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Helangår "Ausbrüche Aus Dem Hamsterrad Der Zeit"
Trotz meines eher negativ ausgefallenen Reviews zu ihrer letzten Scheibe „[kwIn'tes sens]“, waren nicht alle Reaktionen auf das Werk so verständnislos wie meine. Helangår haben sich - nicht erst seit ihrem letzten Werk - eine kleine und treue Anhängerschaft in Deutschland erspielen können. Es war also durchaus angebracht, bei einem inzwischen immer bekannteren Namen der deutschen Avantgarde-Szene (wenn man von so etwas sprechen möchte) mal zum Thema Album, Bandbesetzung und noch mehr nachzuhaken.
Weitere Infos zu Helangår:
REVIEWS:
Helangår Schlafes Bruder
Helangår [kwin´tes Sens]
INTERVIEWS:
Helangår - Anderssein Ist Ein Kostbarer Schatz
Helangår - Ausbrüche Aus Dem Hamsterrad Der Zeit

Flo, wie Du mir bereits mitgeteilt hast, stehen bei Euch gerade personelle Neuigkeiten an, wenn ich mich nicht irre? Erzähl uns doch bitte ein wenig zu der Erweiterung Eurer Truppe: Wer sind die Herren, welche Posten werden sie übernehmen und wie kommt es dazu, dass Ihr jetzt wieder mehr Mitglieder zu Helangår zählen wollt?
Auf der Suche nach neuen Leuten sind wir seit dem Release von „[kwIn’tes sens]“, weil uns von Anfang an klar war, dass wir wieder eine ganze Band formen wollen. Musik lebt auch davon, dass man sie live präsentiert – außerdem macht es wahnsinnig Spaß. Wir haben uns dabei ganz klassisch im Freundes- und Bekanntenkreis umgeschaut, Aushänge gemacht und in Print- und Onlinemedien inseriert. Den Posten des Sängers konnten wir so mit Daniel Biedermann und die zweite Gitarrenposition mit Marc Schnetzke besetzen. Bei den beiden waren wir uns ziemlich schnell sicher, dass es die richtigen Besetzungen sind und haben dann mit ihnen begonnen eine neuen Proberaum zu beziehen, uns eingespielt und Drummer getestet. Naja, kurz bevor wir uns dann da auf einen festgelegt hatten, stand unser Gründungsmitglied und alter Drummer Nico vor der Tür und gab bekannt, er würde die Uni wechseln und nach Mannheim kommen, damit war der Posten dann auch vergeben.


Seid Ihr denn bereits dabei neue Songs zu schreiben, bzw. vielleicht sogar schon ein neues Album aufzunehmen? Werden Eure Neuzugänge hierauf bereits Einfluss haben?
Wir haben direkt mit den beiden neuen losgelegt und uns an neues Material gewagt, auf dass natürlich auch alle Bandmitglieder Einfluss haben. Dadurch dass allerdings – wie schon immer bei uns – sehr viele Ideen von Hannes vorkomponiert werden, ändert sich nicht grundsätzlich was an der Ausrichtung, aber man bemerkt schon, dass die Stücke wieder von einer Band und nicht einem 2-Mann-Projekt kommen. Konkrete Gedanken zu einem neuen Album existieren allerdings noch nicht. Wir haben schon ein paar Ideen und wollen um Weihnachten herum mal ein Stück aufnehmen und online stellen, um die neue Besetzung auch musikalisch zu zementieren. Höhere Priorität hat derzeit aber eindeutig die Rückkehr auf die Bühne.


Ihr habt in Eurer bisherigen Bandhistorie ja mit jedem Album nicht unwesentlich Euren Stil geändert. Was können wir also von dem nächsten Silberling erwarten? Werdet Ihr die (für mich persönlich recht verwirrende) Richtung von „[kwIn'tes sens]“ weiter verfolgen, durch die Besetzungserweiterung wieder etwas mehr „back to the roots“ gehen oder gibt es etwas ganz anderes?
Es wir anspruchsvoll und hart bleiben. „[kwIn’tes sens]“ war so etwas wie unser Befreiungsschlag von verkrusteten Strukturen und Klischees. Was bisher schon fest steht, ist dass wir weiter auf Deutsch singen werden, uns textlich weiterhin mit Grenzthemen der menschlichen Existenz auseinandersetzten werden und kein bis sehr wenig Keyboard in die Musik einfliest. Da die Lieder auf den ersten Blick etwas einfacher erscheinen und dadurch schneller zünden, gibt es allerdings auch etwas „back to the roots“.


Apropos musikalischer Stil: Wie kommt es zu den Stiländerungen, die sich bei Euch von Album zu Album vollzogen haben und aktuell ja sogar in einem ziemlich heftigen Stilbruch mit „[kwIn'tes sens]“ mündeten? Hatte das ebenfalls etwas mit den Besetzungswechseln in der Vergangenheit zu tun oder treibt Euch eine musikalische Rastlosigkeit (die sich vielleicht auch textlich ein wenig in „[kwIn'tes sens]“ widerspiegelt)? Oder habt Ihr vielleicht einfach noch nicht den richtigen Stil für Euch selbst gefunden?
Von allem ein wenig. Zum jeweiligen Zeitpunkt war die Musik genau das was wir machen wollten. Da wir aber die Musik in erster Linie für uns selbst machen und niemandem gegenüber rechtfertigem müssen, können wir die Musik auch unserer persönlichen Entwicklung anpassen und unseren Stil immer wieder neu finden. Ganz davon abgesehen erscheinen uns die Stilwechsel – mal von der gesanglichen Besetzung, die die Musik natürlich sehr stark prägt – nicht so groß. Instrumental hörst du auch bei „[kwIn’tes sens]“ dass es sich um ein Helangår Album handelt. Natürlich ist es verrückter als „Schlafes Bruder“ aber dass war auch schon deutlich progressiver als „Evening in Valhalla“, es gibt also durchaus so etwas wie eine Entwicklungslogik, einen roten Faden, einen Reifungsprozess.


Neben Eurer Musik, seid Ihr auch textlich bisher auf einer steten Reise gewesen. Während „Evening in Valhalla“ sowohl musikalisch, als auch textlich noch grob in den Bereich Power/Viking/Pagan Metal fiel, überrascht Ihr mit dem Nachfolger „Schlafes Bruder“ durch eine interessante und bereits leicht avantgardistische Adaption des gleichnamigen Romans des Schriftstellers Robert Schneider. Was trieb Euch damals jeweils zu den Texten auf den beiden Alben? Was fasziniert Euch (oder hat Euch fasziniert) einerseits an der nordisch-heidnischen Sagenwelt und andererseits an dem modernen Bildungsroman des Österreichers?
Wenn du heute auf ein Viking/Pagan Konzert gehst, sieht du viele Kids, die total drauf abfahren, so ging es uns in dem Alter eben auch. Gleichzeit gab es die Szenen aber noch nicht so wie heute, wir standen auf Bands wie Blind Guardian und Iced Earth und dann kam eins zum andern. Statt einer bloßen Adaption der Edda, haben wir uns aber damals auch schon mit „größeren“ Fragen beschäftigt und versucht die Edda als Gleichnis auf die heutige Zeit zu sehen und die Krieges- und Gewaltverherrlichung relativiert. Der Schritt zu Robert Schneiders „Schlafes Bruder“ entstand aus dem Wunsch, uns aus der aufblühenden Pagan Szene zu lösen, weil uns die Schublade einfach zu eng wurde. Gleichzeitig handelt das Buch von der Auflehnung gegen Gott und dem Scheitern des Menschen an seiner Umwelt. Im Nachhinein der perfekte Ausgangspunkt um ins Jetzt vorzustoßen.


