METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Interviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Blind Guardian "Die Zeit Ist Noch Lange Nicht Abgelaufen..."
Mit einem gewaltigen Paukenschlag melden sich die deutschen Fantasy Metaller BLIND GUARDIAN vier Jahre nach dem von Presse und Fans gleichermaßen kritisch beäugtem "A Twist in the Myth" zurück. "At the Edge of Time" verknüpft dabei nahezu perfekt alte und neu Trademarks der Band und straft alle Kritiker lügen, die die Band bereits abgeschrieben haben. Im Interview gewährt uns ein super entspannter und sympathischer Frontmann Hansi Kürsch interessante Einblicke in den Entstehungsprozess von "At the Edge of Time", klärt dabei auf was diesmal anders gelaufen ist, und läßt last but not least durchschimmern was man von der im Herbst anstehenden Tour erwarten kann.
Weitere Infos zu Blind Guardian:
REVIEWS:
Blind Guardian Fly
Blind Guardian A Twist In The Myth
Blind Guardian Battalions Of Fear [remastered]
Blind Guardian Follow The Blind [remastered]
Blind Guardian Tales From The Twilight World [remastered]
INTERVIEWS:
Blind Guardian - A Twist In The Myth - Das Neue Album
Blind Guardian - Die Blind Guardian Remasters Serie Ist Da
Blind Guardian - Die Zeit Ist Noch Lange Nicht Abgelaufen...
Blind Guardian - Von Der Vergangenheit, über Die Auftritte, Bis Zu Den Aufnahmen

Hi Hansi, schön das du Zeit für uns hast. Ich denke mal die letzten Tage und Monate waren recht stressig. Viel Studiozeit, bei dem ihr euer neues Album fertig gestellt habt und nun der Interviewmarathon hier auf dem Wacken Open Air. Hast du schon Zeit gehabt aufs Gelände zu schauen und ein paar Eindrücke zu sammeln?

Oh doch natürlich. Ich hab dieses Jahr zum zweiten Mal die Gelegenheit mir das Festival quasi von unten anzugucken. Letztes Jahr hatte ich den kurzen Gastauftritt bei Rage, da war ich nur kurz hier, aber dies Jahr habe ich die Zeit reichlich genutzt muss ich sagen. Ich hab mir Astral Doors, Iron Maiden, Slayer und einige andere kleinere Bands angeschaut.
Im Allgemeinen muss ich sagen, es ist eine unfassbare Atmosphäre. Egal ob man unten in der Menge steht oder auf der Bühne, die Stimmung hier in Wacken trägt einen einfach mit. Die Besucher sind so dankbar und trotz der Masse liebenswert, das ist unglaublich. Der Metal Fan an sich ist ja eh sehr zuvorkommend und freundlich, aber hier wird das absolut offensichtlich nach außen getragen. Wenn alle so drauf wären wie hier und jetzt, wäre die Welt ein Stück besser.

Eine schöne Einleitung. Aber ihr seid ja nicht hier um euch von der Atmosphäre berauschen zu lassen, sondern eher um euer neues Album zu promoten.
stimmt… [lacht]
„At the Edge of Time“ ist gerade acht Tage in den Läden, wie sind die Resonanzen seitens der Fans und der Presse bis jetzt?

Sehr positiv. In den Printmagazinen sind wir sehr gut weggekommen [lacht]. Die Journaille die Metal-Affin ist, war eigentlich sowieso zu 90% positiv. Und auch die Fanresonanz, so wie wir sie hier erlebt haben, oder im Internet als Feedback bekommen haben ist genau so positiv. Es gibt natürlich immer welche denen man es nicht recht machen kann, oder die mit bestimmten Songs ihre Probleme haben. Aus dieser Richtung kommen dann auch die Diskussionen auf, das wir hätten gesagt hätten wir gehen Back to the Roots. Das haben wir so nie gesagt! – Wir haben gesagt dass wir alte Qualitäten wieder einarbeiten wollen. Wir wollten nie kein zweites „Somewhere“, „Imaginations“ oder „Nightfall“ Album einspielen. Uns war wichtig dass die Songs individuell neu sind, und trotzdem einiges an alten und neueren Trademarks zu bieten haben. Und das ist uns gelungen.

[Dirk] Und wie geht ihr mit den 10% „Kritik“ am neuen Album um?

