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Iron Fate "Trad Metal Auf Dem Vormarsch"
Aus dem nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands stammen Iron Fate, die in jüngster Zeit mit ihrem Debüt "Cast In Iron"über Massacre Records auf sich aufmerksam machen konnten. Traditioneller Metal, vorgetragen von echten Metal Fans, die mal schauen wollen, wie gut sie in die Fußstapfen ihrer Idole passen - das ist das Programm der Formation aus Goslar. Ihre glaubwürdige Vorstellung unterstreichen die Jungs mit sypmathischen Antworten auf die Metalglory Fragenattacke.
Weitere Infos zu Iron Fate:
REVIEWS:
Iron Fate Cast In Iron
INTERVIEWS:
Iron Fate - Trad Metal Auf Dem Vormarsch

Hallo Jungs! Erst mal vielen Dank für das neue Album. Wie sind die ersten Reaktionen?
Jan: Die Reaktionen sind durchweg positiv. Traditioneller Heavy Metal scheint wieder auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Das freut uns natürlich sehr. Des Weiteren werden wir nicht selten mit Größen wie Priest und Maiden verglichen, was noch ein zusätzliches Highlight für uns ist.
Einige von unseren Lesern haben vielleicht noch nichts von euch gehört. Gebt uns bitte einen kurzen Lebenslauf und Einblicke in die ersten Meilensteine eurer Karriere.
Denis: Also gegründet haben wir uns um 2004/2005 rum unter dem Namen Krypteria. Traditioneller Heavy Metal stand von Anfang an bei uns auf dem Programm. Neben Jan am Bass und mir am Gesang wären da noch Harms und Martin an den Sechssaitern und Sascha am Schlagzeug. Was die bisherigen besagten Meilensteine angeht, so können wir auf zwei Festivalauftritte auf dem Rock Harz Festival und Gigs mit Bands wie Goddess Of Desire und Mercenary zurück blicken.
Lasst uns über die "Cast In Iron" sinnieren. Mein Favorit ist "War In The Streets". Erzählt uns etwas über diesen Song und seine Geschichte.
Jan: Die Geschichte erzählt sich an und für sich von selber. „War in the streets ist ein Anti-Kriegs-Song. Kriege gehen auf beiden Seiten immer verloren. Allerdings gibt es Individuen und ganze Gruppierungen die diesen Sachverhalt immer noch nicht verstanden haben und wahrscheinlich auch nie verstehen werden. Um das zu verdeutlichen, mussten wir diesen Song darüber schreiben.
Und was ist mit "Imagine A Better World"?
Denis: Jeder der schläft und träumt, wünscht sich eine bessere Welt herbei, und so tu ich das auch. Ganz ehrlich. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und Nachrichten sehe, habe ich keine Lust mir Abends noch einen Horrorfilm an zu schauen. Wozu Schauspieler beim Abschlachten zu schauen, wenn es doch trauriger Weise fast vor der Haustür real passiert. So träumt man sich einfach doch eine für sich perfekte Welt herbei, muss doch aber schlussendlich realisieren, das sie eben nicht real ist. Das ist im Prinzip die Kernaussage dieses Songs.
Welches sind eure Lieblingsstücke des Albums und warum?
Jan: Mein Fave auf „Cast In Iron“ ist definitiv „Resurrection“, da er einfach nur nach vorne geht.
Denis: Mir gefallen „Imagine A Better World“ und „Rage In A Cage“ am besten, weil ich in den Songs zwei Seiten von mir zeigen kann.
Haben sich Songs vom neuen Album bereits live besonders bewährt?
Denis: Oh Ja. Der Song „Iron Fate“ lädt die Leute zum Mitsingen ein und sie befolgen diese Einladung mit Wonne. Auch bei „Resurrection“ gibt es in der Liveversion ein Chorpart fürs Publikum der auch zu 100% funktioniert.
Gibt es Texte, die euch am Herzen liegen?
Jan: Ja. „Painful Sorrow“ ist so einer. Den haben Sascha und Harms für einen Menschen geschrieben, der die beiden viel zu früh für immer verlassen hat. Und um diesen Verlust zu verarbeiten, haben sie diesen Song darüber geschrieben. Musik ist ein hervorragendes Ventil um solche Thematiken zu verarbeiten.
Wie habt ihr euch für das Album Cover entschieden, und was steckt dahinter?
Denis: Ich habe das Internet nach coolen Coverartworks durchforstet, bin dann auf den Künstler Timo Würz gestoßen, der auch schon Covers für „Sacred Steel“ und „Amon Amarth“ gemacht hat. Wir haben ihn angeschrieben und ihm unsere Vorstellungen mitgeteilt, welche er im vollen Umfang erfüllt hat.
Jan: Das Cover an sich zeigt ein Monster, welches ganz und gar aus Metall besteht, respektive aus Metall gegossen worden ist. Damit wollen wir aufzeigen, es sich um den traditionellen Hevy Metal handelt, der auf der Scheibe vorzufinden ist. Ansonsten ist auf dem auf dem Cover noch eine ziemlich karge Landschaft zu sehen. Man kann daraus interpretieren, das wenn „Deutschland sucht den Superstar“ es geschafft hat, die Musiklandschaft so leer zu fegen, es der Heavy Metal immer wieder schafft, aus dem Untergrund aufzutauchen um der Welt zu zeigen wo der Hammer hängt. *lach*
Was wollt ihr mit eurer Band noch erreichen?