Dieses Jahr erschien dann Euer aktuelles Album „[kwIn'tes sens]“. Warum habt Ihr den Titel des Albums in Lautschrift verfasst und was hat der Untertitel „A Spiritual Amputation“ zu bedeuten? Ist es das, was Ihr mit „[kwIn'tes sens]“ erreichen wollt?
Die CD geht musikalisch/textlich in die Tiefe und fragt nach dem Unterbau, dem inhaltlichen Skelett unserer Welt, dem Zusammenhalt.
Auch bei der quintessence gehen wir einen Schritt tiefer, gleiten in eine andere Ebene – dem Klang des Wortes. Wir machen ja Musik, diese CD ist der Klang unserer Quintessenz, der Klang, also nahmen wir die Lautschrift.
Nach der oben beschriebenen Auflehnung gegen Gott in „Schlafes Bruder“ bleibt Gott in „[kwIn’tes sens]“ außen vor – es handelt von Menschen, die spirituell amputiert sind. Kein Leben nach dem Tod, kein höherer Sinn wartet auf uns und dennoch leben wir. So klingt es dann bei uns, wenn sich die amputierten, atomisierten Menschen dem Nichts, der Zeit und dem Tod aussetzen.


Eure Texte sind auf Eurem aktuellen Werk wesentlich abstrakter und Ihr beschäftigt Euch mit grundlegenden Fragen des Seins und des Nicht-Seins. Gleichzeitig sind Helangår nur auf Dich und Deinen Bruder zusammengeschrumpft. Spiegelt sich hier in Texten und Musik nicht nur individuelle, sondern auch bandinterne Sinnsuche? Ist „[kwIn'tes sens]“ in gewisser Weise ein Album wie eine sich vollziehende Metamorphose hin zu den neuen Helangår?
Da sich das Album viel mit der Segmentierung, Atomisierung und Reduktion des Menschen (vor allem durch die Wissenschaft) beschäftigt, ist diese Deutung natürlich möglich. Vielleicht hat die Tatsache, dass uns damals die Band auseinander gebrochen ist, dazu geführt, dass wir uns mit dem Zerbrechen der Menschheit und der Individuen beschäftigt haben. Endrew Stephan vom Legacy ist ja sogar soweit gegangen eine übergreifende Geschichte des Brechen und der Gebrochenheit, die sich über alle drei bisherigen Alben und die Geschichte der Band hinweg zieht in uns zu sehen.


„[kwIn'tes sens]“ zeichnet sich in meinen Ohren stellenweise durch eine Struktur- und Ratlosigkeit aus, die es mir leider bis heute unmöglich macht, mich mit dem Album anzufreunden. Quasi als Gegenpart zu meiner Rezension möchte ich Dir hier die Gelegenheit bieten, den Lesern und auch mir das Album in eigenen Worten etwas näher zu bringen. Wie sollte man das Album wahrnehmen und was wollt Ihr emotional mit „[kwIn'tes sens]“ transportieren?
Musikalisch und textlich ist genau diese Ratlosigkeit unsere Botschaft. Daher hast du das Album vielleicht doch besser verstanden, als du dachtest. Immer wieder findest du musikalische Hoffnungsschimmer, Ausbrüche aus dem Hamsterrad der Zeit, doch immer fordern bleierne Gesetze ihren Tribut und vermitteln das, was manche Schicksal nennen. Am Ende wartet Tod, Verzweiflung vor dem Nichts, Ironie wegen unserer Situation als Menschen und selbst Gleichgültigkeit. „[kwIn’tes sens]“ ist trotz mancher transzendentaler Hoffnungsschimmer, wahrscheinlich das düsterste Werk welches wir veröffentlichen können, gerade wegen der Ratlosigkeit und Strukturlosigkeit. Denn so ist die Welt: Am Ende erwartet uns alle Leid und harte Arbeit und wir haben keine Kontrolle!