Ich denke wie bei allem, man muss mit ein bisschen Kritik leben und umgehen können. Und wenn es konstruktive Kritik ist, dann freuen wir uns, denn das kann man dann bei künftigen Arbeiten berücksichtigen und einbauen.

Für mich scheint es so, das „At the Edge of Time“ um einiges basischer, kompakter und fokussierter klingt. Die ausladend komponierten Arrangements und sperrigen Songstrukturen zum Beispiel waren ja einer der großen Kritikpunkte an euren letzten beiden Alben seitens der Fans und auch der Presse.

Basischer ist vielleicht nicht das richtige Wort. Denn das A Twist in a Myth Album kommt zum Beispiel mit wesentlich weniger Ingredienzien aus als unser aktuelles Werk. Sie verwirrt aber wie du schon sagst aufgrund der Strukturen teilweise und bietet dadurch wesentlich schwerer Zugang. Diese ganzen Orchester Partituren und futuristischen Arrangements sind Dinge die wir in dieser Form schon auf der „Nightfall at Middle Earth“ oder der „Night at the Opera“ gemacht haben. Aber trotzdem ist „At the Edge of Time“ zugänglicher geworden als z.B. die „Twist in a Myth“. Vor allem weil wir diesmal sehr genau auf den Punkt gearbeitet haben. Der Fokus war von Anfang an wirklich sehr genau definiert. Und das war auf den letzten beiden Alben eines unserer gröbsten Mankos. Wir haben auf der „Opera“ zum Beispiel in derart viele Richtungen gearbeitet, dass selbst wir teilweise nicht wussten wo wir gerade sind. Und in abgespeckter Version gab’s das auf der „Twist“ ebenfalls. Wenn ich heute in einen Song wie ’The Edge’ reinhöre, dann denke ich immer noch das die Nummer Potenzial hat und Geil klingt, aber sie führt den Hörer eben nirgendwo hin. Und die „At the Edge of Time“ hat einen sehr klar ersichtlichen roten Faden…

[Dirk] Ich denke mal dadurch ist auch die Livetauglichkeit des Materials eher gegeben…

Ja, das macht es für uns einfacher die Songs zu performen. Zum Beispiel eine an sich großartige Nummer wie ’Precious Jerusalem’ ist Live gar nicht zu performen. Der Song ist Hammer, aber du kriegst ihn Live einfach nicht in den Griff. Bei den neuen Sachen ist es da schon anders. Wir haben jetzt vier Stücke davon geprobt und sie werden supergut...
Es gibt immer Sachen die kannst du umsetzen, und an anderen scheiterst du kläglich. Wir versuchen uns z.B. seit zwölf Jahren an ’The Curse of Feanor’. Der Song ist Live gerade noch machbar, das wissen wir, aber es muss auch überzeugend sein. Ansonsten lassen wir es lieber.

Es gab mal ein Statement von dir, zur Opera Scheibe glaub ich, das in etwa so lautete: „[...]Wir können die neuen Songs Live teilweise gar nicht mehr umsetzen“[...]. Hat dieser angesprochene Liveaspekt letztlich auch eure Arbeitsweise bewusst ein Stück weit zu eingängigeren Strukturen beeinflusst?

Ich denke da waren andere Faktoren ausschlaggebender. Wir hatten diesmal zum Beispiel Glück mit der Zeitlichen Planung. Aufgrund der Arbeit zum Computerspielsoundtrack von Sacred 2 waren wir direkt im Songwriting drin und hatten mit ’Sacred Worlds’ gleich ’nen Glücksgriff. Sonst brauchen wir auch mal zwei drei Monate, bevor wir sagen „Ja, das könnte ein guter Opener sein“. Diesmal hatten wir einen großartigen Einsteiger und wir haben dann einfach weiter drauflos gearbeitet. Das ganze Songwriting hat sich dann ganz natürlich entwickelt. Da war es schwierig noch zu unterbrechen und irgendetwas einarbeiten zu wollen, oder in irgendeine Richtung umzuarbeiten. Ein derart organisches Songwriting war selbst für uns eine neue Erfahrung. Die anschließende Produktion war dann ebenfalls sehr organisch, wobei wir mit unserem Produzenten Charlie Bauerfeind zusammen jeden Song konzeptionell etwas anders behandelt haben und dann entsprechend produziert haben.

