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Therapy? "Troublegum War Gestern…."
Die Punkrocker THERAPY? melden sich nach zweijähriger Abstinenz mit einer neuen CD namens „Crooked Timber“ lautstark zurück. Auf ihrem mittlerweile zwölften Studioalbum präsentieren sich die Nordiren nachdenklich und tiefgründig, aber auch Heavy wie lange nicht mehr. Metalglory.de traf einen gut gelaunten THERAPY? Mastermind Andy Cairns im heimischen Hannover zum Interview. Klar, das „Crooked Timber“ dabei im Mittelpunkt des Gesprächs stand…..
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Therapy? - Troublegum War Gestern….


Erstmal Hi Andy, alles OK im Hause Therapy??
Hi, danke der Nachfrage. Alles läuft super. Wir sind gut drauf und super entspannt.

„Crooked Timber“ ist mittlerweile euer 12. Studioalbum. Bist du mit dem Gesamtergebnis zufrieden, und wo würdest du das Album in eurer Discography einordnen? Und vor allem, was bedeutet „Crooked Timber“ für dich persönlich?
Also ich bin persönlich sehr zufrieden mit dem Album. Ich denke es ist das Beste was wir seit 1999 [ Suicide Pact-You First – d.Verf.] gemacht haben. Das war bis dato unser letztes Album, bei dem ich mit dem Gesamtergebnis wirklich zufrieden war. Natürlich bist du im Nachhinein mit einem Album glücklicher als mit andern, das ist wohl normal. Aber bei „Crooked Timber“ habe ich das Gefühl, das es wieder ein richtiges Therapy? Album ist. Früher habe ich alles im Alleingang gemacht und in die Band eingebracht. Seit Ende der Neunziger schreiben wir alle zusammen an neuem Material - Sozusagen demokratisch [lacht]. Auch diesmal haben wir alle Songs als Trio geschrieben, was dem Album hörbar gut tut. Es hat alles was uns momentan reflektiert. Gute Gitarren, super Drumming, der Sound und die interessante Grundstimmung. Die Lyrics sind auch wirklich gut geworden. Ich bin einfach glücklich über das Resultat von „Crooked Timber“. Es klingt in sich geschlossen und homogen, nicht wie eine simple Ansammlung von ein paar Songs...
Wohl auch, weil alle Songs thematisch miteinander verknüpft sind, obwohl es kein wirkliches Konzeptalbum ist.

Schon das Infosheet zu Album spricht davon, dass es anders klingt als eure vorherigen Releases. Beim durchhören ist mir dann aufgefallen, das die Musik sehr Rhythmus basiert sind, und mit ziemlich Heavy klingenden Gitarren daherkommen. In der Vergangenheit habt ihr ja eigentlich mehr Wert auf griffige Melodiebögen und eingängige Refrains gelegt. Kannst du uns die Veränderungen in der Musik auf „Crooked Timber“ ein wenig erklären…
Das Album reflektiert die derzeitigen Therapy?. Stimmt, wenn du sagst dass wir in der Vergangenheit dafür bekannt waren Musik mit eingängige Melodien und Refrains abzuliefern. Nimm einfach das „Troublegum“ Album das war zu seiner Zeit auch ein typisches Therapy? Album. Wir haben auf dem Album zum Beispiel den richtigen Mix aus Melodie, Punk und Hardrock gefunden. Das gelingt uns in der letzten Zeit nicht mehr richtig. Wir hatten auch für „Crooked Timber“ wieder einige Melodien in petto, die auch sehr eingängig waren. Aber sie klingen einfach nicht zu 100% nach Therapy?. Genau genommen sind sie sehr Cheesig oder klingen wie von einer AOR Band [lacht]. Sie waren nicht mehr Heavy genug, als das wir sie hätten verwenden können. Das ist einfach nicht mehr unser Sound. Ich kann gar nicht mal genau erklären woran das liegt. Auch wenn wir es versuchen, wir kriegen diese Melodien einfach nicht mehr so hin wie früher. Was uns aber nicht stört, denn bei den Aufnahmen zu „Crooked Timber“ haben wir keine Gedanken daran verschwendet, ob das ganze eingängig genug ist, oder sogar Airplay tauglich ist. Wir haben einfach nur versucht gute und interessant klingende Musik zu produzieren, was uns meiner Meinung nach auch gut gelungen ist….

