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Lantlôs "Ich Hasse Langeweile!"
Das folgende Interview wurde bereits vor einigen Monaten geführt. Leider führten diverse Abspracheschwierigkeiten zu einer Verzögerung der Veröffentlichng. Da ich es allerdings zu interessant finde, um es im Archiv verstauben zu lassen, möchte ich es euch dennoch nicht vorenthalten) Lantlôs-Chefdenker Markus Siegenhort, vielen besser unter seinem Pseudonym "Herbst" bekannt, veröffentlichte vor nicht all zu langer Zeit mit ".neon" ein kleines Meisterwerk des modernen, experimentellen Schwarzmetalls. Grund genug, um ihn etwas genauer auszuhorchen. Gesprächig stand er mir am Telefon Rede und Antwort und erzählte über seine Kontakte zu Neige, die Zukunft von Lantlôs und seine Vorliebe für Jazz.
Weitere Infos zu Lantlôs:
REVIEWS:
Lantlôs .neon
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Lantlôs Agape
Lantlôs Melting Sun
INTERVIEWS:
Lantlôs - Ich Hasse Langeweile!
Lantlôs - Ich Hasse Langeweile!
Lantlôs - Ich Hasse Langeweile!

Hallo! Wobei störe ich dich gerade?

Eigentlich bei nichts. Ich habe krankheitlich bedingt gerade sowieso nur wenig zu tun.

Fangen wir gleich direkt mit deiner neuen Scheibe ".neon" an. Diese ist ja nun schon einige Zeit lang erhältlich. Wie fühlst du dich nach der Veröffentlichung? Bist du mit dem Werk zufrieden oder gibt es im nachhinein Details, mit denen du weniger glücklich bist?



Ich bin schon damit zufrieden, aber nicht euphorisch oder so. ".neon" ist eigentlich sowieso eine alte Veröffentlichung für mich. Sie ist schon vor rund zwei Jahren entstanden, konnte aber erst jetzt durch den Labelwechsel und diverser Verzögerungen erscheinen. Also zufrieden mit dem Artwork und der LP an sich bin ich schon, jedoch ist sie für mich ein alter Hut.

Hast du einen Lieblingstrack auf dem Album?

Meine Lieblingstracks sind "Theses Nights were ours" und der letzte Song "Neon". Sie besitzen für mich am meisten Atmosphäre. Allerdings gibt es keinen persönlichen Hintergrund, weshalb sie mir am besten gefallen.

Für ".neon" kam es bekanntlich zu einem Sängerwechsel. Da es sich bei eurem neuen Sänger um Neige von Alcest handelt, bringt dies auch eine Umstellung auf hauptsächlich englische Sprache mit sich. Laut Selbstaussage wolltest du aber sowieso keine deutschen Texte mehr verfassen. Was sind dafür die Gründe?

Das entscheide ich eher aus dem Bauch heraus. "Lantlôs" fand ich traditioneller, daher passte die deutsche Sprache für mich vom Gefühl her besser dazu. ".neon" wirkt für mich viel moderner und deshalb empfand ich Deutsch als unpassent. Der Sprachwechsel liegt also nicht direkt an Neige. Mit einem anderen Sänger hätte ich das auch so gemacht.

Wie kan es eigentlich zu dem Kontakt mit Neige? Kanntet ihr euch schon länger?



Ich kenne ihn nun schon seit rund 3 Jahren. Mein damaliger Gitarrist und ich suchten nach einem Cover für unser Debüt. Zu der Zeit hatte ich mir gerade die "Ruines Humaines" EP von Amesoeurs gekauft. Das Artwork davon hat mir sehr gefallen und so habe ich mich an die Adresse auf dem Backcover gewand. Zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass ich gerade an Fursy Teyssier geraten bin, der damals zusammen mit Neige bei Amesoeurs spielte. Über Fursy entstand dann auch der Kontakt zu Neige. So haben wir uns kennen gelernt und regelmäßig geschrieben. Als ich festgestellt habe, dass es mit Alboin nicht funktioniert, habe ich Neige dann einfach gefragt, ob er als Sänger einsteigen möchte.

