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Wolfchant "Folgt Dem Ruf Der Dunklen Schwarzen Winde"
WOLFCHANT sind mit einem neuerlichen Pagan Metal Masterpiece namens „Call Of The Black Winds” vielschichtiger und abwechslungsreicher denn je zurück. Im Interview pflückt Bandkopf Lokhi Das Album für euch im Detail auseinander….
Weitere Infos zu Wolfchant:
REVIEWS:
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Wolfchant Determined Damnation
Wolfchant Call Of The Black Winds
Wolfchant Embraced By Fire
INTERVIEWS:
Wolfchant - Querbeet Gefragt
Wolfchant - Folgt Dem Ruf Der Dunklen Schwarzen Winde

Erstmal Gratulation zu eurem neuen Album „Call Of The Black Winds”. Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden, und wie sind eure Erwartungen an das neue Album….

Lokhi:
Servus ! Vielen Dank, es freut uns dass dir das neue Album gefällt. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nicht nur was die Songs und den Sound anbelangt, auch mit der Optik. Wir wollen mit
CALL OF THE BLACK WINDS unseren Status weiter ausbauen und vor allem auch neue Fans im In und Ausland erreichen.



Beschreibt das neue Album bitte mit drei Worten. Aber Pagan, Epik und Metal sind auf der Blacklist, ok? 

Power, melodisch, Hart


Was bedeutet der Albumtitel für euch? Gibt’s hier einen tieferen Sinn?

„Call of the Black Winds“ heißt der „Ruf der dunklen/schwarzen Winde“, also der zerstörerischen Winde. Unser Umfeld, die Natur - alles bricht immer mehr auseinander. Man sieht ja, was gerade alles passiert. Da laufen Unmengen Öl ins Wasser, da sind Überschwemmungen, Erdbeben, überall brechen Vulkane aus, Aschewolken und Stürme fegen über das Land und zerstören alles. Was damals in 20 Jahren passiert ist, passiert jetzt in einem Jahr. Das zeigt eigentlich schon, dass wir nicht mehr auf dem richtigen Weg sein können. Diese zerstörerischen Kräfte beschreibt der Name des Albums.


Bevor wir auf die Musik eingehen erstmal ein paar Fragen zu den Lyrics. Worum drehen sich die Lyrics? – Gibt es einen roten Faden oder hat jeder Song eine eigene Story?


Bei einigen Songs wird das oben genannte Thema immer wieder mal leicht angeschnitten. Es gibt allerdings keinen roten Faden den die Songs folgen. Ich werde hier mal ein paar Titel nennen.

Stormwolves: Ein typischer Schlachtensong handelt von Zusammenhalt, Ehre, Freundschaft.
Eremit: handelt davon dass man wahre Zufriedenheit nur in der Einsamkeit und Abgeschiedenheit finden kann. Weit ab von den selbst auferlegten Problemen unserer Gesellschaft und jeglicher Religion.
Naturgewalt: Ein Lied über die unsagbare Kraft der Natur
Heathen Rise: Ein Song über die grausam getöteten und zu Tode gequälten heidnischen Vorfahren.
Never will fall: Geh Deinen Weg und gib nicht auf !
The Last Farewell: Ein Song über den Tod eines geliebten Menschen
Die Nacht der Wölfe: Das Trinklied des Albums
Der Stahl in meinem Feinde: Ein Schlachtenlied, der Titel sagt alles



Ihr agiert einmal mehr sehr variabel wenn es um Lyrics geht. Deutsch und Englisch, Growls und Clear Gesang. Irgendwie ja mittlerweile ein Markenzeichen von euch. Wann und wie komponiert ihr die Lyrics? Und wie ist eure herangehensweise bei den Clear / Growls Vocals. Immerhin agiert ihr mit zwei Sängern…

Die Lyrics entstehen immer zu unterschiedlichen Zeiten, manchmal lange vor einem Song und manchmal auch nach der Fertigstellung. Da haben wir eigentlich nicht wirklich ein festes Ritual.
Bei manchen Song bzw. bei manchen Thema passt dann eben die deutsche oder die englische Sprache besser, dann wir der Text ggf. noch mal übersetzt. Bei den unterschiedlichen Gesängen haben ich und Nortwin dieses mal natürlich bereits im Vorfeld sehr viel gesprochen und festgelegt wann wer was singt bzw. wann welche Art des Gesangs am besten passt.



Um mal etwas tiefer auf die Musik des Albums einzugehen: Ihr habt hier wirklich tolle Arbeit geleistet und für mein Dafürhalten euer reifstes und abwechslungsreichstes Werk abgeliefert. Erzählt bitte mal wie der Songwriting Prozess bei euch diesmal vonstatten ging, bzw. wie das im Allgemeinen bei euch abläuft. Habt ihr irgendetwas anders gemacht als auf den Vorgängern?


Lokhi: Vielen Dank ! Wir haben mit dem Songwriting Anfang 2010 begonnen, wobei einige Fragmente schon 2009 fertig waren. Dieses Mal haben wir uns echt Zeit gelassen und um einiges mehr an Songs geschrieben als wir eigentlich benötigt haben. So konnten wir dann ab August 2010 mit den ersten Songs in die Vorproduktion gehen. Im Oktober 2010 haben wir dann aus den vorproduzierten Songs die ausgewählt, die wir aufs Album nehmen wollten.
Normalerweise ist es bei uns so dass jemand einen Song wie er sich ihn vorstellt komplett aufnimmt und dann den anderen vorstellt. Wenn er gefällt wird er beibehalten, und manchmal wird er auch zerlegt und anders wieder zusammengesetzt. Bei uns darf grundsätzlich jeder etwas zum Album beisteuern, wobei die meisten Titel nach wie vor von Skaahl und Norgahd stammen. Viel geändert haben wir im Bezug auf die vorherigen Songwriting Prozesse nicht,
wir sind nur alle reifer und erfahrener geworden was das alles anbelangt.


