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New Model Army "…touren Ist Etwas Für Faulpelze!"
New Model Army sind eine der Institutionen im Indie-Sektor. Kaum eine andere Band des Genres bedient auch nach fast 30 Jahren die Fans derart beständig mit hochklassige Alben nebst den ebenso hochklassigen Live Shows wie das englische Quintett. Erst im September 2009 lieferten die Mannen um Justin Sullivan einen neuerlichen Geniestreich in Form ihres viel umjubelten „Today is a good day“ Outputs ab. Metalglory traf den charismatischen Frontmann „der etwas anderen Revolutionsarmee“ zu einem ausgiebigen Plausch auf der aktuellen Tour. Bestens gelaunt erzählt er im nachfolgenden Interview was er eigentlich nach all den Jahren im Geschäft vom Touren hält, plauscht über seine beziehung zu Deutschland und teilt seine Gedanken zur immer noch aktuellen Wirtschaftskrise. Aber lest selbst…
Weitere Infos zu New Model Army:
REVIEWS:
New Model Army Today Is A Good Day
New Model Army Anthology
INTERVIEWS:
New Model Army - …touren Ist Etwas Für Faulpelze!
LIVE-BERICHTE:
New Model Army vom 25.11.2009

Hi Justin! – Ihr seid gerade auf ausgedehnter Europatour um das neue Album „Today is a good Day“ Live zu präsentieren. Wie läuft die Tour bis jetzt?
Normal! Alles völlig normal. Aber das heißt bei New Model Army das es mal wieder fantastisch ist! – Die Tour ist echt entspannt. Es ist eine gute Tour bei der alles klappt. Alle haben ihren Spaß und sind Super relaxt. Wir waren vor den Europadates für einen Monat quer durch Amerika unterwegs gewesen und das war manchmal echt hart. Auch wenn es auf eine spezielle Art auch toll war.


Ihr seid ja eine Band die eigentlich beständig auf Tour ist. Ein Jahr ohne New Model Army Tour gibt es glaube ich seit Jahren schon nicht mehr. Nach fast dreißig Jahren im Geschäft (und auf den Bühnen): Welchen Stellenwert hat das Touren für euch wirklich? – Ist es mehr Spaß oder wirklich eine absolute Notwendigkeit?
Es ist sicherlich Spaß, aber es ist auch ein Job. Aber in erster Linie ist es ein Lebensgefühl. Ich weiß nicht ob es wirklich sein müsste, das wir so viel auf Tour sind, aber wir wollen - auch nach so vielen Jahren – einfach auf Tour sein.

Gerade in Deutschland seid ihr ja extrem viel unterwegs. Habt ihr irgendeine spezielle Beziehung zu den deutschen Fans, oder wieso kommt ihr für so viele Gigs immer wieder nach Deutschland?
Ja. Haben wir. Das lustige ist, das wir von den englischen Fans häufig gefragt werden warum wir nicht so oft in unserem Land spielen wie in Deutschland. Aber es gibt drei Tatsachen die die besondere Beziehung zwischen Deutschland und New Model Army darlegen. Erstens: Ihr liebt es auszugehen. [lacht] Ihr seid dankbare Fans und eure Locations sind fantastisch. Ihr habt eine echt tolle und breitegefächerte Clublandschaft, von kleine Kellerbars bis hin zu großen Event Halls. Das gibt es in England in der Form nicht so ausgeprägt.
Zweitens: Eure (Musik)Medien sind nicht von einem zentralen Punkt gesteuert. Es mag komisch klingen, aber in England ist es leider wie folgt: Vier Menschen treffen sich in einer Londoner Bar und besprechen bei einem Pint was die Leute zu hören bekommen sollen und was nicht. Sie bestimmen was läuft. Bei euch ist es einfacher eine Plattform zu bekommen, da jede große Stadt seine eigenen Medien hat die berichten was derzeit angesagt ist. Wir waren nie eine Medienband und werden es auch nie werden. Wir hatten nie großes Airplay oder so. Wohl auch weil du uns in kein Genre stecken kannst. Und in England kommt das nicht gut an, wohingegen wir in Deutschland nie Probleme deswegen hatten. Schaut’s euch an, ihr seid als als Online Magazin auf den Metal Sektor fokussiert, aber wir sind sicherlich keine Metal Band. Trotzdem sitzen und lachen wir gerade zusammen, und machen dieses Interview. In England wäre das kaum vorstellbar…
Und das dritte, was New Model Army und Deutschland gemein haben ist, Naja, etwas schwerer zu erklären…

