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Divine Heresy "Metal Für Das 21. Jahrhundert"
Im Vorfeld des Divine Heresy Auftritts in Hamburg ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, bei den Herren mal ein bißchen auf den Busch zu klopfen. Obwohl ursprünglich ein Interview mit Sänger Tommy angesetzt war, hatte dieser wohl den Termin vergessen und war ins Fitness-Studio verschwunden, so dass wir schließlich an den Bassisten Joe Payne verwiesen wurden. Glücklicherweise stellte sich dieser als sehr freundlicher und offener Gesprächspartner heraus und auch Gitarrist und Songwriter Dino stieß zwischendurch dazu und beantwortete ein paar unserer Fragen.
Weitere Infos zu Divine Heresy:
REVIEWS:
Divine Heresy Bleed The Fifth!
Divine Heresy Bringer Of Plagues
INTERVIEWS:
Divine Heresy - Metal Für Das 21. Jahrhundert
Divine Heresy - Neuer Sänger, Neues Album, Gleiche Klasse!
LIVE-BERICHTE:
Divine Heresy vom 16.01.2008

Hallo Joe! Da das Interview mit Tommy ja nun nichts wird, müssen wir Dich leider in Beschlag nehmen…
Joe: Oh nein, gar kein Problem. Ich werde mein Bestes tun, Eure Fragen zu beantworten. Das müsste ich inzwischen auch ganz gut können, denn das ist schon das dritte Mal, dass ich für ihn ein Interview übernehmen muss…

Er ist wohl nicht gerade ein Fan davon, oder?
Joe: Nein, im Gegenteil, er macht das sehr gern. Sein Kopf schwebt nur immer in anderen Sphären und vor der Show geht er gerne noch etwas trainieren. Da ist er dann irgendwann auf einmal verschwunden.

Wird seine Stimme davon gar nicht beeinträchtigt, wenn er direkt vor dem Auftritt noch Gewichte pumpen geht?
Joe: Nein, überhaupt nicht! Tommy ist ein großartiger Sänger und außerdem verdammt gut trainiert, damit hat er überhaupt keine Probleme.

Zu diesem Zeitpunkt beginnen HACRIDE mit ihrem Soundcheck und wir sind gezwungen, uns aus dem Konzertraum des Logos in den winzigen Backstageraum zurückzuziehen. Glücklicherweise ist Dino bereits mit einem anderen Interview fertig und sitzt dort nun gelangweilt vor seinem Laptop, so dass wir den Chef von DIVINE HERESY auch noch ein bisschen in das Interview einbeziehen können…

Joe, Ihr hattet gestern in Köln Euer erstes Konzert auf deutschem Boden. Wie waren die Reaktionen vom Publikum? Wart Ihr mit dem Auftritt zufrieden?
Joe: Die Reaktionen waren großartig! Die Leute haben uns geliebt und sind komplett ausgetickt. Es war also ein sehr zufrieden stellender Abend.

Bist Du das erste Mal hier in Deutschland?
Joe: Oh nein, ich bin schon oft hier gewesen, das müsste jetzt das vierte Mal inzwischen sein. Ich habe zwei Jahre bei NILE gespielt und bin mit den Jungs entsprechend unterwegs gewesen… Ich finde die deutschen Metalfans großartig! (auf Deutsch:) Ich spreche auch etwas Deutsch.

Und das gar nicht mal so schlecht!
Hm, eigentlich wollte ich Tommy jetzt fragen, wie es für ihn ist, das erste Mal mit einer Band um die Welt zu reisen, aber da Du ja gerade erzählt hast, dass Du schon mit NILE ganz gut rumgekommen bist, erübrigt sich die Frage wohl für Dich, oder?
Joe: Nein, überhaupt nicht! Es gibt da nämlich einen großen Unterschied: Ich bin vor drei Jahren, mit Zwanzig, als Sessionmitglied zu NILE gestoßen, die bereits bekannt und etabliert waren. Mit DIVINE HERESY ist das etwas anders, denn hier helfe ich mit, die Band von Beginn an aufzubauen. Ich bin bei DIVINE HERESY eingestiegen, als die CD bereits aufgenommen war, werde aber bei der nächsten Scheibe definitiv auch am Songwriting beteiligt sein. So weiß ich bei DIVINE HERESY ganz genau, dass all die harte Arbeit auch der Band zu Gute kommt und hilft, diese (hoffentlich) zu etwas ganz Großem zu machen.