Unsere Single ’A Voice In The Dark’ ist dafür ein super Beispiel was bei den Aufnahmen noch geändert wurde. Die Nummer ist nun total gerade und brachial. War sie vorher auch, aber aufgrund einiger kleiner Tempobreaks im Drumming klang sie in der Ur-Version doch ein wenig sperriger und progressiver. Das war letztlich nicht vollends songdienlich und wir haben es geändert.
(
Die „ungehobelte“ Demoversion gibt es übrigens auf der Bonus CD der „At the Edge of Time“ Digi Pack Version.)
Und genau auf solche Sachen haben wir bei der Produktion dann noch stärker geachtet und sie korrigiert. Das haben wir in der Form auch noch nie zuvor gemacht. Was im Übrigen auch ein Verdienst von Charlie ist, der sich so intensiv wie nie zuvor auf Blind Guardian vorbereitet hat und uns in allen Belangen eine große Hilfe war.

Und wie sieht es mit dem Lyrics aus? – Ein immer großes Thema bei Blind Guardian. Vom Herr der Ringe Zyklus seid ihr ja schon länger weg, aber ein gewisses lyrisches Konzept wohnte trotzdem allen Blind Guardian Alben inne. Wie ist es diesmal?

Auch hier haben wir kein strenges Konzept, sondern eher eine Art roten Faden. Es dreht sich alles um das Thema Zeiten. Es geht fast durchweg um Wendepunkte oder Veränderungen die die Zeit mit sich bringt. Dabei dienten wieder vorrangig Romane als Ideengeber. Durch die Vielzahl der Einflüsse ergeben sich dann diverse Blickweisen auf diese Thematik, sodass die Fans wieder die Möglichkeit ihrer eigenen Interpretation haben. Das ist das wichtigste für mich, das die Leute ihren Raum zur Interpretation unserer Lyrics haben.
Ich finde es schlimm alles vorzudiktieren. Aber trotz der vielen Charaktere die in den Lyrics Einzug gehalten haben, habe ich versucht den Storytelling Approach irgendwo wieder in den Vordergrund zu stellen.

…also künftig keine Mittelerde mehr bei Blind Guardian?

Ich würde auch gerne mal wieder was in Richtung Tolkien machen, aber das ist unter anderem auch immer eine Frage der Songs. Das Material muss sich dafür eignen. Und das war auf den letzten Alben irgendwie nicht der Fall. Da bietet sich unser Orchesterprojekt, an dem wir ja auch immer noch arbeiten, eher an. Das spricht definitiv eine klare Tolkiensprache. Wenn sich mit den ganzen rechtlichen Verschiebungen an Tolkiens Schaffen irgendetwas in Einklang bringen lässt, greifen wir das Thema natürlich auch wieder auf.

Eine kurze allgemeine Frage noch zum neuen Album: Wie wichtig sind dir persönlich eigentlich Chartentries? Als ich Mittwoch nach Wacken losgefahren bin, stand „At the Edge of Time“ auf Platz eins der Albumcharts einsortiert…

Lustig, das du es erwähnst, denn ich bin deswegen gestern auch angemailt worden. Aber der Nummer Eins Entry ist wohl in den Händlerabhängigen Verkaufscharts gewesen. Die offiziellen Charts kommen erst am Freitag. Und da werden Unheilig mit ihrem neuen Album wohl immer noch harte Konkurrenz sein. Die sind mit ihrem aktuellen Album immer noch fest im Geschäft. Ich würde natürlich gerne ein Nummer Eins Album haben, so offen und ehrlich bin ich mal. Schließlich waren wir mit unseren letzten drei Alben immerhin beständig Top Ten. Aber das wird schwer. Natürlich beschwere ich mich angesichts der Konkurrenz nicht über Platz zwei oder drei [lacht]

Wie von Hansi vorhergesagt hat, sicherten sich Unheilig den ersten Platz der offiziellen Charts, „At the Edge of Time“ stieg auf Platz zwei ein.

[Dirk] Habt ihr euch zu “Tales” oder “Somewhere” Zeiten über solch Dinge eigentlich Gedanken gemacht?