[Justin]:…Erlaubst du mir mal für einen Moment die Stereotypischen Ansichten über Deutschland zur Erklärung ranzuziehen?
[Metalglory] Klar…

[Justin] Gefährliches Pflaster, ich weiß [lacht]. Um das wichtigste vorweg zu nehmen: Ihr habt einen grundsätzlichen Zwiespalt in euch. Ihr seid auf der einen Seite sehr berühmt dafür sehr direkt zu sein und eure Sprache ist sehr präzise. Aber auf der anderen Seite seid ihr auch ganz, ganz schrecklich romantisch. Ihr wollt am liebsten alle Poeten und Künstler sein. Poetisch zu sein, heißt aber ganz einfach auch schrecklich romantisch zu sein. Und genau diese Zwiespältigkeit findest du auch in New Model Army. Wir sind auf der einen Seite auch sehr direkt, besonders wenn du die Lyrics betrachtest. Aber auf eine andere Art sind wir auch sehr romantisch, ja fast schon melancholisch. Und das spricht euch einfach an, und entspricht dem was wir sind. Sicher gibt es in England eine Menge Leute, die das auch mögen, aber eben nicht die Medien. Wir Engländer mögen keine Emotionen, sie schrecken uns ab. Sie mögen Kunst, aber sie muss mit viel Ironie serviert werden.

Ihr habt ja auch auf eurer neuen CD „Today is a good Day“ wieder auf direkte Art die Finger in die Wunden gelegt. Zum Beispiel geht ihr in dem Titeltrack ganz offensiv mit der Bankenkrise ins Gericht und ihr nehmt bei eurer Meinungsäußerung kein Blatt vor den Mund. Ist die ganze CD thematisch eine Abrechnung mit den Verantwortlichen der momentan immer noch spürbaren Wirtschaftskrise?
Die CD ist fast komplett in dem Monat entstanden als die Wirtschaftskrise ihren Anfang nahm und das ganze System kollabierte. Der Titeltrack ist unsere persönliche Feierstunde zum Wall Street Kollaps. Allerdings muss ich dazu sagen: Wenn du mir damals erzählt hättest das unsere Regierungen sich allerdings derart massiv einschalten und den Bankern quasi unsere Staatsgelder für die nächsten 25 Jahre als Hilfspaket zur Verfügung stellen, wäre ich überrascht gewesen. Aber ich habe an diesem Tag meine Freude gehabt, und die habe ich mit dem Album-/Titeltrack ausgedrückt.

Und wie denkst du heute über die Krise?
Kapitalismus ist eine absolut natürliche Sache, und ich bin selbst überrascht das ich das jemals sagen würde. Aber es ist ein unabänderlicher Fakt. Alles folgt einem natürlichen Lauf. Die Natur durchläuft vier Jahreszeiten, wir durchlaufen als Menschen verschiedene Entwicklungsphasen die im Kern aber alle identisch sind. Und so ist es auch mit dem Finanzsystem. Es arbeitet auch in verschiedenen absolut natürlichen Phasen die, mal bildlich ausgedrückt, nichts weiter sind als Blasen. Diese Blasen sind eine absolute Notwendigkeit um das ganze System am laufen zu halten. Und was an diesem Tag geplatzt ist, war nun mal ein besonders große, unnatürliche Blase. Sie musste einfach irgendwann platzen. Wenn es damit vorbei ist, sind wir „nur“ für die nächsten 25 Jahre in Schwierigkeiten, aber ich bin noch nicht einmal sicher dass das alles war. Das ist auf jeden Fall schlimm für alle und wäre für sich genommen eine Tragödie.
Aber was mich daran wirklich freut ist die Tatsache das damit das ganze Lügenkonstrukt, das die Banker über all die Jahre so mühevoll aufgebaut haben, eingestürzt ist. Wenn das nächste Mal ein Banker oder Politiker im Fernsehen auftaucht, und dir erzählt was er alles für das Wohl der Wirtschaft tut, kannst du ihnen ins Gesicht lachen und ihnen die passende Antwort geben. Denn sie meinen sie sind es die die Fäden ziehen, aber in Wahrheit tun sie gar nichts. Es ist ihre Eitelkeit die sie glauben lässt sie könnten die Wirtschaftsentwicklung beeinflussen. Aber sie schaden dem System nur, da sie nur dafür sorgen dass diese Blasen unnatürlich dick werden. Denn der Wirtschaftskreislauf arbeitet ganz allein für sich selbst. Blasen, platzende Blasen, Blasen. Das ist der ganz natürliche Rhythmus der Wirtschaft.