Um bei Neige zu bleiben: Er ist ja nun offizielles Mitglied der Band. Kann man daher erwarten, dass er sich in Zukunft auch musikalich oder textlich bei Lantlôs einbringen wird?

Nein, das glaube ich nicht. Er hat sein Hauptbetätigungsfeld bei Alcest und das ist für ihn auch wichtig. Ich weis auch nicht, ob er sich bei Lantlôs überhaupt einbringen möchte. Wenn er Ideen bringt, lässt sich natürlich darüber reden. Das Songwriting möchte ich aber nicht aus den Händen geben. So wie es jetzt ist, ist es gut und so soll es auch bleiben!

Nun zur musikalischen Seite. Für mich klingt ".neon" offener, durchdachter und flüssiger als sein Vorgänger. Worin siehst du die Hauptunterschiede zwischen den beiden Alben?

Ich finde auch, dass beide Alben relativ unterschiedlich klingen. Ich möchte auch betonen, dass ich das Debüt nicht alleine gemacht habe. Das war so ein 50/50 Ding zwischen mir und meinem damaligen Gitarristen Angrrau. Wir waren damals noch sehr jung und spielten mehr oder wenig einfach drauf los. Meinen ersten Song schrieb ich damals mit 16 Jahren. Bei ".neon" war das hingegen anders. Man wird mit der Zeit reifer, wenn ich das mit meinen 21 Jahren sagen darf, und man lernt seine Instrumente besser zu beherrschen. Von daher hast du Recht, dass ".neon" durchdachter und flüssiger klingt. Wobei ich es nicht unbedingt offener, sondern eher gezielter bezeichnen würde. Beim Debüt gab es keinen konkreten Plan, während ich mit ".neon" ein Ziel vor Augen hatte.

Was inspiriert dich bzw. was ist dein Antrieb solch dunkle, gewissermaßen negative Musik zu schreiben? Wie viel Selbstreflexion deines emotionalen Zustandes steckt in Lantlôs und vielleicht auch in deinen Texten?

Das ist eine sehr komplexe Frage. Mein Umfeld hat sich mit 17 oder 18 Jahren stark verändert. Wie ich schon in anderen Interviews erzählt habe, leide ich seitdem an einem seltenen, psychischen Phänomen, welches sich Derealisation nennt. Am besten kann man das als eine Art ständigen Rauschzustand beschreiben. Für mich verschwimmen die Grenzen zwischen Bewusstem und Unbewusstem, weswegen ich auch viele Dinge hinterfrage. Früher kam ich damit nicht klar. Mit der Zeit habe ich aber gelernt damit umzugehen. Dieser Zustand dient mir als Hauptinspirationsquelle. Ich verarbeite meine Erfahrungen damit. Außerdem hasse ich Langeweile. Das ich Musik mache, liegt daran, dass ich versuche diese damit zu vertreiben.

In anderen Interviews kann man lesen, dass ein Großteil deiner Songs durch Jamming und Improvisation entstehen. Da du alleiniger Songwriter bist, stelle ich mir das schwierig vor. Wie gehst du also das Ganze an? Jammst du ab und zu mit verschiedenen Leuten oder geschieht das in erster Linie in Zusammenarbeit mit dem Computer?

Das Songwriting geschieht eigentlich in alleiniger Zusammenarbeit mit dem Computer. Früher war ich mindestens 5 Stunden im Studio. Dabei habe ich meine Gitarre genommen und angefangen vor mich hin zu spielen und mit verschiedenen Einstellungen herum zu experimentieren. Ich gebe ja relativ viel Geld für Technik wie Effektgeräte, Amps usw. aus. Auf jeden Fall entstehen so dann langsam die ersten guten Ideen. Dadurch habe ich dann einen groben Plan im Kopf und beginne Schlagzeug zu spielen. Dazu nehme ich dann die ersten Riffs und fange an zu Improvisieren. Der Rest entsteht dann von selbst. Es ist gar nicht so einfach, das zu erklären. Das Schwierigste sind die Lyrics. Texte schreiben hasse ich wie die Pest! Das ist für mich anstrengent und einfach nur lästig!