Ne eigentlich nicht. Als wir die „Battalions of Fear“ veröffentlicht hatten, haben wir gedacht vielleicht mal in Helloween Regionen vorstoßen zu können. Die hatten zu dem Zeitpunkt ja schon die Keeper draußen und waren zu der Zeit eine echte Institution. Auf der „Follow the Blind“ durften wir dann ja dankenswerter Weise auch auf Kai Hansen zurückgreifen [Gitarre und Backing Vocals bei Valhalla – d.Verf.]. Wir hatten immer gedacht wir haben Potenzial, aber über Charts wurde kein Gedanken verschwendet. Das änderte sich eigentlich erst mit der „Somewhere“ Scheibe. Der Wechsel zu einem Riesen-Label [Virgin –d.Verf.] war natürlich eine Art Ritterschlag, wenn auch ein verpflichtender. Die „Somewhere“ war dann auch Platz eins in Japan. Ab da wurde es Thema für uns. Und zu „Imaginations“ Zeiten änderte sich das Denken darüber bei uns beständig. „Nightfall in Middle Earth“ war dann auch unser erfolgreichstes Album wenn man die blanken Verkaufszahlen betrachtet.

Du erwähnst gerade die Verkaufszahlen. Alle jammern über rückläufige Verkaufszahlen, ist das auch bei Blind Guardian ein Thema?

Ja schon. „Nightfall“ war unser absoluter Peak, danach ging es leicht bergab. Aber nicht dramatisch. Das ist auch immer Länderabhängig. Die „Opera“ zum Beispiel wird in Nordamerika von den meisten Fans dort als unser bestes Album angesehen. Aber der Wandel ist nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere in Japan brach der Markt ein, aber auch hier in Europa. Aber einen wirklichen Grund zum klagen sehe ich noch nicht. Die einzige Befürchtung die ich habe, ist der Umstand, das die Verkäufe von „At the Edge of Time“ etwas unter den Nachwirkungen des „A Twist in a Myth“ leiden könnten.

Im Interview das ich vor einiger Zeit mit einem Musikerkollegen von dir geführt habe, meinte er zu dem von dir auch angedeuteten (Business)Wandel für meinen Geschmack recht treffend: „Früher hast du getourt um eine Platte zu promoten, heute machst du eine Platte um touren zu können – und letztlich Kohle zu verdienen“. Trifft das auf eine Band wie Blind Guardian auch noch zu, oder ist die Live Performance aufgrund eures Status eher eine Art „Vergnügen“ um euch zu präsentieren und mit den Fans in Kontakt zu treten?

Ich bin da eher altmodisch gestrickt und sehe die Tour immer als ein Beiwerk zum Album. Wir machen mit Blind Guardian immer noch ein Album um letztlich auch ein Album zu verkaufen. Live hast du dann natürlich die Möglichkeit den Leuten das Album noch näher zu bringen.
Du bist als Musiker darauf angewiesen Resonanz zu bekommen und zwar die direkte Resonanz der Fans. Das geht nun mal nur Live. Außerdem ist die Live-Präsentation das was Musik letztlich ausmacht; und sollte auch das erklärte Ziel eines jeden Musikers sein.
Ich liebe es aber genauso im Studio zu sein, zu komponieren und aufzunehmen. Das ist ebenfalls ein geiler Kick und bringt auch große Verpflichtungen mit sich. Du musst auch hier was Ordentliches abzuliefern, sonst hängt es dir ewig nach. Live ist es natürlich auch so, aber unter anderen Bedingungen. Live zu spielen ist immer Nett, spontaner und macht Spaß, ist aber eben auch Mega anstrengend. Und auch wenn es tierisch schlaucht, bin ich gerne „On the Road“. Eigentlich ist das sogar meine Priorität, denn letztlich ist Live zu performen eben genau das was die Musik erst richtig lebendig macht.

Aber trotzdem ist der Wind im Business rauer geworden denke ich. Ein Indiz sicher auch aus meiner Sicht, das viele Musiker Zweit- oder sogar Drittprojekte aus dem Boden stampfen. Jon Schaffer hat ja zum Beispiel gerade sein Sons of Liberty Projekt offiziell veröffentlicht. Mit ihm bist du ja auch mal diesen Side-Step mit Demons & Wizards gegangen. Geht da in absehbarer Zeit noch / wieder was?

Magst du recht haben. Ich finde die Nebenprojekte aber gar nicht so schlimm, solange sie inhaltlich gefüllt sind. Und das ist eben das Manko bei vielen sogenannten Side-Projects.

