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Arctic Plateau "Musik Als Offenbarung"
Der Italiener Gianluca Divirgilio hat jüngst nicht nur das Debüt seines Soloprojekts ARCTIC PLATEAU veröffentlicht, sondern mit diesem auch einen beachtlichen Einstand hingelegt. Gleich zwei Gründe, einmal elektronisch in Rom anzuklopfen und den Kopf hinter "On A Sad Sunny Day" über sein Projekt, das erste Album und den Menschen hinter der Musik auszuquetschen.
Weitere Infos zu Arctic Plateau:
REVIEWS:
Arctic Plateau On A Sad Sunny Day
Arctic Plateau The Enemy Inside
INTERVIEWS:
Arctic Plateau - Musik Als Offenbarung

Sei gegrüßt, Gianluca! Zu aller erst möchte ich dir danken, dass du dir die Zeit nimmst, uns einige Fragen zu deinem großartigen neuen Album „On A Sad Sunny Day“ zu beantworten. Also fangen wir doch gleich an:

Würdest du uns bitte als erstes ein paar Fakten zu dir selbst und deinen bisherigen musikalischen Aktivitäten geben? Erzähl uns ein wenig von ARCTIC PLATEAU und die Idee hinter diesem Projekt?
Hi, ich selbst bin 36 Jahre alt und habe mit ARCTIC PLATEAU angefangen, indem ich mich ganz einfach alleine in ein Zimmer gesetzt und Songs geschrieben habe. Allerdings habe ich dabei nie gedacht, dass ich jemals ein komplettes Album aufnehmen würde, denn in diese Richtung denke ich einfach nicht. Diese Musik zu schreiben war für mich wie eine Begegnung mit Gott – eine Offenbarung und ein Moment des vollen Bewusstseins.

Da du aus dem warmen und sonnigen Italien kommst, finde ich es ein wenig verwirrend, dass der Name deines Projekts ARCTIC PLATEAU lautet. Wie bist du auf solch einen frostigen Namen gekommen? Meiner Meinung nach strahlt deine Musik gar nicht so viel kalte Atmosphäre aus...
Ich war auf der Suche nach einem Namen, der sowohl das Gefühl von Kälte als auch den Eindruck einer weitläufigen Landschaft vermittelt. Meine Musik mag sich vielleicht nicht so kalt anfühlen, aber ich wollte einen Bezug zu einer eisigen Wasserfläche herstellen, da ich von der See sehr fasziniert bin und diese für mich ein Bild für das Unbewusste an sich darstellt. Ich hätte mein Projekt nicht „The Sun“ nennen können, nur weil ich Italiener bin und wir hier oft gutes Wetter haben. Genauso wenig bin ich aufgrund des Bandnamens jetzt ein Wikinger! Der Name ARCTIC PLATEAU vermittelt einfach die Idee von Etwas ohne Grenzen und Einschränkungen, er hat jedoch auch eine ironische Bedeutung: Ich habe versucht, den Moment vor dem Orgasmus – die sogenannte „Plateau Phase“, in der man komplett die Kontrolle verliert – zu vergeistigen. Mein Versuch war, diesen Moment musikalisch festzuhalten, quasi einzufrieren und diesem Hochgefühl einen Namen zu geben: ARCTIC PLATEAU.

Dein Debüt ist von dem deutschen Label Prophecy Productions veröffentlicht worden. Wie bist du an den Plattenvertrag mit Prophecy gekommen und was kannst du bis jetzt über ihre Arbeit sagen?
Ich habe viel Promo-Material in die ganze Welt hinaus geschickt und am Ende habe ich bei den Leuten unterschrieben, die ihrer Arbeit ernsthaft, überzeugt und professionell nachgehen. Es ist heutzutage nicht einfach einen Plattenvertrag zu bekommen und ich fühle mich geehrt, diesen bei Prophecy Productions bekommen zu haben.