Lantlôs werden ja von der Presse meist als Post Black Metal abgestempelt. Jetzt mal davon abgesehen, dass sich Lantlôs meiner Meinung nach durch seine relativ einzigartige Atmosphäre von Genrekollegen abgrenzt: Fühlst du dich dem genannten Genre zugehörig, fühlst du dich also als Teil einer noch recht jungen, neuen musikalischen Strömung oder ist es dir egal, dass andere Bands ähnliche musikalische Zutaten wie du verwenden? Möchtest du Lantlôs somit gewissermaßen bewusst von anderen Post Black Metal-Bands abgrenzen?

Ich finde schon, dass Lantlôs Post Black Metal sind. Leider wird dieses Genre von vielen als Mischung aus Post Rock und Black Metal verstanden und damit haben Lantlôs hingegen gar nichts zu tun. Außer vielleicht die Leads, haben meine Songkonstruktionen gar nichts mit Post Rock gemeinsam. ".neon" ist ein sehr negatives Album, wohingegen Post Rock Gefühle wie Hoffnung und Zuversicht vermittelt. Darauf habe ich aber keinen Bock! Ich stehe auch nicht auf Alcest. Lantlôs geht da eher stark in die Depressive Black Metal-Schiene. Durch die negative, geradezu nihilistische Stimmung von meinem neuen Album, fühle ich mich da eher mit Bands wie Bethlehem oder Silencer verbunden. Um aber auf die Frage zurückzukommen: Ich empfinde die Post Black Metal-Welle als schön und würde auch Lantlôs diesem Genre zurechnen, jedoch nicht im Sinne von Post Rock Black Metal. Ich muss aber dazu sagen, dass es einem schwer fällt, die eigene Musik einzuordnen. Mir liegt da schon viel Wert auf die Unterschiede und Details. Die eigene Band empfindet man halt als etwas Besonderes.

Manche Stellen von ".neon", wie z.B. der Anfang von "Pulse/Surreal", klingen recht jazzig. Bist du für dieses Genre zu begeistern oder hast du eher weniger damit am Hut?

Ja, ich mag Jazz. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nur wenig Jazz-Alben besitze. Was ich aber besitze, gefällt mir gut. Z.B. habe ich mir neulich "Ascenseur Pour L'Échafaud" von Miles Davis gekauft und mag die Scheibe wirklich sehr. Ansonsten höre ich gern Fusion wie z.B. Fuego. Ich mag gitarrenlastigen Jazz Rock und Fusion, weil ich auch gerne Instrumentalmusik höre. Also Musik, bei der man merkt, dass die Musiker auch was können.

Mit Prophecy Productions hast du nun einen Vertriebspartner gefunden, der dir und deiner Musik einen relativ freien Entwicklungsrahmen bietet. Erzähl unseren Lesern bitte ein wenig über die Zusammenarbeit: Wie ist der Kontakt entstanden? Wie zufrieden bist du mit dem Label? Und vor allem: Wie viele Alben umfasst dein derzeitiger Vertrag?

Da komme ich zuerst auf Letzteres zu Sprechen, dass ist am einfachsten zu beantworten. Der derzeitige Vertrag umfasst 5 Alben. Der Kontakt kam über Stefan von Prophecy Productions zustande. Ich kenne ihn nun schon seit 5 Jahren. Ich schrieb ihn damals wegen Dornenreich an, von denen ich früher einmal großer Fan war. So baute sich langsam regelmäßiger Kontakt auf. In der Zeit habe ich ihm auch öfters mal was von meinen Bands vorgespielt und ihm gefielen davon einige Lantlôs-Stücke. Eigentlich war es schon immer ein Wunschtraum von mir bei Prophecy zu landen. Ich schätze viele ihrer Künstler und die liebevolle Gestaltung ihrer Veröffentlichungen. Von daher wollte ich auch zu den sorgsam ausgewählten Künstlern des Labels gehören. Über die Zusammenarbeit an sich kann ich nicht meckern. Bei Prophecy bekommt man viel künstlerische Freiheit und es wird auch auf die eigenen Vorstellungen eingegangen. Z.B. wollte ich auf keinen Fall ein Digi-Pack von ".neon". Das Label war da sehr entgegenkomment.