Um mal zum Album zurückzukommen: Du hast gesagt, das das ganze Album innerhalb von nur einem Monat entstanden ist?
Ja, alles bis auf den letzten Song, den wir im Februar aufgenommen haben um unseren langjährigen Freund und Manager Tommy Tee zu Ehren, der Weihnachten 2008 gestorben ist.

Und schreibt ihr die Songs immer so schnell hintereinander weg oder sammelt ihr schon auf Tour Ideen?
In den letzten 15 Jahren war es irgendwie immer derselbe. Ich habe im Prinzip zwei Behälter. Einen für den ganzen Kram der die Lyrics betrifft, und einen in den musikalische Ideen wandern. Meist sind das aber nur Rhythmussequenzen. Du musst wissen ich schreibe eigentlich ständig. Meist nur Bruchstücke einer Idee, aber sie werden alle gesammelt. Ich habe auch nach dreißig Jahren immer noch so viele Ideen. Und das ist was zählt und vor allem unheimlich hilfreich ist. Und wenn die Behälter voll sind, stelle ich alle Aktivitäten bezüglich New Model Army ein. Da nehme ich einfach einen kompletten Monat Abstand von allem. Anschließend setze ich mich hin, selektiere die Ideen und lasse sie zu Songs reifen. Der erste Song der dabei rauskommt ist immer Müll, der zweite vielleicht auch noch aber dann geht es eigentlich von ganz allein. Um ehrlich zu sein ist das eine sehr einfache Arbeitsweise, aber ich kann so am besten arbeiten. Wenn die Songs dann alle stehen nehme ich sie mit und wir überarbeiten sie gemeinsam noch einmal.

2010 ist auch ein Feierjahr für New Model Army. Anniversary Gigs erfreuen sich ja momentan großer Beliebtheit. Werdet ihr auch auf diese Art euer Dreißigjähriges Bestehen feiern?
Ja, wir planen etwas in dieser Richtung. Allerdings erst am Jahresende. Zum einen setzen wir jetzt noch die Tour fort. Das geht bis zum Frühjahr, dann kommen Festivals und dann müssen wir üben. [lacht] Wir wollen etwas machen was wir nie zuvor gemacht haben. Eine sehr nostalgische Show, aber solange sind wir in dieser Formation ja noch gar nicht zusammen.

Und wenn du jetzt schon mal einen kleinen Rückblick wagst, war es eine tolle Zeit? Überwiegen die Up’s oder die Down’s?
Oh, es war sicher eine tolle Zeit. Und ehrlich gesagt halten sich die Up’s und Down’s die Waage. Aber ich krümmer mich ehrlich gesagt nicht sonderlich darum was gewesen ist. Das ist mein Schlüssel zu langer Gesundheit [lacht]

