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Scream Silence "Mehr Hymnen!"
Scream Silence gehören zu den produktivsten deutschen Bands überhaupt. Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen sie hochklassige Alben, die seit „Elegy“ über das quasi bandeigene Label veröffentlicht werden. Ihr gitarrenorientierter Gothic Rock haucht diesem Genre seit vielen Jahren frischen Wind ein. Anlässlich der diesjährigen Tour mit Zeromancer waren wir bei ihnen zu Gast in Braunschweigs Meier Music Hall. Dort präsentierten sich Gitarrist Robert und Sänger Hardy als sehr sympathische und bodenständige Musiker mit Humor und sehr viel Sachverstand. Nach ein paar Fachsimpeleien über das Rauchen und Nichtrauchen, den Berliner Dialekt und das Hannoversche Hochdeutsch gingen wir ins Detail.
Weitere Infos zu Scream Silence:
REVIEWS:
Scream Silence Elegy
Scream Silence Aphelia
Scream Silence Apathology
INTERVIEWS:
Scream Silence - Flucht, Neid Und Seelische Katatonie!
Scream Silence - Mehr Hymnen!
LIVE-BERICHTE:
Scream Silence vom 02.04.2009

Standardfrage beim Tourinterview: Wie läuft die Reise?
R: Sehr gut. Bisher haben wir zwei Shows gespielt. Berlin und Hamburg waren nahezu ausverkauft. Es gab nur noch wenige Plätze.
Wo wart ich in Hamburg?
R: In der Markthalle. Und in Berlin im K17. Beide Shows waren sehr voll. Die Leute waren von Beginn an super drauf.
Peinlicher Weise setzte dann mein Aufnahmegerät aus, und ich brauchte eine Weile, bis ich das bemerkt hatte. Die nächsten Punkte sind also rekonstruiert.

Hardy erzählte, dass sie mit den anderen Bands sehr gut auskämen. Ich spielte dann auf die Homepage an, wo angedeutet wird, dass es ein länger gehegter Wunsch gewesen sei, mit Zeromancer zu touren. Hardy bestätigte dies, da die Bands musikalisch gut zusammen passen würden. Nachdem Scream Silence die Hellhounds Fest Tour mit u. a. Tiamat und The 69 Eyes abgesagt hatten, sei etwa zwei Wochen später dieses Angebot genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Auf die Absage beim Hellhound Fest angesprochen erklärte Robert, dass die Band nicht das Gefühl gehabt hatte, der Tourveranstalter wisse, was er tue. Er hätte sich ewig nicht gemeldet. Außerdem sollten sie als erste auf die Bühne, was grundsätzlich kein Problem gewesen wäre. Nur hätte niemand garantieren können, dass sie auch zur vereinbarten Anfangszeit auf die Bühne geschickt worden wären. Scream Silence seien zu lange dabei, um derart vage Geschäftsbeziehungen einzugehen.

Dazu ein paar Worte von mir: Man erlebt es immer wieder, dass insbesondere bei Touren mit vielen Bands der Opener schon zum „Doors Open“ und nicht zum angekündigten Termin auf die Bühne geschickt wird. Übrigens eine Aktion, die nicht nur den Bands gegenüber unfair ist, sondern auch zu Lasten der Fans geht. Da man so etwas immer häufiger beobachtet, kann ich die Entscheidung der Berliner auf dieser Basis absolut nachvollziehen.

Blicken wir noch einmal auf das letzte Album zurück. Wie bewertet ihr „Apathology“ im Nachgang?
H: Das Album war der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wir haben uns einfach austoben können.
R: Wir dachten uns, wir brechen ein wenig aus.
