwie eine Mischung aus allen Alben geben wird und nicht wie bei der „Life is killing me-Tour“ bloß nur einen neuen Song und sonst bloß die bekannten Hits?! Es muss doch langweilig sein, immer bloß die gleichen Songs on tour zu bringen?
K: Yes, it is definitely! Aber was soll man machen, Du kannst die Leute nicht nach Hause gehen lassen ohne eben Black No.1, Christian Woman usw. Das ist Type O! Wenn wir all unsere anderen Tracks spielen würden, dann würde die Show kein Ende nehmen und bei den eher bloß langsamen Stellen sieht man die Leute sich langweilen und das will man nun auch wieder nicht. Allgemein wäre es natürlich auch für uns erfreulicher und spannender auch mal was ganz anderes zu spielen, aber nun es ist überaus wichtiger einen gesunden Mix aus allem zu bringen und die Leute zufrieden zu stellen.
Ja, schon klar, aber ihr könnt es euch doch leisten mal ganz einfach das neue Album ganz durchzuspielen? Schließlich müsst ihre euch nicht direkt eine Fangemeinde erspielen und die Songs haben es doch ebenfalls in sich, also wo liegt das Problem. Ich meine, es muss doch zumindest „Helloween in heaven“ geben?
K: Shit, ja, das wäre schön. Doch den Song haben wir für die Shows gestrichen, ich habe ja auch meinen Gesangspart drin. Hey, das ist voll bescheuert, warum gerade mein Part so ausgelassen wird:-)! Wir haben einige der neuen Songs mal bei einer Show zu Hause gespielt und es kam auch gut an, aber diesmal passt es nicht direkt ins Konzept. Aber ansonsten, wie gesagt, es ist leider aufgrund der Zeiten, die man zu spielen hat, heute an die 90 Minuten, nicht drin. J: Ja, da kann man wirklich nicht viel machen, es muss nun mal einen gesunden Mix geben und man muss sowohl die neuen als auch älteren Fans zufrieden stellen.

Und was gibt es sonst über das neue Werk “Dead Again” aus eurer Sicht zu erzählen, wie sind die Reaktionen bisher so gewesen?
K: Wir sind durchaus sehr zufrieden damit. Die Reaktionen der Presse war durchweg eher positiv, aber bei einigen Einträgen in den Foren und Guestbook auf Websites scheint das Album etwas missverstanden geworden zu sein. Aber nun, diese Typen wollen einem auch immer wieder mit ihren Einträgen vorschreiben, wie und was wir so alles machen sollen. Na ja, nicht mit uns. Aber ist schön lustig immer wieder auch mal solche Reaktionen zu erhalten:-)

Ihr habt ja vor kurzem das Label gewechselt, SPV wurde es nun schließlich. Wie verläuft die Arbeit mit den Hannoveranern und haben sie euch irgendwie vorgeschrieben, wie das neue Werk werden soll?! Vielleicht mehr Medientauglichkeit, um es eben besser zu promoten/verkaufen?
K: SPV arbeiten wirklich hart und stehen voll hinter den Bands, wir sind durchaus sehr zufrieden mit deren Arbeit und haben auch ein gutes Gefühl dabei. Und was die Vorgaben zu Album angeht, tja, da verlief es derart: We signed and they said make the album. That was it.

Ich möchte nochmal auf den bestimmten Song des neuen Albums zurückkommen, welcher Dimebag Darell gewidmet ist „Halloween in heaven“. Habt ihr nach der Tragödie auch Probleme gehabt auf die Bühne zu gehen bzw. hat man diese Szenen und Gedanken an diese Tragödie immer wieder im Kopf herumschwirren? Spielt man da anders?
K und J: Not really, of course you think twice now if somebody is on stage but - not really.

Wie denkt ihr sonst über die Zukunft von Type O Negative, weitere Entwicklung der Band?
K: I try not to think about it:-)

Meint ihr nicht, dass ihr irgendwann wie die Rolling Stones mit über 60 auf der Bühne stehen werdet und als „Gothic Grandpas“ durchgeht?
K: I am not ready to call myself a grandpa. (laughing)


Was haltet ihr von Interviews allgemein; ein notwendiges übel in eurem Geschäft? Und welche Fragen sind für euch interessanter, eher die Standards über das Album etc. oder doch eher was persönliches?
K: Manchmal sind diese Interview sehr witzig, aber es gibt durchaus auch langweilige, wie das Leben selbst. Einmal hatte ich ein Interview für ein russisches Magazin und ich verstand einfach kein einziges Wort, was der von mir wissen wollte, das war echt schrecklich. Ich glaube auch, dass daraus dann nichts geworden ist. J: Es ist durchaus viel besser, wenn die Leute sich auch mit der Musik oder Band vorher beschäftigen oder uns schon gar kennen, man merkt das sofort ob sich einer mit dem Album usw. beschäftigt hat – es ist dann für jeden Anwesenden leichter. K: Und gegenüber den persönlichen Fragen stehen wir durchaus offen gegenüber – es ist manchmal auch durchaus interessant und seltsam zugleich, was da so alles gefragt wird.

Eine Frage hätte ich noch zu eurer Mitwirkung bei DANZIG. Ihr unterstützt ihn ja schon länger auf seinen Tourneen. Wie ist der Typ eigentlich, schließlich gilt bzw. galt er in der Presse als sehr egoistisch, herrschend?
J: Glenn ist einfach echt cool. Wir kommen super mit ihm aus. Auch wenn es immer so wirkt, dass er der Big Boss ist, so ist es für die Band ganz bestimmt nicht so einer, wie er meist in der Presse dargestellt wurde/wird. Es mach einen Riesenspaß mit ihm auf Tour zu gehen. Ich meine, wir hatten auch schon die Möglichkeiten die „neuen“ Samhain und Misfitfs Shows mit zu erleben. Es war echt eine geile Stimmung. K: Ja, Danzig ist tatsächlich ein cooler Typ und ich freue mich wirklich die Möglichkeit bekommen zu haben mit ihm auf der Bühne zu stehen. Es macht tatsächlich eine Menge Spaß.

Vielen herzlichen Dank für die Zeit sich diesen „komischen“ Fragen zu widmen und vor allen Dingen diese überaus lustige Minuten und die vielen Antworten, die ich hier nun nicht veröffentlichen werde. Es hat Spaß gemacht.
K und J: Wir danken euch auch sehr, es war für uns auch sehr angenehm. Ich hoffe, euch gefällt die Show heute.

Was jedoch aus der Show geworden ist könnt ihr im Livereview vom 6.6.07 nachlesen, womit wohl ein Grund „Erscheinen des Herrn Peter S. zum Interview“ auch erledigt wäre. Doch das Interview hat dazu beigetragen, dass es nicht an den Jungs gelegen haben kann und alles irgendwie anders geplant gewesen war - von wegen „Bored to death“! Außerdem empfehle ich an dieser Stelle das Livereview von Gorlokk vom 13.07. der Show in Berlin, die durchaus besser verlaufen ist. Aber an diese Geschichte mit der Magenvergiftung glaube ich trotzdem nicht.

Mein Dank geht an Maria sowie für das Interview vor allen Dingen an Yvonne.




geführt am 31.07.2007   von Arturek
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