Jan: Wir wollen möglichst viel Live spielen. Ist das nicht eigentlich das Bestreben jeder Liveband? Wir lieben den Heavy Metal und das wollen wir zeigen, indem weiterhin gute Scheiben produzieren, um es den Leuten anschließend Live in die Ohren zu blasen.
Welcher Satz sollte am Ende in der großen Historie des Metal über euch stehen?
Denis: Puh, das ist eine schwere Frage. Wir sind Metalfans, die in die Fußstapfen ihrer Vorbilder treten wollen, da wir nicht wollen, dass diese wundervolle Sparte des Heavy Metals ausstirbt. Wenn wir es schaffen diesen Eindruck zu vermitteln, wäre es toll ein Statement mit dieser Kernaussage in diese besagte Historie zu schreiben.
Nennt uns doch mal ein paar aktuelle CDs, die ihr zu Hause gerne hört.
Jan: Als erste ist da mal ganz klar die aktuelle „Accept“ zu nennen. Die Jungs haben ein tolles Album produziert und mit Mark Tornillo einen hervorragenden Ersatz für Udo Dirkschneider gefunden. „Blood of the nations“ läuft bei mir momentan rauf und runter.
Denis: Oh Ja. Die Scheibe geht schön nach vorne. Im Übrigen ist auch die neue von „Jorn“ für Dio nicht von der Hand zu weisen. Sehr schöne Produktion und nicht so lieblos, wie es beispielsweise Manowar auf der „Magica“ inszeniert haben. Jorn nehm ich seinen Tribut an Dio absolut ab.
Ist Goslar ein guter Platz, um als Metal Musiker zu leben?
Denis: Nun, Goslar mag nicht unbedingt das Metalparadies sein, aber nichts desto trotz ist der Heavy Metal nicht tot dort. Es gibt dort eine Zulaufstelle namens „Tor 3“, wo sich Metaller am Wochenende treffen und die Sau raus lassen können. Gäbe es diesen Laden nicht, so würde es um einiges ärmer in Sachen Metal in Goslar aussehen.
Wie lief eure CD Release Party?
Jan: Oh die Release Party war ein voller Erfolg. Diese haben wir im schon oben genannten Tor 3 veranstaltet. Im Vorprogramm hatten wir die Nürnberger Oldschool Thrasher „Repent „ (www.repent.de), die ordentlich Stimmung gemacht haben. Auch wir waren mit uns sehr zufrieden an dem Abend. Gute 2,5 Stunden haben wir Programm gemacht und über die Verkauszahlen von Eintrittskarten, Tonträgern und Textilien können wir uns auch nicht beklagen. *lacht*
Wie wichtig ist es euch, live zu spielen?
Denis: Sehr sehr wichtig. Jan hat es im Prinzip schon vorweg genommen. Jede Liveband hat das Bestreben auf der Bühne zu stehen und sich zu präsentieren. Da bilden wir sicherlich keine Ausnahme. Ständig im Proberaum zu stehen ist sicher für keinen eine Erfüllung. Um es also auf den Punkt zu bringen, sind Livegigs ein wesentlicher Bestandteil unseres Daseins.
Mit welcher Band würdet ihr am liebsten ein Konzert durchziehen, wenn ihr die freie Wahl hättet?
Jan: „Freie Wahl“ sagst du ? Gut dann würde ich gleich in die Vollen gehen und Judas Priest nennen. Aber nicht weniger groß wäre die Ehre die heiligen Bretter mit Bands wie Jag Panzer oder Paragon zu teilen.
Denis: Ich würde ja am liebsten mal mit Queensryche oder Sanctuary zusammen spielen. Geoff Tate hat mich nicht wenig in Sachen Gesang inspiriert.
Wie sieht es mit zukünftigen Live Aktivitäten aus?
Denis: Wir sehen zu, dass wir in Zukunft öfter unterwegs sind. Es nützt nichts sich nach einem guten Album auf die faule Haut zu legen. Das liegt uns sowieso fern. Wir wollen raus und das werden wir auch tun und auf der Bühne werden ohnehin keine Gefangenen gemacht. *lacht*
Seht ihr euch andere Bands live an? Welche haben euch in letzter Zeit auf der Bühne beeindruckt?
Jan: Aber sicher sehen wir uns Livebands an, obwohl wir in letzter Zeit leider kaum die Gelegenheit hatten Konzerte zu besuchen. Welche Bands mich allerdings sehr beeindruckt haben, waren „Cage“ im Hamburger „Headbangers Ballroom“ und „Queensryche im „Capitol“ in Hannover.
Denis: Oh ja. Die Konzerte waren großartig. Ein weiteres Highlight war für mich auch „Whitesnake“ und „Alice Cooper“ in Hannover. Es ist beeindruckend, was die ältere Generation noch leisten kann.
Wir freuen uns, euch auf Tour zu sehen. Irgendwelche letzten Worte?
Jan: Momentan sieht es ja wie gesagt für die traditionelle Schiene und somit für Bands wie „Iron Fate“ wieder sehr gut aus. Ich hoffe stark, dass dieser Trend lange anhält und somit unseren Fortbestand garantiert. Wir wollen einfach nur eine Chance, unsere Arbeit zu machen. In diesem Sinne bedanke ich mich hiermit bei euch und euren Lesern für euer Interesse an Iron Fate und hoffe, den einen anderen von euch mal bei einem Konzert  auf ne Tasse Bier am Tresen zu treffen *lacht*
geführt am 09.09.2010   von Christian
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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