Euer nächstes Album wurde ja bereits angekündigt. Kannst du uns schon ein wenig darüber erzählen? In welche Richtung werden die neuen Songs gehen?

Eigentlich erzähle ich nicht so gern darüber. Es wird eine Platte, die ihren Überraschungseffekt behalten sollte. Natürlich hört man, dass sie aus meiner Feder stammt. Allerdings wird sie noch abgefahrener und moderner als ".neon" klingen. Die Lieder klingen sehr avantgardistisch. Die Platte verarbeitet ungewöhnliche Themenkomplexe und dürfte für einige Fans durch ihre Sperrigkeit zu schwierig sein und ihnen seltsam vorkommen. Heute sollte ich übrigens schon die ersten Premixes erhalten.

Ist vielleicht auch schon ein Re-Release des Debüts und evtl. sogar der Demo "Îsern Himel" geplant?

Ja, das ist definitiv geplant. Allerdings steht noch nichts Endgültiges fest und ich weis auch gar nicht, ob ich dazu schon viel sagen darf.

Wo wir einmal bei der Zukunftsplanung sind: Du hast schon oft betont, dass du gerne Live auftreten würdest. Als Duo seit ihr jedoch zu limitiert dafür. Konnte dieses Problem inzwischen gelöst werden? Wurden also inzwischen passente Livemusiker gefunden?

Nee, das Problem habe ich noch nicht gelöst. In letzter Zeit habe ich mich auch nicht darum gekümmert. Ich war zu sehr mit der kommenden Platte beschäftigt und privat hatte ich auch wenig Zeit. Für die Liveshows habe ich zwar schon länger jemanden im Hinterkopf, jedoch ist das noch lange nicht in trockenen Tüchern. Von daher hat sich in dieser Hinsicht noch nichts getan.

Gibt es abseits von Lantlôs etwas Neues zu berichten? Wird man z.B. mal wieder etwas von deinem "Herbst"-Projekt zu hören bekommen?

(lacht) Auf keinen Fall! Das war eine Jugendsünde. Ich will damit auch gar nichts mehr zu tun haben. Im Moment wüsste ich nichts, was mir weniger egal als eine Fortsetzung des "Herbst"-Projekts wäre! Eine andere Band habe ich auch nicht mehr. Von daher bin ich nur mit Lantlôs beschäftigt.

Was sind privat eigentlich deine musikalischen Vorlieben?

Vor allem Heavy Metal, so 80er Metal und Sleaze. Ich höre auch Funeral Doom und natürlich auch ein bisschen Black Metal. Auch noch ganz viel New Wave und Cold Wave. Das sind für mich so die wichtigsten Genres. Ansonsten geht mein Musikgeschmack Querbeet, z.B. höre ich auch 80er Pop.

Nenne bitte jeweils 2 deiner Lieblingsscheiben aus folgenden Genres:

Black Metal?

Aura Noir - "The Merciless" und Circle of Ouroborus - "Shores"

Post Rock?

Caspian - "The four Trees" und Mono - "One Step more and you die"

Hard Rock?

Hmm, Gary Moore - "Wild Frontier". Sonst fällt mir da nichts ein. Normalerweise höre ich gar keinen Hard Rock. Gary Moore ist ja auch mehr Melodic Rock. Ich finde auch z.B. AC/DC beschissen...

Nenne bitte noch zwei Scheiben, welche man nicht dem Metal oder Rock zuordnen kann.

Jaga Jazzist "What we must" und Kayo Dot "Choirs of the Eye"

Zum Abschluss: Gibt es eine Frage, welche du in einem Interview gerne gestellt bekommen würdest, die dir aber noch nie gestellt wurde? Wie lautet deine Antwort darauf?

Hmm, da würde mir spontan nichts einfallen...


Gut, dann bedanke ich mich dafür, dass du dir die Zeit für meine Fragen genommen hast!

Dieses Interview wurde geführt und geschrieben von Metalrocky




geführt am 22.12.2010   von Gelal
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