Gibt es irgendwelche Tipps, die du ehrgeizigen Künstlern oder Bands geben würdest, die ebenfalls einem Plattenvertrag hinterher jagen?
Manchmal ist Ehrgeiz eine schlechte Sache, da wir versuchen sollten, einfache, menschliche Wesen zu bleiben. Lass mich nur dies dazu sagen: Künstlerisch gesprochen bin ich ein Kind des Zufalls. Ich habe hier in Italien schon immer in Bands gespielt, bin live aufgetreten und habe nie über einen Plattenvertrag nachgedacht. Ich bin davon überzeugt, dass sich alles immer früher oder später von selbst ergibt. Sicherlich sind Promotion, Aufnahmen etc. notwendige Dinge, aber man sollte sich nicht zu viele Fragen stellen und nur auf einen Vertrag hinarbeiten, sondern stattdessen einfach aus Liebe zur Musik weitermachen. Ich bin der Meinung, dass wenn man Talent hat, sich früher oder später irgendetwas auf die vielleicht merkwürdigste Art und Weise ergibt.
Wenn ich einen Rat geben soll, dann nur diesen: Achtet nicht zu sehr darauf, was die Leute sagen und spielt immer die Musik, die ihr selbst mögt. Spielt mit den richtigen Leuten zusammen und macht euch bewusst, was ihr an Geld und Schweiß in eure Musik steckt. Wenn es heute kein Label gibt, das euch nicht nimmt, dann zerbrecht euch darüber nicht den Kopf – wahres Talent wird nicht in solchen Kategorien gemessen. Macht einfach weiter und versucht, Spaß zu haben mit dem, was ihr macht – das Leben inklusive.

Nun, lass uns jetzt zu „On A Sad Sunny Day“ kommen. Meiner Meinung nach erschaffst du auf deinem Debüt ein paar wundervolle Klanglandschaften, die zwar Ideen und Aspekte gewisser Musikgenres aufgreifen (z.B. Shoegaze, Indie und Post Rock), am Ende aber ganz eigene Welten kreieren. Wie stehst du zu dem Album, nun da es veröffentlicht wurde? Bist du mit dem Endergebnis zufrieden?
Ich bin zufrieden, ja. Ich höre selber eine ganze Menge verschiedener Musikarten und bin besonders empfänglich für viele verschiedene Sounds. Ich versuche demnach, meinen persönlichen Geschmack in meine Arbeit einfließen zu lassen und denke nicht zu sehr über den Song als Endergebnis nach. So etwas entwickelt sich langsam. Da ich so viele verschiedene Musikgenres liebe ist es mir auch nicht möglich, bestimmte Favoriten zu nennen.

Was kannst du uns denn zu dem Cover von „On A Sad Sunny Day“ erzählen? Ich finde, dass es ganz hervorragend die Stimmung des Albums trifft, aber wie bist du dazu gekommen, speziell dieses Bild zu verwenden?
Ich wollte kein Cover, auf dem nur eine Person oder ein Gegenstand abgebildet ist. Dieses Cover repräsentiert für uns alle etwas ganz Bestimmtes aus der Vergangenheit. Erinnerst du dich? ;-) Wir alle, auch du und ich, sind auf diesem Photo. Es gibt Momente im Leben, die einfach niemals wiederkommen. Niemals wieder. Auch „On A Sad Sunny Day“ spiegelt diese Atmosphäre.

Du bezeichnest deine Musik als „explizit geträumt“. Kannst du diese Aussage ein wenig mehr ausführen? Siehst du deine Träume als Inspirationsquelle? Gibt es vielleicht noch mehr Dinge die dich und deine Musik beeinflussen?
Ich bin besonders von meinem vergangen Leben beeinflusst, genauso wie von der See, wie ich ja bereits erzählt habe, aber natürlich auch von der Gegenwart. Inspiriert werde ich von vielen Dingen auf ganz unterschiedliche Art und abhängig von der jeweiligen Jahreszeit.
Sehr oft träume ich komplette Melodien, die ich dann nachdem ich aufgewacht bin, noch nachts versuche zu Papier zu bringen. Manchmal habe ich für meine Arrangements eine harmonische Lösung im Kopf oder ich träume von kompletten, instrumentalen Konzerten, kann mich später aber nur an ein paar Noten erinnern. Ich habe keine Regeln fürs Musikschreiben – alles ist möglich.