Gut und interessant ist das Album auf jeden Fall. Es ist allerdings kein Album was man nebenbei hören kann. Dafür ist es einfach zu komplex – eben KEIN „Troublegum“. Es gibt viele tiefgreifende Details auf dem Album zu entdecken, wenn man sich damit intensiver beschäftigt.
Yeah, und genau das ist es auch was wir erreichen wollten. Wir sind mittlerweile ja auch andere Menschen in der Dreißigern und Vierzigern. Wir sind heute auch in musikalischer Sicht wesentlich breiter interessiert, als zu der Zeit als „Troublegum“ entstand. Die Leute die damals das Album gemocht haben, sind heute auch 15 Jahre älter. Und es war ja auch ein Album von / für jüngere Leute. Wenn wir heute versuchen würden „Troublegum Part 2“ zu schreiben würden uns die jungen Leute wohl auslachen [lacht]. Heute sind Bands wie ’My Chemical Romance’ für sie das Maß aller Dinge. Würdest du einen von denen 15 Jahre in der Zeit zurück schicken würde er wahrscheinlich auch ’Nirvana’ oder Therapy? Alben kaufen. Aber wenn er heute die Wahl zwischen ‚’My Chemical Romance’ oder dem Album von ein paar Vierzigjährigen Säcken hat, wird er sicherlich ersteres kaufen. Die Zeiten haben sich einfach geändert, und es gibt für uns auch keinen Grund warum wir mit solchen Bands in Konkurrenz treten sollten.

Und wie lief das Songwriting konkret ab?
Also am Anfang hatten wir eine weißes Blatt Papier. Wir hatten zu Beginn der Rehearsal Session keinerlei konkrete Ideen, geschweige denn irgendwelche Riffs. Wir haben uns erstmal eine Art Blacklist gemacht, oder nenn es Roten Faden. Da haben wir unsere Gedanken was wir, nicht nur in musikalischer Hinsicht [lacht], tun können und was wir lieber lassen sollten, niedergeschrieben. Zum Beispiel Dinge wie: „Keinerlei Rock Musik, Metal oder Punk hören während des Songwriting Prozesses“. Erst dann haben wir Konzepte zu jedem Song erarbeitet, und konkrete Riffs gesammelt. Das haben wir dann zu einem groben Grundgerüst zusammengefügt, Demo Aufnahmen gemacht und sind zu Andy Gill [Producer, und u.a für die Alben von Killing Joke verantwortlich – d.Verf.] ins Studio gefahren. Er hat sich das ganze angehört und mit ihm zusammen haben wir „Crooked Timber“ sozusagen von Grund auf zusammengebaut.

…. Und wie lief’s dann im Studio?
Im Studio haben wir dann erst das blanke Schlagzeug aufgenommen. Selbst die Becken haben wir erst später hinzugefügt. Wir haben zwar so noch nie gearbeitet, aber es war wirklich toll. Früher haben wir einfach alle Rhythmusparts zusammen aufgenommen, und den Rest einfach eingefügt. Aber diesmal eben erst die blanken Drums, dann die Bassspur. Erst dann Gitarren, Gesang und die Becken ganz zum Schluss. Das schwierigste am ganzen Album war wirklich das Zwei Monate währende Songwriting. Die Arbeit im Studio ging dann recht schnell. Binnen zwei Wochen hatten wir das ganze Album eingespielt, und dann noch mal zwei Wochen für den Mix.

