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In Extremo "Sängerkrieg Im Schlosshof: 02.08.2008 Live In Fulda"
Wie schnell die Zeit doch vergeht. Mein letztes Interview mit IN EXTREMO habe ich im Dezember 2006 gemacht. Momentan haben die Spielleute allen Grund zur Freude. Ihre neue Platte „Sängerkrieg“ ist kurz nach Erscheinen in den deutschen Albumcharts von Null auf Eins geklettert und auf der Sommertournee werden die Jungs jeden Abend abgefeiert. Am frühen Abend dieses angenehm warmen Samstages, während sich der Schlosshof eine Stunde vor Beginn langsam füllt, treffe ich mich mit Micha, der wieder viel zu erzählen hat…
Weitere Infos zu In Extremo:
REVIEWS:
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INTERVIEWS:
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In Extremo - Sängerkrieg Im Schlosshof: 02.08.2008 Live In Fulda
In Extremo - ...über Große Bühnen, Chartplazierungen Und Dreckige Lügner

Hallo Michael! Zuerst einmal Glückwunsch, dass ihr mit eurer neuen CD gleich auf Platz Eins der Albumcharts gelandet seid. Welche Wichtigkeit hat dies für euch als Künstler?

Danke, danke. Ach, was heisst Wichtigkeit? Wir freuen uns natürlich riesig darüber, aber wir schreiben uns das jetzt nicht auf die Fahne oder hängen das an die grosse Glocke. Dennoch kann das einem keiner mehr wegnehmen und das ist auch der Traum eines jeden jungen Musikers, denke ich mal. Und wer das verneint, der lügt!

Zumal ihr ja auch einige namhafte Kollegen hinter euch gelassen habt…

Ja gut, aber darum geht es uns gar nicht. Wir haben da unseren Fans tausendmal zu danken, denn das wird einfach zu selten erwähnt. Es ist durch die Fans geschafft worden, ohne die Hilfe der grossen Medien, die Musikvideos spielen. Die boykottieren uns ja nach wie vor. Bei grossen Radiosendern ist das noch unerfreulicher.

Kommen wir mal auf heute zurück. Die „Ius Primae Noctis“-Tournee läuft schon ein paar Tage. Seid ihr zufrieden bisher?

Ja, der erste Block ist ja fast abgeschlossen. Danach gehen wir uns alle erstmal drei Wochen aus dem Weg und jeder fährt für sich in den Urlaub. Die eigentliche „Sängerkrieg“-Tour kommt ja erst im Winter. Unser heutiges Programm ist bunt gemischt. Wir spielen nur fünf von den neuen Songs, aber recht machen kann man es ja eh’ keinem. Uns selber geht das aber genauso, wir haben mindestens zwanzig Songs, die wir jeder gerne spielen würden. Heute haben wir noch einige ältere Songs rein genommen, aber im Dezember werden wir dann mehr vom „Sängerkrieg“-Album bringen. Ansonsten sind wir bisher vollkomen zufrieden, die bisherigen Reaktionen waren der Hammer.



Erzähle uns doch mal etwas über Jeff Martin, der heute für euch das Vorprogramm bestreitet.

Ja, Das ist ein Duo heute Abend. Wenn dir THE TEA PARTY etwas sagt, Jeff Martin war dort Gitarrist. Er hat ein Break gemacht, ist nach Irland gezogen. Er will einen Neustart machen und für uns ist es eine Ehre, dass er auf der Tour mit dabei ist. Wir haben die Band schon lange eingeladen und sind froh, dass es jetzt geklappt hat, weil das schon ein langer Wunsch von uns ist. Wir verstehen uns prächtig, aber du kannst ihn nachher ja selbst mal fragen.

Steckt hinter dem Albumtitel „Sängerkrieg“ eigentlich eine tiefere Bedeutung?

Die Grundidee war der Sängerkrieg, der im 13. Jahrhundert auf der Wartburg stattgefunden hat. Also ein rein mittelalterlicher Hintergrund, den wir in die Neuzeit übertragen haben. Den Text kann man durchaus auf die heutigen Casting-Shows beziehen. Wenn jetzt also deine nächste Frage käme, ob wir damit andere Bands dissen wollten, dann kann ich das absolut verneinen.

War der kleine Stilwechsel zu mehr rockigen, modernen Klängen auf „Sängerkrieg“ eigentlich geplant oder hat sich das in den letzten drei Jahren automatisch so ergeben?

Das entwickelt sich einfach so bei uns. Ich sage immer, wir sind eine moderne Rockband mit mittelalterlichen Instrumenten und mittelalterlichen Wurzeln, die wir nie verleugnen werden. Aber wir entwickeln uns immer weiter. Es wäre ja schlimm, wenn die Platte so geklungen hätte wie die anderen neun Alben. Mir würde es keinen Spass machen, wenn ich eine neue CD kaufe und die klingt wie die Platte vorher. Es wird immer Leute geben, die sagen, dass früher alles besser war, aber damit muss man Leben. Zum Glück stehen diejenigen ziemlich alleine mit ihrer Meinung da.