Eurer Musik nach zu urteilen, seid Ihr garantiert keine Freunde von Stil-Schubladen und Genre-Etiketten. Da man Eure Musik recht schwer mit einem Terminus erfassen kann - abgesehen von „avantgardistisch“ vielleicht – würde mich aber trotzdem interessieren, wo Ihr Eure musikalischen Inspirationen seht. Was hört Ihr privat und was beeinflusst Helangår entweder musikalisch oder textlich oder gar beides? Wenn Ihr Euch nicht wirklich beeinflusst seht, wäre es sicher trotzdem interessant zu hören, welcher Musik Ihr selber gerne lauscht…
Schwer zu sagen. Wichtig ist vielleicht, dass die Hauptinspiration für unsere Musik gerade nicht die Musik anderer ist. Es sind eher völlig verrückte Künstler wie z.B. der Regisseur Matthew Barney oder der Schriftsteller Thomas Pynchon. Ich mag Werke, die sich in einem Kontext präsentieren, der gespickt ist mit Andeutungen und Verweisen und die ihre Kunst nicht nach Vorgabe möglicher Verkaufszahlen entwerfen.

Da wir alle einen sehr unterschiedlichen Musikgeschmack haben kann ich bei persönlichen Hörgewohnheiten nur für mich sprechen. Ich mag derzeit Bands die es schaffen Emotionen zu wecken und sich trotzdem nicht dem Kitsch hingeben wie Nocte Obducta, Primordial oder Manes, verrückte Sache wie Disillusion, Dark Suns oder Mourning Rise und harte, technische Musik wie Vintersorg und Terminal Function. Ich könnte das jetzt beliebig ausdehnen, jeder der sich schon lange für Musik begeistert, kennt das Platzproblem im Plattenschrank und die vielen Karteileichen, die die Untermalung einer bestimmten Stimmung sind und deshalb nur einmal im Jahr zum Einsatz kommen.


Welchen Stellenwert nimmt Musik für Euch im Leben ein? Durch die Behandlung von Schneiders „Schlafes Bruder“ und die Verknüpfung von wichtigen Fragen des Seins mit Eurer Musik auf „[kwIn'tes sens]“ vermute ich, dass die Musik nicht nur unterhaltenden Wert für Euch hat, oder? ;-)
Musik war in unserem Leben immer präsent. Dass begann mit den Frank Zappa und Doors Platten unserer Mutter, die schon Sonntags morgens beim gemeinsamen Frühstück liefen, als wir uns noch mehr für Hörspiele begeistert haben, ging über musikalische Früherziehung und grob 15 Jahre Musikschulunterricht an verschiedenen Instrumenten und mündete dafür recht spät in eigenen Bands. Dazu muss man noch sagen, dass Hannes auch eine Zeitlang sehr erfolgreich in einem Akustikgitarrenquartett mit Tourneen in Europa, Mittelamerika und Asien gespielt hat. Musik war uns immer sehr wichtig, doch ebenso klar und wichtig war uns immer, niemals abhängig vom Urteil anderer und von Verkaufszahlen sein zu wollen. Es hat uns unterhalten Musik zu machen, es sollte und wird nie mehr als ein oder besser DAS große Hobby sein, in welchem wir von uns erzählen.
Gleichzeitig wollen wir mit der Musik, wie du richtig anmerkst, natürlich nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und die Menschen, die sich darauf einlassen aufrütteln.


Das soll es von meiner Seite aus auch schon gewesen sein. Möchtest Du noch irgendetwas loswerden oder der Öffentlichkeit verkünden? Wie sieht es z.B. in Zukunft mit Liveauftritten auf, nun da Ihr ja wieder eine volle Bandbesetzung habt? Ist da schon etwas in Planung?
Vielleicht schaffen wir es noch diese Jahr ein kleines Konzert zu geben um die Feuertaufe hinter uns zu bringen, dass wird dann aber kurzfristig stattfinden, dazu schaut bei Interesse bitte einfach auf unserer Website www.helangar.de vorbei. Richtig loslegen wollen wir aber im Frühjahr, wenn Hannes seine Promotion und ich mein Studium abgeschlossen haben.

Dir vielen Dank für das Interview und die schönen Fragen und den Lesern für das Interesse. Bin schon gespannt ob wir dich mit dem neuen Material wieder so verschrecken und hoffe den ein oder anderen bald mal live beglücken zu können.


Flo, ich danke Dir für die Zeit und Mühe, die Du in das Beantworten der Fragen gesteckt hast. Weiterhin alles Gute für die Zukunft mit Helangår!






geführt am 19.11.2008   von Gorlokk
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