Wie bist Du denn zu DIVINE HERESY gekommen? Hat Dino Dich direkt angesprochen oder gab es eine Art von Vorspielen, das Du für Dich entscheiden konntest?
Joe: Ja, die Jungs haben sich so einige Leute angehört, doch irgendwie war kein Bassist dabei, mit dem sie wirklich zufrieden gewesen wären.
Ich traf Dino 2005, als ich mit NILE auf Tour war und hatte damals schon seine Nummer bekommen. Als ich dann hörte, dass sie einen Bassisten suchten, habe ich ihn angerufen, bin nach LA geflogen und es hat einfach alles gepasst.

Euer Bandname „DIVINE HERESY“ (dt.: Göttliche Ketzerei) wirft ja doch einige Fragen auf. Was exakt an Euch oder Eurer Musik ist göttlich und was ist Ketzerei? Warum seid Ihr Ketzer?
Joe: Hm, das ist ein Frage, die Dino vielleicht ganz gut beantworten kann…
Dino: Der Name spielt auf den Widerspruch von „gut“ und „böse“ an und ist insofern eigentlich sehr offen für Interpretation. Ob Du darin „Gott“ und „Satan“ oder etwas anderes sehen möchtest, bleibt Dir selbst überlassen. Wir möchten das Ganze eigentlich relativ offen halten, werden aber mit dem nächsten Album tiefer in diese Materie eindringen…
Dann wollt ihr diese Idee also auch in Eurer Musik ausdrücken?
Dino: Absolut! Das nächste Album wird vermutlich wesentlich epischer und ein Alltime-Metalklassiker werden! DAS DIVINE HERESY Album!

Spricht’s begeistert, assimiliert eine Banane fast am Stück und wirft die Schale in die nächste Ecke. An Selbstbewusstsein mangelte es dem guten Dino ja noch nie…

Hattest Du denn genug Zeit für die Fertigstellung von „Bleed the Fifth“ oder hast Du Dich selbst unter Druck gesetzt, dass Du die Scheibe endlich rausbringen wolltest?
Dino: Ich hatte fünf Jahre! (lacht)
Nein, das ist schon definitiv so, dass ich zuletzt das Album endlich veröffentlichen wollte! Ich habe die Idee für DIVINE HERESY fünf Jahre lang mit mir rumgetragen, habe aber erst 2005 dann mit den Arbeiten daran begonnen, da ich vorher in andere Projekten involviert war. 2005 kam auch Tim (Yeung – Drums) dazu, der dann seine krankes Drumming in das bereits von mir geschriebene Material mit einbrachte und schließlich erschien auch Tommy (Vext – Vocals) auf der Bildfläche.
Ich wollte mit DIVINE HERESY die Tradition fortsetzen, wie ich sie auf gewisse Art und Weise schon mit FEAR FACTORY damals verfolgt habe: Dieser Gegensatz von brutalen und melodischen Vocals…

Ja, da gibt es definitiv einige Ähnlichkeiten…
Dino: Ja, denn man hat damit wesentlich mehr Freiheiten. Tommy ist ein sehr talentierter Sänger und wir wollten, dass er seine stimmlichen Möglichkeiten auch voll ausnutzen kann. Schließlich kam noch Joe dazu, der ebenso talentiert ist und den Bass wie eine Gitarre spielt und die Gitarre wie einen Bass. (beide lachen) Der Junge kann so ziemlich alles spielen und die nächste Scheibe kann daher nur besser werden!

Joe, eine nächste Frage für Tommy wäre gewesen, wovon seine Texte handeln und was er mit ihnen ausdrücken möchte. Was ist Deine Meinung zu seinen Texten?
Joe: Obwohl er beim Finden der richtigen Worte ein wenig Hilfe von einem unserer Produzenten hatte (Lucas Banker), ist Tommy doch der alleinige Texter in der Band. Seine Texte handeln meiner Meinung nach von den Problemen, mit denen er sich rumschlagen musste und seinen persönlichen Triumphen im Leben. Er verpackt diese Gedanken aber auf eine abstrakte Art und Weise, die vielen Leuten die Möglichkeit gibt, sich direkt angesprochen zu fühlen und sich mit den Texten zu identifizieren.

Dino hat einmal in einem Interview gesagt, dass er mit DIVINE HERESY „Metal für das 21. Jahrhundert“ erschaffen will. Was sind Deiner Meinung nach die Merkmale für diesen modernen Metal?
Joe: „Metal für das 21. Jahrhundert“ ist ein bisschen von allem, denke ich. Es bedeutet, die alten Wurzeln des Metal in Ehren zu halten, aber auch neue Aspekte ohne jegliche Grenzen mit einfließen zu lassen. Nimm zum Beispiel den neuen „Hybrid-Metal“: Wir können melodischen, sauberen Gesang haben, aber auch extremen Death Metal Gesang mit Blastparts einbinden. Die ruhigen Stellen sind auch nicht zu unterschätzen! Dieser Wechsel bringt insgesamt sehr viel Dynamik in die Musik - Dynamik und Vielseitigkeit sind sehr wichtige Merkmale!