Welches ist euer absoluter Lieblingssong vom neuen Album. Oder gibt es einen den man speziell herausheben sollte / kann? Mich haben ’Heathen Rise’ und ’Black Fire’ extrem begeistert.

Lokhi: Wir sind uns dieses mal einig dass uns das ganze Album gefällt :-D Ich könnte dir echt keinen einzelnen Song nennen da ich sie alle gern mag.



Und welchen Einfluss hatte Markus Stock als Produzent auf „Call Of The Black Winds”?

Er war der Produzent und hat uns während der Aufnahmen sehr viele gute und nützliche Tips gegeben. Letzten Endes hat er dafür gesorgt dass wir diesen amtlichen Sound bekommen haben
Und darüber sind wir sehr froh. Markus hat unglaublich viel Erfahrung, da er ja auch selber Musiker und Komponist ist. Er kann sich schnell in andere hineinversetzten und hat genau verstanden welchen Sound er unseren Song verpassen muss. Ein unglaublich netter Kerl mit dem wir gerne wieder zusammenarbeiten werden.

Letzte Frage zum neuen Album: Erzählt bitte etwas über das coole Cover. In welchem Kontext steht es zur Musik und zum Albumtitel?


Das Cover hat uns Ingo Tauer von der Band Riger gemalt und es ist wundervoll geworden. Ich hatte damals mit Norgahd, unseren Drummer, lange Diskussionen wie das Cover aussehen sollte. Wir wollten weg vom ewig gleichen Stil mit Schwertern, Wölfen und Kriegern. Da sind wir auf die Idee mit der Hängebrücke und der Schlucht gekommen. Zusammen mit Ingo haben wir das Bild dann weiter ausgearbeitet bis es zu diesem Endresultat kam. Wir wollten dass das Cover düster und unheimlich wirkt, da ja auch die neuen Lieder zum Teil etwas düsteres an sich haben. Eine direkte Verbindung mit dem Albumnamen gibt es allerdings nicht.


So nun noch ein paar allgemeine Fragen: Wenn ihr euch die Viking/Pagan Szene anschaut. Wie stellt sie sich für euch derzeit dar? Ich habe das Gefühl, das nach den Hype Jahren eine gewisse Gesundschrumpfung wahrzunehmen ist und Qualität wieder mehr im Vordergrund steht.


Lokhi: Ja das sehe ich genau so. Es trennt sich mittlerweile die Spreu vom Weizen und die Qualität setzt sich wieder durch. Vor ein zwei, drei Jahren wurde einfach alles gesigned was sich Pagan oder Viking nannte, egal ob es gut war oder nicht. Dies ist nun eigentlich nicht mehr so weil die Leute nicht mehr alles kaufen was ihnen als das neue genial Top Pagan Highlight vorgesetzt wird und letzten Endes nur mittelmäßig war..



Thema Qualität: Was ist aus eurer Sicht für ein stimmungsvolles Pagan / Viking Werk unbedingt vonnöten?

Lokhi: Ich mag es gerne wenn die Mischung aus Härte und aus melancholischen Teilen stimmt.
Epische, eingängige Melodien gehören für mich neben der richtigen Portion Power unbedingt dazu
Ich kann das schlecht beschreiben weil das viele Bands die ich gerne hören unterschiedlich machen..


Nenn mir bitte fünf Alben die für euch genau das verkörpern…

Lokhi:

Mithotyn – In the sign oft he ravens
Thyrfing – Urkraft
Falkenbach - Magni Blandinn Ok Megintiri
XIV Dark Centuries – Jul
Andras – Of old Wisdom

..ich könnte ewig weitermachen…..


Und wie wichtig sind für euch Liveaktivitäten?

Das absolut wichtigste. Für genau diese Momente machen wir Musik. Es gibt nichts Schöneres als
das direkte Feedback vom Publikum. Wir schauen auch darauf so oft wie möglich auf der Bühne zu stehen.

Und wie steht’s diesbezüglich mit den Planungen….

Lokhi: Wir werden sowohl viele Festivals als auch einige Club Konzerte spielen. Eine Tour Ende des Jahres steht auch noch aus. Infos dazu gibt es immer auf unserer Homepage.

Gibt es noch irgendeine Frage die ihr schon immer mal beantworten wolltet, aber keiner hat je nach gefragt?

Wie macht ihr es eigentlich dass ihr immer so geil ausschaut :-D

Beim nächsten Interview für Metalglory gibt’s die Antwort….

Danke für die Beantwortung unserer Fragen. Das letzte Wort gehört wie immer dem Ausgefragten….

Lokhi: Wir bedanken uns bei dir und euern Lesern für das Interview bzw. für das Lesen des selbigen. Hört mal in unsere neue Scheibe „Call oft he black winds“ rein, ihr werdet nicht enttäuscht werden.
Man sieht sich !

geführt am 09.03.2011   von Blizzard
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musikalischer Background des Verfassers
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