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Krieger "Kinder Der Ddr-punk Bands!"
Die Dresdner zählen wohl mit zu den Newcomern 2007 - im deutschsprachigen Raum. Ihr selbstbetiteltes Debüt hat so den ein oder anderen an gewisse Bands und Stilrichtungen (u.a. Blues, Metal, Punk) erinnert. Thomas (Gesang, Gitarre) war so nett und fand ein wenig Zeit, um einige Fragen zu klären. Die Antworten dürften diese „Krieger“ einem näher bringen...
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Krieger - Kinder Der Ddr-punk Bands!

Hi Krieger! Ein paar Tage und Monate sind ins Land gezogen, seit euer Debüt “Krieger” erschienen ist. Wie stressig sieht bei euch nun der Alltag aus? Was habt ihr seit dem so getrieben, ich frage mal auch ganz einfach: wie geht es euch?
Ja, so ein Debüt ist für alle Beteiligten eine sehr spannende Sache. Wir waren auch sofort danach auf unserer ersten eigenen Clubtour durch Deutschland unterwegs, was genauso spannend war. Wer kommt zu den Konzerten, kennen sie die Songs usw. Es waren zwei fantastische Monate. Zurzeit basteln wir an neuen Songs, und planen eine weitere Tour für das kommende Frühjahr. Wir wollen mehr!

Einige unserer Leser werden schon bestimmt über euren Bandnamen gestolpert sein, aber so richtig kennen denke ich mal nicht. Erzählt doch mal von euch, wer ist/sind (die!) KRIEGER, wer ist für was zuständig, was habt ihr vorher gemacht etc…?
Jonny, der Drummer, und ich, haben nach einem Jahr musikalischer Pause und vielen Reisen wieder begonnen neue Ideen zu sammeln. Das war vor ca. drei Jahren und was wir vor allem brauchten waren Mitstreiter. Rajko, lief uns zufällig über den Weg, als wir ihn auf der Bühne sahen, wie er wie ein Tier da stand und den Bass strangulierte. Da war uns klar, wer der Dritte sein sollte und von da bis zum Anruf und dem ersten Treffen vergingen keine zwei Wochen. Andre kannten wir schon länger, er kommt aus unserer Gegend und es bestand nie eine Frage wen wir fragen, wenn wir eine Lead-Gitarre brauchen. So standen wir vier dann im Proberaum und hatten die Idee Blues zu machen, ohne Lee Hooker zu sein. Einfach naiv Sachen ausprobieren und Blues Stuff auf unsere eigene Art und Weise ins Heute und nach Deutschland zu holen. Einer der ersten Songs war dann der Song namens „Krieger“, bei dem wir alle sofort einer Meinung waren „Yeah, genau so wollen wir klingen und genau das ist die Message, die wir rüberbringen wollen“. Daher war es irgendwie auch klar, dass die Band so heissen wird.

Wie würdet ihr euer Debüt einem direkt erklären, damit dieser jenes erwerben sollte?
Die Platte ist auf jeden Fall eine kleine Reise der letzten zwei Jahre, weil sowohl Stücke darauf sind, die direkt aus den ersten Tagen sind, wie zum Beispiel „Das Meer und ich“ oder „Heimat“, als auch Songs, die direkt vor dem Studio entstanden sind, wie „Mein Schloss“. Wie man die Musik erklärt, weiss ich nicht und das ist auch nicht mein Job, aber wir haben einfach rein gehalten, versucht den Blues auszugraben und ihn so wiederzugeben wie es in unserer disziplinierten Macht liegt. Mit einem Bass, der ordentlich verzerrt wird und mit Drums, die nichts mehr mit Session spielen zu tun haben.