Und hast du nie darüber nachgedacht, was du hättest besser machen können oder welchen Fehler du besser nicht gemacht hättest? Irgendwas was du heute anders machen würdest?
Alles!!! [lacht] Oh, ich habe wohl so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man mit einer Band machen konnte. Das aktuelle Album vielleicht mal ausgenommen. Um ehrlich zu sein: Alle Alben haben ihre Höhepunkte, aber maximal 40% des Materials taugt wirklich für die Ewigkeit. Der Rest ist, naja, sagen wir OK. Auf dem neuen Album sind es zumindest 60%. Und das sage ich nicht weil es unser neues Album ist, sondern weil ich an die Songs glaube die auf unglaublich hohem Niveau gespielt sind. So wie das seit Jahren stabile Line-Up auf unheimlich hohem Niveau agiert. Ich kann ohne Probleme behaupten das die momentane Besaetzung das beste New Model Army Line-Up ist. Wir mussten zwar über die Jahre zusammenwachsen aber das ist uns gelungen. Die gesamte Band spielt und klingt befreit und agiert als homogene Einheit wie man am Resultat unschwer hören kann.

Eine Frage die mich brennend interessiert: Als ihr vor fast dreißig Jahren angefangen habt, wieso habt ihr da den Namen New Model Army gewählt?
Oh, wir brauchten ursprünglich nur einen Namen für zwei läppische Gigs in einem absoluten Kellerloch von Pub und dachten das wäre cool sich nach einer englischen Revolutionsarmee zu benennen. [Lacht] Ich hab mich schon immer für Geschichte interessiert. Wir haben ja auch nicht daran gedacht, dass wir in dreißig Jahren noch auf der Bühne stehen würden.
Aber politische Motivationen standen dabei nie im Fokus. Es war immer nur ein musikalisches Interesse, auch wenn es in den Anfangstagen ein paar Mal versucht wurde uns politische Motivation anzudichten.

Um mal den Bogen zum Metal zu spannen. Kennst du die Anacrusis (I love the World) oder Sepultura (The Hunt) Coverversion von euch?
Oh ja. Ich mag sie. Ich habe beide Bands schon getroffen. Das Sepultura Cover hat mich sehr beeindruckt. Sie haben wirklich sehr, sehr wenig geändert und trotzdem klingt das Resultat unglaublich Heavy und absolut nach Sepultura. Anacrusis hab ich mal in Chicago getroffen. Ich mag ihre Interpretation von I love the World, wenngleich sie nicht ganz so nah am Original sind wie Sepultura. Aber sie haben es anders angefasst und sich Spielraum für ihre eigenen Sounds und Ideen gelassen. Aber auch das Skyclad Cover ist Großartig
[„Master Race“ vom ’Oui Avant Garde a Chance’ Album – d.Verf.].

OK, letzte frage: Was können wir in Zukunft von New Model Army erwarten? Das Altenteil steht wohl noch nicht so bald an.
Oh, nein! – wir wollen spielen. New Model Army ist momentan in der Situation mit dem besten Line-Up seit 1985 unterwegs zu sein. Wir sind ein stabiles Line-Up und können einander zu 1000% vertrauen. Sowohl auf der Bühne als abseits davon. Sie interessieren sich für das Wohl der Band. Das war leider nicht immer so. Ich habe mittlerweile 2000 Gigs oder so mit New Model Army gespielt, aber derzeit ist es einfach ein gutes Gefühl auf die Bühne zu gehen. Außerdem ist touren etwas sehr schönes für faule Leute und ich bin im Grunde faul [lacht].

OK, Justin. Danke für dieses interessante Interview. Ein paar abschließende Worte an eure Fans und an die Leser von Metalglory.de
Wieso abschließende Worte? – Es ist eine lange seit 1980 währende Tour und sind noch nicht am Ende [lacht].
Aber im Ernst: Ich möchte allen Fans für ihre tolle Unterstützung danken. Wir hatten nie einen Top 20 Hit geschweige denn großartiges Air-/ oder Videoplay. Aber trotzdem seid ihr da, wenn wir Live spielen und gebt uns seit Jahren euren treuen Support und unterstützt uns großartig. Durch euch können wir am Ende des Jahres 2010 30 Jahre New Model Army feiern! - Danke.






geführt am 13.01.2010   von Blizzard
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