Du hast schon Andy Gill erwähnt. Er war euer Produzent für das Album. Wie lief die Zusammenarbeit mit ihm konkret ab, und inwieweit hat er hörbare Ideen mit in das Album eingebracht?
Andy kennt Therapy? wirklich sehr gut. Er kennt alle unsere Alben und weiß was wir wollen. Er hatte ja auch nur dieses grobe Gerüst zur Verfügung, als wir begannen „Crooked Timber“ aufzunehmen. Aber ihm war wichtig, dass wir wieder einen überzeugenden druckvollen Drum Sound bekommen. Er war der Meinung dass der uns in den letzten Jahren etwas verloren gegangen ist. Das nächste was er sich wünschte, war eine Änderung meines Gesangs. Sozusagen Back to the Roots, denn insbesondere mein Akzent hat sich im Laufe der Zeit wirklich sehr verändert. Er wollte, das ich wieder Singe wie ich auch spreche. Eben mit Irischem Akzent, auch um unsere Identität zu wahren und nicht wie irgendeine x-beliebige amerikanische Band zu klingen. Und was die Musik im gesamten betrifft ist er sehr genau mit dem Timing, insbesondere die Drums und der Bass müssen bei ihm punktgenau passen. Da ist er sehr, sehr genau. Wir sind ihm sehr dankbar für seine Tipps, da uns diese Dinge auch nicht auffallen. Wir hören unsere alten Alben doch nicht mehr regelmäßig und merken diese Veränderungen nicht. Aber bei allem was er an uns verbessern wollte hatte er vollauf Recht.

Ok, wir haben nun viel über euer neues Album geredet. Lass uns jetzt mal in der Historie von Therapy? ein wenig zurückgehen. Ihr seid seit über zwanzig Jahren im Geschäft, und habt eine Menge Höhen und Tiefen durchlebt. Wenn du zurückblickst, was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Also das erste war natürlich die Gründung. Wir haben uns im Dezember ’89 in Nord Irland gegründet, Michael kam Anfang 1990 dazu. Zu dem Zeitpunkt gab es keine Nordirischen Bands in diesem Genre die mit einem Labeldeal aufwarten konnten. Wir nahmen einfach eine Single auf und bekamen tatsächlich einen Deal. Das war schon etwas Unglaubliches für uns. Das nächste ist sicherlich unser „Troublegum“ Album 1994. Wir bekamen plötzlich Airplay und wurden plötzlich bekannt. Das Album ist sicherlich auch ein Grund, dass wir heute hier zusammen sitzen. Es hat uns eine gewisse Fanbase geschaffen und einige Möglichkeiten eröffnet. Dann verloren wir unseren Deal. Wir waren dadurch an einem Punkt angekommen, wo sich die Frage stellte ob wir weitermachen sollen. Aber wir nahmen trotzdem eine weitere Platte „Suicide Pact-You First“ auf. Das Album ist wirklich anders als die Alben die wir davor gemacht haben und spaltete unsere Fans in zwei Lager. Aber wir bekamen erstaunlicherweise überwiegend positive Resonanzen bei den Fans, auch wenn es genügend Kritiker gab.
Und zu guter letzt ist da noch der Einstieg von unserem Drummer Neil Cooper bei Therapy?. Er kam im Sommer 2002 in die Band und hat einen sehr großen Anteil daran das wir wieder zurück zu alter Stärke zurück gefunden haben. Mit ihm kamen der Spaß und der Enthusiasmus – zwei unverzichtbare Bausteine für Therapy? - in die Band zurück.

Wie würdest du eure Musik jemanden beschreiben der euch noch nie gehört hat?
Also einem Jungen Menschen würde ich sagen: „Hör’s dir einfach an!“ [lacht]
Und einem Menschen in gesetzterem Alter: „Wir sind eine Rockband aus Nordirland, das ganz normal Bass, Gitarre und Schlagzeug benutzt um Musik zu machen“. Ich würde uns nicht mit diesen oftmals üblichen Labeln behaften. Wir sind keine Punk Band, keine Metal Band…. Wir sind eine einfache Rockband, die verschiedene Einflüsse verarbeitet.

Und was sind eure musikalische Haupteinflüsse?
Gute Rhythmusmusik, Riff-betonte Gitarrenmusik und Atmosphärische dunkle Musik. Aber keine dieser technischen Bands mit vielen Breaks Tempowechseln.

