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Shylock "Schenky über Das Neue Album Devotion"
Das neue Album der fränkischen Hardrock-Formation SHYLOCK ist seit rund einem Monat auf dem Markt und sammelt derzeit von allen Seiten nur die besten Kritiken ein. Grund genug um den Jungs mit einem Interview mal genauer auf den Zahn zu fühlen.
Weitere Infos zu Shylock:
REVIEWS:
Shylock Devotion
Shylock Rockbuster
INTERVIEWS:
Shylock - Schenky über Das Neue Album Devotion


Seit dem 12. Oktober ist euer neues Album „Devotion“ erhältlich. Im Frühjahr 2004 kam das letzte Album „Welcome to Illusion“, also eine recht lange Zeit, die sich eure Fans da gedulden mussten. Warum hat es so lange gedauert?
Matthias Schenk: Von 2004 bis jetzt hatten wir viele Gigs, unter anderem mit Gotthard, Bonfire, JBO, Right said Fred, US 5, Axxis usw. Außerdem konnten wir für die größte Abi-Party Deutschlands eine Single beisteuern, wir spielten die Bayern 3 Badetour und gaben auch zahlreiche Radiointerviews. Dann muss das ganze ja noch geschrieben, aufgenommen und gemixt werden, das dauert halt. Vor allen Dingen wenn du unterm Tag noch arbeiten musst.

Von „Pyronized“ über „Welcome to Illusion“ bis jetzt zu „Devotion“ – unübersehbar bewegt ihr euch auf dem aufsteigenden Ast in Sachen Kompositionen und Sound. Was war euer Anspruch an das neue Album?
Schenky: Wichtig war für uns in allererster Linie, dass es den Fans gefällt. Also haben wir uns songtechnisch voll ins Zeug gelegt um ein paar hitmäßige Refrains veröffentlichen zu können. Außerdem wollten wir einen sehr individuellen Sound mixen, der sich von der Masse etwas absetzt.

Wie fielen allgemein die ersten Resonanzen aus? Beeinflussen euch die Kritiken und Rezensionen eventuell für zukünftige Projekte?
Schenky: Bis jetzt sind wir sehr zufrieden, Devotion ist jetzt schon ein paarmal zur Platte des Jahres ernannt worden, was will man mehr?
Beeinflussen lassen wir uns generell natürlich nicht, da man als Musiker bzw. Band seinen eigenen Weg gehen muss.

Nach den ersten drei Alben muss ich sagen, dass ihr ein wahres Goldhändchen habt was eingängige und griffige Melodien angeht. Wie macht ihr das mit dem Songwriting bzw. auf wessen Konto gehen die Songs?
Schenky: Die Songs sind alle auf meinem Mist gewachsen. Ich setz mich meistens mit der Akustikgitarre in ein ruhiges Eckchen und lass es einfach raus. Dann nehm ich das ganze mal auf, spiels dem Hannes vor, dann den anderen und die besten Ideen finden ihren Weg auf eine Shylockplatte.

Was sind eure persönlichen Lieblingsstücke auf dem Album?
Schenky: Wenn ich generell mal für alle sprechen soll, dann sag ich jetzt einfach mal: Eternal life, Things like that, U feel, New Attraction und Again. Falls es von den anderen irgendwelche Einwände gibt sollen sie sich bei euch melden.

Auf „Devotion“ finden sich viele Songs, die sicher problemlos als Radiokracher durchgehen könnten. Wie beurteilt Ihr die Musiklandschaft in Deutschland und die Chancen für Hardrock in der heutigen Zeit?
Schenky: Die Musiklandschaft in Deutschland ist gelinde gesagt ziemlich im Arsch. Man muss sich ja nur mal umschauen: Ständig werden irgendwelche Gigs bzw. Festivals abgesagt, die illegalen Downloads tragen ihren Teil dazu bei dass Plattenfirmen die Bands nicht mehr so unterstützen können wie früher und egal ob das jetzt Hard Rock oder Pop ist: Business ist Business. Die allgemeine Wirtschaftslage spiegelt sich halt auch auf das Musikgeschäft.

Dass eure Musik auch Live zündet, konntet ihr ja schon im Vorprogramm diverser Melodic-Acts wie Bonfire oder Gotthard beweisen. Wie sieht es aktuell mit Live-Gigs aus? Plant Ihr gar eine Tour in 2008, die euch auch mal in den Norden Deutschlands verschlägt?
Schenky: Fakt ist dass wir 2008 wieder auf die Bühne gehen. Es werden demnächst ein paar interessante Gespräche stattfinden, aber genaueres kann ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Ihr könnt euch ja auf unserer Homepage www.shylockmusic.de informieren. Wir halten euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.

Wirft die Musik mittlerweile genug Brötchen ab, dass ihr schon davon leben könnt, oder geht ihr euren eigentlichen Berufen nach? Das wäre dann...?
Schenky: Wie anfangs schon erwähnt gehen wir alle noch unseren Berufen nach. Hannes leitet ein Altersheim, Oli ist Krankenpfleger, Achim ist Altenpfleger, Steven ist Mechatroniker und ich bin Kundendienstmonteur im Bereich Öl- und Gasbrenner.

Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen? Dahinter verbirgt sich ja ein Charakter aus einem Shakespeare-Stück.
Schenky: Hannes Bruder Chris Löhr kam eines Tages in den Proberaum und sagte „Ey Shylock wär doch ein geiler Bandname“. Da er Englischlehrer ist und sich mit dem Shakespeare-Stück „The Merchand of Venice“, zu Deutsch „Der Kaufmann von Venedig“ beschäftigen musste, ist er wohl auf diesen Namen gestoßen, da ja der Shylock der Hauptcharakter dieses Stückes ist.

Zum Abschluss kurz einige Statements oder Gedanken eurerseits zu folgenden Themen:
Cover-Artwork von „Devotion“?
Schenky: Wer mag bitte keine vollbusigen Blondinen, die dazu noch lasziv bekleidet sind?

Der Bonus-Track „Farewell to the Champion“?
Schenky: Den durften wir im Kölner RheinEnergieStadion bei Icke Häßlers Abschiedsspiel rocken. Der Song brachte es sogar in Radiosender wie Bayern 3, Radio Gong und Radio Ton. Eine Million Zuschauer saß vor den Fernsehern. Oh ja war das geil… Danke Icke!!

Shylock in zehn Jahren?
Schenky: Naja, jetzt sind wir noch „jung und hübsch“. In zehn Jahren sind wir nur noch „und“!

Vielen Dank für das Interview!
Danke ebenfalls, hat sehr viel Spaß gemacht.



geführt am 14.11.2007   von Shylock
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