H: Man will ja nicht immer das gleiche machen. Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht. Wir waren lange im Studio. Über sieben Monate dieses Mal, haben an allen Ecken und Enden rumprobiert. Trotzdem ist es immer noch ein Scream Silence Album. Wenn Du es einlegst, hörst Du unverkennbar heraus, dass es von uns ist und denkst: „Ach, das sind sie ja wieder“. Letztendlich ist es aber ein wenig progressiver geworden. Nicht ganz dieser Old School Gothic.
R: Insgesamt ist „Apathology“ experimenteller ausgefallen als die Vorgänger und anderen Einflüssen gegenüber offen. Ein gutes Beispiel dafür ist „And This Is What We Left Behind“, für das wir ja auch ein Video gemacht haben. Ein sehr kleines Video – eigentlich eine Art Homage, weil wir unser Zehnjähriges gefeiert haben.
Haben sich schon Live Knaller herauskristallisiert?
R. Auf jeden Fall. „Counterfeit“ geht immer sehr gut, und den spielen wir auch heute. „Athanasia“ ist ein sehr getragener Song, der ebenfalls überaus gut läuft. Dazu nehmen wir den ein oder anderen Track immer mal wieder in Programm.
H: Es werden oft Stücke im Radio gespielt, von denen wir es gar nicht vermutet hätten. Wir haben auf ganz andere Songs getippt. Die Nummern kommen eben doch manchmal anders an, als man selbst es vermutet.
Ihr seid ja ziemlich produktiv. Eure Alben erscheinen in vergleichsweise schneller Folge.
H: Der große Vorteil ist, dass ich Besitzer eines eigenen Studios bin. Jede Idee, die aus unseren Köpfen quillt, wird sofort aufgenommen. So kann man natürlich relativ schnell ein Album zusammen bekommen. Trotzdem setzen wir uns noch Monate hin und arbeiten an dem Material. Das ist ein Luxus, auf den nicht jede Band zurückgreifen kann. Wer verschwindet schon so lange im Studio? Wir könnten uns das auch nicht leisten. Ein eigenes zu haben, ist da ein großer Vorteil.
R. Wir nehmen zunächst Skizzen auf. Der Song wird erst dann richtig produziert, wenn er stimmig ist und alles einen Sinn ergibt. Abgesehen von den Keyboard Sachen nehmen wir zudem jeden Song doppelt auf.
Die großartigen Melodien sind es, die mich an eurer Musik am meisten begeistern. Wo holt ihr euch dafür die Inspiration her?
H: Von überall. Außerdem entstehen die Songs meist aus der Melodie, die eine Grundidee darstellt. Das ist meine Arbeitsweise. Der Rest wird meistens um diese Melodie herum gebaut. Das klingt jetzt aber fürchterlich steril, was es natürlich nicht ist. Wir setzen uns alle zusammen und schauen, wie man aus einer guten Melodie einen guten Song machen kann.
R: Wir sind eigentlich alle mehr oder weniger beteiligt an dem Gesamtwerk. Manchmal entsteht am Ende etwas völlig anderes als das, was man nach der ersten Skizze erwartet hat. Weil immer mehr Ideen zusammen kommen. Zudem lassen wir Einflüsse aus allen möglichen Richtungen zu. Schon allein weil die musikalischen Vorlieben der einzelnen Bandmitglieder differieren. Die Liebe zu einer guten Melodie ist allerdings uns allen sehr wichtig. Hymnen schreiben macht am meisten Spaß!
Wenn ihr an eure Anfangszeit als Musiker zurückdenkt: Habt ihr schon immer solche Musik gemacht? Oder gab es da auch etwas anderes?
H: Das Lustige daran ist, dass ich erst mit 27 angefangen habe, selbst Musik zu machen. Vorher war ich schon Jahre als Tontechniker unterwegs gewesen und fing langsam an, ein Studio aufzubauen. Ich hatte also immer mit Musik zu tun, jedoch nie die Ambition verspürt, selbst zu musizieren. Ich sah diese ganzen Bands, und der steinige, harte Weg, den sie alle gehen wollten, war irgendwie nichts für mich.