Wie hat sich das Umfeld geändert, also zunächst eure Freunde, eure Heimatstadt und das vielleicht „alte“ Publikum – wie haben diese Personen auf das Debüt reagiert?
Auf das Publikum waren wir wie gesagt sehr gespannt auf unseren ersten eigenen Konzerten, da wir vorher so gut wie immer nur Support gespielt haben. Und es war total verrückt, es kamen ältere, jüngere Männer und Frauen - also gemischt. Viele, die uns bei In Extremo oder Marilyn Manson gesehen haben und so gut wie alle kannten die Platte, die gerade erst veröffentlicht worden war. Ich kann Dir sagen, es ist fantastisch, wenn die Leute mitsingen. Über „altes“ Publikum machen wir uns nicht wirklich einen Kopf, da wir Krieger „Krieger“ sein lassen.

Wie verlief für euch die Tour? Gab es kuriose Auftritte, bei denen etwas Besonderes passiert ist?
Die Tour war geil, aber zu kurz. Wir waren allein auf Tour, bloß bei vier Konzerten hatten wir einen Support und zwar Zen Zebra ais aus Leipzig. Es waren alles gute Clubs wie Backstage in München, Molotov in Hamburg usw. und vor allem Berlin und Dresden waren besonders gut, weil da echt das Haus voll war und alle wegen uns kamen. Ein gutes Gefühl.

Wie geht ihr normalerweise an das Songwriting heran, wer und wo hat euer Album produziert?
Meist habe ich ein paar Grundideen, mit denen stellen wir uns zu viert in den Proberaum und dann wird geschaut, was geht und was nicht geht. Dann nehmen wir die Idee ganz einfach demomässig auf. Irgendwann hatten wir so an die 30 Songs und wählten 14 aus, die auf die Platte sollten. Dann haben wir jemanden gesucht, der die Platte produziert und sind dabei auf Pelle Gunnerfeld gestossen. Wir trafen und haben uns sofort verstanden. Wir sind dann mit ihm nach Dänemark ins PUK STUDIO gefahren, um die Drums und den Bass aufzunehmen. Danach landeten wir in Stockholm, um in Gunnerfelds Studio den Rest aufzunehmen. Ich denke Pelle haben wir genommen, weil wir jemanden gesucht haben, der nicht ganz so „Deutsch“ ist wie wir, um einfach der Sache noch einen offeneren Touch zu geben.

Wie kam es zur Entscheidung (wie die Label/Management Kollegen von Rammstein) auf Deutsch zu singen? Klar, ist die Muttersprache, aber gibt es nicht eher die Möglichkeit „bekannter“ oder anerkannt zu werden, wenn man eben auf Englisch singt?

Also um es ehrlich zu sagen, hatte ich nie eine andere Wahl. Ich bin als Kind mit DDR-Punk Bands wie Die Firma, Feeling-B, und Freygang aufgewachsen. Das waren schon seit ich denken kann Freunde von unserem Vater (Jonny und mir) und wir waren immer mit denen unterwegs und haben sogar dort unsere ersten Bühnenerfahrungen gemacht. Also als 4- und 6-jährige bei Die Firma auf der Bühne, 600 Irokesen vor uns. Na ja, und diese Bands sangen alle deutsch. Ich bin da quasi hineingeboren. Ausserdem will ich ja etwas sagen, ich will eine Message rüber bringen und wie könnte ich das besser, als in meiner Muttersprache?

Was steht bei euch als Nächstes an? Welche Planungen gibt es bzw. wurde vielleicht schon umgesetzt?
Konzerte sind jetzt wichtig. Im Frühjahr soll es wieder losgehen, daran wird gerade geplant. Im Sommer würden wir gerne auf ein paar Festival Bühnen stehen wollen. Ausserdem muss ja auch das nächste Album in Angriff genommen werden. Also viel zu tun.
…dann schon mal viel Spaß und kreative Zeiten!

Ich wünsche Dir/euch viel Erfolg mit dem Album und weiteren Projekten. Bis dann, Gruß
Ok, danke für das Interview, ich hoffe wir lesen uns. Liebe Grüsse aus Dresden, Thomas
geführt am 17.12.2007   von Arturek
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