Ihr seid ja in Nord-Irland groß geworden. Ein Land, in dem Gewalt, und Terror leider immer noch an der Tagesordnung sind. In wieweit hat das eure Musik geprägt?
Es ist sogar wahrscheinlich, das es Therapy? in dieser Form gar nicht geben würde. Weißt du, wir sind alle in diesen Problembezirken groß geworden. Du wurdest täglich auf der Straße belästigt, und hast Gewalt im TV mitgekriegt. Es gab Bezirke die man gar nicht gefahrlos betreten konnte. Aber das war eben die Normalität. Erst als wir älter wurden, mit unseren Eltern in Urlaub gefahren sind und so, haben wir realisiert wie anders das Leben in Nord-Irland ist. Was zu der Zeit aber alle Kids miteinander verband, war die Liebe zur Musik. Eine spezielle Szene wie heute gab’s nicht. Man ging einfach zu jedem Konzert das es gab. Das waren wirklich wenige, da kaum eine Band in Nord-Irland Halt machte. Da war es egal ob das Simple Minds, The Smits, The Clash, Bronski Beat oder James Bryan waren. Hauptsache war, für einen Moment ausbrechen zu können. Auf den Konzerten war es immer friedlich da es um die Musik ging, aber der Heimweg war oftmals ziemlich gefährlich. Deswegen hast du im Anschluss noch eine komplette Club Night drangehängt. Eines Tages begannen wir wohl auch aus diesen Gründen selbst Musik zu machen. Und selbst zu dieser Zeit haben wir noch Live Konzerte verschiedenster Bands besucht: Sugarcubes mit Björk, und am nächsten Abend Gigs von irgendwelchen Reggae Musikern. Wir wurden aufgrund der allgemeinen Situation immer von verschiedensten Bands außerhalb von Nord-Irland beeinflusst.

Ihr seid in der Szene als Band bekannt, die ständig auf Tour ist. Wie wichtig ist für euch diese Live Präsenz? - Du bist ja schließlich auch Familienvater
Touren ist immer noch sehr wichtig. Obwohl, Wir hatten uns diesmal ein komplettes Jahr Auszeit genommen bevor wir uns an die Aufnahmen zu „Crooked Timber“ gemacht haben. Da war ich natürlich ständig zu Hause. Wenn ich auf Tour bin, vermisse ich meine Familie natürlich.
Aber mit der Familie lässt sich mein Job gut vereinbaren. Schau, wenn ich zuhause bin dann für mindestens zwei Monate. Dann bring ich meinen Sohn zur Schule und bin ständig für ihn da. Ich habe eine Menge Freunde die jeden Tag einen geregelten Nine to Five Job haben. Die haben letztlich weitaus weniger Zeit für ihre Familie als ich. Wenn, dann höchstens am Wochenende.

Bevor wir zum Ende des Interviews kommen, was sind eure Pläne für 2009?
Ich hoffe wir können möglichst viele Festivals in Europa spielen. Der Plan ist ein paar Shows vor Beginn der Festivalsaison zu absolvieren, und im Spätsommer eine komplette Tour zu spielen. Im Oktober/November planen wir dann eine ausgedehnte Deutschlandtour. Ich hoffe dann bis Weihnachten unterwegs sein zu können.

…Hört sich nach ’ner Menge Arbeit an.
Ich hoffe doch sehr. Das ist ja auch mein Job [lacht]

OK Andy, danke für dies Interview und viel Erfolg weiterhin. Ein paar abschließende Worte an eure Fans?
Danke an alle Fans und denen die dies Interview lesen. Ich habe den größten Respekt vor den Fans, insbesondere denen die uns so lange die Treue gehalten haben. Ich hoffe das ich bald wieder nach Deutschland kommen kann, um Live zu spielen. Wir hatten immer viel Spaß und eine tolle Zeit hier bei euch. Und natürlich danke für euren Support!

geführt am 07.05.2009   von Blizzard
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