R: Aber Du bist der einzige aus der Band, der auf direktem Wege aus dem Gothic Rock kommt. Alle anderen haben andere Wurzeln. Drei kommen eher aus dem Metal und ich habe vorher Alternative Rock gemacht. Wolfi ist ein richtiger Metal Schlagzeuger.
H: Ich habe sie alle im Studio kennengelernt. Einer nach dem anderen kam mit seiner Band zur Produktion. Dann habe ich mir die besten rausgepickt (grinst augenzwinkernd).
Was unterscheidet euch von anderen Bands?
H: Es sind in der Hauptsache die großen Melodien, wenn man das so sagen darf, und eine sehr starke Dynamik in der Musik. Da ist sehr viel laut, sehr viel leise, sehr viel Stimmung zu hören. Viele andere in unserem Bereich machen eher eine Art Tanzmusik, wo man gut zum ganzen Album abhotten kann. Bei so etwas habe ich nach vier Songs oder so meist den Kanal dicht. Uns ist sehr wichtig, dass man ein Album von vorn bis hinten durchhören kann und nicht einmal das Gefühl hat, es würde langweilig werden.
Trotzdem hat man einen roten Faden.
R: Der rote Faden ist wichtig. Auf den letzten Alben haben wir stets darauf geachtet und regelrecht Konzepte entwickelt, damit das Gesamtwerk stimmig ist. Dennoch sollten die einzelnen Songs für sich stehen können. Es kommt aber immer mal wieder vor, dass ein für sich allein guter Song rausfällt, weil er nicht zum Album passt. Vielleicht bringen wir mal eine Sammlung von B-Seiten heraus. Da schleppen wir schon einiges mit uns mit, was inzwischen locker für ein Album reichen würde.
Gute Sache, falls ihr euch mal aus einem Vertrag bei einem Label rauskaufen müsst.
H: Müssen wir ja nicht. Wir sind bewusst den Schritt zum eigenen Label gegangen, um solche Situationen zu vermeiden und auch ansonsten das machen zu können, was wir für richtig halten.
Ihr würdet also das Angebot eines größeren Labels ausschlagen?
H: Schon passiert. Das Angebot von Columbia Records war da. Wir haben uns dreimal mit dem A & R unterhalten und dann gemeinschaftlich entschieden: Das ist nicht das, was wir suchen. Der wollte uns schon beim dritten Treffen in die Frisuren reinreden. Absolut nicht unser Ding.
R: Wenn man mit so viel Liebe wie wir Songs schreibt und entwickelt, ist es essentiell, dass einem da keiner großartig reinredet. Da es aber bei allen Labels, auch bei den größeren Indies, irgendwann darauf hinaus läuft, dass dir jemand in die Musik quatscht und dich stilistisch in eine bestimmte Richtung drängen will, haben wir uns für diesen Weg entschieden.
H: Irgendwo kann ich die Labels auch verstehen. Für die ist das Musizieren ein Geschäft und keine Selbstverwirklichung. Für die ist es wichtiger, dass man mehr Alben verkauft.
R: Das bedeutet wiederum natürlich mehr Arbeit für uns, da man sich neben der Band noch mit dem Label beschäftigen muss. Aber letztendlich rentiert sich das, weil man eben nicht zwanzig Prozent, sondern hundert Prozent von den Verkaufserlösen erhält. Zumal wir trotz Krisenzeiten immer mehr Alben verkaufen. Die Zahlen haben sich von „Saviourine“ zu „Aphelia“ fast verdoppelt.
Wie setzt sich Eure Fanschicht zusammen?
R: Interessanter Weise wird es immer bunter. Nach dem „The 2nd“ Album waren es hauptsächlich Gothic People.
H: Vornehmlich Frauen (schmunzelt).
R: Die sind natürlich immer noch da, aber es wird vielfältiger. Mittlerweile kommen auch Metalheads zum Konzert. Oder auch ganz normale Menschen.