Was hörst Du selber denn privat am liebsten? Viel Zeug der alten Schule oder doch eher Modern Metal?
Joe: Oh, im Moment höre ich sehr gern die Schweden von THE CROWN. Die Jungs haben sich ja leider schon vor einiger Zeit aufgelöst, aber ich habe sie erst vor sechs Monaten entdeckt und bin sehr begeistert von den Alben! Ansonsten muss ich gestehen, dass ich im Moment gar nicht so viel Metal höre. Wir sind jetzt drei Monate auf Tour gewesen und ich brauche dann immer einen gewissen Ausgleich zu so viel Metal und zieh mir gern etwas Ruhigeres rein, wie z.B. COLDPLAY… (kurze Pause) Normalerweise lachen mich die Leute immer aus, wenn ich das erzähle… (lacht)

Nein, nein, ich kann das mit dem Ausgleich sehr gut nachvollziehen und über Geschmack lässt sich ja nicht streiten, hehe.
Joe: Ich höre auch die DEFTONES sehr gerne! Generell gesprochen bin ich mit den alten METALLICA aufgewachsen und außerdem PANTERA! Von PANTERA finde ich einfach alles klasse, was sie jemals gemacht haben. MESHUGGAH ist ein weiterer meiner Alltime-Favourites.

Hast Du persönlich denn auch einen Lieblingssong auf „Bleed the Fifth“? Einen Song der Dich besonders anspricht – musikalisch oder textlich?
Joe: Irgendwie gefallen sie mir alle auf ihre eigene Art und Weise. Songs wie „Rise of the Scorned“ oder „Royal Blood Heresy“ machen unheimlich Spaß zu spielen, weil sie verdammt brutal sind und mit ihrem ganzen Blast direkt nach vorne weg gehen. Textlich finde ich zum Beispiel „Savior Self“ klasse oder den Meshuggah-Anfang von „Impossible is Nothing“… Für einen richtigen Lieblingssong kann ich mich definitiv nicht entscheiden!

Was hält die Zukunft Für DIVINE HERESY bereit? Was sind Eure nächsten Pläne?
Joe: Zunächst einmal fliegen wir über die Feiertage für drei Wochen Urlaub erstmal wieder in die Staaten zurück. Danach ist ein nächster Videodreh angesetzt, wahrscheinlich für „Savior Self“. Wenn das Ding im Kasten ist, steht auch schon wieder die nächste US-Tour mit CHIMAIRA und ALL THAT REMAINS an und danach geht es gleich weiter nach Australien. Eventuell werden wir das gesamte Jahr 2008 auf Tour sein, aber ich denke, dass genau das der Schlüssel zum Erfolg für eine neue Band ist: Sich den Arsch abspielen und dadurch bekannter werden!

Wie stehen die Chancen, dass man Euch im Sommer hier in Europa auf einigen Festivals sehen kann?
Joe: Eigentlich recht gut. Es steht zwar noch nichts wirklich fest, aber hoffentlich werden wir hier oder dort vertreten sein.

Vielleicht ja sogar in Wacken?
Joe: Wer weiß? Wenn wir die Möglichkeit bekommen, wäre es natürlich absolut großartig! Nun ja, wir werden sehen.

Joe, besten Dank für Deine Zeit und Mühe, anstelle von Tommy unsere Fragen zu beantworten. Hast Du noch eine Botschaft an unsere Leserschaft, die Du loswerden möchtest?
Ja, an alle Fans: Vielen Dank für den Support! Wir bleiben für Euch auf Achse und hoffentlich sieht man sich mal bei einem Konzert!

Das sei allen Interessierten doch wirklich ans Herz gelegt, denn wie wohl in dem Livebericht deutlich geworden ist, überzeugen die Amis auf der Bühne fast noch mehr als auf CD.
Mein Dank geht hier noch einmal ganz ausdrücklich an den guten Börbel, der mich im Interview mit der ein oder anderen Frage unterstützte und sich außerdem für die hier und im Livereview verwendeten Bilder verantwortlich zeichnet!





geführt am 16.01.2008   von Gorlokk
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musikalischer Background des Verfassers
Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Neo-Thrash/Metalcore, Black Metal, Düster-Rock u.v.m.
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