Es gab ja auch kritische Stimmen zu „Sängerkrieg“…

Das ist normal, du kannst es nicht jedem recht machen. Es gibt auch Fans, die, ich sage mal dich für ihr ganzes Leben für’s Wohnzimmer gemietet haben. Und wenn du nur auf den Balkon gehst, dann bist du schon ein Verräter. Gerade wenn du so eine Top-Position erreicht hast, ist das normal. Dann kommen sie halt von allen Ecken hergekrochen und meinen, alles besser zu wissen. Aber wir wissen schon, was wir machen. Das ist unsere Entwicklung und davon lassen wir uns nicht abbringen. IN EXTREMO ohne historische Instrumente und historisches Liedgut wird es niemals geben. Da bleiben wir unseren Wurzeln schon treu.

Wovon handelt eigentlich der Song „En Esta Noche“?

Das war ursprünglich ein deutscher Text von uns, aber der ist ganz schön frivol, sage ich mal. Mein Sohn, der lebt in Spanien, ich habe ihm den Text gezeigt und er hat ihn aus Spass ins Spanische übersetzt. Ich habe es mir durchgelesen, es klingt so einfach viel besser und damit trittst du auch keinem auf die Füsse. Wie gesagt, es ist ein frivoles Liebeslied a la „Voll mond“ und weil mein Sohn sich die Mühe gemacht hat, haben wir es auf Spanisch belassen.

Wie lief denn die Produktion so ab? Wann habt ihr angefangen, neue Songs zu schreiben?

Wir haben ein halbes Jahr vorher angefangen, Songs zu schreiben. In Berlin haben wir ein eigenes, kleines Studio, in dem wir die Vorproduktion selber gemacht haben. Im Studio war nach zwei bis drei Wochen alles fertig. Mal sind die Produzenten zu uns gekommen, mal wir zu ihnen. Wir sind alte Freunde und das funktioniert so am besten. Es war natürlich ein langer Prozess, in dem die Ideen für die Songs entstanden sind. Wir haben immer wieder Abstand genommen, das braucht man auch. Ich kenne Studiozeiten, da kommst du raus und denkst alles ist Mist. Wir haben uns die Zeit genommen, einen Song auch mal zwei Wochen liegenzulassen, gar nicht anzurühren und dann wieder dranzugehen. Dann hast du einfach Feuer.



Dann gibt es doch sicherlich noch eine Fülle an halbfertigen Songs oder Ideen?

Ja klar, bei so einer Produktion ist der Papierkorb immer voll. Eigentlich müsste man die ganzen angefangenen Texte mal aufheben, das würde bestimmt ein interessantes Skript ergeben. Aber so was macht man ja kaum, also wir haben fast alles weggeschmissen. Du musst dir das so vorstellen, der Song „Sieben Köche“ beinhaltet und stellt die Arbeits- und Lebensweise von IN EXTREMO dar, zu 1000% komplett auf den Punkt.

Die Frage hatte ich auch noch auf meinem Zettel stehen.

Ja, wie gesagt, das trifft es genau. Wie wir an einer Platte arbeiten, dass wir faule Säcke sind, die auch Druck brauchen. Und wenn der Druck da ist, dann funktionieren wir. Wir schmeissen alle Ideen der sieben Leute in einen Kochtopf, es wird umgerührt, und dann schauen wir, was dabei herauskommt. Da gibt es keine Hierarchie innerhalb der Band. Wenn einer sagt, dass ihm der Text nicht gefällt und er schreibt selber eine Strophe, die allen gefällt, dann wird die bessere genommen. So funktioniert IN EXTREMO. „Sieben Köche“ bringt das auf den Punkt. Wir haben herzhaft gelacht bei dem Song.

Hast du einen besonderen Lieblingstitel auf „Sängerkrieg“?

Das ist eine schwierige Frage. Vom Gefühl her gehen mir „Mein Sehnen“, „En Esta Noche“ und „Zauberspruch“ sehr nahe. Aber nur einen Lieblingssong habe ich nicht. Die gefallen mir alle gut. Ich könnte die Frage auch nicht für alle anderen unserer Platten beantworten.

Welche aktuellen Alben laufen derzeit in deinem CD-Player?

Ich habe mir zuletzt die neue von FILTER und die erste von INSTITUTE geholt. Das ist die Band des BUSH-Frontmanns. Die ist zwar total gefloppt, aber mir hat sie super gefallen. Ja, und von FILTER bin ich schon lange ein Riesenfan.


geführt am 11.08.2008   von Armin
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musikalischer Background des Verfassers
Thrash-, Speed-, Death- und Black-Metal, Mittelalter-Mugge
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5. Witchburner "Blood Of Witches"
6. Excrementory Grindfuckers "Bitte nicht vor den Gästen"
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1. Slayer "Reign In Blood"
2. Metallica "Master Of Puppets"
3. Slayer "Hell Awaits"
4. Anthrax "Among The Living"
5. Overkill "Taking Over"
6. Metallica "Ride The Lightning"

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