Ist das die Entwicklung der Szenen? Eine stetige Vermischung?
H: Eher gar nicht. Momentan ist die Elektromusik auf einem derartigen Hoch, dass Bands wie wir, die eigentlich Rock Musik machen, zumindest in der Clublandschaft ein wenig unter gehen. Das liegt auch an dem Aufwand, den man betreiben muss, um eine Band wie uns auf die Bühne zu bekommen. Einige Clubs können es sich nicht leisten, eine fette PA hinzustellen. Dann muss man ein Schlagzeug auf und ab bauen, die Bühne muss groß genug sein, du brauchst Stage Hands und so weiter. Das kostet alles einen Haufen Geld. Wenn du drei Leute mit zwei Keyboards auf die Bühne stellen kannst, wird vieles einfacher und kostengünstiger.
Ansonsten betrachten wir das Ganze ja sowieso eher von außen, da wir nicht nur in der Gothic Szene unterwegs sind. Wir mischen uns also ganz gut mit allen anderen.
Wir kommen von einem Metal Magazin und wollen natürlich wissen, wie eure Beziehung zum Metal ist.
R: Sehr gut. Wie wir schon gesagt haben, kommen drei von uns eigentlich aus dem Metal. Ich bin ebenfalls ein großer Fan von guten Bands aus dem Bereich. Das letzte Katatonia Album zum Beispiel war eine sehr große Inspiration für mich. Die anderen hören sehr, sehr viel Metal, und auch die richtig harten Sachen.
H: Man kann sich ruhig mal so eine Disbelief Scheibe anhören und richtig laut aufdrehen. Das ist schön, und die sind auch richtig gut.
Was steht an, wenn die Tour durch ist? Erst einmal Pause?
R: Es geht nahtlos weiter. Wir kommen gerade aus den Proben für eine exklusive Unplugged Show in der Schweiz, wo wir einen guten Veranstalter kennengelernt haben. Dort werden wir zusammen mit Antimatter auftreten. Antimatter ist ein Akustik-Projekt von ein paar Leuten aus dem Anathema Umfeld.
Kenn ich. Ich habe das Debüt Album zu Hause.
R: Gemeinsam mit denen spielen wir eine relativ lange Unplugged Show. So etwas haben wir noch nie gemacht, und daher haben wir auch viel dafür geprobt. Es ist schon was anderes, wenn das Keyboard und so nicht dabei ist. Man muss einiges umarrangieren. Aber das hat sehr viel Spaß gemacht.
Solch exklusive Shows eigenen sich hervorragend für Live Alben oder DVDs...
H: Eine DVD haben wir ja schon im aktuellen Album mit drin.
Aber mit so einer besonderen Show lässt sich doch bestimmt was anfangen.
H: Ja klar. Es wird sogar live im Radio übertragen und in vernünftiger Qualität mitgeschnitten, die wir auch zur Verfügung gestellt bekommen.
R: Ich denke mal, wir werden zumindest Ausschnitte davon irgendwann auf einer Bonus-CD oder so veröffentlichen. Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht.
Ab Juni geht dann das Songwriting für ein neues Album los. Diesmal wollen wir uns auf einen Bauernhof zurück ziehen. Mal ein anderes Ambiente zum Ideensammeln statt des Studios. Lagerfeuer, abchillen, Musik machen und dann gucken, was dabei raus kommt.
H: Das wird bestimmt eine neue Erfahrung: den ganzen Tag nichts anderes zu tun als die Gitarre in die Hand zu nehmen, wenn man Lust hat.
Wir sind gespannt. Schlussworte?
R: Vielen Dank an euch alle. Bleibt uns treu. Das nächste Album, das weiß ich jetzt schon, wird wieder mehr Hymnen enthalten als das letzte. Ende 2010 wird es fertig sein.


geführt am 05.04.2009   von Christian
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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