Eine Sache, die mich beim ersten Hördurchlauf von „On A Sad Sunny Day“ besonders überrascht hat, ist der Schreigesang im Background bei dem Song „Alive“. Wie kamen diese Vocals zustande? Kannst du dir vorstellen, auf zukünftigen Veröffentlichungen von ARCTIC PLATEAU mehr solcher Screams oder sogar Growls einzubauen?
Das kann ich nicht wirklich sagen. Ich mag einige Black-Metal-Bands und mir macht es Spaß, Screams einzusingen. Ich betrachte das als Ausdrucksform, um gewisse Gemütsverfassungen zu erreichen, glaube aber nicht, dass ich jemals ein komplettes Album mit Screams aufnehmen werde.

Du scheinst großen Gefallen an ausladenden Instrumentalparts ohne Vocals zu finden. Kannst du dir vorstellen, ein reines Intrumentalalbum aufzunehmen und sich nur auf diese Seite der Musik zu konzentrieren?
Klar. Ich liebe Instrumentalmusik und mein Traum ist es, einmal ein Doppelalbum aufzunehmen, dessen eine Hälfte rein instrumental ist. Wer weiß, was die Zukunft bringt...

Es scheint, dass Italien immer reicher an qualitativ hochwertigen, emotionalen Rockbands wird. Vor einigen Jahren tauchten Bands wie KLIMT 1918 und ROOM WITH A VIEW auf der Bildfläche auf und nun kommst du mit ARCTIC PLATEAU daher. Gibt es irgendwelche Bands aus Italien – jedweden Genres – die du unseren Lesern empfehlen würdest?
Um ehrlich zu sein, gibt es hier so viele tolle Underground Bands, aber mir fällt besonders MOKADELIC ein: Magischer Post Rock mit einem Sound in der Nähe von MOGWAI und außerdem auch aus Rom (genau wie Gianluca – Anm. d. Red.). Eine weitere Band ist SVOLTA (ehemals SPELLCRAFT), die sehr guten Crossover/Indie Rock machen. Auerßdem sind noch MUVEN zu nennen. Man findet viele gute Bands unter meinen Top-Friends der ARCTIC-PLATEAU-MySpace-Seite...

Planst du momentan irgendwelche Live-Aktivitäten oder ist ARCTIC PLATEAU ein reines Studio-Projekt? Da du ja für die Albumaufnahmen etwas Unterstützung von Gastmusikern hattest, könntest Du doch bestimmt auch für ein paar Auftritte Hilfe bekommen, oder? Ich kann mir deine Musik sehr gut in einem kleinen, gemütlich Club vorstellen...
Ich muss definitiv anfangen, Konzerte zu spielen, allerdings ist das Vorhaben nicht leicht. Ich versuche aber momentan, in diese Richtung zu arbeiten.

Das soll es dann auch schon gewesen sein. Ich danke dir noch einmal für das Beantworten der Fragen und wünsche dir alles Gute für die Zukunft mit ARCITC PLATEAU. Wenn du noch etwas loswerden möchtest, bitteschön:
Ich bedanke mich ebenfalls, es war schön dich kennenzulernen. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mir bisher ihre Gefühle mitgeteilt haben. Noch einmal danke! Ich hoffe, dass ich schon bald in eurem Land spielen kann!

Best Regards,
C I A O
Gianluca
Arctic Plateau
geführt am 17.07.2009   von Gorlokk
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musikalischer Background des Verfassers
Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Neo-Thrash/Metalcore, Black Metal, Düster-Rock u.v.m.
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