Aber was Demons & Wizards angeht: Ja wir haben drüber gesprochen. Jon und Ich wollen was Neues unter dem Banner zusammen machen, aber es ist momentan ein reiner Zeitfaktor der uns hindert. Wir wollen es eben auch richtig machen. Und wir müssen eben wie erwähnt auch irgendwas zu sagen haben. So wie Jon jetzt zum Beispiel mit Sons of Liberty. Sonst macht das ganze absolut keinen Sinn. Wir wollten uns letztes Jahr schon treffen, hat nicht geklappt. Dies Jahr sind wir beide unterwegs, klappt auch nicht. Ich denke mal 2012/2013 vorher wird das wohl nix. Aber wir sind dran [lacht]

Du hast es schon gesagt, ihr geht auf Tour. Im Oktober beginnt sie. Bevor wir zum Ende des Interviews kommen ein kurzer Ausblick auf das was wir erwarten können

Wir arbeiten mit Hochdruck dran. Es gibt ein paar super Konzepte. Die ganze Produktion ist natürlich hauptsächlich auf die neue Scheibe designed. Natürlich wieder mit Videoprojektionen und dergleichen, aber wir werden auch so noch ein paar Images Einfließen lassen. Wir haben im Mai die ersten Proben gemacht und sind fest überzeugt dass wir den Fans ein starkes und interessantes Gesamtpaket bieten werden….

Ein Wort noch zu euren Supportbands Steelwing und Enforcer die ja die junge aufstrebende Garde repräsentieren ….

Die sind beide saucool! – Enforcer sind ja mittlerweile etwas etablierter als Steelwing die ja gerade erst ihre erste (klasse) Scheibe draußen haben. Die sind beide so saujung und klingen derart authentisch nach Achtzigern, das ist unglaublich. Wenn ich die Bands damals vorgesetzt bekommen hätte, wäre ich sicher Fan geworden...
Beide Bands sind cool und haben ein Ziel auf das sie professionell zusteuern. Dabei haben sie natürlich noch mit allen möglichen Unwägbarkeiten, sowohl positiven als auch negativen, zu kämpfen. Aber sie machen ihre Sache supergut. Wenn so eine Band mal ’nen Roadmovie machen würde, wäre das sicherlich tausendmal interessanter als bei einer etablierten Combo wie uns zum Beispiel. [lacht] Und deswegen mag ich die Jungs.
Außerdem bin ich gespannt wie sich beide Bands entwickeln. Insbesondere bei Enforcer steht ja als nächstes das wichtige dritte Album an. Ich sag ganz ehrlich, wir könnten solche Alben wie sie sie jetzt abgeliefert haben gar nicht mehr machen, das würde albern und aufgesetzt klingen. Aber letztlich haben wir auch so angefangen, und das macht es auch für mich reizvoll deren Werdegang mit zu verfolgen. Das wird sicher eine coole Nummer

OK, wir müssen zum Ende kommen. Ein paar abschließende Worte an unsere Leser und eure Fans

Hört auf jeden Fall in die neue Platte rein. Und an unsere Fans kann ich nur sagen: Schön das ihr immer noch die richtige Musik unterstützt. Draußen passiert viel Scheiße. In allen Belangen. Und da sind individuell denkende Leute, die sich auch über die richtige Musik Gedanken machen, auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Danke Hansi für deine ausführlichen und teils auch offenen Antworten. Und weiterhin viel Glück mit Blind Guardian, eurem neuen Album und der kommenden Tour.

Danke euch beiden für das interessante Gespräch, vielleicht sieht man sich auf der Tour.


Mein Dank geht an Markus Wosgien von Nuclear Blast, der dieses Interview dankenswerter Weise auf dem Wacken Open Air 2010 arrangiert hat.

Alle hier verwendeten Bilder (P)+(C) www.blindguardian.com


Das Interview wurde in Zusammenarbeit mit Gastschreiber Dirk aka "Max Power" ;-) geführt.








geführt am 13.08.2010   von Blizzard
(NEU!!!!)Über den Artikel diskutieren:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

musikalischer Background des Verfassers
NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
X   Aktuelle Top6
1. Steel Panther "Balls Out"
2. Steel Panther "Feel the Steel"
3. Gary Moore "After the War"
4. Mötley Crüe "Shout at the Devil"
5. Judas Priest "Defenders of the Faith"
6. Carnage "Dark Recollections"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Death "alles"
2. Savatage "alles bis Edge of Thorns"
3. Mötley Crüe "Shout at the Devil / Dr. Feelgood / Girls,Girls,Girls"
4. Overkill "Taking Over"
5. Deep Purple "Live in Japan"
6. Helloween "alles bis Keeper Pt. II"

[ Seit dem 13.08.10 wurde der Artikel 5861 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum