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Lacuna Coil "Über Engel Und Geisterfrauen"
Es kam mir so vor, als wollte die Straße kein Ende nehmen. Doch endlich haben meine charmante Reisebegleitung und ich die 200 km bis ins wolkenverhangene Dortmund hinter uns gelassen und erhalten Einlass in die heiligen Hallen von Century Media Records, wo wir Cristina Adriana Chiara Scabbia treffen. Die zierliche Italienerin befindet sich bereits seit vier Tagen in Deutschland, um die neue Lacuna Coil CD „Comalies“ und die bevorstehende Tour mit Sentenced zu promoten. Mit einem solchen Hammeralbum im Rücken ist dieser an sich anstrengende Teil des Musikerdaseins eine angenehme Pflicht, und so räkelt sich Cristina gelassen in einem Ledersessel des Labelbüros. Eine halbe Stunde habe sie leider nur Zeit, denn dann stehe schon das nächste Frage- und Antwortspiel an. Und sie käme auch gerade aus Bochum von einem Radiointerview. Die sympathische Sängerin lächelt mich entschuldigend an, und ich beeile mich lieber damit, meinen Notizblock zu zücken und das Diktiergerät anzuschalten.
Weitere Infos zu Lacuna Coil:
REVIEWS:
Lacuna Coil Comalies
Lacuna Coil Unleashed Memories
Lacuna Coil Visual Karma (body, Mind And Soul)
Lacuna Coil Shallow Life
Lacuna Coil Dark Adrenaline
INTERVIEWS:
Lacuna Coil - Über Engel Und Geisterfrauen

Cristina, nach dem Mera Luna Open Air im letzten Jahr kündigte Andrea das neue Album für den Frühling an. Warum hat es doch etwas länger gedauert?
Wir zogen es vor, uns etwas mehr Zeit zu nehmen, um das Optimale für die CD herauszuholen. Es ist nicht gut, wenn Du im Studio unter Druck stehst, und so haben wir in aller Ruhe auf die kreativen Momente gewartet, die man für ein gutes Ergebnis einfach benötigt. Wir hatten die Möglichkeit, das Woodhouse Studio für eine feste Zeitspanne zu reservieren, die wir jedoch so schieben konnten, dass die Aufnahmesessions zu einem Zeitpunkt begannen, an dem wir wirklich bereit waren. Das hat dem Album sehr gut getan.
 
Damals sagtet ihr auch, dass es bei den Aufnahmen zu „Unleashed Memories“ ein paar Schwierigkeiten gab. Ihr musstet einige Male Struktur und Sound der Songs ändern...
Ja, wir hatten wirklich nicht viel Zeit für die Arbeit an unserem zweiten Album. Als wir endlich alle Ideen zusammengetragen hatten, fiel uns eine Woche vor Beginn der Recordings ein, dass wir doch hier und da noch einiges besser machen könnten. Leider war es damals unmöglich, den Studiotermin zu schieben und so wurde es etwas stressig, doch ich denke, wir haben trotzdem einen guten Job gemacht. Dieses Mal hatten wir wirklich alle Songs fertig ausgearbeitet, so dass wir im Studio nur noch an kleinen Details feilen mussten, die man aber auch unmöglich im Vorfeld bearbeiten kann.
 
Wie bei den Vorgängern zu „Comalies“ habt ihr euch erneut für Waldemar Sorychta als Produzent entschieden. Warum?
Wir arbeiten sehr gut mit Waldemar zusammen. Er ist einfach der Richtige für diesen Job, denn er weiß sehr genau, was wir erwarten und welchen Sound wir im Studio erreichen wollen. Den Produzenten zu wechseln ist ein Schritt, zu dem du hundertprozentig entschlossen sein musst. Ein neuer Mann hinter den Reglern kann sehr unvorteilhaft für die Musik sein oder sich sogar über die Künstler hinweg setzen, um dem Produkt seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne die Interessen der Musiker zu berücksichtigen. Diesen Punkt wollten wir auf keinen Fall erreichen. Wir wollen unser eigenes Ding durchziehen mit der Hilfe eines Menschen, der in der Lage ist, die Maschinen im Studio zu bedienen, und das ist Waldemar definitiv.
 
Oft wechseln die Bands ja ihren Produzenten, weil sie der Meinung sind, ihren Sound verändern zu müssen. Dazu besteht bei euch meiner Meinung nach keine Notwendigkeit,
Eben. Wir wachsen mit unserer Musik und sind ständig auf der Suche nach Verbesserungen. Manchmal verändern Bands ihren Sound, wenn ihnen die musikalischen Ideen ausgehen. Wir haben noch jede Menge Ideen und fühlen deswegen überhaupt nicht den Drang, unseren Stil zu ändern.
 
Vorab wird es eine Single geben. Welcher Song wird es sein?
Als Single wird „Heaven’s a lie“ ausgekoppelt, als weiteres Stück wird darauf „Self deception“ enthalten sein. Es war natürlich sehr schwierig für uns, einen Song für die Single auszuwählen. „Heaven’s a lie“ ist ein Stück, das das sehr dynamische und vielfältige Album am besten repräsentiert. Gesanglich kommen sowohl Andrea als auch ich zum Zuge, es gibt harte Gitarren, orchestrale Parts und gefühlvolle und aggressive Stimmungen wechseln sich ab. Somit spiegelt sich also das gesamte Werk in diesem einen Song wieder.
 
Wer hat letztlich diese Entscheidung gefälllt?
Wir haben es alle zusammen entschieden und dann mit der Plattenfirma abgestimmt. Die sind da sehr offen für unsere Vorschläge, denn sie wissen, dass wir um das beste Resultat für die Band bemüht sind. Manchmal gibt es natürlich auch bei uns kleine Diskussionen mit dem Label, aber das ist ja ganz normal.
 
Kommen wir mal auf „Comalies“ zu sprechen. Meiner Meinung nach ist dieses wirklich gelungene Werk sehr viel abwechslungsreicher als die Vorgänger.
Das ist definitiv richtig, obwohl wir das nicht unbedingt beabsichtigt haben. Der Punkt ist, dass wir alle sehr offen sind für viele verschiedene Spielarten der Musik. Von der Klassik bis zum extremen Metal haben wir all unsere Einflüsse in jeden einzelnen Song gesteckt. Und das ist der Grund, warum wir diese große Vielfalt zwischen atmosphärischem und sehr hartem Stoff erreichen konnten. Trotzdem kannst du unseren Stil immer wieder erkennen, und darauf sind wir sehr stolz. Wir spielen eine Mischung aus Rock, Metal und Gothic mit einem modernen Touch und würden uns niemals in ein Klischee einsperren. In den Anfangstagen der Band war das ein kleines Problem, da uns die Leute keinem Stil zuordnen konnten. Aber inzwischen bin ich darüber sehr glücklich, denn es gibt uns die Möglichkeit, alles zu tun was wir tun möchten. Wir haben uns von Album zu Album verändert und konnten dennoch Lacuna Coil bleiben.
 
Besonders gut gefällt mir der Drumsound auf der Scheibe.
In der Tat arbeiten wir sehr akribisch an jedem einzelnen Sound und Waldemar ist wirklich hervorragend in der Lage, das Beste aus den Geräten heraus zu locken. Natürlich hat jeder Produzent seine eigenen Vorstellungen davon, wie ein Album klingen soll. Wir wollten dieses Mal einen sehr bombastischen Sound, besonders was Drums und Gitarren angeht. Es gab einige lustige Diskussionen, wenn wir zum Beispiel die Gitarren lauten haben wollten und Waldemar nur verzweifelt die Stirn runzeln konnte. Wir haben uns dann immer in der Mitte getroffen und das Ergebnis ist genau so, wie wir es haben wollten, was schließlich beweist, dass es wieder die richtige Entscheidung war, gemeinsam mit Waldemar aufzunehmen.
 
Andrea hat sich gesanglich enorm verbessert und auch Deine Stimme ist sehr viel emotionaler und facettenreicher geworden.
Das ist das Ergebnis von Gesangsstunden und vielen gemeinsamen Sessions im Proberaum. Es ist uns gelungen, viele Stimmungen miteinander zu mischen. Manchmal sind die Songs sehr gefühlvoll, dann wieder aggressiv, was durch die harten Gitarren noch untermauert wird. Dieses Mal haben wir siebensaitige Gitarren benutzt, was den Sound noch kraftvoller wirken lässt.
 
Mein persönlicher Favorit eurer neuen Scheibe ist „The ghost woman and the hunter“, aber erzähl mir doch mal etwas über „Angel’s punishment“.
Dieser Song ist allen unschuldigen Opfern der Kriege dieser Welt gewidmet. Krieg ist unserer Meinung nach der falsche Weg, um die eigene Sicht der Dinge auszudrücken. Stell Dir einmal vor, Du lebst ein stinknormales Leben, gehst tagsüber Deinem Job nach, abends mit Deinen Freunden aus und irgendwann wirst Du von jemand anderem getötet und weißt nicht einmal warum. Das ist sehr traurig und der Grund dafür, dass wir dieses Lied etwas anders aufgebaut haben als die übrigen Stücke. Ich habe mich dafür entschieden, die Stimme hier ohne Effekte einzusetzen, um ein wenig wie die Moderatorin einer Nachrichtensendung auf CNN oder einem anderen Fernsehsender zu klingen. Und Andrea schreit sich im Refrain die Seele aus dem Leib.
 
Der Song ist sehr elektronisch.
Nein, nicht wirklich. Er wirkt so, aber wir haben lediglich in der kleinen Bridge für die Stimmen ein paar Samples benutzt und ansonsten mit den Gitarren gearbeitet. Es ist alles von Hand eingespielt. Vielleicht hört sich die Gitarre am Anfang des Songs wie ein Sample an, sie ist es aber nicht.
 
Was denkst Du über die bevorstehende Tour mit Sentenced?
Wir sind sehr froh darüber. Wir haben noch nie mit ihnen zusammen gespielt, doch wir haben sie schon einmal in Italien und einmal hier in Deutschland getroffen. Als wir „Comalies“ aufnahmen, waren sie gerade auf Promotion Tour für „The cold white ligth“. Ich denke, es ist ein sehr interessantes Packet, denn sie spielen einen anderen Stil als wir. Ich könnte mir nicht vorstellen, zu einem Gig zu gehen und vier Stunden lang die gleiche Musik zu hören. Das wäre mir zu langweilig.
 
Ich freue mich auch schon sehr, denn beide Bands zählen zu meinen absoluten Favoriten.
Ich habe schon von vielen Lacuna Coil Fans gehört, dass sie auch Sentenced mögen. Und zu recht, denn sie haben mit ihrem letzten Album einen hervorragenden Job abgeliefert.
 
So wie Lacuna Coil. Zahlt sich die harte Arbeit langsam aus?
Glücklicherweise bekommen wir mit jedem Album immer mehr Zuspruch von allen Seiten. Inzwischen wird uns auch in den USA und Großbritannien viel Aufmerksamkeit geschenkt, und das überrascht mich doch sehr. Das ist unglaublich, vor allen Dingen für eine italienische Band. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem es auf dem Markt nicht besonders gut aussieht.
 
Seid ihr noch in Konakt mit dem italienischen Underground, insbesondere aus eurer Heimatstadt Mailand?
Ja, auf jeden Fall. Wenn es meine Zeit zulässt, arbeite ich dort gern in einem Metal Pub, der Freunden von mir gehört. Wenn ich dort bin, gehe ich gern aus, und viele Metal Fans spielen in Bands, die ich mir dann auch ansehe. Leider schaffe ich es nicht, mir die vielen CDs anzuhören. Deswegen kann ich dir auch keine einzelne Band empfehlen. Es gibt dort aber einige gute Musiker.
 
Unter den „Großen“ gibt es ein paar Bands, zu denen ihr eine besondere Beziehung habt.
Da wären zum Beispiel Tiamat, In Flames, Nevermore und insbesondere Moonspell. Mit denen haben wir 1997 unsere erste Tour gemacht. Wir hatten damals sehr große Probleme mit dem Line-up und sie haben uns ausgeholfen, als bei uns von sechs Bandmitgliedern nur noch drei übrig waren. Ihr Drumtechniker spielte mit uns, übte Songs in einer einzigen Nacht ein und auch sonst unterstützten sie uns eine Menge. Das werden wir niemals vergessen. Nebenbei sind wir auch noch latin brothers und teilen viele gemeinsame Ansichten. Wir lieben sie einfach.
 
Und The Gathering? Ich habe auf eurer Homepage ein mp3-File entdeckt, wo du auf einem Konzert in Bonn gemeinsam mit Anneke den Song „Shrink“ singst.
Wir haben uns in letzter Zeit leider nicht mehr getroffen, doch ab und zu schreiben Anneke und ich uns eine email. Allerdings sind wir beide sehr beschäftigt. Den Song haben wir schon häufiger zusammen gesungen.
 
Eurer Info behauptet, dass sich eure Musik am Charakter eurer Persönlichkeiten orientiert. Wie würdest du deine Persönlichkeit beschreiben?
Ich glaube, ich müsste mindestens einhundert Worte gebrauchen, um meine Persönlichkeit zu beschreiben. Manchmal bin ich tiefgründig, meist faul, angespannt, sinnlich, lustig, es wäre einfach zu viel, das alles aufzuzählen.
 
Das passt dann ja zu eurer sehr vielfältigen Musik.
Da hast du recht. Wir arbeiten alle sechs zusammen an den Songs, jeder bringt sich ein und deswegen entsteht diese große Vielfalt an Gefühlen und Stimmungen.
 
Wie entscheidet ihr bei den Vocals, wann Andrea singt und wann deine Stimme eingesetzt wird?
Das entscheiden wir sehr spontan. Wir setzen uns nicht vorher hin und überlegen uns, das bei einem Song beispielsweise fünfzig Prozent des Gesangs von mir kommen müssen und die anderen fünfzig von Andrea. Beide Stimmen sind zwei weitere Instrumente, die an den passenden Stellen eingesetzt werden müssen. Wann das ist, wird spontan beim Songwriting entschieden.
 
Und auf der Bühne? Sprecht ihr da Eure Show durch?
Auf der Bühne agieren wir gern mit unseren Stimmen. Wir singen die Stücke natürlich so wie auf der CD. Die Show selbst entsteht ebenfalls spontan.
 
Zuletzt habe ich euch in Wacken gesehen, da hat es sehr gut geklappt.
Wacken war super. Wir hatten jede Menge Spaß, was natürlich auch sehr von den Publikumsreaktionen abhängt. Manchmal liebt das Publikum die Show und gibt alles. Das gibt uns wiederum die Energie, es ihnen doppelt zurückzugeben. So war es bei dem Gig in Wacken.
 
Unsere Zeit scheint um zu sein. Letzte Worte von Dir zum Abschluss?
Ich freue mich auf die Tour mit Sentenced. Hoffentlich kommen viele Leute zu den Konzerten und sehen sich die Shows an. Wir sind sehr heiß darauf, unsere neuen Songs zu präsentieren, denn wir sind sehr zufrieden mit „Comalies“.
 
Quest’era una bellissima intervista e vi auguro tante belle cose per il futuro.
Haha, grazie! Ciao und wir sehen uns auf Tour.
 
photos by Doralba Picerno, with kindful permission of Century Media

 
geführt am 01.09.2002   von Christian
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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2. Doomsword "Let battle commence"
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5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

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